21 Jahre lang war Matt Berninger die Stimme von The National, bevor 2020 sein Solo-Debütalbum erschien. Im Mai 2025 folgte Get Sunk. Die Live-Platte Get Sunk At Union Chapel (28.11.2025) verbindet beide Werke und beginnt – wie Get Sunk – mit den durchgängigen Synthesizern von »Inland Songs«, über die Berninger melancholisch singt. Allein wirkt er verletzlicher als in seiner Rolle als Frontmann. »Serpentine Prison«, aus seinem gleichnamigen Debüt, verarbeitet seine Depression – getragen von Gitarrenriffs, die die gedrückte Stimmung des Jahres 2020 spiegeln. »Times of Difficulty« holt dich zurück ins Jetzt: Die Gitarre klingt heller, seine Stimme ebenso.
Matt Berninger – Get Sunk At Union Chapel