Simon Grab aus Zürich ist ein Meister des »No-input-mixings«, bei dem der Output des Mixers wieder in seinen eigenen Input zurückgeführt wird, bis elektrische Schleifen zu Material werden: aufbäumendes Feedback, subtiles Brummen, droniges Schaben. Kurz: Der Mixer ist Grabs Instrument. Eine Art vulkanischer Druckkessel, in dem Klang entsteht, weil nichts hineingeschickt wird – außer Energie. Für Porœs holt er sich den Schlagzeuger David Meier, Schweizer wie er selbst, hinzu. Die sieben Stücke wirken wie petrologische Untersuchungen: hohe Dichte, geringe Hohlräume, dunkel, widerständig.
Simon Grab & David Meier – Porœs