Hin und wieder findet sich unter all dem Bandcamp-Slot noch ein echter Rohdiamant. Ja, auch hier sind 21 Nummern drauf, aber Water Bodies ist dann nochmal anders, nicht nur, weil kein einziger Kerl mitmischt. Neben größeren Namen wie Yetsuby und Flora Yin-Wong schwimmen hier vor allem kleinere Fische wie kc und Lipsticism gegen den Strom an die Oberfläche, und die musikalische Bandbreite reicht von wohligem Ambient bis zu unheimlichen Field Recordings und Downbeats für das Nachhausekommen nach der Clubnacht. Besonders daran ist, dass es gar nicht versucht, so besonders zu sein, und sich einfach nur aufs Wesentliche konzentriert.
Various Artists – Water Bodies