New York City | www.fatbeats.com
Fat Beats Records (Plattenlabel)
Fat Beat Records ist ein 1994 gegründetes, auf Hip Hop spezialisiertes Plattenlabel aus New York City. Gestartet als kleine Plattenläden in New York und Los Angeles im Jahre 1994, machte sich Fat Beats Records auf, die Vertriebsmöglichkeiten von Independent Hip-Hop zu revolutionieren. Gründungsvater Joseph Abajian erfüllte sich mit der Eröffnung des ersten rein auf Hip Hop ausgelegten Record Store einen langgehegten Kindheitstraum. Zeichneten sich die Läden durch ihre legendären In-Store Gigs und die prominente Kundschaft wie DJ Premier oder Q-Tip aus, war es von Anfang an der Anspruch des Plattenlabels, jungen hunrigen Künstlern eine kommerzielle Perspektive zu geben. Durch innovative Veröffentlichungen und einige überraschende Signings hat Fat Beats die Underground-Rap-Landschaft in den USA bis heute nachhaltig geprägt. Momentan besteht das Label-Rooster aus so illustren Künstlern wie Black Milk, Cappadonna, Will Sessions, Vast Aire, Roc Marciano, DJ Muggs, Q-Unique, Kool G. Rap u.a. Auch wenn die beliebten Plattenläden, im Zuge der sinkenden Absatzzahlen physischer Tonträger, letztes Jahr schließen mussten, blieb Fat Beats Records seinem Motto, »Rap is something you do, Hip-Hop is something you live«, treu.
Fat Beats Records in Features
Music Bericht | verfasst 04.09.2014
Black Milk & Nat Turner Band
Live am 27.8. im Cassiopeia in Berlin
Seit seinem Debüt im Jahre 2005 hat sich einiges verändert bei Black Milk. Über diesen Wandel geben beim Konzert in Berlin nicht nur die live mit der Nat Turner Band aufgeführte Musik Auskunft, sondern auch Kleidungsstil und Publikum. Seine Wurzeln hat der einstige J Dilla-Protegé aus Detroit dennoch nicht gekappt. Stattdessen benutzt er Hip Hop weiterhin als Bezugsrahmen, der ihm Raum für Neues lässt.
Music Interview | verfasst 09.07.2012
Masta Ace
»Es war definitiv eine Art Therapie«
Ganze acht Jahre nach »A Long Hot Summer« kommt Masta Ace mit einem neuen Soloalbum daher. Es heißt »MA Doom: Son Of Yvonne«. Ein Titel, der ohne Umschweife auf die wichtigsten Bezugsquellen verweist. Denn das Album bedient sich musikalisch aus der Archivatenkammer von MF Doom und thematisiert inhaltlich die Jugend von Masta Ace in den 1970er Jahren. Es ist, ohne Umschweife, schlicht eine Ode an die eigene Mutter.
Music Interview | verfasst 01.12.2007
Black Milk
»It's gon' be all good at 08092010«
Nach Dillas Abschied und Proofs Ermordung, sind neue Speerspitzen gefragt: Blutjunge Youngsters wie Black Milk, die Tradition und Aktualität zu einem, gerade in hiesigen Breitengraden gefeierten, freshen Sound verschmelzen. Mr. »Hoffnung-der-berucksackten-Zunft«, wir müssen uns unterhalten: Ein Gespräch im Amsterdamer Melkweg über die Unterschiede zwischen Europa und Amerika, über Beats und die geliebte MPC, über Detroit und was vom Mythos übrigblieb.
Fat Beats Records in Reviews
Music Review | verfasst 29.01.2020
Roc Marciano
Marcielago
Auf seinem achten Album »Marcielago« schert sich Roc Marciano nicht um zeitgenössische Soundentwürfe. Klingt aber dennoch erfrischen roh.
Music Review | verfasst 29.07.2019
Low Leaf
Baker's Dozen Vol.12
New Age-Musik, die alles andere als esoterisch klingt: »Baker’s Dozen Vol.12« kommt von der kalifornischen Harfinistin Low Leaf aus Los Angeles.
Music Review | verfasst 14.05.2019
Ohbliv
Give Thanks
Kantig, roh, reduziert, dabei nie formelhaft homogen: der fleißige amerikanische Beatmaker Ohbliv hat mit »Give Thanks« ein neues Album veröffentlicht. Sein 59. oder so.
Music Review | verfasst 15.12.2017
Blu & Exile
In The Beginning: Before The Heavens
»In The Beginning: Before The Heavens« versammelt jene Tracks von Blu & Exile, die es nicht auf den Klassiker »Below The Heavens« geschafft haben.
Music Review | verfasst 28.04.2015
Clear Soul Forces
Fab Five
Der musikalische Ideenreichtum und die entspannte Delivery von Clear Soul Forces Album »Fab Five« erinnern dich daran, was Hip Hop mal gemacht hat: Spaß.
Music Review | verfasst 03.04.2014
The UN
UN or U Out
»UN or U Out« von The UN liefert zeitlosen, klassischen Trueschool-Sound mit der New York-typischen »No-Bullshit«-Attitüde – und das ist auch zehn Jahre später nicht out-dated.
Music Review | verfasst 18.11.2013
Black Milk
No Poison No Paradise
Es empfiehlt sich, die Detroit-Nachbarschaft mal außen vor zu lassen und zu erkennen, dass sich Black Milk nicht mehr zu emanzipieren braucht.
Music Review | verfasst 30.09.2013
Clear Soul Forces
Gold PP7s
»Gold PP7s« ist äußerst rückwärtsgewandt, dabei extrem gut ausproduziert und auf höchstem Qualitätsgroove nickend. Das Album verdient schlicht ein TÜV-Siegel.
Music Review | verfasst 02.11.2012
Blu & Exile
Give Me My Flowers While I Can Still Smell Them
Eine Rückkehr auf Pfade vergangener Triumphe ist ein Unterfangen, das herrlich scheitern kann. Oder es ist halt so etwas wie Wiedergutmachung.
Music Review | verfasst 07.08.2012
Large Professor
Professor @ Large
Zwar sind es nicht immer Weisheiten, die Large Pro als »Producer On The Mic« zu Papier bringt, aber angesichts dieser zeitlosen Boom Bap-Perlen stört das nicht.
Music Review | verfasst 20.07.2012
Masta Ace
MA DOOM: Son Of Yvonne
Masta Ace verteidigt sein Standing als Meister des Storytelling, und als einer der verkanntesten MC’s aller Zeiten. Und auch als Soohn von Yvonne.
Music Review | verfasst 09.05.2010
Roc Marciano
Marcberg
Roc Marciano’s Marcberg ist ein Album vom Rap-Liebhaber, für den Rap-Liebhaber. Kohärenter kann man das Leben auf den Straßen des Rotten Apples nicht einfangen.
Fat Beats Records in News
Music News | verfasst 06.03.2017
Roc Marciano
Neues Album: »Rosebud's Revenge«
Nach dreijähriger Albenpause schickt Roc Marciano mit »Rosebud’s Revenge« seinen vierten Langspieler ins Rennen. Die Beats stammen von Knxwledge, George Paulin, Animoss, Don C und Modus Op sowie von ihm selbst.
Music News | verfasst 04.01.2012
Union
Debüt kommt Ende Januar
Mit Analogtronics bringen die zwei Pariser OJ und Gold Ende Januar ihr erstes Produzenten-Album über Fat Beats auf den Markt. Die beiden gehen eine faszinierende Symbiose ein und so ensteht ihr »hypnotic insterstellar boom bap«.
Neueste Artikel
Music Review | verfasst 07.05.2021
Electric Party
Play
Mit »Play« veröffentlicht das Label Knekelhuis neun Stücke aus den Achtzigern der niederländischen Band Electric Party.
Music News | verfasst 12.04.2021
Patrick Paige II
Exclusive Edition: »If I Fail Are We Still Cool?«
Patrick Paige II legt mit »If I Fail Are We Still Cool?« sein zweites Album vor. Exklusiv bei HHV Records wird es das Vinyl auch in einer limitierten Coke Bottle Clear Vinyl geben.
Music Review | verfasst 07.05.2021
Niklas Wandt
Balearische Bibliothek
Mit »Balearische Bibliothek« schafft Niklas Wandt einmal mehr Musik, in der sich Natur und Zivilisation auf Augenhöhe begegnen.
Music Kolumne | verfasst 06.05.2021
Aigners Inventur
Mai & Juni 2021
Die eine Konstante in der Ära von Impfneid, Merzismus und Notbremsenbeef: Aigners Inventur fühlt sich vier Minuten vor Beginn der Ausgangssperre verwegen, hält sich für den Nabel der Deutschrapwelt und kopiert sich nur selbst.
Music Review | verfasst 06.05.2021
Sophia Kennedy
Monsters
»Monsters«, das soeben bei City Slang veröffentlichte zweite Album von Sophia Kennedy, steht ihrem großartigen Debüt in nichts nach.