Was man vor dem inneren Auge sieht: einen fünfstündigen Zusammenschnitt mit dem Titel »The Alchemist lighting his joint in music videos«. Was man tatsächlich hört: gechoppte Soul-Samples, Quasimoto-Raps – und Drums, baby, FX! Dieser Nagetier-Stoner-Shit ist unverschämt funky, das muss man auch sagen, das ist nicht einfach nur eine Hommage, sondern ein logischer und ziemlich ausgetüftelter Schritt, wenn man HipHop-sozialisiert ist und sich danach Jahre lang wahrscheinlich alles reingezogen hat, was zwischen Red Light Radio und Acephale (RIP) auf den Plattentellern lief. Und das Beste ist: Goya van der Heijden und Tobias Jansen haben ihre Talente nicht genutzt, um ein Gimmick-Album hinzulommeln, sondern sind hier REIN gegangen und haben wirklich trickreichsten Supervillain-Hop zusammengeschustert.
La Rat – La Rat