Mit Abyss hat die deutsch-britische Musikerin Anika (Annika Henderson) ein politisches Album geschaffen – eines, das sich keinen Konventionen beugt, sondern aneckt, im besten aller Sinne. Abyss klingt rauer als seine Vorgänger, erinnert an Grunge und Alternative Rock der 90er Jahre. Auch die Themen, die die Künstlerin anspricht, sind rau: Fake News, der zunehmende Rechtsrutsch, diverse gesellschaftliche Missstände. »Grunge hat sich nicht zurückgehalten, es war realer, und das ist, was ich im Moment brauche«, sagte Anika dazu im Interview. Es sei ok, einfach mal mürrisch zu sein. Grund genug dafür gibt’s auf der Welt ja auch – umso besser, dass es Alben wie dieses gibt.
Anika – Abyss