Music Liste | verfasst 10.11.2017
Ausklang | 2017KW45
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Text Kristoffer Cornils, Pippo Kuhzart, Florian Aigner, Sebastian Hinz

World's Experience Orchestra - As Time Flows On Webshop ► Buy Vinyl 2LP Ich hatte in meinem Leben erst zwei Beziehungen zu Menschen mit dem Namen Egon. Der erste Egon hatte in der Grundschule Lackschuhe an und er machte sich im Kampf höchstens die Hände dreckig, blieb nicht lange auf der Schule. Der zweite Egon ist der Labelchef so von Now Again und es ist eine sehr einseitige Beziehung, da er mich gar nicht kennt. Der hat jetzt die beiden Alben des World’s Experience Orchestra neuaufgelegt: Bis dato nur privat gepresster, spiritueller Soul Jazz, klingt als habe Santa stets hot sauce in his bag, wenn er an Weihnachten in Boston Geschenke verteilt. Vielleicht hieß der damals übrigens auch Robert, weiß jetzt nicht wie ich auf Egon kam, also bin mir nicht sicher, aber was spielt das überhaupt für eine Rolle? PK
 

Exploded View - Summer Came Early Webshop ► Buy Vinyl LP Klar, besser der Sommer kommt zu früh, als dass er nie kommt. Würde halt echt jeder zustimmen, außer so Menschen wie Martin (oder hieß er Toni), der es in der Grundschule als nötig empfand, zu behaupten, weder Pommes noch Eis würde ihn schmecken, einfach damit er ein Alleinstellungsmerkmal hat, der Widerling ey. Nur manchmal ist es echt nicht gut, wenn er kommt (el Sommère): wenn man mit den Ausläufern eines akuten Infektes im Bett liegt und alle Symptome so unangenehm latent sind, also das Fieber auf dem Thermometer vielleicht weg ist, aber der Körper sich immer noch so schwitzig anfühlt, vom Gefühl fürs eigene Zahnfleisch will ich jetzt mal erst gar nicht anfangen, und der Dünnsch sich nur noch in qualvollen Blähungen äußert. Die Musik von Exploded View passt zum richtigen Sommer wie sie zum falschen passt. Und das sage ich jetzt nicht nur, weil (ich seh’s ja ein) dringend die Überleitung zur Musik vollzogen werden musste. PK
 

lion woman Webshop ► Buy Vinyl 7" Hab’s gerafft, ‘s Kunzele bräuchte Ibu800, ich habe aber nur einen Wadenwickel, der selbst Spülmaschinenanschließer fragen lässt: hey, was läuft denn da, das groovt ja voll, höre voll gerne Stevie Wonder nach Feierabend, du auch? Das war in meinem Fall *»You’ve Got A Woman«* und ich habe mich viel zu sehr gefreut, weil meistens findet man ja bei solchen Anlässen höchstens den Effzeh oder vielleicht noch das Kebabpland als Gesprächsthema. Dass der Song von Lion ist, da jetzt eine Reissue über Numero Group kommt und ich mit meiner G+ Pressung trotzdem noch den Längsten habe, das wollte der Robert Martin dann leider nicht mehr wissen. FA
 

Sandy B – Amajovi Jovi Webshop ► Buy Vinyl LP Hätte Robert Martin dann eigentlich auch noch gerne nach seiner Meinung zu Sandy B gefragt. Die Story ist die gleiche wie jeden Freitag hier: das Tape so rar, dass Sandy als die üblichen Median-Potenzierer angefragt hatten, wohl noch mal neu aufnehmen musste, weil er selbst keins mehr hatte. Im Gegensatz zu vielen anderen Kwaito-Geschichten ist das aber nicht nur rar, sondern ein Minialbum mit Hit an Hit an Hit. Stellvertretend hier »Student Night«, das klingt als hätte jemand »I Like To Move It« und »Mashisha« gemashupt (lol, Mashups, remember?), die Hälfte der Spuren aus Versehen gemutet und vergessen den Pitch zu regulieren. Also großartig, obviously. FA
 

Princess Nokia 1992 Deluxe Webshop ► Buy Vinyl 2LP Mediale Aufmerksamkeit ist vielleicht ein Kriterium von Relevanz, noch lange aber nicht dessen definitives Merkmal und sowieso: Wer nun den »G.O.A.T.«-Titel verdient hat oder nicht, entscheidet weder ein Böhmermann-Retweet noch das nächste Noisey-Thinkpiece. Also, geht jetzt um Eminem, nicht etwa um Princess Nokia, die sich denselben Titel auf die erweiterte Vinyl-Auflage ihrer Debüt-EP »1992« schreibt und sich immerhin mit Lines wie »I got no ass and I got no titties / but all of your dudes, they hit me to hit it« in die engere Qualifikation reinschmuggelt. Darauf einen Knochen in den Moshpit oder Suppenwürfe auf Rassisten, was auf Anhieb sowieso mehr Spaß macht als affektive Schnappatmung in der Parkdeckcipher. KC
 

Ingleton Falls - Champagne In Mozambique Webshop ► Buy Vinyl LP Statt Parkdeck überhaupt lieber: Bootsdeck, 32° Grad im Schatten und -8° im Nacken. Glasklares, grünstichiges Wasser und grelles Weiß überall dort, wo nicht Chrome strahlt. Abstecher ins Landesinnere, ohne Begleitung oder Bekleidung. Und dann vom Gipfel des Vulkans mit Blick über die Bucht feststellen, eigentlich doch nur im graugelben Nahverkehr des nächsten Arbeitstages zu sitzen, zwischen Knobimief und Achselschweiß, zwischen Start-Up-Stefanie und Backwerk-Basti. Dann doch lieber »High«, und sei’s nur eine Frage der Restinnerlichkeit zwischen den Stöpseln des Walkmans. KC
 

Benedikt Frey - Bahnsteig 039 Webshop ► Buy Vinyl 12" Hier stimmt ja gar nichts: Das Label Bahnsteig 023 ist nicht aus deutschen Gefilden. »Bahnsteig 039« ist nicht das 39. Release des Labels, sondern höchstens das sechzehnte. »Releipsuahcs« heißt eigentlich Schauspieler. Rückwärts gesprochen. Ist so. Was hier wie LCD Soundsystem anno 2005 daherkommt, ist ein Typ namens Benedikt Frey. Einzig richtig: Die Vergangenheit hat lange gedauert. Macht mir gute Laune. SH
 

Peppermint Lounge - Perfect High 12" Webshop ► Buy Vinyl 12" Heute noch gar nichts aus 1983 gepostet. Bin kurz davor mich dafür zu entschuldigen, denn so können wir Euch nicht ins Wochenende entlassen. Zum Glück gibt’s ja Dark Entries, die uns helfen jedes Jahr ein neues Kleinod aus der Zeit, als noch Popper gegen Punker kämpften, ans Tageslicht zu bringen. Heute: Peppermint Lounge, »Perfect High«. SH
 

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Palmbomen II
10 All Time Favs
Bilder und Musik ließen sich bei Palmbomen II nie voneinander trennen. Mit »Make A Film« liefert er nun die Musik für die Bewegtbilder, die von uns noch gedreht müssen. Welche Musik ihn in Sachen Filmmusik inspirieren, verrät er hier.
Music Kolumne
Records Revisited
A Tribe Called Quest – Low End Theory (1991)
Viel besser geht es nicht. Zu Beginn der 1990er Jahre brachten A Tribe Called Quest mit ihrem zweiten Album »The Low End Theory« den Flow auf den Punkt. Ohne aggressiv männliche Posen, dafür mit Jazz, Breaks und Vibe.
Music Kolumne
Records Revisited
Primal Scream – Screamadelica (1991)
1991 – was für ein Jahr für die Rockmusik. Die am 24.9.1991 veröffentlichten Alben von Nirvana, Soundgarden und Red Hot Chili Peppers haben Rock wieder populär gemacht. Aber »Screamadelica« von Primal Scream hat das Genre verändert.
Music Essay
Die Beat-Ära in der DDR
Feindliche Übernahme
Schallplatten des Amiga-Labels sind weit verbreitet. Neben Pressungen internationaler Stars war auch jede Menge Musik aus der DDR selbst auf Platte verewigt worden. Manches davon lohnt wiederentdeckt zu werden.
Music Interview
José González
Geschmack ist wie dein Po
2003 coverte José González den Song »Heartbeat« von The Knife und katapultierte sich gleich in die Herzen und Studierzimmer vieler Menschen. Mit seinem Album »Local Valley« strickt er weiter an seinem Mythos. Wir trafen ihn zum Interview.
Music Porträt
Loredana Berté
Irgendwie unvergleichlich
Loredana Bertè wird als »Königin des italienischen Rock« apostrophiert. Das greift nicht nur musikalisch zu kurz. Denn sie den Status quo nie repräsentiert, sondern als Außenseiterin aus Überzeugung wiederholt infrage gestellt.
Music Kolumne
Records Revisited
DJ Shadow – Endtroducing (1996)
Vor 25 Jahren erschien mit »Endtroducing« ein Hip-Hop-Album, das Björk mit Metallica und finnischer Fusion zusammendachte. DJ Shadow grub dafür im Keller. Und fand Gold. Dann schuf er ein Album, das aus der Zeit gefallen zu sein scheint.
Music Porträt
Sarah Davachi
Echo der Unendlichkeit
Intensität ist das Wort, das in den Sinn kommt. Bei ihrer Musik und bei ihren Sätzen. Ihr Sound fühlt sich an, als ob jemand mit einer Fingerspitze über die Seele streicht. Jetzt erscheint Sarah Davachi neues Album »Antiphonals«.
Music Porträt
Dais Records
Klang als Kollektion
Zwischen Experiment und Erwartung, Neuem und Altem wagt Dais Records seit Jahren den Spagat. Gibby Miller und Ryan Martin ziehen dort ihre Kreise, wo Linearität bewusste Störung erfährt – und treten so in die Fußstapfen großer Vorgänger.
Music Porträt
Leslie Winer
Der unbekannte Weltstar
Björk, Grace Jones, Boy George und Sinéad O’Connor zählen zu ihren Bewunderern. William S. Burroughs war ihr Mentor. Irgendwie hat sie auch Trip-Hop erfunden. Dennoch ist Leslie Winer heute nur Insdern bekannt. Das könnte sich jetzt ändern.
Music Porträt
DJ Koco
Guest Mix
Bei DJ Koco treffen atemberaubende Mixing-Skills auf eine Selection von ungeheurer Raffinesse. Kaum einer cuttet seine Breakbeats tighter ineinander als er. Das Verblüffendste: Der japanische DJ beschränkt sich in seinen Sets auf 7Inches.
Music Kolumne
Aigners Inventur
September & Oktober 2021
Keift und brummt sich wieder durch die Veröffentlichungen der letzten zwei Monate: Aigners Inventur, mit Bärlauch-Antipathie und Seerobben-Ehrfurcht. Dazwischen Alben von Flying Lotus, Erika De Casier, Space Afrika und Maxine Funke.
Music Kolumne
Records Revisited
John Coltrane – Africa/Brass (1961)
1961 markierte »Africa/Brass« den Anbruch eines neuen Zeitalters: Für John Coltrane war es der Beginn seiner Impulse!-Jahre, für viele afrikanische Staaten der Start in die Unabhängigkeit. Musikalisch war es sein ambitioniertestes Vorhaben.
Music Kolumne
Records Revisited
Björk – Vespertine (2001)
Mit »Vespertine« schien Björk Guðmundsdóttir das Versprechen ihres vorherigen Werks nicht einzulösen. Weil sie dieses Mal einen vollkommen anderen Ansatz wählte. Was »Vespertine« von 2001 zu einer ihrer besten Platten bis heute macht.
Music Porträt
Polo & Pan
Eklektisch in den Weltraum
Polo & Pan sind bereit abzuheben. Nachdem sie es mit ihrem kunterbunten Stilmix bis ins Hotelzimmer von Elon Musk schafften, blicken sie nun höheren Sphären entgegen. Die irdischen Fans beglückt das Duo derweil mit dem Album »Cyclorama«.
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Durand Jones & The Indications
10 All Time Favs
Durand Jones & The Indications verbinden seit Ihrem Debüt vor fünf Jahren Vergangenheit und Zukunft des Genres. Jetzt erscheint ihr drittes Album »Private Space«. Zeit, um die Band nach den 10 Schallplatten zu fragen, die sie geformt haben.
Music Porträt
Conrad Schnitzler
Mitten im Durcheinander
Immer noch wird der 2011 verstorbene Conrad Schnitzler vor allem für seine Verbindung zu Kraftwerk oder Tangerine Dream wahrgenommen. Dabei steht sein beeindruckendes Werk genauso für sich allein, wie er Verbindungen herzustellen wusste.
Music Kolumne
Records Revisited
Main Source – Breaking Atoms (1991)
In mancher Hinsicht scheint »Breaking Atoms«, das Debüt von Main Source, ein Klassiker aus der zweiten Reihe geblieben zu sein. Doch die Produktion von Large Professor definierte einen Signature Sound für das Goldene Zeitalter des Hip-Hop.
Music Kolumne
Records Revisited
LFO – Frequencies (1991)
Die niederfrequenten Schwingungserzeuger LFO aus Leeds schufen mit »Frequencies« eines der ersten Techno-Alben. Ihre hohen Bleeps und tiefen Clonks haben Technogeschichte geschrieben. Bis heute kann, äh, muss man dazu tanzen.
Music Kolumne
Records Revisited
Funkadelic – Maggot Brain (1971)
Mit »Maggot Brain« begeben sich Funkadelic auf die dunkle Seite des Funk. Das triumphierende Lustprinzip wird mit dystopischer Eschatologie durchsetzt und stellt der Feier des Lebens eine beklemmende Endzeitstimmung zur Seite.
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Aigners Inventur
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Hier wird nicht lange gefackelt und sogar auf halbgare UEFA-Gags wird verzichtet. Stattdessen wird im Sinne der Schallplatte gehandelt und an die 20 Vinyl-Scheiben werden zum Drehen gebracht.
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Das vergangene halbe Jahr hat gefühlt ganze fünf gedauert. Ein nie endender Winter, quälende Isolation. Und die Musik? Die lief weiter, auf unseren Plattenspielern. Diese 50 Schallplatten blieben dabei besonders im Gedächtnis.
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Hōzan Yamamoto
Meditation aus Improvisation
Über fünf Dekaden hinweg pushte er japanischen Jazz in spirituelle Sphären, ohne Kitsch oder Esoterik. Ansehen erntete er dafür vor allem in seiner Heimat. Bis heute gilt Hōzan Yamamotos Schaffen international als Geheimtipp.
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Hoshina Anniversary macht Techno. Er selbst würde sich aber eher in der Nachfolge zu Jazz und traditioneller japanischer Musik verorten. Und damit ist der Tokioter nicht allein.
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Jazz Kissa
Wo in Japan die Musik spielt
Sie bieten stilvollen Rückzug aus einer Welt, in der alle permanent hören. Und zelebrieren das Hören von Musik: Jazz Kissas sind Japans inoffizielles Kulturerbe. Der Journalist Katsumasa Kusunose dokumentiert sie nun.
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Hiroshi Suzuki
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1976 hat der japanische Posaunist Hiroshi Suzuki ein Album aufgenommen. »Cat«, das sich weniger durch Perfektion als durch einen feinen Groove auszeichnet, ging dereinst ein wenig unter. Nun kannst du es wiederentdecken.
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Small In Japan
Die Vinyl-Nation, die keine ist
Aufwändige Aufmachungen, audiophile Listening Bars und die meisten Plattenläden der Welt: Japan, ein Vinyl-Paradies? Jein. Das Medium spielt dort gar keine große Rolle. Unsere Kulturgeschichte der japanischen Musikindustrie.
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Evidence
10 All Time Favs
Evidence ist Producer, Cratedigger und Rapper, und zwar einer, der in 15 Karrierejahren die Lust am Entdecken nie verloren hat. Jetzt erscheint sein Album »Unlearning Vol.1«. Wir fragten nach 10 Schallplatten, die ihn geformt haben.
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Record Store Day 2021 – 2nd Drop
12 Releases nach denen du Ausschau halten solltest
Am 17.7.2021 findet nun der zweite Record Store Days in diesem Jahr statt. Auch dafür sind wieder mehrere Dutzend exklusive Releases angekündigt. Wir haben daraus abermals zwölf Schallplatten gepickt, die wir euch ans Herz legen wollen.
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Records Revisited
The Smiths – The Queen Is Dead (1986)
Das 1986 veröffentlichte »The Queen Is Dead« ist der Höhepunkt der nur fünf Jahre und vier Studioalben währenden Karriere der britischen Band The Smiths. Es klingt auch nach so langer Zeit noch erfrischend eigenwillig.
Music Kolumne
Records Revisited
Porter Ricks – Biokinetics (1996)
Als Porter Ricks im Jahr 1996 das Album »Biokinetics« veröffentlichten, handelte es sich um mehr als nur eine um Zusatzstücke erweiterte Sammlung ihrer ersten 12inches. Sondern um den utopistischen Versuch, Dub Techno weiterzudenken.
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BBE Records
Influencer der Influencer
Peter Adarkwah ist der Grund, warum manches Life durch J Dilla gechanged wurde, das Roy Ayers einen zweiten Frühling erlebt hat und das japanische Jazz-Alben von Pitchfork rezensiert werden. In anderen Worten: BBE Music wird 25 Jahre alt.
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Record Store Day 2021 – 1st Drop
12 Releases nach denen du Ausschau halten solltest
Am 12.6.2021 findet nun der erste von zwei Record Store Days in diesem Jahr statt. Allein dafür sind wieder mehrere hundert exklusive Releases angekündigt. Wir haben daraus zwölf Schallplatten gepickt, die wir euch ans Herz legen wollen.
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Portico Quartet
Guest Mix
»Terrain« heißt das neue Album der britischen Band Portico Quartet, dass in diesen Tagen auf Gondwana Records veröffentlicht wurde. Für uns hat Jack Wyllie von Portico Quartet in einem exklusiven DJ-Mix 60 Minuten Musik zusammengestellt.
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SSIEGE
Suche nach dem Endlosloop
Dicht gedrängt wandeln die Produktionen von SSIEGE an den Übergängen der Jahreszeiten und verschwimmen in ultragesättigten Bildern. Mit ihnen erzählt der Italiener ohne großes Brimborium von Träumen, die sich immer weiter wiederholen.
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Marvin Gaye – What's Going On (1971)
Muss man dies Album überhaupt in Erinnerung rufen? Eigentlich nicht. Aber man kann es immer wieder hören. Und es ist bis heute aktuell geblieben, im Guten wie im Schlechten. Marvin Gayes »What’s Going On« wird 50 Jahre alt.
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Seefeel
Musik im luftleeren Raum
Seefeel sind eine Zusammenkunft der Unwahrscheinlichkeiten. Seit fast 30 Jahren spielen sie zwischen den Stilen und befreit von kontemporären Referenzen. Ihr Sound ist bis heute unbegreiflich.
Music Porträt
Arsivplak
Vergangenheit, neu aufgelegt
Volga Çobans Label Arsivplak und das Edit-Projekt Arşivplak sind zwei Seiten derselben Medaille: Einerseits ist er Archivar von türkischem Funk, Disco, Pop, Rock und Jazz, andererseits wirft er ein neues Licht auf alte Klänge.
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Records Revisited
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Nachtleben für Androiden: Grace Jones sorgte auf »Nightclubbing« mit einer der besten Rhythmusgruppen der Welt dafür, dass Reggae und New Wave im Pop der Achtziger neues Eigenleben entfalteten.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Mai & Juni 2021
Die eine Konstante in der Ära von Impfneid, Merzismus und Notbremsenbeef: Aigners Inventur fühlt sich vier Minuten vor Beginn der Ausgangssperre verwegen, hält sich für den Nabel der Deutschrapwelt und kopiert sich nur selbst.
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Crumb
10 All Time Favs
Seit ihrem Debüt 2019 gelten Crumb als eines der heißesten Feuer in der Musiklandschaft. Nun ist ihr neues Album »Ice Melt« erschienen. Die Gelegenheit sie nach 10 Schallplatten zu fragen, die sie geformt, gebessert und gebildet haben.