Wenn im Jahr 2026 eine Geschichte zu schön klingt, um wahr zu sein, dann ist sie es meistens. Nur Eselsfutter ist der real deal. Günther Fischer war eine Ausnahmegestalt der DDR-Musik, ein Weggefährte von Manfred Krug, der seine Musik weltweit veröffentlichen konnte. Diese saftigen Jazz-Funk-Stücke wurden 1974 und 1975 aufgenommen und wohl teilweise für das Roadmovie Wie füttert man einen Esel geschrieben. Der Saxofonist Fischer legt sogar sein Instrument beiseite, um sich hinter den Synthesizer zu klemmen. Das ergibt eine wilde Fusion-Platte – zu gut, um nicht wahr zu sein.
Günther Fischer Quintett – Eselsfutter