Alle Reisen gecancelt, da muss Musik als Trip-Ersatz dienen. Lea Bertucci hat zuvor mit Langkompositionen Zeit und Raum vermessen oder im Dialog mit Amirtha Kidambi kratzigen Konfrontations-Improv gemacht, ist A Visible Length of Light aber quer durch die Amerikas gereist, hat die gesammelten Sounds zwischen Flöten-Minimal gestellt und schillernde Drones zu einem musikalischen Reisetagebuch verflochten. Als jeder Tag derselbe wie der vorige war, blieb sich dieses Album niemals gleich. Danke dafür.
Lea Bertucci – A Visible Length Of Light