Es läuft immer gleich ab. Man spielt jemand Brittany Davis‘ Black Thunder vor, dieser Jemand schweigt, hört zu, hört langer zu, redet gar nicht mehr und ist dann so: Das ist…oh…das ist…GUT…das ist..was ist das? Und dann die große Verwunderung, den Namen der Interpretin noch nie gehört zu haben, obwohl diese Stimme und der Duktus dieser Musik etwas so Großes, etwas Vollendetes hat. Black Thunder ist in zwei Tagen entstanden, komplett improvisiert – und klingt wie eine minimalistische Nina Simone.
Brittany Davis – Black Thunder