Longplayer (LP) (Tonträgerformate)
Longplayer ist ein Schallplattenformat. Eine Schallplatte ist eine meist kreisrunde, schwarze Scheibe, die als analoger Speicher für Schallsignale dient. Die LP wird typischerweise mit 33 rpm abgespielt und erreicht eine Abspiellänge von bis zu 45 Minuten pro Seite.
Longplayer (LP) in Reviews
Music Review | verfasst 30.11.2020
Klaus Schønning
Lydglimt
»Lydglimt«, das Debüt des dänischen New-Age-Pionierts Klaus Schønning aus dem Jahre 1979 wurde jetzt bei Frederiksberg wiederveröffentlicht.
Music Review | verfasst 30.11.2020
Eloquent & Torky Tork
Modus Minus
»Modus Minus«, das gemeinsame Album von Eloquent und Torky Tork, zeigt, was einen guten Rapper ausmacht: Die Bereitschaft zur Weiterentwicklung.
Music Review | verfasst 27.11.2020
Nick Cave
Idiot Prayer Nick Cave Alone At Alexandra Palace
Mit dem am 19.6.2020 eingespielten »Idiot Prayer: Nick Cave Alone At Alexandra Palace« hat der australische Songpoet die perfekte Lockdown-Performance kreiert.
Music Review | verfasst 26.11.2020
Autechre
PLUS
Nur wenige Wochen nach »SIGN« lassen Autechre »PLUS« folgen. Der Ansatz ist ein bisschen ein anderer, aber qualitativ bleiben auch hier keine Wünsche offen.
Music Review | verfasst 25.11.2020
Group Rhoda
Passing Shades
Ihr viertes Soloalbum »Passing Shades« hat die als Group Rhoda bekannte Musikerin Mara Barenbaum soeben bei Dark Entries veröffentlicht.
Music Review | verfasst 24.11.2020
Oneohtrix Point Never
Magic Oneohtrix Point Never
Flirrende Schönheit, Banalität und Verwirrung gehören ganz selbstverständlich dazu, auf »Magic Oneohtrix Point Never«, dem neuen Album von Oneohtrix Point NEver.
Music Review | verfasst 26.10.2020
Glenn Astro
Homespun
Eine der abenteuerlustigsten Clubmusik-Platten des Jahres: Glenn Astro hat sein neues Album »Homespun« auf Tartelet veröffentlicht.
Music Review | verfasst 22.10.2020
Kangding Ray
61 Mirrors / Music for SKALAR
Kangding Rays Musik für SKALAR, seine gemeinsame A/V-Installation mit Christopher Bauder, funktioniert prächtig als alleinstehendes Album. Und ist nebenbei ein Karriere-Highlight.
Music Review | verfasst 21.10.2020
Public Enemy
What You Gonna Do When The Grid Goes Down?
Kein bisschen leise: Public Enemy sind zurück auf Def Jam legen mit »What You Gonna Do When The Grid Goes Down?« ihr 15. Studioalbum vor.
Music Review | verfasst 20.10.2020
Machinedrum
A View Of U
Machinedrum ist weiterhin auf der Suche nach der Erleuchtung durch Trips. »A View Of U« ist wiederum keine Offenbarung.
Music Review | verfasst 16.10.2020
Oliver Coates
Skins N Slime
Der Cellist Oliver Coates ist so eine Art Wi9edergänger von Arthur Russell. Jetzt hat er mit »Skins N Slime« ein neues Album veröffentlicht.
Music Review | verfasst 16.10.2020
The Budos Band
Long In The Tooth
Mit »Long In The Tooth« von The Budos Band könnte man wohl vorzüglich auf den ledrigen Schwingen eines Dämons durch die Unterwelt gleiten.
Music Review | verfasst 16.10.2020
Kevin Morby
Sundowner
Americana im besten Sinne des Wortes: Zum neuen Album »Sundowner« des großartigen amerikanischen Songwriters Kevin Morby.
Music Review | verfasst 15.10.2020
Autechre
SIGN
»SIGN« ist das erste Album seit von Autechre seit 2013 und die Musik darauf ist so unmittelbar faszinierend, wie seit 20 Jahren nicht mehr.
Music Review | verfasst 14.10.2020
Nas
King's Disease
»King’s Disease« ist keine von #BLM inspirierte Gospelchor-Klischee-Sause auf die Black Culture, sondern in erster Linie das beste Nas-Album seit zehn Jahren.
Music Review | verfasst 14.10.2020
Mrs. Piss (Chelsea Wolfe & Jess Gowrie)
Self-Surgery
»Self-SurgeryÍ von Mrs. Piss ist ein Album, dass die kollektive Gesamtscheiße des Jahres einfängt, absticht, vierteilt und auf dem Scheiterhaufen verheizt.
Music Review | verfasst 13.10.2020
El Mago
Kanénas
»Kanénas«, das Debüt von El Mago, verkabelt deutsche Elektronik mit griechischer Volksmusik. Ein bisschen Mystizismus gibt’s oben drauf.
Music Review | verfasst 13.10.2020
Culk
Zerstreuen über euch
Die Wiener Band CULK um Sophie Löw macht mit ihrer zweiten LP »Zerstreuen über euch« den Namen zum Programm und klingen zwischen Post-Punk und Po(m)p obendrein noch mitreißend.
Music Review | verfasst 12.10.2020
Future Islands
As Long As You Are
Es nicht verfehlt zu sagen, dass »As Long As Your Are«, das neue Album von Future Islands, auch ein politisches Album geworden ist.
Music Review | verfasst 12.10.2020
Eartheater
Phoenix: Flames Are Dew Upon My Skin
Mit »Phoenix: Flames Are Dew Upon My Skin« für das Label PAN liefert Eartheater ihr wohl konventionellstes und damit merkwürdigstes Album seit ihren Anfangstagen ab.
Music Review | verfasst 09.10.2020
Sufjan Stevens
The Ascention
»The Ascension«, das neue Album des außergewöhnlichen Songwriters Sufjan Stevens, ist ein achtzigminütiger, mitunter zäher Aufstieg. Oben angekommen, ist die Welt wieder gut. Fast.
Music Review | verfasst 07.10.2020
The Gaslamp Killer
Heart Math
The Gaslamp Killer ist einer der wichtigsten musikalischen Akteure im Großraum Los Angeles. Jetzt hat er mit »Heart Math« ein neues Album veröffentlicht.
Music Review | verfasst 01.10.2020
Zombies In Miami
2712
Das mexikanische Duo Zombies In Miami legt auf Permanent Vacation ihr gleichermaßen hohärentes wie facettenreiches Debütalbum »2712« vor.
Music Review | verfasst 29.09.2020
Mammal Hands
Captured Spirits
Die Musik der Brit-Jazzer von Mammal Hands schwillt gerne an. Darin liegt dann auch die Schnittmenge von Pop und Rave. Nachzuhören auf »Captured Spirits«.
Music Review | verfasst 29.09.2020
Carlos Nino & Miguel Atwood-Ferguson
Chicago Waves
»Chicago Waves« ist die Dokumentation eines komplett improvisierten Auftritts der beiden kalifornischen Musiker Carlos Nino und Miguel Atwood-Ferguson.
Music Review | verfasst 28.09.2020
Róisín Murphy
Róisín Machine
Róisín Murphy weiß mit ihrer Musik Indie-Kids und Dance-Fraktion wie keine Zweite zu einen. So auch auf ihrem fünften Soloalbum »Róisín Machine«.
Music Review | verfasst 28.09.2020
Khotin
Finds You Well
Elektronische Musik für die grauen Tage: Khotin hat seiun neues Album »Finds You Well« auf Ghostly International veröffentlicht.
Music Review | verfasst 25.09.2020
Osees
Protean Threat
John Dywer nennt seine Band Thee Oh Sees jetzt Osees und veröffentlicht mit »Protean Threat« eine Platte für Leute, die sich immer noch Nietengürtel um die Hose schnallen.
Music Review | verfasst 25.09.2020
Anna von Hausswolff
All Thoughts Fly
Wolkengebirge bis in den Kosmos, Höllenkreise ohne Auswege: Anna von Hauswolffs fünftes Album »All Thoughts Fly« ist bei Southern Lord erschienen.
Music Review | verfasst 24.09.2020
Suso Sáiz & Suzanne Kraft
Between No Things
Auf dem bei Music From Memory veröffentlichtem Album »Between No Things« haben sich die Musiker Suso Sáiz und Suzanne Kraft für neun Meditationen zusammengetan.
Music Review | verfasst 24.09.2020
Drew McDowall
Agalma
Unwirkliche Räume modulierter Schönheit: Coils Drew McDowall veröffentlicht mit »Algama« einen neues Album. Beteiligt sind daran auch Caterina Barbieri, Kali Malone oder MSYLMA.
Music Review | verfasst 24.09.2020
Nicolas Jaar
Cenizas
Mit »Cenizas« baut Nicolas Jaar weiter an seinem Bild vom großen Komponisten unter den Laptopmusikern. Jetzt ist das Album auf Vinyl erschienen.
Music Review | verfasst 23.09.2020
Little Brother
May The Lord Watch
Das überraschende Comeback-Album »May the Lord Watch« von Little Brother ist absolut nicht zeitgemäß, mal wieder ohne 9th Wonder, aber nostalgisch, real und ziemlich gemütlich.
Music Review | verfasst 22.09.2020
The Heliocentrics
Telemetric Sounds
»Telemetric Sounds«, das zweite Album von The Heliocentrics binnen eines Jahres ist dunkler, wütender, getriebener und dreckiger.
Music Review | verfasst 22.09.2020
Fabiano Do Nascimento
Preludio
»Preludio«, das bei Now-Again erschienene, dritte Album des jungen Gitarristen Fabiano Do Nascimento ist eine sehr sexy spartanische Angelegenheit.
Music Review | verfasst 21.09.2020
Acid Pauli
MOD
Mit Synthesizern fordert Martin Gretschmann unter seinem Acid-Pauli-Alias auf »MOD« weniger zum Tanzen als zum Lauschen auf.
Music Review | verfasst 21.09.2020
Helge Schneider
Mama
»Mama« heißt das neue Album von Helge Schneider und der Mülheimer Jazzer und Unterhalter liefert gewohnt unfehlbare musikalische Ergüsse.
Music Review | verfasst 11.09.2020
Kairon; IRSE!
Polysomn
Seit ihren ersten Releases gelten Kairon; IRSE! als kleine Shoegaze-Sensation. Nun haben die Finnen mit »Polysomn« ein neues Album veröffentlicht.
Music Review | verfasst 10.09.2020
Lucrecia Dalt
No Era Sólida
Mit »No Era Sólida« reißt die Kolumbianerin Lucrecia Dalt sämtliche Grenzen ein. Es kommen unerforschte Gebiete zum Vorschein. Betreten nur auf eigene Gefahr.
Music Review | verfasst 07.09.2020
Bad Stream
Sonic Healing
Auf seinem neuen Album »Sonic Healing« verarbeitet Frittenbuden-Gitarrist Martin Steer den Schlaganfall seiner Mutter musikalisch.
Music Review | verfasst 04.09.2020
The Weeknd
After Hours
The Weeknds bekanntes Narrativ aus Hedonismus, Depression und Drogenmissbrauch verwickeln sich auf »After Hours« in nicht neuen, aber süßen R&B-Fäden.
Music Review | verfasst 03.09.2020
Dukes Of Chutney
Hazel
Mit wirklich gutem Dream-Pop haben Dukes Of Chutney mit ihrem Album »Hazel« jüngst auf Beats In Space debütiert. Das Entscheidende spielt sich hier im Inneren ab.
Music Review | verfasst 02.09.2020
Disclosure
Energy
2013 haben Disclosure, so heißt es, House gerettet. Mit ihrem neuen Album »Energy« schließen sie ihn wieder behutsam an die Beatmungsmaschine an.
Music Review | verfasst 01.09.2020
Harmonious Thelonious
Plong
Der Düsseldorfer Harmonious Thelonious veröffentlicht mit »Plong« ein neues Album. Es ist das erste für Bureau B und es braucht ein paar Durchgänge.
Music Review | verfasst 31.08.2020
Angel Olsen
Whole New Mess
Mut zur Lücke: Die amerikanische Songwriterin Angel Olsen interpretiert »Whole New Mess« ihr eigenes Material nur mit Akustikgitarre neu.
Music Review | verfasst 31.08.2020
Jonathan Fitoussi
Plein Soleil
Mit »Plein Soleil« erweist sich Jonathan Fitoussi als würdiger Erbe von Pionieren wie Alan Parsons, Vangelis, Manuel Göttsching, Klaus Schulze oder auch Jean-Michel Jarre.
Music Review | verfasst 27.08.2020
George Clanton & Nick Hexum
George Clanton & Nick Hexum
Chefvapourist George Clanton und dessen geistiger Vater Nick Hexum haben eine gemeinsame Platte gemacht. Was dabei wohl herausgekommen ist?
Music Review | verfasst 27.08.2020
Kelly Lee Owens
Inner Song
Nach den drei härtesten Jahren in ihrem Leben veröffentlicht Kelly Lee Owens mit »Inner Song« ihr zweites Album. Es ist großartig in jeder Sekunde.
Music Review | verfasst 26.08.2020
The Microphones
Microphones in 2020
Nach 17 Jahren meldet sich der als Mount Eerie bekannte Musiker Phil Elverum mit seinem Projekt The Microphones zurück. Wie klingen »Microphones in 2020«?
Music Review | verfasst 21.08.2020
Sault
Untitled (Black Is)
Musik hat die Kraft zur Veränderung. Man hätte es fast vergessen können. Doch dann kamen Sault und mit ihnen »Untitled (Black Is)«, das Album der Stunde.
Music Review | verfasst 19.08.2020
Ka
Descendant Of Cain
Von Trump bis Epstein, von Gang-Kriminalität bis Konsumexzessen, »Descendants Of Cain« von Ka begleitet die konsequente Verwahrlosung der USA wie kein anderes Album dieses Jahr.
Music Review | verfasst 19.08.2020
Jaga Jazzist
Pyramid
So lange es Bands wie Jaga Jazzist gibt, hat Jazz nur ein Problem: Dass gute Alben wie »Pyramid« heutzutage viel zu wenig Leute erreichen.
Music Review | verfasst 18.08.2020
Otis Sandsjö
Y-Otis 2
Der Schwede Otis Sandsjö hat verfolgt seinen Ansatz eines liquiden Jazz auf seinem neuen Album »Y-Otis 2« weiter. Das gelingt konstant frisch.
Music Review | verfasst 05.08.2020
Ebi Soda
Ugh
Jede Woche neue interessante Jazzbands aus Großbritannien: Nun haben die aus Brighton kommenden Ebi Soda ihr Debüt »Soda« veröffentlicht.
Music Review | verfasst 30.07.2020
Romare
Home
Dem Prinzip des Samplings bleibt Romare auch auf »Home« treu und präsentiert sich auf seinem neuen Album gleichsam als wandlungsfähig.
Music Review | verfasst 29.07.2020
Earl Sweatshirt
Feet Of Clay
»Feet Of Clay« ist ein Fragment dessen, was Earl Sweatshirt ausmacht. Es besitzt eine überzeugende Dringlichkeit und eine Haltung, die Underground verkörpert.
Music Review | verfasst 28.07.2020
Jon Hassell
Seeing Through Sound Pentimento Vol.2
Nur konsequent: Zwei Jahre nach »Listening To Pictures« geht es bei Jon Hassell mit seinem Album »Seeing Through Sounds« synästhetisch weiter.
Music Review | verfasst 27.07.2020
Jessy Lanza
All The Time
Wieder gemeinsam mit Jeremy Greenspan bündelt Jessy Lanza auf »All The Time“ ihre Kräfte zu auf den Punkt angespitzten R&B-Pop-Nummern.
Music Review | verfasst 27.07.2020
AKSK
Things We Do
Adda Kaleh und Suzanne Kraft sind zusammen AKSK und haben mit »Things We Do« ein Debütalbum vorgelegt, dass uns noch eine Weile begleiten wird.
Music Review | verfasst 23.07.2020
Jason Molina
Eight Gates
Sieben Jahre nach seinem Tod erscheinen mit »Eight Gates« nun unveröffentlichte Aufnahmen des großen amerikanischen Songwriters Jason Molina.
Music Review | verfasst 23.07.2020
Eiko Ishibashi
Hyakki Yagyō
Auf ihrem ersten Solo-Studioalbum seit zwei Jahren, »Hyakki Yagyō«, bringt Eiko Ishibashi auf zwei Klangcollagen wunderbar-wunderliche Sounds in fließende Bewegungen.
Music Review | verfasst 17.07.2020
Zara McFarlane
Songs Of An Unknown Tongue
Femininer Vocal Jazz muss nicht wie Norah Jones klingen: Zara McFarlane hat mit »Songs Of An Unknown Tongue« ihr viertes Album vorgelegt.
Music Review | verfasst 15.07.2020
Blu & Exile
Miles
Nach acht Jahren kommen Blu und Exile wieder für ein gemeinsames Album zusammen. »Miles« zeigt, dass sich nur wenige Duos so ergänzen wie diese zwei.
Music Review | verfasst 14.07.2020
Bob Dylan
Rough And Rowdy Ways
Mit »Rough And Rowdy Ways« lädt Bob Dylan ein, sich auf dem Schoß des Onkels endlich gemütlich zu machen. Oder ist doch bloß alles wieder eine Finte?
Music Review | verfasst 14.07.2020
Karate Boogaloo
Carn The Boogers
Urlaub in Italien war gestern. Heute holt man sich Aruba, die Beach Boys und gute Laune-Schmäh mit Karate Boogaloos »Carn The Boogers« ins öffentliche Schwimmbad.
Music Review | verfasst 13.07.2020
Nullptr
Future World
Der Electro von Nullptr auf »Future World« kommt dem Titel widerstrebend ohne angestaubte und aufgesetzte Zukunftsvisionen aus.
Music Review | verfasst 09.07.2020
Julianna Barwick
Healing Is A Miracle
Julianna Barwick lässt auf ihrem Albumdebüt auf Ninja Tune den einen oder anderen Fremdkörper in ihrer Musik zu. Tut »Healing Is A Miracle« aber nur wohl oder sogar Not?
Music Review | verfasst 09.07.2020
Jay Glass Dubs
Soma
Jay Glass Dubs tritt auch auf seinem bei Berceuse Heroique erschienenem neuen Album »Soma« für mehr Melodie, für mehr Hall, für Elegie am Sonnendeck ein.
Music Review | verfasst 03.07.2020
Alhousseini Anivolla & Girum Mezmur
Afropentatonism
Verschmelzen der Welten: Auf »Afropentatonism« treffen Alhousseini Anivolla aus dem Niger und Girum Mezmur aus Äthiopien zusammen. Aufgenommen wurde in Kenia.
Music Review | verfasst 01.07.2020
Mulatu Astatke & Black Jesus Experience
To Know Without Knowing
Auch auf »To Know Without Knowing«, seinem neuen Album mit Black Jesus Experience, ist Mulatu Astatke unverkennbar – und keineswegs altersmilde.
Music Review | verfasst 25.06.2020
Groupe RTD
The Dancing Devils Of Djibouti
Hand hoch, wer die ehemalige Franzosen-Kolonie Dschibuti auf dem Globus auscheckt. Musikalisch war das afrikanische Land bisher noch gar nicht auf der Landkarte verzeichnet.
Music Review | verfasst 25.06.2020
Patricia
Maxyboy
IDM mit Hardware-Patina und zweifelhaften Resultaten: Auf »Maxyboy« von Patricia für Ghostly International werden Aphex Twin, Autechre und Planet Mu zu musikalischen Abziehbildern.
Music Review | verfasst 25.06.2020
John Scofield / Bill Stewart / Steve Swallow
Swallow Tales
Ein Hochgenuss für Jazz-Connaisseure: John Scofield und Bill Stewart erkunden auf »Swallow Tales« Kompositionen von Steve Swallow.
Music Review | verfasst 24.06.2020
Biosphere
Dropsonde
Mit ganzen sieben Bonustracks kommt die Neuauflage von »Dropsonde« daher. Darauf unterzog der norwegische Produzent Biosphere ein ganzes Genre einer radikalen Neuinterpretation.
Music Review | verfasst 16.06.2020
Nihiloxica
Kaloli
Nihiloxica waren der feuchte Traum der Musikjournaille. Nach zwei EPs ist »Kaloli« ihr Debütalbum für Crammed Discs. Muss sich die ugandisch-britische darauf Gruppe nun beweisen?
Music Review | verfasst 10.06.2020
Zaliva-D
Immorality
Double-Whopper-Beats mit Hang zum Dada-Fetischismus: Auf Knekelhuis ist »Immorality«, das neue Album des chinesischen Produzenten Zaliva-D erschienen.
Music Review | verfasst 05.06.2020
The Soft Pink Truth
Shall We Go On Sinning So That Grace May Increase
Mit »Shall We Go On Sinning So That Grace May Increase« bietet das Matmos-Mitglied The Soft Pink Truth wohlige Wabersounds für wonnige Weltfluchten. Und das ist auch gut so.
Music Review | verfasst 05.06.2020
Run The Jewels
RTJ4
Das Album der Stunde: Diese Woche haben Killer Mike und El-P ihr viertest Run The Jewels-Album »RTJ4« digital veröffentlicht. Vinyl folgt im September.
Music Review | verfasst 04.06.2020
Ak'Chamel, The Giver Of Illness
The Totemist
Musik für die Zeit nach der Endzeit: Mit »The Totemist« ist das zehnte Studioalbum von Ak’chamel, The Giver Of Illness veröffentlicht worden.
Music Review | verfasst 26.05.2020
Kanye West
Jesus Is King
»Jesus Is King« von Kanye West ist jetzt auf Vinyl erschienen. Und wir haben die pädagogisch wertvollste 7.0er Review aller Zeiten für dich.
Music Review | verfasst 25.05.2020
Auscultation
III
Auf »III« lauscht Auscultation, wie der Name glauben macht, nach innen. Das spukhafte Hineinhorchen beruht hier auch auf einen tragischen Vorfall.
Music Review | verfasst 19.05.2020
Red Axes
Red Axes
Red Axes haben soeben »Red Axes« veröffentlicht. Auf ihrem zweiten Album haben die Israelis anscheinend wieder zu sich selbst gefunden.
Music Review | verfasst 08.05.2020
Fire-Toolz
Rainbow Bridge
Weirdere, wundervollere Musik als auf »Rainbow Bridge« war bisher weder in der Diskografie von Fire-Toolz noch dem Katalog von Hausu Mountain zu hören.
Music Review | verfasst 06.05.2020
Earth Trax
LP1
Wenn Euphorie und Schwermut ineinanderfallen: Bartosz Kruczyński hat sein erstes Album »LP 1« unter dem Pseudonym Earth Trax veröffentlicht.
Music Review | verfasst 06.05.2020
Klara Lewis
Ingrid
Klara Lewis legt mit »Ingrid« eine gespenstisch gute Veröffentlichung auf Editions Mego vor, die weder als Album noch als EP bezeichnet werden kann.
Music Review | verfasst 05.05.2020
Nkem Njoku & Ozzobia Brothers
Ozobia Special
»Ozobia Special«, das einzige Album von Nkem Njoku & Ozzobia Brothers, aufgenommen in den Tonstudios von Tabansi Records, erscheint nun überhaupt zum ersten Mal außerhalb NIgerias.
Music Review | verfasst 05.05.2020
Leafar Legov
Mirror
Auf dem bie Giegling erschienenen »Mirror« trotzt Leafar Legov der Redundanz im Ambient-Genre und lässt uns zudem etwas Trost in der Weltabkehr entdecken.
Music Review | verfasst 28.04.2020
Sepehr
Shaytoon
Der in San Francisco ansässige Produzent Sepehr hat mit »Shaytoon« eine durch und durch inspirierendes Debütalbum veröffentlicht.
Music Review | verfasst 20.04.2020
Roza Terenzi
Modern Bliss
Kaum zwei Jahre ist es her, da debütierte Roza Terenzi auf Planet Euphorique. Nun legt sie auf Sophie Sweetlands Label mit »Modern Bliss« ihr Debütalbum vor.
Music Review | verfasst 01.04.2020
Cucina Povera
Tyyni
Schlicht im Klang, dazu offen und leicht hallig im Arrangement: die in Glasgow lebende Finnin Cucina Povera hat mit »Tyyni« ein neues Album veröffentlicht.
Music Review | verfasst 17.02.2011
Tim Hecker
Ravedeath, 1972
Tim Hecker hascht nicht um Aufmerksamkeit: Es bleibt keine Erinnerung, nur ein Gefühl von amorpher Weite, die sich irgendwie beruhigend und heimisch anfühlt.
Music Review | verfasst 13.02.2011
Talib Kweli
Gutter Rainbow
Talib Kweli hat auch mit seinem fünften Solowerk ein mehr als solides Conscious-Rap-Album abgeliefert und zeigt alte Werte in modernen Gewändern.
Music Review | verfasst 07.02.2011
Gang Of Four
Content
Die stilprägenden Gang of Four finden sich nach sechzehn Jahren Abwesenheit inmitten von Kopien ihrer selbst wieder und begeben sich auf die Suche nach dem Original.
Music Review | verfasst 06.02.2011
Danuel Tate
Mexican Hotbox
Keyboarder Danuel Tate löst sich aus dem gestrengen Cobblestone Jazz-Korsett und widmet sich auf seinem Solodebüt dem Thema »jazz« auf unbeschwerte Weise.
Music Review | verfasst 05.02.2011
Esben And The Witch
Violet Cries
Selten hat man ein solch single-untaugliches Album gehört. Man möchte keinen dieser voneinander zehrenden Songs rausreißen aus dem Kosmos, den sie nur gemeinsam bilden können.
Music Review | verfasst 04.02.2011
Isolée
Well Spent Youth
Isolée ist einzigartig. Woran das liegt? Daran, dass seinem Soundentwurf, minimalen House mit maximalen Mitteln zu machen, bislang niemand etwas entgegensetzen konnte.
Music Review | verfasst 30.12.2010
Tua & Vasee
Evigila
Bereits vor zwei Jahren angekündigt, haben sich die beiden Schwaben nun hingesetzt, ein Konzept erarbeitet und ein Album aufgenommen, dass den Namen »Kunstwerk« verdient.
Music Review | verfasst 20.12.2010
Mark Fell
UL8
Zwei Alben innert weniger Tage: Mark Fell wählte für UL8 die Monitorbox Celestion UL8 als Quelle der Inspiration und legt die Komplexität minimaler Strukturen offen.
Music Review | verfasst 09.12.2010
Shawn Lee's Ping Pong Orchestra
Hooked Up Classic
Es ist gewagt klassische Musikstücken in die Jetztzeit zu transformieren. Doch wer, wenn nicht Shawn Lee und sein Ping Pong Orchestra, könnte diese Aufgabe vollbringen?
Music Review | verfasst 07.12.2010
Skyzoo & Illmind
Live From The Tape Deck
Der Titel der Kollaboration von Skyzoo und Illmind verspricht uns eine Boom-Bap-Reise in die 1990er Jahre, nur die Musik selbst will davon nicht so recht was wissen.
Music Review | verfasst 05.12.2010
Zion I
Atomic Clock
Nach zehn Jahren des gemeinsamen Musizierens suchen Zion I vermehrt die Herausforderung: Auf ihrem siebenten Album ließen sie sich von Dub und Reggae inspirieren.
Music Review | verfasst 03.12.2010
Les Swashbuckling Napoleons
Fuck
Sieben Jahr sind vergangen, seit der letzten Zusammenarbeit von Bleubird und Thesis Sahib. Doch auch als Les Swashbuckling Napoleons erklären sie die HipHop-Welt für verrückt.
Music Review | verfasst 03.12.2010
Damu the Fudgemunk
Supply For Demand
Damu the Fudgemunk lässt hier nun wirklich mal die Katze aus dem Sack und zeigt, was er als Produzent so drauf hat. Ein Leckerbissen für jeden HipHop-Fan.
Music Review | verfasst 02.12.2010
2Mex
My Fanbase Will Destroy You
Zwei Jahre hat sich 2mex für »My Fanbase Will Destroy You« Zeit genommen. Ungewöhnlich lange für jemanden, der schon an die 35 Releases und unzählige Features in der Vita hat. Doch das Warten hat gelohnt.
Music Review | verfasst 01.12.2010
Gangrene
Gutter Water
An diesem ausgereiften Biest von Album, dem die dreijährige Produktionszeit offensichtlich gut tat, gibt es mal rein gar nix zu nörgeln. Sowohl in der Produktion als auch in Sachen Rap erbringen Oh No und The Alchemist hier Höchstleistungen.
Music Review | verfasst 30.11.2010
Kanye West
My Beautiful Dark Twisted Fantasy
Scheint, als hätte Kanye West aus seinen öffentlichen Gefühlsausbrüchen gelernt und ist sich seiner Stellung als einer der Popstars unserer Zeit bewusst geworden.
Music Review | verfasst 26.11.2010
Polar Bear with Jyager
Common Ground
Ein wenig absurd, weltfremd, verschroben und sehr genial: Common Ground ist ein geglücktes Experiment, dass zwei sehr unterschiedliche Einflüsse vereint.
Music Review | verfasst 24.11.2010
Ebo Taylor
Love & Death
Highlife- und Afrobeat-Legende Ebo Taylor veröffentlicht nach 20jähriger Abstinenz ein neues Album und zeigt dass die Mischung aus Highlife, Afro-Beat und Funkheute noch so frisch klingt wie in den Anfangstagen.
Music Review | verfasst 19.11.2010
David E Sugar
Memory Store
An Qualität mangelt es dem britischen Chiptune-Pionier nicht unbedingt, wohl aber scheitertet er daran, ein ausgereiftes Studioalbum vorzulegen.
Music Review | verfasst 19.11.2010
Intalek & Ritchcraft
Lives And Vibes
Perfektes Zusammenspiel: Ritchcraft erschafft einen warmen, atmosphärischen und elektrolastigen Sound, Intaleks frischer und gelassener Flow rundet das Ganze ideal ab.
Music Review | verfasst 13.11.2010
Saroos
See Me Not
Saroos hören sich an wie eine Mischung aus Brainfeeder-Interpreten die Anticon-Melodien und Anticon-Interpreten die Brainfeeder-Beats machen.
Music Review | verfasst 12.11.2010
U-N-I
A Love Supreme 2.0
Thematisch ist man weit von Gangstagehabe entfernt und von billigem Hipster-Rap sind U-N-I trotzdem meilenweit weg. A Love Supreme zählt zu den Hip-Hop-Platten des Jahres.
Music Review | verfasst 12.11.2010
Brzzvll
Happy Life Creator
Happy Life Cretator versprüht eine Energie, der man sich nur schwer entziehen kann und bestimmt nicht nur Fans von besagten Klängen begeistern wird.
Music Review | verfasst 10.11.2010
Shad
TSOL
So gut kann ein klassisches HipHop-Album sein: Das spannendste kanadische Exportgut derzeit, das die Nische irgendwo zwischen Common, Blu und Talib Kweli ebenbürtig ausfüllt.
Music Review | verfasst 08.11.2010
Celph Titled & Buckwild
Nineteen Ninety Now
»Nineteen Ninety Now« ist gespickt mit klassischem Samplematerial, so dass der Vibe der 1990er Jahre perfekt in die Jetztzeit transportiert wird.
Music Review | verfasst 05.11.2010
7L & Esoteric
1212
Erstmals seit 2006 gibt’s das Gespann 7L & Esoteric wieder auf Albumlänge. Die Ansage ist deutlich: 12 Tracks, die alle als 12inch taugen sollen. Mit einer gewaltigen Gästeliste an HipHop-Undergroundstars lässt sich das nachvollziehen.
Music Review | verfasst 02.11.2010
Breez Evahflowin
As He Goes On...
Breez Evahflowin hört auf. Zum Abschied gibt er seinen Fans ein reflektiertes, ehrliches und erwachsenes Album. Der New Yorker hat in den letzten Jahren nicht viel Output gehabt, doch gab es etwas zu hören, dann nur das Beste.
Music Review | verfasst 29.10.2010
Brian Eno
Small Craft On A Milk Sea
Altmeister und Ambient-Erfinder Brian Eno tobt sich aus. Sei es durch die eigene Dekonstruktion der Songfragmente oder ominös-melodiösen Soundlandschaften.
Music Review | verfasst 27.10.2010
Slum Village
Villa Manifesto
Zum ersten Mal überhaupt finden sich sämtliche Mitglieder von Slum Village – T3, Baatin, Elzhi und J Dilla – auf einem Album wieder.
Music Review | verfasst 20.10.2010
Radio Citizen
Hope And Despair
Nur wenige Produzenten verfügen über das Können Genres wie HipHop, Downbeat, Afro-beat oder Jazz so überzeugend zu transportieren wie Radio Citizen.
Music Review | verfasst 19.10.2010
Jed And Lucia
Superhuman Heart
Fans von Bibio, Boards of Canada oder cLOUDDEAD sollten definitiv in dieses träumerisch gediegene Album aus dem Hause Ubiquity Records reinhören.
Music Review | verfasst 18.10.2010
DJ Roc
The Crack Capone
Mit DJ Roc erfährt eine weitere Größe der hierzulande noch eher unbekannten Chicagoer Juke-Szene sein Albumdebüt. Dabei zeigt er sich roher und abstrakter als sein Kollegen.
Music Review | verfasst 16.10.2010
Squarepusher
Shobaleader One: d'Demonstrator
Das hier darf getrost in die Schublade »Space-Pop« einsortiert werden. Daft Punk und Air in ein Raumschiff gestopft – die musikalische Essenz könnte Shobaleader One sein.
Music Review | verfasst 14.10.2010
Woima Collective
Tezeta
Herausgekommen ist ein hypnotisches Funk-Jazz-Album, das sich auf äthiopische und nordafrikanische Rhythmik verlässt und auch europäische Sounds und Strukturen nutzt.
Music Review | verfasst 10.10.2010
Belleruche
270 Stories
Das dritte Album von Belleruche ist zwar deutlich elektronischer, doch klingt »270 Stories« wie eine natürliche Weiterentwicklung der drei Engländer und hat enorm viel Charme.
Music Review | verfasst 01.10.2010
Aloe Blacc
Good Things
Mit seinem zweiten Album besinnt sich Aloe Blacc auf die Wurzeln schwarzer Protestmusik im Pop und hüllt soziopolitisch relevante Themen in das musikalische Gewand des politisierten Soul der 1970er Jahr
Music Review | verfasst 01.10.2010
Urban Tribe
Urban Tribe
Niemand geringeres als Sherard Ingram, Carl Craig, Anthony »Shake« Shakir und Kenny Dixon Jr stehen Pate für dieses unter dem Namen Urban Tribe fungierendes Release.
Music Review | verfasst 29.09.2010
Tom Clark
Pressure Points
Mit seinem neuen Album hat sich Tom Clark vorgenommen, auf den aktuellen, typischen Club-Sound, der ihn im E-Werk, Tresor und Watergate zum Resident-DJ machte, zu verzichten.
Music Review | verfasst 28.09.2010
Detroit Grand Pubahs
Madd Circus
Zwei Jahre nach dem die Detroit Grand Pubahs das letzte Mal mit einem Album auf sich aufmerksam machten, legen sie ein erfrischend abwechslungsreiches neues Werk vor.
Music Review | verfasst 24.09.2010
Professor Green
Alive Till I'm Dead
Ein Album, das irgendwo zwischen den Stühlen von HipHop und Mainstream-Pop Platz nimmt, aber trotzdem voller selbstironischer Anspielungen auf das Musikbusiness steckt.
Music Review | verfasst 22.09.2010
Chromeo
Business Casual
Chromeo liefern hier wieder einmal gute Arbeit ab, und beweisen eindrucksvoll, warum sie eine stetig wachsende Fangemeinde besitzen, die sich nun auf eine weiteres musikalisches Highlight freuen kann.
Music Review | verfasst 20.09.2010
The Qualitons
Panoramic Tymes
Die Ungarn von The Qualitons liefern auf ihrem Debüt Panoramic Tymes auf 55 Minuten eine Mischung aus Mod-Rock mit Beateinflüssen und rohem Funk mit Afrobeat-Nouncen.
Music Review | verfasst 17.09.2010
DJ Nate
Da Trak Genious
Juke heißt also der neueste Hype. Es stottert, es klimpert, es jackt, es brummt, alles wild durcheinander. Ja, das ist der heiße Scheiß, da bestehen keine zwei Meinungen.
Music Review | verfasst 10.09.2010
Dinner At The Thompson's
Off The Grid
Ein schönes, entspanntes Album, das klingt wie eine Mischung aus 1990er Jahre Trip Hop, 1970er Jahre Soul, Funk und Breakbeat mit einer kleinen Priese Elektro und natürlich Hip Hop.
Music Review | verfasst 10.09.2010
Roots Manuva meets Wrongtom
Duppy Writer
Und abgesehen von einigen produktionstechnischen Gimmicks, sind die nach wie vor kräftigen und einzigartigen Raps die einzige Verbindung in die Jetzt-Zeit.
Music Review | verfasst 09.09.2010
Danny Krivit
Edits By Mr. K Volume 2
Der unvergleichliche Danny Krivit, dessen Einfluss auf die heutige Edit-Kultur nicht zu leugnen sein dürfte, legt den Nachfolger des 2003 erschienenden ersten Teils einer ihm geltenden Compilation vor.
Music Review | verfasst 01.09.2010
Interpol
Interpol
Die New Yorker Interpol haben sich nach schwachem dritten Album nun wiedergefunden. »Interpol« ist die gelungenste Selbstfindung des Jetzt mit zehn unglaublich authentischen und brillanten Songs.
Music Review | verfasst 01.09.2010
Andreya Triana
Lost Were I Belong
Ein harter Weg war es, der bis zu diesem Album führte. Andreya Triana schafft es solides Songwriting mit den ruhigen Beats Bonobos zu vereinen.
Music Review | verfasst 01.09.2010
Oval
O
Das ist eine Menge Holz, die einem eigentlich nach kurzer Zeit das Hirn wegrutschen lässt. Aber Markus Popp beweist gutes Timing und lässt die meisten Stücke nur eine Minute erklingen, bevor sie verhallen.
Music Review | verfasst 25.08.2010
The Count & Sinden
Mega Mega Mega
Als Weltmusik aus Essex beschreiben The Count & Sinden ihr Debütalbum. Aus House, Baile Funk, Garage, Hip Hop, Dancehall, Afrobeat oder Booty Bass,machen sie einen Mega-Rave.
Music Review | verfasst 12.08.2010
Matthew Dear
Black City
Der Bruch bleibt Methode: Munter wird mit dem Vorangegangenen gebrochen, zwischen den Stilen gewechselt und schließlich mit einer herzzerreißenden Ballade abgeschlossen.
Music Review | verfasst 09.08.2010
Donna Regina
The Decline Of Female Happiness
»The Paradox of declining female happiness«, so heißt eine soziologische Studie aus 2009, die einen Rückgang des subjektiv empfundenen weiblichen Wohlbefindens seit den 1970er Jahren festzustellen meint
Music Review | verfasst 15.07.2010
Mount Kimbie
Crooks And Lovers
Die Lust am Innovativen ist Dominic Maker und Kai Campos noch lange nicht vergangen. Auf ihrem Albumdebüt spürt man diese Besessenheit und den Durst nach Neuem.
Music Review | verfasst 01.07.2010
Autechre
Move Of Ten
Rob Brown und Sean Booth von Autechre kennen sich nicht nur in der akustischen Verstörung aus, in diesem Jahr haben sie auch offensichtlich zu alter Form zurückgefunden.
Music Review | verfasst 16.03.2010
Albert Ayler
Bells
Albert Aylers Markenzeichen ist das Eruptive. Dieses unvermittelte Losbrechen, sich spiralförmig in die Höhe schwingen, dann taumelnd wieder abfallen. Das hört man auch auf dieser 20minütigen Improvisation vom Mai 1965.
Music Review | verfasst 22.02.2010
Four Tet
There Is Love In You
Kieran Hebden könnte ihm mit »There Is Love In You« der ganz große Wurf gelungen sein, Downtempo-Frickler endlich mit dem Flur zu versöhnen.
Music Review | verfasst 09.02.2010
Rufus Thomas
Walking The Dog
Rufus Thomas steht für die humorvollste und gleichzeitig impulsivste Art des Rythm’n’Blues als auch Funk. Kein anderer verstand es wie er, Menschen durch Musik zu verbinden.
Music Review | verfasst 20.07.2007
Yesterday's New Quintet
Yesterday's Universe: Prepare For A New Yesterday (Volume One)
Madlib kehrt Yesterday’s New Quintet den Rücken, denkt sich weitere unzählige Musikercharaktere aus und veröffentlicht ein neue jazzige Musik.
Music Review | verfasst 01.07.2007
Wiley
Playtime Is Over
Vor wenigen Wochen wollte Wiley noch aufhören, mit dem ganzen Zeug. Nun beweist der Londoner mit seinem neuesten Release, dass Grime auch auf Albumlänge funktionieren kann. Da gibt’s einiges nachzulegen für Dizzee Rascal.
Music Review | verfasst 01.05.2007
Roll Deep
Rules & Regulations
Grime ist ja beinahe schon ein alter Hut. Doch Obacht, der ist nicht tot, der riecht nur so! Zur Beweisführung herangezogen wird das neue Album von Wiley’s verwegener Crew Roll Deep
Music Review | verfasst 03.04.2007
DJ Vadim
The Soundcatcher
Beständig arbeitet er an seinem Denkmal. Das fünfte Album des nimmermüden DJ Vadim ist die Kunst des Sample-Arrangierens par excellence und einmal mehr ganz großes Kino.
Music Review | verfasst 17.03.2007
Redman
Red Gone Wild
Wenn die alten Haudegen auf einem Album versammelt sind, wird man auch ganz ohne nostalgische Verklärungen mehr als einmal erstklassig unterhalten
Music Review | verfasst 10.03.2007
Evidence
The Weatherman LP
Weniger Nostalgie, mehr Risikofreude, manifestiert in rollenden Synthielinien, ohne die klassizistische Nische zu verlassen: Evidence-Haten ist wieder uncool geworden.
Longplayer (LP) in News
Music News | verfasst 24.11.2020
Roosevelt
Exclusive Editions: »Polydans«
Auch Roosevelts drittes Album besticht durch seinen facettenreichen Mix aus Yacht-Rock, Balearic, House und unterkühltem Techno und eine besondere warme Emotionalität, die seine Musik antreibt.
Music News | verfasst 23.11.2020
Bicep
Exclusive Edition: »Isles«
Im Januar erscheint auf Ninja Tune das zweite Album »Isles« von Bicep. Exklusiv bei HHV Records wird es die Vinyl 3LP exklusiv im Bundle mit Slipmat geben. Weitere Details lest ihr hier.
Music News | verfasst 06.07.2020
Skyzoo
Exclusive Edition: »Milestones«
Auf »Milestones«, dem im Herbst auch auf Vinyl erscheinenden neuen Album des New Yorker Rappers Skyzoo, dreht sich alles ums Thema Vaterschaft. Wir haben das Vinyl exklusiv in einer limitierten Coloured Edition.
Music News | verfasst 29.06.2020
Joell Ortiz & Kxng Crooked
Exclusive Edition: »H.A.R.D.«
Joell Ortiz und Kxng Crooked (aka Crooked I), beide von der Rap-Supergroup Slaughterhouse haben mit »H.A.R.D.« ein neues Album auf Mello Music angekündigt. Vinyl folgt im September. Wir haben eine streng limitierte Farbedition im Sortiment.
Music News | verfasst 24.06.2020
Apollo Brown & Che' Noir
Exclusive Edition: »As God Intended«
Apollo Brown hat sich mit Che’ Noir für das am 4.9.2020 bei Mello Music Group erscheinende »As God Intended« zusammengetan. Exklusiv bei uns ist das Album in einer Coloured Vinyl Edition erhältlich.
Neueste Artikel
Music Liste | verfasst 01.12.2020
Jahresrückblick 2020
Top 50 Albums
Sprechen wir es aus: Musik ist in Gefahr, weil sie nicht gemeinsam erlebt werden kann und weil ihre Macher*innen sich seit Monaten in einer existenziellen Krise befinden. Auf Schallplatte gab es dennoch einiges zu hören, wie diese 50 Alben.
Music Review | verfasst 30.11.2020
The War On Drugs
Live Drugs
Mit »Live Drugs« haben The War On Drugs aus Philadelphia nun auch ein eigenes Live-Album veröffentlicht.
Music News | verfasst 15.10.2020
Hamburg Spinners
Exclusive Edition: »Skorpion Im Stiefel«
Carsten »Erobique« Meyer hat eine neue Band und die wiederum hat einen »Skorpion Im Stiefel«. Das Debüt der Hanseaten erscheint im Dezember bei a sexy. Exklusiv bei HHV Records gibt’s das Ding auf handgeknetetem schwarzrotem Vinyl.
Music Liste | verfasst 01.12.2020
Jahresrückblick 2020
Top 20 12inches
Tanzen war 2020 nicht wirklich. Aber die Vinyl 12" war trotzdem ein begehrtes Format. Und zwar für Musik, die von einer Zeit nach der Katastrophe träumt. Hier sind unsere Top 20. Einen Bonus in Form einer Vinyl 7" gibt’s obendrauf.
Music Review | verfasst 30.11.2020
Klaus Schønning
Lydglimt
»Lydglimt«, das Debüt des dänischen New-Age-Pionierts Klaus Schønning aus dem Jahre 1979 wurde jetzt bei Frederiksberg wiederveröffentlicht.