Kevin Drumm – Og23

Ganz ehrlich ist »Og23« irgendwie ein Platzhalter für alles, was Kevin Drumm sonst so macht. Wer ein Bandcamp-Abo beim Chicago-Noisenik hat (wer’s nicht tut: lohnt) kriegt auch mal ein paar Monate lang kein Update, bevor die Release-Sturmflut losdonnert und jede einzelne Veröffentlichung die Zilien zu Berge stehen lässt. Diese beiden Stücke wurden erstmals im Jahr 2022 digital veröffentlicht und von Christoph Heemann über Streamline auf Vinyl gepresst. Sie klingen wie Filmmusik für einen Sci-Fi-Horrorfilm aus den 1960er-Jahren, abstrakt und körperlich zugleich. Mysteriöse Musik, und zwar die beste auf diesem Planeten. Normaler Drumm eben.