Music News | verfasst 08.09.2016
New Record Labels
Be With, Blank Slate, Money $ex und No Corner
Text Kristoffer Cornils, Niklas Fucks , Übersetzung Sebastian Hinz

Be With Records Be With ist ein 2014 von Rob Butler gegründetes, britisches Plattenlabel aus London. Bereits im Jahr 2012 entschied sich Butler zur Gründung, wollte aber von Anfang an alles richtig machen und versenkte sich zwei Jahre lang im BWL-Dschungel, um sich nicht nur auf wirtschaftliche, sondern auch rechtliche Fragen vorzubereiten. Mit denen hat er heutzutage allerhand zu tun, denn Be With spezialisiert sich auf lizensierte Reissues von Platten, die zuvor nie auf Vinyl erschienen oder seit Langem vergriffen sind. Am Anfang stand eine Platte aus Butlers Geburtsjahr 1982, für welche sich die harte Arbeit prompt auszahlte: Die Neuauflage von Leon Wares selbstbetiteltem Soul-Klassiker war schnell ausverkauft. Grund genug für Butler, seinen Brotjob zu kündigen und es mithilfe eines aktiv involvierten Freundeskreises mit Be With auf eigene Faust zu versuchen. Die Entscheidungsgewalt liegt so bei ihm. »Ich werde nur Platten veröffentlichen, die ich auch selbst gerne auf Vinyl besitzen würde«, sagt der DJ und ehemalige Plattenladenangestellte bestimmt. Das erklärt auch das bunte Miteinander im schnell gewachsenen Katalog von Be With. Mit seinem Label hat er seine Nische genau dort gefunden, wo andere Reissues-Labels nicht hingesehen haben, meint Butler. Die Liste an Wunschreleases ist aber immer noch lang, gibt der selbsterklärte »langweilige Vinyl-Nerd« zu.

Was aber macht Be With eigentlich musikalisch aus? Wie passen The Streets, Kylie Minogue, die hawaiianische Sängerin Nohelani Cypriano und die US-amerikanische Fusion-Rock-Band Air (nicht zu verwechseln mit dem französischen Duo) zusammen? »Für mich ist das alles Soul-Musik, selbst der poppige Kram«, antwortet Butler. »Die treibende Idee hinter Be With ist, dass PlattenliebhaberInnen ihre Lieblingsalben und -singles auf Vinyl brauchen. Es geht eher ums Format denn um ein Genre, die Richtung wird von den Artists angegeben.« Nach kurzer Zeit aber schon erweiterte sich auch diese Idee und Butler veröffentlichte über Be With auch Releases der schwedischen Dream-Pop-Band Korallreven, deren letzte Single sowie eine spezielle Remix-EP den langen Abschied der Band in Vinyl fassten. Sonst, so Butler, wären die Veröffentlichungen für immer nur digital erhältlich gewesen. Nicht der einzige Fall, in welchem sich auch ein persönliches Verhältnis mit den für gewöhnlich kaum in den Reissue-Prozess involvierten Artists ergab. Auch seinen Helden Leon Ware konnte Butler dank seiner Arbeit kennen lernen. »Er war sehr berührt von dem, was wir vorhatten und bot sogar an, uns mit anderen Soul-Legenden in Kontakt zu setzen!«, erinnert sich der Labelbetreiber. Die schöne Pointe eines langwierigen, rechtlich umständlichen Prozesses. Gut, dass sich Butler auf den schon lange vor Gründung vor Be With intensiv vorbereitet hatte und jetzt die Früchte seiner Arbeit genießen kann. KC

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Blank Slate Blank Slate ist ein 2013 von Kamal Naeem gegründetes, US-amerikanisches Plattenlabel, welches mittlerweile in Berlin ansässig ist. »Das Label wurde aus dem Verlangen heraus gestartet, aus der weit entfernten Ecke in Ithaca, New York, etwas zur globalen Dance Music-Szene beizutragen«, erklärt Naeem. Das war kurz nach einem Besuch in Europa, wo der junge US-Amerikaner eine Überraschung erlebte. »Ich war davon ausgegangen, dass sich dort alle etwas besser auskennen würden, weil Dance Music hier populärer ist. Am Ende aber stach ich doch als der Nerd hervor, der sich in der ersten Reihe Notizen machte.« Nicht nur die allerdings, sondern auch seine Hausaufgaben: Die erste Katalognummer, eine House-Compilation mit Beiträgen von Produzenten wie dem zu dieser Zeit relativ unbekannten Arnaldo verkaufte sich eintausend Mal. Eine Überraschung für Naeem, so sehr er auch von der Musik überzeugt war. »Wir pressten zuerst 500 Exemplare und eine Woche später fragte der Vertrieb nach 200 zusätzlichen. Eine Woche später wollten sie nochmal 300 mehr.« Naeem kam dem nach, an künstliche Verknappung glaubt er nicht. »Man fragt sich manchmal schon, ob Labels schlicht vergessen haben, dass es darum geht, die Musik ihrer Artists an so viele Menschen wie möglich zu bringen«, sagt er.

Das schließlich ist das erklärte Ziel von Blank Slate. »Ich weiß nicht, wer das sagte, vielleicht Miles Davis: ‘99% der besten Musik wirst du niemals hören.’ Das liegt daran, dass das Gros an Musik nie produziert und vertrieben wird. Der Ansatz des Labels ist, unbekannte oder unterschätzte Artists in den Fokus zu rücken statt auf etablierte Namen zu setzen.« Das gelang nicht nur mit der ersten Katalognummer, sondern auch folgenden Releases. Und das obwohl Blank Slate zwischen sanften House-Klängen, dubbigen und experimentellen Techno-Acts wie Michal Wolski oder dem Mexikaner White Visitation bis hin zum Afro-Beat-Entwurf der zwölfköpfigen Big Mean Sound Machine nicht unbedingt einen Signature Sound aufweist. »Wenn ich meinen Geschmack in Worte fassen könnte, würde ich selbst wohl nicht so viele Platten kaufen«, heißt es dazu trocken. »Klanglich gibt es zwischen Techno und Afro Beat schon ein paar strukturelle Ähnlichkeiten, aber das beantwortet die Frage nicht.« Wolski und Big Mean Sound Machine beispielsweise aber wüssten genau um das wann, wo, warum und wie ihrer Musik, erklärt Naeem das verbindende Element. »Ich sehe die Diversität von Blank Slate als Stärke«, betont er außerdem. Hauptsache, ein Teil der 99% ungehörter Musik schafft es ans Publikum. Das funktioniert ja schon seit Anfang an bestens. KC

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Money $ex Records Logo Money $ex Records ist ein 2015 von Max Graef, Glenn Astro und Delfonic gegründetes Plattenlabel aus Berlin. Mit ihrem einzigartigen, Sample-basierten Ansatz sind die Künstler von Money $ex ein essenzieller Teil einer neuen Generation von House-Producern, die es mit Genregrenzen nicht so eng sieht. Es gehört zu einer Familie von Labels, die aus dem Dunstkreis der OYE Plattenläden in Berlin hervorgegangen ist. Dort lernten sich Delfonic und Ludwig Labuzinski als Kollegen kennen. »Ludwig hat bei uns ja schon Schülerpraktikum gemacht, da war er 16 oder 17« erinnert sich Delfonic. 2012 brachte Labuzinski dann das erste Release von Box aus Holz mit, das er gemeinsam mit Max Graef auf die Beine gestellt hatte. »Die haben damals von irgendeinem Musikfonds Geld bekommen und dann haben die die Platte gepresst«. Das Release war ein voller Erfolg und markierte den Anfang des Aufstiegs des jungen Berliner Freundeskreis auf die internationale Bildfläche. Mittlerweile sind vor allem die frühen Box aus Holz Platten schwer gesucht. Zu Beginn waren Vertrieb, Mastering oder Design noch ausgelagert, aber mittlerweile macht man »komplett alles« selbst – nicht nur für Money $ex Records und den quasi-Vorgänger Box Aus Holz.

Im Vergleich zu dem auf tanzbare 12-inches ausgelegten Label Box Aus Holz soll Money $ex Records »breit aufgestellt« sein. Das bedeutet nicht nur, dass auch Alben veröffentlicht werden, sondern steht in erster Linie für eine Offenheit gegenüber Genres. Das Label veröffentlicht weiterhin hauptsächlich Musik aus dem engeren Umfeld der Gründer. Allerdings gehen LPs wie »Dog« von der Max Graef Band oder Gerry Frankes »Freaks Brew« stark in Richtung Jazz und Funk. Andere EPs erinnern dagegen mehr an Techno als an House. Auch Alben von renommierten Beatmakern werden bald auf dem Label erscheinen. Überhaupt hat Money $ex Records einen ständig fühlbaren Bezug zu Hip-Hop, nicht nur weil Künstler wie Hodini / Hulk Hodn oder Twit One ursprünglich aus der Boom-Bap-Ecke kommen. _»Ich bin ja auch in den Neunzigern mit Musik sozialisiert worden und Hip-Hop war für mich eine geile Area, mit A Tribe Called Quest, De La Soul, dem ganzen Native Tounge-Gedöns«, sagt Delfonic. »Da hab ich natürlich auch Anknüpfungspunkte. Dieses Schmutzige, Dreckige, ein bisschen Sample-basierte – das hat natürlich etwas anderes als House, wie ich es immer wahrgenommen hatte«. Gemeinsam mit den einzigartigen Illustrationen von Rahel Süßkind, die das Design für jede Veröffentlichung auf dem Label zu verantworten hat, bildet dieser »andere«, von Samples lebende House einen roten Faden in der Welt von Money $ex Records. Es gebe aber keinen Masterplan: »Wir wissen nicht, wo die Reise hingeht«. NF

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No Corner No Corner ist ein 2012 von Daniel Davis (alias Ossia) und Alex Digard (vom Studio Tape-Echo) gegründetes, britisches Plattenlabel aus Bristol. »Von außen muss das echt verwirrend sein mit all den Querverbindungen zwischen dem, was wir alle hier machen«, gibt Davies zu. Also von vorne: Der Young Echo-Podcast hat nicht zur Gründung No Corners geführt, obwohl die erste Katalognummer mit Jabu und Killing Sound zwei Projekte des befreundeten Bristolischen Kollektivs zusammenbrachte. Alles nahm jedoch im Tape-Echo Studio mit einer Jam-Session seinen Anfang und endete mit der Frage, was mit dem aufgenommenen Jabu-Material denn nun geschehen solle. Killing Sound, das gemeinsame Projekt von Jabu, El Kid und Vessel, trat auf den Plan, die B-Seite des ersten No Corner-Tapes stand. Große Pläne habe es dennoch nie gegeben, gibt Davies zu. »Ich denke aber, das ist am besten so. Sonst verkompliziert sich alles nur.« Die Ansprüche fallen dementsprechend bescheiden aus. »Ich schätze, No Corner fungiert als eklektische Nischenplattform«, sagt Davies. »Der Gedanke, dass sich jemand einstöpseln kann und in unserem breiten Angebot etwas Neues entdecken kann, das ist schon Lohn genug. Es ist ein Label für MusikliebhaberInnen, nicht für den Handel mit Hypes.« So lautet das einzige Kriterium an die Musik auch schlicht: »It’s gotta be good.« ’nuff said.

Komplexer gestaltet sich da schon das Mit- und Nebeneinander von verschiedenen künstlerischen Entwürfen und Medien. Vom Tape über kleinformatige Releases auf 7" bis zum massiven Vinyl-Box Set lässt sich im Backkatalog so ziemlich jedes Medium finden und spiegelt damit den regen Austausch zwischen bildender Kunst, Musik und Spoken Word wider, wie ihn beispielsweise Jabu prominent verkörpern. Auch das eher ein Zufallsresultat, wiegelt Davies ab. »Andererseits legen wir schon Wert darauf, auf die visuellen Vorstellungen unserer Künstler einzugehen«, fügt er hinzu und verweist darauf, dass Digard zugleich als Art Director fungiert. Vielleicht ein Charakteristikum der Homebase Bristol, die für Davies ebenfalls schwer auf eine bestimmte Ästhetik festgenagelt werden kann. »Sei vorsichtig mit einem Begriff wie ‘Bristol Sound’! Das wäre vielen gegenüber unfair und einschränkend«, mahnt er. Stattdessen konstatiert Davies im reichhaltigen musikalischen Angebot der Stadt in Hinsicht auf elektronische Klänge viel gegenseitigen Austausch, von Young Echo bis hin zur Livity Sound-Crew. Auch das zeichnet No Corner, dieses schwer zu fassende Label aus: Die üblichen Zuschreibungen greifen zu kurz. Drone-Loops treffen auf Dubstep-Derivate, abstrakter Industrial auf Tanzbares und Geradliniges. Wie das eben so ist, wenn ein Label sich selbst beim Werden zuschaut. Immerhin ein Ziel gibt es jedoch: _»Wir finden es aufregend, etwas zu erschaffen und über Generationen hinweg eine Spur zu hinterlassen«, sagt Davies. Nicht ohne Ironie: »Höhlenmenschenstyle«, nennt er das. KC

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