Eiko Ishibashi – Evil Does Not Exist O.S.T.

Hot take respektive magisches Wunschdenken: Was, wenn Eiko Ishibashi für Film-Soundtracks der 2020er-Jahre das wird, was Mica Levi (»Under the Skin«) und Jóhann Jóhannsson (»Arival« und so weiter) für die der 2010er Jahre darstellten? Eine Art Anti-Hans-Zimmer nämlich, die neue und aufregende Wege findet, um Filme zu komplementieren und zu kommentieren, ohne ein einziges Mal den BBRRRRROOOOAAAAAAAAAAAWWWWWW-Synth rauszuholen? Nach »Drive My Car» ist »Evil Does Not Exist« die zweite Soundtrack-Arbeit von Ishibashi, die genau das mit fiebrigen, post-rockigen Jazz-Vibes und einer wunderbar schrägen Streicherarbeit umsetzt – im besten Sinne cineastisch, selbst ohne die dazugehörigen Bilder.