Pat Thomas steht zu jedem Zeitpunkt auf dem Zenith, die Leute begreifen das aber erst jetzt. Vor allem sein Quartett أحمد [Ahmed] sorgt für Aufsehen, was nicht selbstverständlich ist – die Kompositionen von Ahmed Abdul-Malik, die Thomas zusammen mit Joel Grip (Bass), Antonin Gerbal (Drums) und Seymour Wright (Sax) interpretiert, wurden nicht für Thomas‘ Instrument, das Klavier, geschrieben. Tatsächlich klingt ihre Interpretation des Albums Jazz Sahara deutlich anders als das Original – entropischer, unberechenbarer und letztlich energiegeladener. Das eine Jazz-Album, das dieses Jahr alle hören müssen.
حمد [Ahmed] – Sama’a (Audition)