Music Review | verfasst 09.03.2016
Mark E
Basement Trax
Futureboogie Recordings, 2016
Text Paul Okraj , Übersetzung Julia Frohn
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7.8
Redaktion
Cover Mark E - Basement Trax

Zwei neue Tracks vom guten Mark E auf Futureboogie Recordings, die im Titel unmissverständlich ihre Funktion angeben: »Basement Trax 1« und »Basement Trax 2«. Nachdem sich Mark E in letzter Zeit der (Wieder-)Veröffentlichung neuer und alter Edits, die ihn vor wenigen Jahren über Nacht zum Vorzeigeonkel der Edit-Bewegung gemacht haben, gewidmet hat, ist das hier mal wieder Futter für die späten Stunden im (Keller-)Club und zwei Tracks, die mit ihrer hypnotischen Sogwirkung ganz klar der Tradition von Wild Pitch verwurzelt sind. Es ist nicht das erste Mal, das Mark E zu diesem Mittel greift. Auf etlichen seiner Tracks, insbesondere auf seinem Debütalbum »Stone Breaker«, war der prägende Einfluss von Nathaniel Pierre Jones aka DJ Pierre deutlich. Wummernde Bassdrum, kurze kratzende Bassschnipsel frisch aus der 303, dazu das Wechselspiel der nach und nach geschichteten Synths und immer wieder neu einkehrenden Strings, das ist die gute alte Wild-Pitch-Schule. Und Mark E war ein guter Schüler, der es hier vorzüglich versteht aus dem vorhersehbaren Baukasten – beide Tracks sind kompositorisch nahezu kongruent – eine anziehende Euphorie zu entfachen.

Die EP »Basement Trax« von Mark E findest du bei hhv.de: 12inch
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