Music Kolumne | verfasst 25.04.2012
Aigners Inventur
April 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Actress, OFWGKTA, Aphroe und Dream 2 Science.
Text Florian Aigner

odd future vol2Find it at hhv.de: CD Beginnen wir mit einem neuen OFWGKTA-Mixtape. The OF Tape Vol. 2 versammelt von den beiden Posterboys Tyler und Frank Ocean, über die zweite Garde um den heimlichen Star Hodgy Beats und Mellowhype, bis hin zu den relativ talentfreien Bankspielern Jasper und Taco die gesamte Rasselbande. Und das Wichtigste: ja, auch Earl Sweatshirt kommt zu Wort, wenn auch nur mit einem Vers auf dem überdimensionierten Posse-Cut Oldie. Dass das nicht durchgehend fesselt, liegt zum Teil an dieser Odd Future-typischen Unfokussiertheit, die man noch vor 18 Monaten sehr charmant fand, zum anderen aber auch daran, dass die Jackassisierung des Rap-Spiels 2012 etwas schal geworden ist. Unterhaltsam ist dies trotzdem noch, vor allem dank Hodgy Beats, aber heute klickt der gemeine Swag-Rap-Fan einfach hysterischer bei den Black Hippies und dem A$AP-Mob.
 

DJ Premier & Bumpy Knuckles - Kolexxxion (cover)Find it at hhv.de: CD | 2LP Mit Halbwertszeiten, Datpiff-Hype und YouTube-Klicks wenig am Hut haben hingegen DJ Premier und der notorisch schlecht gelaunte Bumpy Knuckles, der früher mal auf den Namen Freddie Foxxx hörte und immer noch der Typ in New York ist, den man nicht ohne weiteres um eine Newport anschnorren sollte. Premo ließ es sich nicht nehmen The Kolexxxion vollständig selbst zu produzieren und Bumpys Seen-It-All-Habitus mit den üblichen Rasiermesser-Cuts, sorgfältigst gechoppten Mini-Loops und der Premier-Trademark-Snare zu unterstreichen. Für die Jahrgänge 76-86 ist da schwer was gegen einzuwenden, auch wenn man selbst als größter Premier-Apologet schon zugeben muss, dass einem gerade die leichten Formelabweichungen heute die größte Freude bereiten.
 

Planet Asia's Black Belt Theatre LPFind it at hhv.de: CD | 2LP Auch Planet Asia ist eher Bausparer als Avantgardist, aber wer mit einer solchen Stimme gesegnet ist, muss sich gar nicht unbedingt alle vier Monate neu erfinden. Black Belt Theatre ist ein bodenständiges Album, das auch 1999 oder 2006 hätte erscheinen können, ohne dass die Erde gezittert hätte. Das kann man als Qualitätsmerkmal verklären oder mit Gähnen quittieren, so oder so bleibt Planet Asia einer der elegantesten Stilisten aus der Napster-Ära.
 

Aphroe's 90 LPFind it at hhv.de: CD | LP So, jetzt wird es unangenehm. Eins vorweg: Aphroe hat seinen Platz in der Deutschrap-Historie sicher, es dürfte kaum einen Wollmützenträger geben, der 1998 nicht Akne mit Tekken, Pils und Unter Tage versucht hat zu bekämpfen und in Aphroes semiphilosophischer Ruhrpott-Poesie den künftigen Studenten in sich entdeckte. Das Problem ist: time waits for no man und Aphroe ist mittlerweile ein Fremdkörper. Nicht dass es grundsätzliche verkehrt wäre, Überklassiker aus den goldenen Neunziger einzudeutschen, aber wer eine Dekade pausiert hat und sich dann an The World Is Yours, Time’s Up oder Shook Ones Pt.2 versucht, klingt unvermeidlich hölzern. 90 ist dann auch ein Album für Menschen, die sich nur schwer entscheiden können, ob Haftbefehl oder Lukaschenko aktuell das größere Übel ist, die immer noch fünf sealed Copies von 1,2 Pass It im Regal stehen haben und den DSL-Anschluss eigentlich nur brauchen um die Preisentwicklung ihrer Fondle ’Em-Sammlung auf Discogs zu verfolgen. Auf dem richtigen Album dann bitte Beats von Fid Mella und weniger demonstrative Entfremdung und das wird wieder. Höre ich mir derweil Westwinde an oder doch Du kannst nicht immer 17 sein?
 

Robert Glasper Experiment - Black Radio (cover)Find it at hhv.de: CD | LP Ähnlich angestaubt ist auch Robert Glasper Experiments Black Radio. Jazz ist der Lehrer und Soul der Vater, so viel ist klar, aber was hier passiert, wurde schon vor zehn Jahren im Okayplayer-Camp besser in Serie produziert und klingt heute so harmlos, dass man unweigerlich an Starbucks und Bubble Tea denken muss. Da hilft es auch wenig, dass Glasper zum Großteil mit der damaligen Neo-Soul-Elite zusammenarbeitet, zitieren sich Ms. Badu, Musiq und Bilal hier doch nur selbst. Herz am richtigen Fleck, Eier not so much.
 

Conrad Schnitzler CoverFind it at hhv.de: 2LP Stillstand war Conrad Schnitzlers Sache hingegen nicht. Zeitlebens ein Besessener, egal ob bei Tangerine Dream, Kluster, Eruption oder als Solokünstler. Kurz vor seinem Ableben im vergangenen August produzierte Schnitzler noch 00/830 ENDTIME, eine 36 Tracks umfassende Collage wilder, experimenteller Electronica- und Noise-Schnipsel, die Schnitzler in ein 70-minütiges, weitgehend beatloses Opus einwebte. Und wir wissen wieder warum Oneohtrix Point Never heute nicht der wäre, der er ist, ohne Schnitzler und Raymond Scott.
 

Clark Iradelphic LPFind it at hhv.de: LP Egal, welche Fangopackung sich Clark für Iradelphic genehmigt hat, die Entschleunigung tut ihm gut. Statt hektischen Breakcore-Gewittern, 40 Rhyhtmuswechseln pro Minute und Subbass-Manie gibt es hier filigrane Ambientskizzen, die Art von Laptop-Folk, auf die Four Tet nach Rounds keine Lust mehr hatte und IDM der verträglicheren Art. Nicht schlecht, vor allem sonntags.
 

Actress - R.I.PFind it at hhv.de: CD | 2LP Oh mein Gott, ein neues Actress Album. Als erklärter Darren Cunningham-Stan bin ich nervös. Unbegründet natürlich, denn was Actress auf R.I.P programmiert, ist so konkurrenzlos, so clever zitierend und doch so vollkommen einzigartig, dass jede Art der Pre-Listening-Nervosität Makulatur ist. R.I.P ist eine visionäre Dystopie, monochrom und griesgrämig, ambitioniert und zickig und erst gen Ende bereit mit dem knochentrockenen 909 Banger The Lord’s Graffiti die angestaute Energie kurz zu entladen. Das klingt machmal so, als hätten sich Andy Stott und Marcellus Pittman zwei Monate eingeschlossen und musikalisch mit der Frage auseinandergesetzt, was passiert wäre, wenn Derrick May und Aphex Twin Mitglieder von Boards Of Canada gewesen wären. Oder halt nach Actress.
 

mi ami decade Ebenfalls brillant, wenngleich mit vier Tracks ganz schön geizig für ein Album: Mi Ami und ihr 100% Silk Debüt Decade. Bevor ich mich jetzt hier mit unproduktiver Paraphrasierei zu bereits dutzendfach gesammelten Erkenntnissen bezüglich Ital, 100% Silk, Artrocker-Gone-House, Vintage Drum Machines und Trax selbst langweile, an dieser Stelle nur ein “Bitte Kaufen”.
 

innergaze Mutual Dreaming EP Selbiges gilt für das zweite Album von Innergaze, dem No Wave-, EBM- und Proto House-beeinflussten Projekt des liebhabenswürdigsten Pärchens in DIY-House, Jason Letkiewicz und Aurora Halal. Auf Mutual Dreaming rattern Roland und Linn, es Moroder-ert die Synth und ich bekomme ein bißchen Pippi in die Augen bei der Vorstellung, dass die beiden, nachdem sie diese grandiosen Reminiszenzen programmiert haben, lecker Thai Food ordern, einen Argento Hitmovie einschmeißen und zu Gherkin Jerks B-Seiten kopulieren.
 

dean blunt inga copeland blackFind it at hhv.de: CD | 2LP Über den aktuellen Beziehungsstatus von Dean Blunt und Inga Copeland ist mir nichts näheres bekannt, fest steht jedoch, dass die beiden für Hyperdub nun ein Album unter ihrem bürgerlichen (?) Namen aufgenommen haben. Ob der Hype Williams-Moniker hiermit beerdigt ist, weiß ich ebenfalls nicht, es ist jedoch schon erstaunlich, dass Black Is Beautiful nun genau das Hype Williams-Album ist, das zumindest ich mir immer gewünscht habe. Natürlich ist das immer noch Lo-Fi-Weirdo-Pop vor dem Herren und ein einziges popkulturelles Sample-Pottpourri, in dem die einzelnen Elemente in dubbigem Rauschen untergehen, aber vor allem in Sachen Percussion und Trackstruktur tut es diesen beiden Know-It-Alls sehr gut, nicht mehr so kategorisch und prätentiös unkonventionell sein zu wollen. So finden sich hier ausformulierte Musicbox-Tributes, vernebelter Shaolin-Pop, kubistischer Slo-Mo-House, ein überzeichneter Juke-Track, den Machinedrum nicht besser hinbekommen hätte und esoterische Interludes. Klingt ein bißchen so, als hätten sich Teengirl Fantasy Max D als Executive Producer für ihr zweites Album gesichert, was in meiner Welt ein großes Kompliment ist.
 

chromatics kill for love Kommen wir zu den Erfindern der Drive-Ästhetik, den Italians-Do-It-Better-Zugpferden, den Meistern des unterkühlten Disco-Not-Disco-Popsongs, den wunderbaren Chromatics (screw you, Okraj!). Die haben sich laaaange Zeit gelassen für ihren Nachfolger für das vor fünf Jahren euphorisch aufgenommene Night Drive und leiden nun etwas am Burial-Syndrom: während der Platzhirsch Pause macht, versuchen die Epigonen rasch den Kuchen unter sich aufzuteilen, ein Umstand an dem das Mutterlabel der Band aus Portland nicht ganz unschuldig ist. Ähnlich wie Burial schaffen es aber auch die Chromatics auf Kill For Love unverzichtbar zu bleiben, ohne zu stark mit ihren Gewohnheiten – äh – Stärken, zu brechen.
 

Fort Romeau Kingdoms LPFind it at hhv.de: LP Ich stelle gerade fest, dass der April ein guter Monat ist. Auch für Fort Romeau, der – und das sollte man gar nicht laut sagen – sich gewöhnlich seine Brötchen als Keyboarder der rothaarigen Tinnitus-Trulla La Roux verdient, kann ich eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen. Sein Debütalbum für Amanda Browns immer noch omnipräsentes 100% Silk ist gut gemachter House, wie für Silk üblich, mit zahlreichen Verweisen auf die goldene Ära, aber auch mit einem Fuß im aktuellen britischen Dubstep-Gone-House-Happening. Und weil Kingdoms auch noch so ein schönes Artwork hat, solltet ihr jenen Kaufefehl nicht belächeln, sondern ihm Folge leisten.
 

Simoncino amnesiaFind it at hhv.de: 2LP Verweise reichen Simoncino nicht, er macht den Aphroe und verneigt sich so plakativ vor Mr. Fingers epochalem Werk Amnesia, dass er sich nicht nur Songtitel und Cover zu eigen macht, sondern den Meister selbst abschließend noch zum remixen einlädt. Wäre ich nicht selbst so unfassbar verliebt in Amnesia, ich würde dem jungen Italiener für Dreams Of Amnesia Plagiarismus und mangelnde künstlerische Identität vorwerfen, aber im Grunde hat Larry Heard ein solches Album einmal pro Woche verdient. Und wer mit Mitte 20 bereits analogen Kram im Wert eines Sportwagens bei sich stehen hat, verdient derart böse Worte sowieso nicht.
 

Dream 2 Science – Dream 2 ScienceFind it at hhv.de: LP Irgendwie ist der jetzige nicht nur ein guter, sondern auch ein Larry Heard-lastiger Monat, wobei das eine eventuell auch das andere bedingt. Rush Hour jedenfalls macht keine Anstalten seine Archivierungsdienste einzustellen und veröffentlicht mit Dream 2 Sciences gleichnamiger EP aus dem Jahre 1990 eine vergessene Deep House Perle, die klingt als hätte Großmeister Heard mit ihr die Phase zwischen Amnesia und Introduction überbrückt. Liebevolle, sehr musikalische Jack Trax, die innerhalb weniger Takte diese ganzen klebrigen Rhodes-Schmonzetten, mit denen man in den letzten Jahren so exzessiv belästigt wurde, obsolet machen.
 

Krazy Baldhead's The Noise In The Sky LPFind it at hhv.de: LP+CD Ganz anders Krazy Baldhead, der mit The Noise In The Sky versucht der anhaltenden Ed Banger-Identitätskrise Einhalt zu gebieten, darin aber nur mäßig erfolgreich ist. Dass dort mittlerweile nicht mehr nur der Hammer kreist, ist zwar bekannt, dennoch wirken diese irgendwo im Niemandsland vor sich hin pluckernden Synth-Grooves seltsam verloren und unschlüssig.
 

Addison Groove Transistor Rhythm LPFind it at hhv.de: CD | 2LP Auch nicht ganz glücklich macht mich Addison Grooves Transistor Rhythm, was vielleicht auch daran liegt, dass dessen Produktionsansatz nur sehr bedingt albumkompatibel ist und 13 Tracks am Stück schlicht zu viel sind. Ein bißchen Juke hier, zaghafte Electro-Annäherungen da, meist britisch gebrochen – das hätte man auch mit zwei 12"s lösen können, aber die Modeselektoren scheinen Fan des für Tanzmusik bekanntermaßen schwierigsten Formats zu sein.
 

Rusko's Song LPFind it at hhv.de: CD | 2LP Zu Rusko und Songs sage ich nichts. Echt nicht.
 

mdnaFind it at hhv.de: 2LP Zu Madonna und MDNA auch nicht.
 

minaj pink friday romanFind it at hhv.de: CD Über Nicki Minaj und ihren Pink Friday Revisit kann man hingegen sprechen. Natürlich ist das eine weitgehend ekelerregende Veranstaltung, in der die selbsternannte Barbie furios an Stadionpop und Castingshowpornographie scheitert, aber dass Frollein Minaj durchaus den ein oder anderen feurigen 16er aus ihrem Ersatzteillager pressen kann, ist spätestens seit Monster klar. Beez In The Trap ist außerdem jetzt schon einer der Beats des Jahres und Drake, Nas, Cam’Ron, Rick Ross, Young Jeezy und Lil Wayne auf einem Album zu versammeln, ist auch 2012 keine schlechte Idee. Bevor ich aber nochmal etwas vergleichbar Grausames höre wie Whip It, Automatic oder Beautiful Sinner, lese ich Jorge Gonzalez’ Diplomarbeit.
 

hazlewood lightFind it at hhv.de: 2LP Als Rausschmeißer noch etwas aus dem Archiv. Light In The Attic nehmen sich raren und unveröffentlichten Aufnahmen Lee Hazlewoods an. Auch wenn The LHI Years keinen Geniestreich wie Some Velvet Morning beinhaltet: allein für seinen unvergleichlich sleazigen 70s-Machismo muss man Hazlewood einfach gern haben. Es ist genau dieses in Anchorman so hervorragend parodierte, mit dem obligatorischen Schnörres unterstrichene Alphamännchentum, das Hazlewood auch auf diesen weniger bekannten Aufnahmen so unpeinlich verkörpert wie seither kaum mehr jemand. Was Hazlewood selbst jedoch dazu sagen würde, dass ausgerechnet die Generation Zeitartikel ihn so euphorisch adoptiert hat, will ich lieber nicht wissen.
 

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Das Virus? Nah, unser furchtloser Kolumnist fürchtet nur eines hinter jeder Straßenecke: Clueso. Aigner schmeißt sich in fiktive Nachtbusse und bückt sich n zu den REWE-Spaghetti runter, weil die von Barilla wieder weggepreppt wurden.
Music Kolumne
Records Revisited
The Pharcyde – Labcabincalifornia (1995)
Pioniere im Andersdenken. Vor 25 Jahren wurden die überdrehten Klassenclowns von The Pharcyde auf ihrem zweiten Album »Labcabincalifornia« zu zynischen Antihelden. Daran trug auch ein damals unbekannter producer namens J Dilla Schuld.
Music Porträt
Tidal Waves
Die Welle reiten
Eine kräftige Welle hat schon so manchen Schatz an Land gespült. So gesehen passt der Name, denn das belgische Reissue-Label Tidal Waves sucht, findet und veröffentlicht verlorengeglaubte Perlen der Musikgeschichte.
Music Kolumne
Records Revisited
Four Tet – There Is Love in You (2010)
Als Four Tet Anfang 2010 das Album »There Is Love in You« veröffentlicht, muss er der Welt nichts mehr beweisen und setzt sich einem retromanischen und verbissenen Zeitgeist mit einem gerüttelt Maß Glückseligkeit entgegen.
Music Kolumne
Records Revisited
GZA – Liquid Swords (1995)
Vor 25 Jahren säbelte GZA sein erstes Solo-Album innerhalb des Wu-Tang-Universums raus, boxte im Schatten von Shaolin-Kriegern und machte seine Gegner mit Lines einen Kopf kürzer. Das Ergebnis nannte sich »Liquid Swords«.
Music Porträt
Mort Garson
Musik für Pflanzen und Menschen
Er war an über 900 Liedern beteiligt, erreichte Platz 1 der Billboard Charts, doch Mort Garsons heutiger Ruhm beruht auf einer Begegnung mit Bob Moog, den er überredete, ihm einen seiner Synthesizer zu überlassen. Eine Wiederentdeckung.
Music Kolumne
Records Revisited
Pet Shop Boys – Behaviour (1990)
»Behaviour« ist das Pet Shop Boys-Album schlechthin. Reflektierte Texte, die schon damals bewährten Hymnen-Melodien und Harold Faltermeyers analoge Produktion verschmolzen zu einem Klassiker, der keinen Staub ansetzen will.
Music Porträt
Dark Entries
Zwischen Disco, Goth und Porno-Soundtracks
Seit 2009 betreibt Josh Cheon sein Label für Undergroundiges aus den 1980er Jahren und solches, das es werden will. Nächstes Jahr wird er über 300 Schallplatten dort veröffentlicht haben. Wir stellen euch das Label aus San Francisco vor.
Music Interview
Makaya McCraven
»Ich grabe Sound aus«
Makaya McCraven ist einer der Jazzmusiker dieser Tage. Nicht nur seine Heimatstadt Chicago, sondern die ganze Welt scheint sich an dem freien Umgang mit dem Jazzerbe in seiner Musik zu inspirieren. Wir hatten die Chance zum Interview.
Music Liste
Record Store Day 2020 – 3rd Drop
12 Releases nach denen du Ausschau halten solltest
Am 24.10.2020 findet nun der dritte von drei Record Store Days in diesem Jahr statt. Dafür sind wiederum mehr als 120 exklusive Releases angekündigt. Wir haben daraus zwölf Schallplatten gepickt, die wir euch ans Herz legen wollen.
Music Porträt
Sade
Magie ohne Mysterium
Mit dem Box-Set »This Far« wird das Gesamtwerk von Sade neu veröffentlicht. Viel ist das nicht. Aber Sängerin Helen Folasade Adu ist nicht nicht nur der größte Superstar, der nie einer werden wollte – sondern singt nur, wenn sie es will.
Music Kolumne
Records Revisited
Godspeed You! Black Emperor – Lift Your Skinny Fists Like Antennas To Heaven (2000)
Das zweite Album des Projekts Godspeed You! Black Emperor ist ein Werk voller Widersprüche und Zweifel. Vor allem liefert es den Soundtrack zur Komplexität menschlicher Existenz im aufkeimenden Dogmatismus.
Music Porträt
Derya Yıldırım
Im Namen der Menschlichkeit
Für Derya Yıldırım ist Musik in erster Linie Ausdruck menschlicher Beziehungen. Mit der Grup Şimşek verbindet sie die Musik ihrer anatolischer Heimat mit unzähligen anderen Klängen und Melodien, die die Menschen erden.
Music Essay
A Journey Into Turkish Music
Gastarbeiter*innen Musik
Parallel zur Genese des Anadolu Pop entwickelt sich in der BRD eine virile Infrastruktur. Diese »Gastarbeitermusik« hat das öffentliche Bewusstsein stets nur gestreift. Der wirtschaftliche Austausch hätte ein kultureller sein können.
Music Essay
A Journey Into Turkish Music
Anadolu Pop
Altın Gün, Derya Yıldırım & Grup Şimşek oder Gaye Su Akyol: mehr und mehr Bands beziehen sich wieder auf den Sound des Anadolu Pop, der sich in den 1960er Jahren in der Türkei formierte. Aber ist es ein Revival? Wir klären auf.
Music Kolumne
Records Revisited
Mouse On Mars – Iaora Tahiti (1995)
Mit ihrem zweiten Album »Iaora Tahiti« haben Mouse On Mars schließlich den letzten überzeugt, dass schlaue Electronica in den Neunzigern durchaus auch aus good ol’ Germany kommen kann. In diesen Tagen wird das Album 25 Jahre alt.
Music Kolumne
Records Revisited
Radiohead – Kid A (2000)
Zwischen Bigotterie und Blasphemie liegt oft nur »Kid A«. Das vierte Album von Radiohead erschien am 2. Oktober 2000, tauschte Gitarren gegen Synthesizer – und begann mit einem Fehler.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Tolouse Low Trax – Jumping Dead Leafs
Der Mann, der einen Sound geprägt hat, ist zurück mit einem Langspieler. Die drei Männer, die nichts geprägt haben, sind zur Stelle, um sich über ihn zu unterhalten. Das ist natürlich eine tolle Sache.
Music Liste
Record Store Day 2020 – 2nd Drop
Weitere 12 Releases nach denen du Ausschau halten solltest
Am 26.9.2020 findet nun der zweite von drei Record Store Days in diesem Jahr statt. Dafür sind wiederum mehr als 150 exklusive Releases angekündigt. Wir haben daraus zwölf Schallplatten gepickt, die wir euch ans Herz legen wollen.
Music Interview
Action Bronson
»Nichts könnte mich davon abhalten, mein Leben zu lieben«
Action Bronson meldet sich zurück. Das ist erstaunlich, denn die Musik ist nur ein Teil im Leben des New Yorkers, der auch Maler, Tänzer, Olivenöl-Tester, Schauspieler und anderes ist. Wir hatten die Gelegenheit zu einem Gespräch.
Music Kolumne
Records Revisited
Kate Bush – Hounds Of Love (1985)
Auf ihrem selbstproduzierten, fünften Studioalbum erklimmt Kate Bush den Gipfel ihres Autoren-Art-Pops. Ihre Synthese von digitaler Klanggestaltung und Folk-Elementen zeitigt ein Album, das einem Jahrhundertroman gleichkommt.
Music Porträt
Melody As Truth
An der Schwelle von Sound und Stille
Mit seinem Label Melody As Truth bewegt sich Jonny Nash zwischen Balearic und Ambient. Die Reise führt von New Age zu einer neuen Art von Weltkammermusik. Er selbst spricht vom »Erforschen von Raum und Timing«.
Music Kolumne
Aigners Inventur
September & Oktober 2020
Der Sommer ist vorbei, die Welt ja sowieso, da wird selbst unser Kolumnist emotional. Er gibt seinem Haustier einen Namen und legt sich zu Enya in die Badewanne. Aigners Inventur ist zurück. Ganz, ganz wild.
Music Porträt
Larry Heard
Von der Luftgitarre zur Clubhymne
Larry Heard gilt als einer der Gründungsväter von Chicago House. Mit »Can You Feel It« prägte er das Antlitz von Deephouse. Stets blickte er über den Tellerrand der Clubmusik hinaus. Begonnen hat er seine Karriere jedoch als Luftgitarrist.
Music Kolumne
Records Revisited
Aesop Rock – Float (2000)
Statistisch gesehen ist Aesop Rock der eloquenteste unter allen Rappern. Stilistisch gesehen musste er zuerst behaupten, um im Feld der elaborierten Hip-Hopper zu etablieren. Dahingehend war »Float« von 2000 eine erstes Ausrufezeichen.
Music Interview
Kelly Lee Owens
»Wir verkörpern Emotionen«
Mit »Inner Song« veröffentlichte die walisische Musikerin ihr zweites Album, das mit einer Hand die Tränen nach dem Closing-Set aus den Augen wischt und mit der anderen das Fenster in den Alltag aufstößt. Ein Gespräch.
Music Liste
Harmonious Thelonious
10 All Time Favs
Mit »Plong« rüttelt Stefan Schwander an den Grundfesten der Clubmusik. Sein neues Solo-Album als Harmonious Thelonious lässt Alltagsgeräusche ein unheimliches Eigenleben entwickeln. Uns hat er erzählt, welche 10 Platten ihn geformt haben.
Music Interview
Nubya Garcia
Verwobene Erinnerungen
Die Saxophonistin Nubya Garcia ist Teil der regen Londoner Jazzszene. An ihrem Instrument ist sie eine der energetischsten Musikerinnen der Welt. Ansonsten ruht sie in sich. Sie ist so cool, wie die Musik, die sie spielt. Ein Interview.
Music Porträt
Pierre Schaeffer
In allem steckt Musik
Lange Zeit war es kaum vorstellbar, dass Musik durch anderes als Instrument und Stimme entstünde. In den Händen Pierre Schaeffers jedoch wurde der Tonträger zur Basis der Komposition. Vor 25 Jahren starb der Pionier der elektronischen Musik
Music Liste
Record Store Day 2020 – 1st Drop
12 Releases nach denen du Ausschau halten solltest
Am 29.8.2020 findet nun der erste von drei Record Store Days in diesem Jahr statt. Allein dafür sind mehr als 350 exklusive Releases angekündigt. Wir haben daraus zwölf Schallplatten gepickt, die wir euch ans Herz legen wollen.