Der Titel Second Skin deutet es an: Diese EP häutet sich wie die vielzitierte Schlange und gibt sich nicht mit bloß einem Erscheinungsbild zufrieden. Die in London ansässige Serenda verarbeitet darauf mehr Einflüsse als so manche:r DJ in einem ganzen Set. Dass sich das wie aus einem Guss anhört und dabei trotzdem ein immenses Register an Stimmungen abbildet, bedeutet ein Kunststück. Serenda meint nicht Verflachung, wenn sie Tech-House sagt. Sie reichert das gern gescholtene Genre mit dem Besten aus angrenzenden Stilrichtungen an, macht es deep, kathartisch, jazzy, was immer du willst.
Serenda – Second Skin