Warte! Dub ist nicht tot. Ganz im Gegenteil: 2025 zeigte, dass das Genre so lebendig und agil ist wie lange nicht mehr. Stellvertretend dafür steht die Compilation Jahtarian Dubbers Vol. 5. Hier zeigt sich die ganz Vielfalt des Genres: im japanischen Lo-Fi-Reggae von Kiki Hitomi, dem posthum erschienenen »The Loop Jerk« von KingLMan, dem synthetisierten Roots-Dub von Jura Soundsystem, der unwahrscheinlichen Zusammenkunft von Taka Noda und Danny Wolfers (Legowelt) oder im Namahage-Track »Voidout Dub«, auf dem Chiptune-Wizard DJ Scotch Egg mit disrupt und Trompeter Pablo Volt kollidiert. Zehn Stücke als Lebensbeweis.
Various Artists – Jahtarian Dubbers Vol. 5