Music Liste | verfasst 08.09.2017
Ausklang | 2017KW36
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Text Kristoffer Cornils, Florian Aigner, Pippo Kuhzart

Zola Jesus - Okovi Webshop ► Buy Black Vinyl Edition or Rust Colored Vinyl Edition Seitdem Zola Jesus so klingt, als hätten Forest Swords und Haxan Cloak ihre Musik produziert und nicht irgendein Rihanna-Fan mit schwarz-weißem Depri-tumblr, schließe ich vielleicht nach gut vier oder fünf Jahren kompletter Leidenschaftslosigkeit erneut meinen Frieden mit ihr. Und ich weiß schon, dass Platten wie die »Valusia«-EP realistisch nicht mehr von ihr zu erwarten wären, aber »Okovi« hat sich höchstens zu viel von der letzten LUH-Platte zum Vorbild genommen, was wiederum nur bei Zola Jesus überhaupt funktionieren könnte. Willkommen zurück also. KC
 

Rainforest Spiritual Enslavement - Black Magic Webshop ► Buy LPEs ist schwül, Nacht, und die Hexe naht. Rainforest Spiritual Enslavement legt ein paar manipulierte Field Recordings um einen Subbass, den Malaria Albträume in einer monochromen Raumstadion hervorgebracht haben müssen. Dichtester Scheiss, Musik für offene Wunden, schwitzend unterm Moskitonetz, Handkameras, und den unbekannten Horror im Nacken. PK
 

Ursula Bogner -. Winkel Pong Webshop ► Buy 7inch Wo wir sowieso schon beim Thema Comebacks sind: Jan Jelinek ist wieder da, sprich Lucrecia Dalt auch, soll heißen Ursula Bogner sendet wieder Funksignale aus dem Jenseits. Wir erinnern uns: Spulige Backgroundstory über eine Apothekerin mit Analog-Modulen im Giftschrank, ein paar dämliche Feuilletonistas und Bloggers haben’s geglaubt. Dass Jelinek den Spaß nicht lassen kann: verzeihlich. Denn wie gesagt hat er ja Lucrecia Dalt dabei, »Atmosphärische Energie« ist also garantiert. KC
 

Beverly Glenn-Copeland - Keyboard FantasiesWebshop ► Buy Vinyl EP Nachdem der Staubsaugervertreter mir sein neues Model angedreht und als Beigabe ein paar Aufnahmen der mir bis dato total unbekannten Musikerin Ursula Bogner überlassen hatte, die er dem Vernehmen nach unter einer Diele in seiner Westberliner Mietskasernenwohnung gefunden hatte, scheinbar, so konnte ich im Nachhinein rekonstruieren, lebte sie dort einige Monate, nachdem sie für ihr Pharmaziestudium von Dortmund in die Bundeshauptstadt gezogen war, ärgerte ich mich über meine Dämlichkeit. Wir schreiben das Jahr 1986. Beverly Glenn-Copeland hatte gerade ihr sensationell gutes Album »Keyboard Fantasies« veröffentlicht, dass erst über 30 Jahre später die gebührende Aufmerksamkeit erfahren sollte und dessen letzter Song »Sunset Village« mich nun tröstete. Ich war 8, im Fernsehen lief »Dingsda« und in der Küche kochte der Pudding über. SH
 

Shit And Shine - Some People Really Know How To LiveWebshop ► Buy Vinyl EP Shit And Shine ist wie ein streunender Köter, der mir auf den frisch frisierten englischen Rasen kackt und bei dem ich trotzdem meinem Bedürfnis, ihn in den Arm zu nehmen, nicht widerstehen kann. Und dann diese Titel: »Some People Really Know How To Live«. Los. Komm zu Papa. Brav. SH
 

Why The Eye - s/t Webshop ► Buy LP
Dann sind aber Why The Eye? wie der riesige, quirlige Regenwurm, der mir den Garten umgräbt. Und ich habe gar kein Bedürfnis. Sitze auf der Terrasse, der jüngst entfernte Leberfleck brennt etwas, und gucke zu: so muss Erde sein, nass, luftig, und aufgewühlt, immer schön das Bodenreich nach außen stülpen, dass es mit schockiertem Auge auf die Welt gucke und fruchtbar bleibe. PK
 

german oak down in the bunker Webshop ► Buy Vinyl 2LP Für eine differenzierte Auseinandersetzung mit der stellenweise tumb-naiven Art von German Oak (ja, I know) mit der deutschen Vergangenheit umzugehen, fehlt uns an dieser Stelle der Raum (hier war mehr Platz, hier und da auch). Die nun von Egon realisierte Now-Again-Reissue bemüht sich immerhin redlich um mehr Kontext. Musikalisch ist das alles ohnehin einfacher: »Down In The Bunker« ist unter Sharks und Nerds weitgehend kanonisiert als 17-minütiger Krautrock-Ritt durch die Hölle, als zufälliges Industrial-Genietum in der Proto-Metal-Apokalypse anno 1972. Im Original unbezahlbar, jetzt zumindest nur noch teuer. FA
 

giraffi dog aiwo Webshop ► Buy Vinyl EP Wem das als Ziellinien-Crawl gen Wochenende zu anstrengend ist: Aiwo got this. Giraffi Dog schichtet käsigste Jan Hammer Synthgitarren (sic) über Knotenbein-Drums und passt damit natürlich perfekt zu den bisherigen drei Veröffentlichungen der Mülheimer Gang. Will nicht viel, kriegt aber alles. FA
 

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Hval kotzt sich nicht aus, sie fragt. Antworten ergeben sich, indem man ihr folgt: in’s Unangenehme. Am Ende weiß man, was untergehen soll.
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Leon Vynehall
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Mit seinem neuen Album »Rare, Forever« setzt der britische Produzent Leon Vynehall den Weg fort, den er mit »Nothing Is Still« begonnen hat. Uns verrät er heute 10 Schallplatten, die ihn geformt, gebessert und gebildet haben.
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Gil Scott-Heron – Pieces Of A Man (1971)
Man nannte ihn den »Godfather of Hip Hop«, weil er über Drogen, Rassismus und die Divided States of America textete. Mittlerweile ist das erfolgreichstes Album von Gil Scott-Heron 50 Jahre alt – und aktueller denn je.
Music Kolumne
Records Revisited
Deftones – White Pony (2000)
Die im Juni 2000 veröffentlichte LP »White Pony« wurde deshalb zu einem dermaßen bahnbrechenden Album, weil sich die Deftones darauf erstmals als die Zitationsmaschine in Szene setzen, die sie eigentlich immer schon gewesen waren.
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Jenn Wasner (Flock Of Dimes)
10 All Time Favs
Mit ihrem Soloprojekt Flock of Dimes hat Jenn Wasner gerade ihr persönlichstes und zugleich substanziell weitreichendstes Album vorgelegt. Wir baten die Musikerin uns 10 Schallplatten zu nennen, die sie geformt, gebessert, gebildet haben.
Music Porträt
Gondwana Records
Seele und Charakter
Als DJ und Musiker wurde Matthew Halsall zum Labelbetreiber. Ausgehend von einem lokalen Fokus auf die Jazzszene Manchesters hat der Trompeter seinem Label Gondwana mittlerweile eine recht internationale Ausrichtung gegeben.
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Records Revisited
Busta Rhymes – The Coming (1996)
Als vor 25 Jahren »The Coming« erschien, war Busta Rhymes kein Unbekannter mehr. Sein Solodebüt mit dem Hit »Woo Hah!! Got You All In Check« machte ihn zu einem der größten Rapstars seiner Zeit. Wie klingt das Album heute?
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Records Revisited
Yellow Magic Orchestra – BGM (1981)
Winke für die Zukunft: Die japanischen Synthesizerzauberer des Yellow Magic Orchestra entwarfen auf ihrem vierten Album »BGM« eine Background Music für nachfolgende Generationen.
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Records Revisited
Coil – Love's Secret Domain (1991)
Techno ist es nicht – doch hinterließ »Love’s Secret Domain« tiefe Furchen in der Clubmusik der 1990er Jahre und markierte für Coil jenen Wendepunkt, ab dem ihr Wirken eine neue Richtung einschlug. Das Projekt hätte es fast zerrissen.
Music Porträt
Die P
Die Messlatte höher legen
Sie ist das erste Signing des All Female*-Labels 365xx Records und veröffentlicht dieser Tage ihr Debüt »3,14«. Für Die P ist die Golden Era schlicht nachhaltig, Competition ist für sie Ansporn, besser zu werden. Ihr Ziel: Zeitlosigkeit.
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Important Records
Deep Listening Forever!
Ob Pauline Oliveros, Éliane Radigue, Alina Kalancea oder Caterina Barbieri: Seit 20 Jahren ist Important Records wie ein gut bestückter Plattenladen für aufregende Sounds – die beste Anlaufstelle für Musik, die intensiv gehört werden muss.
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März & April 2021
Die ganze Welt verarbeitet im März 2021 immer noch den März 2020, nur unser Kolumnist ist weiterhin auf der Suche nach Wrong-Speeder-Optionen. Aigners Inventur: Dub aus dem Abyss und durch die FFP2-Maske gerauchte Kippen.
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Vincent de Boer
Wie Jazz mit Pinseln
Der niederländische Künstler Vincent de Boer ist zu einem festen Bandmitglied der britischen Jazzer von Ill Considered avanciert. Er zeichnet Plattencover auf Basis der gehörten Grooves. Für »The Stroke« wurde der Prozess nun umgedreht.
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Records Revisited
Dinosaur Jr – Green Mind (1991)
Viele Rockbands nehmen zu Beginn der 1990er Jahre ihre bis dahin besten Alben auf. Auch Dinosaur Jr. Während die Band selbst bei den Aufnahmen bereits auseinanderbricht, strotzt ihr viertes Album »Green Mind« vor Kreativität.
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Phew
Ein Leben gegen den Strich
Punk mit Aunt Sally, Synth Pop mit Sakamoto und experimentelle Musik solo und mit anderen: Die japanische Musikerin Phew sucht seit über vier Jahrzehnten die Fehler in der Musik, weil sich darin nur deren Möglichkeiten offenbaren.
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Far Out Recordings
Im Epizentrum der Brazil-Welle
Joe Davis ist der Lokführer, auf dessen Zug Mitte der Neunziger eine ganze Generation Brazil-affiner Producer aufsprang. Mit seinem Label Far Out Recordings wurde er zum weltweiten Statthalter brasilianischer Musikkultur.
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Carole King – Tapestry (1971)
Carole King wollte nie Popstar werden, sondern nur Songs schreiben. Weil sie das aber konnte wie niemand sonst, wurde sie es dennoch – mit »Tapestry«, ihrem Debütalbum aus dem Februar 1971.
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Audio88 & Yassin
Der bessere Diss
Auf das verflixte fünfte Album von Audio88 und Yassin mussten Fans verflixte fünf Jahre warten. Im Zuge des Weltgeschehens ist es kein Wunder, dass sie radikaler auftreten als je zuvor. Ein Interview anlässlich des neuen Albums »Todesliste«
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»Das erste Madlib-Album, das wirklich als Album gehört werden kann«, sagte Four Tet. – Das ist doch Schwachsinn, sagen unsere Kolumnisten. Sie fragen sich: Hat Madlib hier nicht einfach gemacht, was er immer gemacht hat – und…will man das?
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Ethno-Sampling als Pop: Mit ihrem Album »My Life in the Bush of Ghosts« landeten Brian Eno und David Byrne 1981 einen Innovationshit. 40 Jahre später klingt das selbstverständlich. Dafür ergeben sich andere Schwierigkeiten mit dem Ansatz.
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Zoviet France
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Aaron Frazer
10 All Time Favs
»Introducing« heißt das erste Soloalbum von Aaron Frazer. Als Schlagzeuger von Durand Jones & The Indications ist er aber längst kein unbekannter. Musikalisch geht’s in die Sechziger. Uns sagt er, was ihn wirklich musikalisch geprägt hat.
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On The Corner
Banger für das Hinterzimmer
Mit seinem Label On the Corner Records serviert Pete Buckenham einen berauschenden Eintopf aus afro-futuristischen Jazz-Konzepten und zeitgenössischen Street Grooves und stößt er heute bereits die Pforten zum Sounduniversum von morgen auf.
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Jahresrückblick 2020
Top 50 Albums
Sprechen wir es aus: Musik ist in Gefahr, weil sie nicht gemeinsam erlebt werden kann und weil ihre Macher*innen sich seit Monaten in einer existenziellen Krise befinden. Auf Schallplatte gab es dennoch einiges zu hören, wie diese 50 Alben.
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Jahresrückblick 2020
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Tanzen war 2020 nicht wirklich. Aber die Vinyl 12" war trotzdem ein begehrtes Format. Und zwar für Musik, die von einer Zeit nach der Katastrophe träumt. Hier sind unsere Top 20. Einen Bonus in Form einer Vinyl 7" gibt’s obendrauf.
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Früher war alles besser, das reden wir uns schon seit geraumer Zeit ein und seit zehn, fünfzehn Jahren versucht uns die Reissue-Industrie in dieser zur Weltanschauung geronnenen Vermutung zu bestätigen. Hier sind die Top 50 Reissues 2020.
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Das angebliche Tape-Revival ist schon alt genug, als dass seine Heraufbeschwörung durch wiederverwertungsgeile Feuilletons selbst bald ein Revival feiern könnte. Sei’s drum: Diese zwanzig Kassetten haben uns 2020 das Leben gerettet.
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Protest aus dem Underground
Kosher und Eerf Evil gründeten das Silhouettes Project, um dem Londoner Untergrund Struktur zu verleihen. Ihr selbstbetiteltes Album entstand in gemeinsamen Sessions der britischen Alternative-Rap-Szene.
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Magie als Klang, der lunare Energien ansammelt: Mit dem im Jahr 1999 veröffentlichten Album »Musick to Play in the Dark« schufen die Elektronik-Esoteriker Coil ihre größten Hymnen an die Nacht. Jetzt wurde es endlich neu veröffentlicht.
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Black is …
Sault sind die inoffizielle musikalische Stimme der Black Lives Matter Bewegung. Voll radiotauglichem Soul und Jazz, hinter dem die längst überfällige Revolution steht.
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Das Virus? Nah, unser furchtloser Kolumnist fürchtet nur eines hinter jeder Straßenecke: Clueso. Aigner schmeißt sich in fiktive Nachtbusse und bückt sich n zu den REWE-Spaghetti runter, weil die von Barilla wieder weggepreppt wurden.
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Pioniere im Andersdenken. Vor 25 Jahren wurden die überdrehten Klassenclowns von The Pharcyde auf ihrem zweiten Album »Labcabincalifornia« zu zynischen Antihelden. Daran trug auch ein damals unbekannter producer namens J Dilla Schuld.
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Die Welle reiten
Eine kräftige Welle hat schon so manchen Schatz an Land gespült. So gesehen passt der Name, denn das belgische Reissue-Label Tidal Waves sucht, findet und veröffentlicht verlorengeglaubte Perlen der Musikgeschichte.
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Als Four Tet Anfang 2010 das Album »There Is Love in You« veröffentlicht, muss er der Welt nichts mehr beweisen und setzt sich einem retromanischen und verbissenen Zeitgeist mit einem gerüttelt Maß Glückseligkeit entgegen.
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Mort Garson
Musik für Pflanzen und Menschen
Er war an über 900 Liedern beteiligt, erreichte Platz 1 der Billboard Charts, doch Mort Garsons heutiger Ruhm beruht auf einer Begegnung mit Bob Moog, den er überredete, ihm einen seiner Synthesizer zu überlassen. Eine Wiederentdeckung.
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Pet Shop Boys – Behaviour (1990)
»Behaviour« ist das Pet Shop Boys-Album schlechthin. Reflektierte Texte, die schon damals bewährten Hymnen-Melodien und Harold Faltermeyers analoge Produktion verschmolzen zu einem Klassiker, der keinen Staub ansetzen will.