Einen Guadagnino-Film über Brion Gysin wird es nie geben. Seine bahnbrechenden Beiträge zur Kunst- und Literaturgeschichte werden weiterhin von denen seines Kumpels William S. Burroughs überschattet. Immerhin haben WeWantSounds seine in den 1990ern mit Ramuntcho Matta produzierten Aufnahmen neu aufgelegt. Auf dem 32-minütigen Titeltrack von Dreammachine setzt der Cut-up-Pionier Afrobeat- und Juju-Rhythmen in Gang und untermalt damit sich windenden Gedankengänge, auf dem Bonustrack »The Door« begleitet Steve Lacy eine surreale Spoken-Word-Collage am Saxofon.
Brion Gysin – Dreamachine