Music Kolumne | verfasst 01.03.2017
Aigners Inventur
Februar 2017
Auch im Februar setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Migos, Roc Marciano, Kingdom und Vermont.
Text Florian Aigner

migos culture »Culture« ist so wichtig. Weil hiernach kein noch so wohlmeinender Alt-Lefty Migos zu bloßen Meme-Minstrels mehr macht. »Culture« ist ein echtes Rapalbum, _state of the art _und konzise – und endlich geht die Rezeption der vielleicht wichtigsten Flow-Innovatoren der 10er-Jahre (wir sparen uns hier mal die historische Aufarbeitung) über diese bisweilen ekelerregende Bevormundung als Pausenclowns hinaus. Nochmal: wichtig!
 

future hndrx Während Migos primär als überlebensgroße 2D-Action-Figuren wahrgenommen wurden, gründete sich Futures Larger-Than-Lifeness zum Großteil auf seiner vordergründig ein-, küchenpsychologisch aber höchst multidimensionalen emotionalen Abstumpfung. Auch der Doppelschlag im Februar (Mixtape und Album in einer Woche) lebt von Futures chemischer wie biologischer Degeneriertheit und dieser Fähigkeit selbst die stumpfsten Satzfetzen klingen zu lassen als hätte Faust zu lange am Double Cup genippt.
 

big sean i decided Find it at hhv.de: CD Big Sean ist diesbezüglich vielleicht die Antithese zu Future, alles was der chronisch unter Wert gehandelte Flexomat macht, klingt seltsam steif für jemanden, der objektiv betrachtet besser rappen kann als die meisten seiner Peer Group. Big Sean bleibt auch auf »I Decided«, seinem ›persönlichen‹ Album, ein Rap-Bot, der vermutlich sofort einen Pakt mit dem Teufel, äh Future, eingehen würde, um Menschen einmal im Herzen statt im Genitalbereich zu erreichen.
 

Jonwayne - Rap Album Two Das macht Big Sean und Jonwayne zu Brüdern von anderen Müttern: auch Jonwayne hat sich einen Großteil seiner Reputation über klassisches Flexen aufgebaut, wenngleich freilich eher in der Tradition von Fondle Em, Lyricist Lounge und MF Doom. Auch Jonwayne kam damit künstlerisch an seine Grenzen, Identitätskrise und Alkoholismus inklusive. »Rap Album No.2« ist nun der (geglückte) Versuch dieses Scheitern musikalisch zu verarbeiten und dabei wesentlich interessanter als alles, was der ehemalige Stones Throw-Zottelbär je zuvor gemacht hat.
 

roc marciano rosebuds Find it at hhv.de:2LP | CD Während Scheitern und Psychosen bei Jonwayne mit ambitionierter Psychogrammen rationalisiert werden, spuckt Roc Marciano dem kalten New York nur einen verächtlichen Grünen auf den Bürgersteig, sieht sich als kaputten aber unkaputtbaren Teil der Gesamtscheiße und macht auf diabolisch minimalistischen Loops wieder für eine Stunde vergessen, dass sein Viertel diesen brutalen Nihilismus schon einmal vor 20 Jahren zur Blaupause für Rap gemacht hat, lange vor 21 Savage und Konsorten. Ein wie immer völlig insulares Monster von einem Rap-Album, auf dem außer Ka natürlich sonst auch keiner etwas zu suchen hat.
 

stormzy gang signs Es ist immer spannend zu sehen wie aus der Antizipation eines Backlashs die Berufskonträren so schnell wie möglich die Antwort zu jenem Backlash formulieren. Im Falle von Stormzys Debütalbum sogar so schnell, dass kaum jemand Zeit fand zu postulieren, dass der neue BFF von Ed Sheeran mit »Gang Signs And Prayer« eigentlich ganz schön verkackt hat. Stattdessen wird von Fact bis Pitchfork wie wild drauflosgebauchpinselt, als ob Grime nur auf seine Adele-isierung gewartet hätte. Hey, das hatten wir alles schon mal mit Dizzee Rascal, aber der hat davor wenigstens »Boy In Da Corner« gemacht, ´mmmber?´So bleibt eine vertane Chance und viel, sehr viel Jesus-Content.
 

Sampha - Process Find it at hhv.de: 2LP Nächstes Ärgernis: Sampha. Ja, man kennt die tragische persönliche Geschichte und ja, Pop-Songs zu schreiben, die für Kinnstreichler und Bausparverträgler gleichermaßen funktionieren, ist und bleibt eine Königsdiziplin, aber »Process« illustriert für mich in erster Linie, dass Sampha als Songwriter noch einen weiten Weg zu gehen hat, um dort anzukommen wo seine ehemaligen Kollaborateure schon lange sind.
 

Thundercat - Drunk Find it at hhv.de:4LP | CD Ach hey: Thundercat ist und bleibt der bessere Anderson .Paak. Gut der Vergleich hinkt gewaltig, die Fluffigkeit mit der der Brainfeeder aber durch die rasante 23-Song-Sequenz von »Drunk« tänzelt und dabei so ziemlich jeder analogen afroamerikanischen Spielart einen neuen Anstrich verpasst, bockt für mich einfach mehr als diese läppischen Okayplayerismen aus dem Hause .Paak. Extrasympathikuspunkte dafür, dass Thundercat hier zum ersten Mal das handwerkliche Schaulaufen völlig hinter sich lässt und einfach nur macht was ihm in den Sinn kommt.
 

expressway yo-yo dieting Find it at hhv.de: LP Mir war nicht klar, dass die Welt ein DJ Screw Tape braucht, das ein halbes Jahr in der Waschmaschine vergessen und dann anschließend im Ketaminofen getrocknet wurde, aber danke Expressway Yo-Yo Dieting für das Erkennen eines neuen Tiefs in meiner Bedürfnispyramide. »Undone Harmony Following« ist bisher das absurdeste Stück Musik des Jahres und der beste Beweis dafür, dass man Musik nicht nach rationalen Kriterien bewerten, sondern fühlen sollte.
 

Kangding Ray - Hyper Opal Mantis Find it at hhv.de: 3LP Hyperrational hingegen ist »Hyper Opal Mantis«. Andere Techno-Prduzenten wären gerne Autoren und Architekten, Kangding Ray ist Unfallchirug und seine neue monströse Triple-LP halb Luftröhrenschnitt, halb Lumbalpunktion. Techno klingt seit Jahren nirgendwo schneidender (hihi) und präziser, jede Bassdrum eine lebenserhaltende Maßnahme.
 

Various Artists - A Decade Of Ilian Tape Find it at hhv.de: 3LP Brutalistischer haben es sich die Zenkers bei Ilian Tape eingerichtet, hier darf Techno alles sein, was ruckelt, rumst und die Ellbogen benutzt. Stellenweise widmet sich die auf drei Platten ausgedehnte Geburtstagsfeier etwas zu lange dem eigenen Trademark Sound, irgendwo zwischen Luke Slater, Shed und Autechre, aber insbesondere der brillante Opener des ohnehin stets herausstechenden Skee Mask und die Summe der Einzelmomente machen »A Decade Of« ziemlich unverzichtbar.
 

Moiré - No Future Find it at hhv.de: 2LP Ich halte große Stücke auf Moirés Debütalbum vor fast drei Jahren, ein Album, das Werkdiscs etwas 4×4-Struktur schenkte und dabei trotzdem so seltsam eigensinnig blieb wie man das von einem Lukid- und Actress-Co-Sign erwarten würde. »No Future« ist noch eine Spur dystopischer (d’uh), gleichzeitig aber auch zugänglicher, da der schlecht gelaunte Brite mehr mit Vocals arbeitet und auch Grime als Einfluss an Bedeutung gewonnen hat. Das klingt dann manchmal so misanthropisch als hätten Anti Pop Consortium einen K9-Riddim produziert, manchmal aber auch einfach nur wie eine Drexciya-Maxi auf 33 1/3. Geil, aber das Debüt war besser.
 

turinn gaps Find it at hhv.de: 2LP Turinn knüpft unterdessen nahtlos an das für mich immer noch sensationelle, letzte Demdike Stare-Album an und treibt den dort demonstrierten Soundclash auf die Spitze. »18 1/2 Minute Gaps« knüppelt dir in der einen Sekunde übersteuerten Breakbeat-Rave ins Gesicht, in der nächsten Digi-Jungle mit Burial-Pitchshifting, dann wieder geraden British Murder Boys Techno, stotternden Lo-Fi-IDM und simplen Chicago House via Northern Manchester. Fünfter Frühling im Hause Modern Love.
 

Earthen Sea - An Act Of Love Find it at hhv.de: 2LP Dagegen wirkt Earthen Seas »An Act Of Love« fast etwas altbacken in seiner Harmoniebedürftigkeit, aber Ambient Techno ist ja oft am besten, wenn er sich eben nicht zu cool ist für identitätsstiftende Melodien und nicht nur lose verstreute, perkussive Orientierungspunkte. Ein Album direkt aus der Ära als Dial noch eine Sensation war.
 

kingdom tears in the club Find it at hhv.de: LP Kingdom konnte sich vermutlich auch deswegen so lange als Respektsperson im Club halten, weil es seine Produktionen traumwandlerisch sicher schafften diese leicht bratzige britische Lad-Tum mit einem souveränen Gespür für Amirap-Mikrotrends zu verknüpfen. So ist es keine allzu steile These, dass »Where Are Ü Now« ohne Kingdom und seine Spezis nicht passiert wäre. »Tears In The Club«, das lange rausgeschobene Album, aber ist das bisher belangloseste Statement des Engländers, weil R&B hier nicht aus dem Night Slugs-Prisma lunzt, sondern eingeölt und gewissenhaft frisiert für Vevo posiert.
 

Egyptrixx - Pure, Beyond Reproach Find it at hhv.de: LP Ganz andere Schlüsse aus Nights Slugs grellem Eskapismus zog Egyptrixx, der auf »Pure Beyond Reproach« die Welt endgültig verlassen hat. Hätte Dennis Villeneuve die Chuzpe gehabt, seinen Fokus auf Arrival nicht auf Sprache, sondern Musik zu legen, Egyptrixx wäre die logische Besetzung als Heptopode gewesen.
 

Vermont - II Find it at hhv.de: LP Yoga, eh? Kein Artikel zum neuen Vermont Album kommt ohne Sonnengruß aus, ein Umstand mit dem Danilo Plessow und Marcus Worgull aber sehr glücklich zu sein scheinen. Dabei hat es definitiv schon esoterischere Ambient-Alben gegeben. Die beiden Saunagänger setzen für Mattenpupsereien auch streckenweise zu krautige Arpeggios ein und der Verweis auf Harmonia oder die Soundtrackarbeiten von Patrick Cowley ist vielleicht der weniger gemeine Vergleich. Denn so sehr sich die beiden mit ihrem Wellness-Projekt gerne selbst klein machen: für völlige Substanzlosigkeit haben beide ihren Eno zu genau gehört und gelesen.
 

bing & ruth Find it at hhv.de: 2LP So low brow sich Vermont gerne geben, so feuilletonistisch geriert sich »No Home Of The Mind«, das dritte Album von Bing & Ruth. Wie immer wenn es um Musik geht, die mit ihren Leerstellen so viel ausdrückt wie mit dem tatsächlich Geschriebenen, sind wir hier schnell bei Glass, Reich, Basinski und Konsorten. Das Schöne daran ist, dass es auch David Moore schafft über die Offenlegung seines Produktionsprozesses diese abstrakten Piano-Drones sehr greifbar zu machen. Lohnt.
 

visible cloaks lp Find it at hhv.de: LP Visible Cloaks oder wie ownt man 2017? Jeden Tag ein neuer Lobgesang auf »Reassemblage«, das zweite Album des japanophilen Portland-Duos, auf dem eine fast schon manische Obsession für den japanischen Art-Pop der 80er in eine vierte Welt-Utopie tropft und selbst Stimmen im digitalen Äther zu Instrumenten werden: kein Scheiß, dieses Album verdient jede einzelne Zeile des Lobes.
 

japan blues sells his record collection Dagegen beinahe unbeachtet geblieben ist Japan Blues’ »Sells His Record Collection«. Das liegt vermutlich nicht nur an den (bewusst?!) dilettantischen Vertriebswegen für dieses Plattensnippet-Patchwork, sondern vielleicht auch daran, dass Japan Blues hier eben nicht den Zeitgeist bedient und einen Better Days Gral nach dem nächsten flurfreundlich editiert, sondern oft uralte japanische Soundschnippsel ohne steten Drum-Puls zu einem klaustrophobischen Hörspiel aneinanderreiht. Der selbstgewählte Opiumzelt-Vergleich mag plakativ und ein bißchen dämlich sein, er erfasst aber die Atmosphäre eines seltsam faszinierenden, faszinierend seltsamen Format-Zwitters.

Die Schallplatten von Aigners Inventur findest du bei hhv.de.

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Records Revisited
Busta Rhymes – The Coming (1996)
Als vor 25 Jahren »The Coming« erschien, war Busta Rhymes kein Unbekannter mehr. Sein Solodebüt mit dem Hit »Woo Hah!! Got You All In Check« machte ihn zu einem der größten Rapstars seiner Zeit. Wie klingt das Album heute?
Music Kolumne
Records Revisited
Yellow Magic Orchestra – BGM (1981)
Winke für die Zukunft: Die japanischen Synthesizerzauberer des Yellow Magic Orchestra entwarfen auf ihrem vierten Album »BGM« eine Background Music für nachfolgende Generationen.
Music Kolumne
Records Revisited
Coil – Love's Secret Domain (1991)
Techno ist es nicht – doch hinterließ »Love’s Secret Domain« tiefe Furchen in der Clubmusik der 1990er Jahre und markierte für Coil jenen Wendepunkt, ab dem ihr Wirken eine neue Richtung einschlug. Das Projekt hätte es fast zerrissen.
Music Porträt
Die P
Die Messlatte höher legen
Sie ist das erste Signing des All Female*-Labels 365xx Records und veröffentlicht dieser Tage ihr Debüt »3,14«. Für Die P ist die Golden Era schlicht nachhaltig, Competition ist für sie Ansporn, besser zu werden. Ihr Ziel: Zeitlosigkeit.
Music Porträt
Important Records
Deep Listening Forever!
Ob Pauline Oliveros, Éliane Radigue, Alina Kalancea oder Caterina Barbieri: Seit 20 Jahren ist Important Records wie ein gut bestückter Plattenladen für aufregende Sounds – die beste Anlaufstelle für Musik, die intensiv gehört werden muss.
Music Kolumne
Aigners Inventur
März & April 2021
Die ganze Welt verarbeitet im März 2021 immer noch den März 2020, nur unser Kolumnist ist weiterhin auf der Suche nach Wrong-Speeder-Optionen. Aigners Inventur: Dub aus dem Abyss und durch die FFP2-Maske gerauchte Kippen.
Art Porträt
Vincent de Boer
Wie Jazz mit Pinseln
Der niederländische Künstler Vincent de Boer ist zu einem festen Bandmitglied der britischen Jazzer von Ill Considered avanciert. Er zeichnet Plattencover auf Basis der gehörten Grooves. Für »The Stroke« wurde der Prozess nun umgedreht.
Music Kolumne
Records Revisited
Dinosaur Jr – Green Mind (1991)
Viele Rockbands nehmen zu Beginn der 1990er Jahre ihre bis dahin besten Alben auf. Auch Dinosaur Jr. Während die Band selbst bei den Aufnahmen bereits auseinanderbricht, strotzt ihr viertes Album »Green Mind« vor Kreativität.
Music Porträt
Phew
Ein Leben gegen den Strich
Punk mit Aunt Sally, Synth Pop mit Sakamoto und experimentelle Musik solo und mit anderen: Die japanische Musikerin Phew sucht seit über vier Jahrzehnten die Fehler in der Musik, weil sich darin nur deren Möglichkeiten offenbaren.
Music Porträt
Far Out Recordings
Im Epizentrum der Brazil-Welle
Joe Davis ist der Lokführer, auf dessen Zug Mitte der Neunziger eine ganze Generation Brazil-affiner Producer aufsprang. Mit seinem Label Far Out Recordings wurde er zum weltweiten Statthalter brasilianischer Musikkultur.
Music Kolumne
Records Revisited
Carole King – Tapestry (1971)
Carole King wollte nie Popstar werden, sondern nur Songs schreiben. Weil sie das aber konnte wie niemand sonst, wurde sie es dennoch – mit »Tapestry«, ihrem Debütalbum aus dem Februar 1971.