Music Review | verfasst 12.11.2015
Sly Johnson
The Mic Buddah
Heavenly Sweetness, 2015
Text Andreas Brüning
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7.6
Redaktion
Cover Sly Johnson - The Mic Buddah

Soul, Funk, Hip Hop, Gospel und Jazz – ein wirklich breites musikalischer Spektrum findet sich auf Silvère Johnsons zweitem Solo-Album, erschienen fünf Jahre nach seinem Debüt »’74«. Dabei war der aus dem Kongo stammende französische Sänger vorher nur als Rapper und Beatboxer der französischen Hip Hop Combo Saïan Supa Crew in Erscheinung getreten. Danach folgten Zusammenarbeiten u.a. mit RZA, Roots Manuva, Meshell Ndegeocello, Dee Dee Bridgewater und Talib Kweli, die seinen musikalischen Horizont anscheinend noch zusätzlich erweiterten. Knackig trockene und super-minimale Hip Hop Beats und beeindruckendes Beatboxing bilden die Basis für seine groovenden Songs, die (nicht nur gesanglich) Erinnerungen an Prince, Bobby McFerrin oder Marvin Gaye wachrufen und diesen Vergleichen auch kompositorisch durchaus standhalten können. Dazu kommen tolle Chöre, Turntabelism und Gast-Vokalisten und Gast-Musiker wie Rachel Claudio, Valerie Delgado Erik Truffaz, Magic Malik und 2morrows Victory. »The Mic Buddha« ist eine immer groovende und trotz der unterschiedlichen Einflüsse äußerst eigenständige Melange aus 70er Jahre Soul-Funk und absolut zeitgemäßer Hip Hop-Dance-Produktion

Das Album »The MIc Buddah« von Sly Johnson findest du bei hhv.de: LP
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