Hania Rani bringt am 15. Juni 2026 ihr Album Non Fiction – Piano Concerto in Four Movements nach Berlin. Gemeinsam mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin steht sie unter der Leitung von Marek Moś im Großen Saal der Philharmonie auf der Bühne. Entstanden ist das Stück in einer einzigen, teils improvisierten Session mit einem 45-köpfigen Ensemble. Anders als in ihren früheren Werken verzichtet Rani darin auf elektronische Elemente; stattdessen arbeitete sie eng mit dem Saxofonisten Jack Wyllie und Valentina Magaletti zusammen.
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Gefühle hörbar machen
Das 2025 erschienene Werk gehört zu ihren eindringlichsten: Vier Sätze setzen sich mit der Geschichte von Josima Feldschuh auseinander, einer jungen jüdischen Pianistin aus dem Warschauer Ghetto. Ihre Geschichte wird dabei nicht nur erzählt, sondern in eine Gegenwart gespiegelt, die weiterhin von Krieg und Unsicherheit geprägt ist. Hania Rani macht dabei Gefühle hörbar, die sich schwer greifen lassen – live mit Orchester auf noch intensivere Weise.

