Music Review | verfasst 22.09.2011
Blu
Open
Nature Sounds, 2011
Text Andreas Margara , Übersetzung Julia Frohn
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Redaktion
Cover Blu - Open

Open heißt nun der nächste Streich von Blu im Wirrwarr seiner Veröffentlichungen in diesem Jahr. Während die HipHop-Welt ungeduldig auf das angekündigte Album NoYork! wartet, gab es 2011 bisher mit Her Favourite Colo(u)r die gemasterte Version seines Mixtapes und mit Jesus einen ersten inoffiziellen Vorgeschmack auf das Album zu hören. Open ist wiederum eine ganz eigene Baustelle. 14 Beats, die alle von Blu selbst gebastelt wurden, sind auf dieser Zusammenstellung zu hören. Dazu hat er für sein Debüt als Produzent verschiedene Rapper aus seinem Umfeld versammelt. Ein interessantes Vis-à-vis von Underground-Rap- und Lo-Fi-Productions ist dabei entstanden. Als erste Single wurde bereits das vielversprechende Part Time Suckas ausgekoppelt. Fresh Daily und Rapperin Chop geben sich auf der rau und ungeschliffenen Snare-Produktion ein kleines Stelldichein. Mit Micah auf The Bottom kommt gleich der nächste Femcee zum Zug. Remember Me ist eine kleine Reminiszenz, bei der DTail und Definite an ihre Helden der Rapmusik erinnern. Blu selbst greift nur für Avenge Of The Cheap Ass und Steel Remains (Raw) zum Mikrofon. Open ist ein gutes Album, die experimentell aber auf minimalem Level gehaltenen Beats sollten aufmerksamen Blu-Fans aber bereits bekannt vorkommen. Vor zwei Jahren hat er sie allesamt schon mal als Instrumental LP veröffentlicht. Bis NoYork! tatsächlich erscheint, verkürzt er damit jedoch abermals die Wartezeit.

Das Album Open von Blu findest du bei hhv.de: CD
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