Music Review | verfasst 11.02.2014
Klaus Layer
Es ist wie ein Kreis EP
Redefinition, 2014
Text Tim Tschentscher
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Redaktion
Cover Klaus Layer - Es ist wie ein Kreis EP

Für die erste EP samplet sich Oranienburgs Beatmaker-Export Klaus Layer munter durch Hooks und Filmzitate und konstruiert klassische Boom Bap-Instrumentals, zu denen man prima die Füße hochlegen kann. Die für das Plattenlabel Redefinition typische Gemütlichkeit ist allgegenwärtig. Passend gesellt sie sich zu dem psychedelisch klingenden Grundgerüst, das viel bunter klingt, als das Cover suggerieren mag. Leider ist der kompromisslose MPC-Sound hier und da zu vorhersehbar. So wirkt das Sample von The Pharcyde zwar stimmig im Hörfluss, es bleibt de facto ein ewig ausgenudelt. Ziemlich erfrischend wird hingegen Moe Pope zitiert. Bei der Auswahl der Stücke fällt auch die sich untereinander mitunter stark ähnelnde Drumstruktur auf. Wirklich störend ist jedoch die Tatsache, dass die EP fast ausschließlich nur bereits bekannte Arbeiten zusammenstellt. Gerade mal ein bisher unveröffentlichter Beat findet hier seinen Platz. Immerhin – oder gerade deshalb – fühlt sich die »Es ist wie ein Kreis EP« wie eine Zusammenstellung der besten Tracks aus alten Soundcloud-Tagen an und spricht damit Fans an, die den in Berlin beheimateten Beatmaker aus seiner Zeit als Captain Crook noch nicht kannten. Für Puristen der Beat Art-Szene ist diese Platte in jedem Fall ein Muss.

Die EP »Es ist wie ein Kreis« von Klaus Layer findest du bei hhv.de. auf 10inch.
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