Music Kolumne | verfasst 25.04.2012
Aigners Inventur
April 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Actress, OFWGKTA, Aphroe und Dream 2 Science.
Text Florian Aigner

odd future vol2Find it at hhv.de: CD Beginnen wir mit einem neuen OFWGKTA-Mixtape. The OF Tape Vol. 2 versammelt von den beiden Posterboys Tyler und Frank Ocean, über die zweite Garde um den heimlichen Star Hodgy Beats und Mellowhype, bis hin zu den relativ talentfreien Bankspielern Jasper und Taco die gesamte Rasselbande. Und das Wichtigste: ja, auch Earl Sweatshirt kommt zu Wort, wenn auch nur mit einem Vers auf dem überdimensionierten Posse-Cut Oldie. Dass das nicht durchgehend fesselt, liegt zum Teil an dieser Odd Future-typischen Unfokussiertheit, die man noch vor 18 Monaten sehr charmant fand, zum anderen aber auch daran, dass die Jackassisierung des Rap-Spiels 2012 etwas schal geworden ist. Unterhaltsam ist dies trotzdem noch, vor allem dank Hodgy Beats, aber heute klickt der gemeine Swag-Rap-Fan einfach hysterischer bei den Black Hippies und dem A$AP-Mob.
 

DJ Premier & Bumpy Knuckles - Kolexxxion (cover)Find it at hhv.de: CD | 2LP Mit Halbwertszeiten, Datpiff-Hype und YouTube-Klicks wenig am Hut haben hingegen DJ Premier und der notorisch schlecht gelaunte Bumpy Knuckles, der früher mal auf den Namen Freddie Foxxx hörte und immer noch der Typ in New York ist, den man nicht ohne weiteres um eine Newport anschnorren sollte. Premo ließ es sich nicht nehmen The Kolexxxion vollständig selbst zu produzieren und Bumpys Seen-It-All-Habitus mit den üblichen Rasiermesser-Cuts, sorgfältigst gechoppten Mini-Loops und der Premier-Trademark-Snare zu unterstreichen. Für die Jahrgänge 76-86 ist da schwer was gegen einzuwenden, auch wenn man selbst als größter Premier-Apologet schon zugeben muss, dass einem gerade die leichten Formelabweichungen heute die größte Freude bereiten.
 

Planet Asia's Black Belt Theatre LPFind it at hhv.de: CD | 2LP Auch Planet Asia ist eher Bausparer als Avantgardist, aber wer mit einer solchen Stimme gesegnet ist, muss sich gar nicht unbedingt alle vier Monate neu erfinden. Black Belt Theatre ist ein bodenständiges Album, das auch 1999 oder 2006 hätte erscheinen können, ohne dass die Erde gezittert hätte. Das kann man als Qualitätsmerkmal verklären oder mit Gähnen quittieren, so oder so bleibt Planet Asia einer der elegantesten Stilisten aus der Napster-Ära.
 

Aphroe's 90 LPFind it at hhv.de: CD | LP So, jetzt wird es unangenehm. Eins vorweg: Aphroe hat seinen Platz in der Deutschrap-Historie sicher, es dürfte kaum einen Wollmützenträger geben, der 1998 nicht Akne mit Tekken, Pils und Unter Tage versucht hat zu bekämpfen und in Aphroes semiphilosophischer Ruhrpott-Poesie den künftigen Studenten in sich entdeckte. Das Problem ist: time waits for no man und Aphroe ist mittlerweile ein Fremdkörper. Nicht dass es grundsätzliche verkehrt wäre, Überklassiker aus den goldenen Neunziger einzudeutschen, aber wer eine Dekade pausiert hat und sich dann an The World Is Yours, Time’s Up oder Shook Ones Pt.2 versucht, klingt unvermeidlich hölzern. 90 ist dann auch ein Album für Menschen, die sich nur schwer entscheiden können, ob Haftbefehl oder Lukaschenko aktuell das größere Übel ist, die immer noch fünf sealed Copies von 1,2 Pass It im Regal stehen haben und den DSL-Anschluss eigentlich nur brauchen um die Preisentwicklung ihrer Fondle ’Em-Sammlung auf Discogs zu verfolgen. Auf dem richtigen Album dann bitte Beats von Fid Mella und weniger demonstrative Entfremdung und das wird wieder. Höre ich mir derweil Westwinde an oder doch Du kannst nicht immer 17 sein?
 

Robert Glasper Experiment - Black Radio (cover)Find it at hhv.de: CD | LP Ähnlich angestaubt ist auch Robert Glasper Experiments Black Radio. Jazz ist der Lehrer und Soul der Vater, so viel ist klar, aber was hier passiert, wurde schon vor zehn Jahren im Okayplayer-Camp besser in Serie produziert und klingt heute so harmlos, dass man unweigerlich an Starbucks und Bubble Tea denken muss. Da hilft es auch wenig, dass Glasper zum Großteil mit der damaligen Neo-Soul-Elite zusammenarbeitet, zitieren sich Ms. Badu, Musiq und Bilal hier doch nur selbst. Herz am richtigen Fleck, Eier not so much.
 

Conrad Schnitzler CoverFind it at hhv.de: 2LP Stillstand war Conrad Schnitzlers Sache hingegen nicht. Zeitlebens ein Besessener, egal ob bei Tangerine Dream, Kluster, Eruption oder als Solokünstler. Kurz vor seinem Ableben im vergangenen August produzierte Schnitzler noch 00/830 ENDTIME, eine 36 Tracks umfassende Collage wilder, experimenteller Electronica- und Noise-Schnipsel, die Schnitzler in ein 70-minütiges, weitgehend beatloses Opus einwebte. Und wir wissen wieder warum Oneohtrix Point Never heute nicht der wäre, der er ist, ohne Schnitzler und Raymond Scott.
 

Clark Iradelphic LPFind it at hhv.de: LP Egal, welche Fangopackung sich Clark für Iradelphic genehmigt hat, die Entschleunigung tut ihm gut. Statt hektischen Breakcore-Gewittern, 40 Rhyhtmuswechseln pro Minute und Subbass-Manie gibt es hier filigrane Ambientskizzen, die Art von Laptop-Folk, auf die Four Tet nach Rounds keine Lust mehr hatte und IDM der verträglicheren Art. Nicht schlecht, vor allem sonntags.
 

Actress - R.I.PFind it at hhv.de: CD | 2LP Oh mein Gott, ein neues Actress Album. Als erklärter Darren Cunningham-Stan bin ich nervös. Unbegründet natürlich, denn was Actress auf R.I.P programmiert, ist so konkurrenzlos, so clever zitierend und doch so vollkommen einzigartig, dass jede Art der Pre-Listening-Nervosität Makulatur ist. R.I.P ist eine visionäre Dystopie, monochrom und griesgrämig, ambitioniert und zickig und erst gen Ende bereit mit dem knochentrockenen 909 Banger The Lord’s Graffiti die angestaute Energie kurz zu entladen. Das klingt machmal so, als hätten sich Andy Stott und Marcellus Pittman zwei Monate eingeschlossen und musikalisch mit der Frage auseinandergesetzt, was passiert wäre, wenn Derrick May und Aphex Twin Mitglieder von Boards Of Canada gewesen wären. Oder halt nach Actress.
 

mi ami decade Ebenfalls brillant, wenngleich mit vier Tracks ganz schön geizig für ein Album: Mi Ami und ihr 100% Silk Debüt Decade. Bevor ich mich jetzt hier mit unproduktiver Paraphrasierei zu bereits dutzendfach gesammelten Erkenntnissen bezüglich Ital, 100% Silk, Artrocker-Gone-House, Vintage Drum Machines und Trax selbst langweile, an dieser Stelle nur ein “Bitte Kaufen”.
 

innergaze Mutual Dreaming EP Selbiges gilt für das zweite Album von Innergaze, dem No Wave-, EBM- und Proto House-beeinflussten Projekt des liebhabenswürdigsten Pärchens in DIY-House, Jason Letkiewicz und Aurora Halal. Auf Mutual Dreaming rattern Roland und Linn, es Moroder-ert die Synth und ich bekomme ein bißchen Pippi in die Augen bei der Vorstellung, dass die beiden, nachdem sie diese grandiosen Reminiszenzen programmiert haben, lecker Thai Food ordern, einen Argento Hitmovie einschmeißen und zu Gherkin Jerks B-Seiten kopulieren.
 

dean blunt inga copeland blackFind it at hhv.de: CD | 2LP Über den aktuellen Beziehungsstatus von Dean Blunt und Inga Copeland ist mir nichts näheres bekannt, fest steht jedoch, dass die beiden für Hyperdub nun ein Album unter ihrem bürgerlichen (?) Namen aufgenommen haben. Ob der Hype Williams-Moniker hiermit beerdigt ist, weiß ich ebenfalls nicht, es ist jedoch schon erstaunlich, dass Black Is Beautiful nun genau das Hype Williams-Album ist, das zumindest ich mir immer gewünscht habe. Natürlich ist das immer noch Lo-Fi-Weirdo-Pop vor dem Herren und ein einziges popkulturelles Sample-Pottpourri, in dem die einzelnen Elemente in dubbigem Rauschen untergehen, aber vor allem in Sachen Percussion und Trackstruktur tut es diesen beiden Know-It-Alls sehr gut, nicht mehr so kategorisch und prätentiös unkonventionell sein zu wollen. So finden sich hier ausformulierte Musicbox-Tributes, vernebelter Shaolin-Pop, kubistischer Slo-Mo-House, ein überzeichneter Juke-Track, den Machinedrum nicht besser hinbekommen hätte und esoterische Interludes. Klingt ein bißchen so, als hätten sich Teengirl Fantasy Max D als Executive Producer für ihr zweites Album gesichert, was in meiner Welt ein großes Kompliment ist.
 

chromatics kill for love Kommen wir zu den Erfindern der Drive-Ästhetik, den Italians-Do-It-Better-Zugpferden, den Meistern des unterkühlten Disco-Not-Disco-Popsongs, den wunderbaren Chromatics (screw you, Okraj!). Die haben sich laaaange Zeit gelassen für ihren Nachfolger für das vor fünf Jahren euphorisch aufgenommene Night Drive und leiden nun etwas am Burial-Syndrom: während der Platzhirsch Pause macht, versuchen die Epigonen rasch den Kuchen unter sich aufzuteilen, ein Umstand an dem das Mutterlabel der Band aus Portland nicht ganz unschuldig ist. Ähnlich wie Burial schaffen es aber auch die Chromatics auf Kill For Love unverzichtbar zu bleiben, ohne zu stark mit ihren Gewohnheiten – äh – Stärken, zu brechen.
 

Fort Romeau Kingdoms LPFind it at hhv.de: LP Ich stelle gerade fest, dass der April ein guter Monat ist. Auch für Fort Romeau, der – und das sollte man gar nicht laut sagen – sich gewöhnlich seine Brötchen als Keyboarder der rothaarigen Tinnitus-Trulla La Roux verdient, kann ich eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen. Sein Debütalbum für Amanda Browns immer noch omnipräsentes 100% Silk ist gut gemachter House, wie für Silk üblich, mit zahlreichen Verweisen auf die goldene Ära, aber auch mit einem Fuß im aktuellen britischen Dubstep-Gone-House-Happening. Und weil Kingdoms auch noch so ein schönes Artwork hat, solltet ihr jenen Kaufefehl nicht belächeln, sondern ihm Folge leisten.
 

Simoncino amnesiaFind it at hhv.de: 2LP Verweise reichen Simoncino nicht, er macht den Aphroe und verneigt sich so plakativ vor Mr. Fingers epochalem Werk Amnesia, dass er sich nicht nur Songtitel und Cover zu eigen macht, sondern den Meister selbst abschließend noch zum remixen einlädt. Wäre ich nicht selbst so unfassbar verliebt in Amnesia, ich würde dem jungen Italiener für Dreams Of Amnesia Plagiarismus und mangelnde künstlerische Identität vorwerfen, aber im Grunde hat Larry Heard ein solches Album einmal pro Woche verdient. Und wer mit Mitte 20 bereits analogen Kram im Wert eines Sportwagens bei sich stehen hat, verdient derart böse Worte sowieso nicht.
 

Dream 2 Science – Dream 2 ScienceFind it at hhv.de: LP Irgendwie ist der jetzige nicht nur ein guter, sondern auch ein Larry Heard-lastiger Monat, wobei das eine eventuell auch das andere bedingt. Rush Hour jedenfalls macht keine Anstalten seine Archivierungsdienste einzustellen und veröffentlicht mit Dream 2 Sciences gleichnamiger EP aus dem Jahre 1990 eine vergessene Deep House Perle, die klingt als hätte Großmeister Heard mit ihr die Phase zwischen Amnesia und Introduction überbrückt. Liebevolle, sehr musikalische Jack Trax, die innerhalb weniger Takte diese ganzen klebrigen Rhodes-Schmonzetten, mit denen man in den letzten Jahren so exzessiv belästigt wurde, obsolet machen.
 

Krazy Baldhead's The Noise In The Sky LPFind it at hhv.de: LP+CD Ganz anders Krazy Baldhead, der mit The Noise In The Sky versucht der anhaltenden Ed Banger-Identitätskrise Einhalt zu gebieten, darin aber nur mäßig erfolgreich ist. Dass dort mittlerweile nicht mehr nur der Hammer kreist, ist zwar bekannt, dennoch wirken diese irgendwo im Niemandsland vor sich hin pluckernden Synth-Grooves seltsam verloren und unschlüssig.
 

Addison Groove Transistor Rhythm LPFind it at hhv.de: CD | 2LP Auch nicht ganz glücklich macht mich Addison Grooves Transistor Rhythm, was vielleicht auch daran liegt, dass dessen Produktionsansatz nur sehr bedingt albumkompatibel ist und 13 Tracks am Stück schlicht zu viel sind. Ein bißchen Juke hier, zaghafte Electro-Annäherungen da, meist britisch gebrochen – das hätte man auch mit zwei 12"s lösen können, aber die Modeselektoren scheinen Fan des für Tanzmusik bekanntermaßen schwierigsten Formats zu sein.
 

Rusko's Song LPFind it at hhv.de: CD | 2LP Zu Rusko und Songs sage ich nichts. Echt nicht.
 

mdnaFind it at hhv.de: 2LP Zu Madonna und MDNA auch nicht.
 

minaj pink friday romanFind it at hhv.de: CD Über Nicki Minaj und ihren Pink Friday Revisit kann man hingegen sprechen. Natürlich ist das eine weitgehend ekelerregende Veranstaltung, in der die selbsternannte Barbie furios an Stadionpop und Castingshowpornographie scheitert, aber dass Frollein Minaj durchaus den ein oder anderen feurigen 16er aus ihrem Ersatzteillager pressen kann, ist spätestens seit Monster klar. Beez In The Trap ist außerdem jetzt schon einer der Beats des Jahres und Drake, Nas, Cam’Ron, Rick Ross, Young Jeezy und Lil Wayne auf einem Album zu versammeln, ist auch 2012 keine schlechte Idee. Bevor ich aber nochmal etwas vergleichbar Grausames höre wie Whip It, Automatic oder Beautiful Sinner, lese ich Jorge Gonzalez’ Diplomarbeit.
 

hazlewood lightFind it at hhv.de: 2LP Als Rausschmeißer noch etwas aus dem Archiv. Light In The Attic nehmen sich raren und unveröffentlichten Aufnahmen Lee Hazlewoods an. Auch wenn The LHI Years keinen Geniestreich wie Some Velvet Morning beinhaltet: allein für seinen unvergleichlich sleazigen 70s-Machismo muss man Hazlewood einfach gern haben. Es ist genau dieses in Anchorman so hervorragend parodierte, mit dem obligatorischen Schnörres unterstrichene Alphamännchentum, das Hazlewood auch auf diesen weniger bekannten Aufnahmen so unpeinlich verkörpert wie seither kaum mehr jemand. Was Hazlewood selbst jedoch dazu sagen würde, dass ausgerechnet die Generation Zeitartikel ihn so euphorisch adoptiert hat, will ich lieber nicht wissen.
 

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Kaitlyn Aurelia Smith
Freundlichkeit durch Klang verbreiten
Ihre Musik ist wie ein langer, ruhiger Fluss aus Strom: Kaitlyn Aurelia Smith macht mit Synthesizern und Stimme Musik, die mehr auf Entspannung als auf Anspannung setzt. Ihr neues Album erweitert diesen Weg durch Körperbewegungen.
Music Porträt
Muriel Grossmann
Abstraktion mit Blick aufs Meer
Die Saxofonistin Muriel Grossmann kommt auf den Balearen zur Abstraktion, reitet mit Hard Bop die Wellen und bringt sogar Milliardäre aus der Fassung. Wer ist die heimliche Pionierin des spirituellen Revivals?
Music Porträt
Roza Terenzi
Rave in der Zeitkapsel
Roza Terenzi stellt die Dance-Vergangenheit auf den Kopf und bürstet mit Jungle-Breaks und Eso-Techno drüber. Auf ihrem Debütalbum »Modern Bliss« landet sie endlich in der Zukunft.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Mai & Juni 2020
Befreit sich von kaukasischer Clumsiness, hat Tiktok verstanden, züchtet Sauerteig und checkt’s einfach: Aigners Inventur im Lockdown. Verstörender Scheiß für verstörende Zeiten.
Music Porträt
Soviet Grail
Kollektives Gedächtnis
Zwischen Jazz-Experimenten, elektronischem Sowjetbrutalismus und psychdedlischem Underground gräbt Sergey Klimov nach Schätzen, für die Musiker im Gefängnis landeten. Mit Soviet Grail begibt er sich in die sowjetische Musikvergangenheit.
Music Liste
ADULT.
10 All Time Favs
Seit mehr als 20 Jahren machen ADULT. nun Musik. Und sie haben noch immer keinen Bock auf simple Zuschreibungen, Sonnenlicht, Selbsttäuschungen. Dafür hatten sie Bock uns Schallplatten zu nennen, die sie geformt, gebessert, gebildet haben.
Music Interview
Quelle Chris
Das Chaos akzeptieren
Er ist der produktivste Sonderling des Rap-Undergrounds. Und er hat einen Lauf. Mit »Innocent Country 2« macht Quelle Chris dort weiter, wo er mit »Guns« aufgehört hat – und begegnet der Hoffnungslosigkeit mit positiver Angst.
Music Liste
Peaking Lights
10 All Time Favs
In diesen Tagen erscheint auf Dekmantel das neue Album »E S C A P E« der Peaking Lights. Wir hatten die Gelegenheit Aaron Coyes und Indra Dunis nach 10 Schallplatten zu fragen, die sie geformt, gebessert und gebildet haben.
Music Kolumne
Records Revisited
Mobb Deep – The Infamous (1995)
1995 zieht sich Hip-Hop die Kapuze ins Gesicht – Mobb Deep bringen mit »The Infamous« den Hardcore nach New York City und zerschießen die Szene ohne Hoffnung auf ein Morgen.
Music Kolumne
Records Revisited
Hiroshi Yoshimura – Green (1986)
»Green« von Hiroshi Yoshimura ist ein Meilenstein der japanischen »kankyō ongaku«. Besser gesagt ein Meilenstein des Ambient überhaupt: Kein anderes Album legte dermaßen schonungslos offen, dass es sich bei ihm um eine Simulation handelte.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Yves Tumor – Heaven To A Tortured Mind
Zuerst war die Euphorie groß: Yves Tumor bringt eine neue Schallplatte raus! Dann stellte sich Ernüchterung ein. Was tun als Fan, wenn der neue Release eines geliebten Musikers enttäuscht? Nur eine Frage in der neuen Vinyl-Sprechstunde.
Music Kolumne
Records Revisited
Nightmares On Wax – Smokers Delight (1995)
Hip-Hop ohne Rap: Mit »Smoker’s Delight« brach für Nightmares On Wax eine neue Ära an. Zum Soloprojekt von George Evelyn mutiert, war das zweite Album der Bleep-Pioniere der Auftakt für geloopte Entspannungspolitik mit Langzeitwirkung.
Music Porträt
Patricia Kokett
Teil seiner eigenen Bewegung
Patricia Kokett vermischt Rave mit Mystizismus, futuristischen Industrial mit schamanistischem Rauschen. Der Litauer Gediminas Jakubka, der sich auf der Bühne in Patricia verwandelt, balanciert zwischen Grenzen. Ein Orientierungsversuch.
Music Liste
Jeff Parker
10 All Time Favs
Jeff Parker ist kein Neuling. Und dennoch meint man, er starte gerade erst durch. Jetzt ist sein Album »Suite for Max Brown« erschienen. Also haben wir ihn gebeten 10 Schallplatten zu nennen, die ihn geformt, gebessert und gebildet haben.
Music Kolumne
Records Revisited
Miles Davis – Bitches Brew (1970)
Raus aus dem Jazzkeller, rauf auf die Rockbühnen – mit »Bitches Brew« wurde Miles Davis zu »Electric Miles« und braute den psychedelischen Trunk für alle, die nicht wussten, dass sie Jazz geil finden.
Music Kolumne
Records Revisited
Ol Dirty Bastard – Return To The 36 Chambers (1995)
1993 begann eine Erfolgsgeschichte. Mit »Enter The Wu-Tang (36 Chambers)« produzierte der Wu-Tang Clan einen Meilenstein und nachfolgend zahlreiche Klassiker des Genres. Darunter: »Return To The 36 Chambers« von Ol‘ Dirty Bastard.
Music Kolumne
Records Revisited
Depeche Mode – Violator (1990)
Das siebente Studioalbum von Depeche Mode ist die perfekte Verbindung von Experiment und Pop, Elektronik und Rock. Eigentlich hätte es aber auch ganz anders ausgehen können.
Music Kolumne
Aigners Inventur
März & April 2020
Boomer vermissen hier die neue Ozzy Ozzbourne, Fintec-Heinis finden eine Antwort auf die Frage nach ihrer Seele: Aigners Inventur im März Mit dem ersten essentiellen Album des neuen Jahrzehnts und einer überraschenden Enttäuschung
Music Porträt
Kalahari Oyster Cult
Die beste aller Welten
Im Morast nach Perlen tauchen, Rave-Klassiker aus den 90ern aufstöbern und mit Menschen zusammenarbeiten, denen es nicht darauf ankommt, ob sie in den Beatport-Charts landet: Colin Volverts Kalahari Oyster Cult mischt den Underground auf.
Music Liste
Malcolm Catto of The Heliocentrics
10 All Time Favs
Soeben haben The Heliocentrics »Infinity Of Now« veröffentlicht. Das Album hat das Zeug zukünftige Musiker zu inspirieren. Malcolm Catto hat uns aber erstmal die Schallplatten verraten, die ihn geformt, gebessert und gebildet haben.
Music Kolumne
Records Revisited
Tricky – Maxinquaye (1995)
Trickys Debütalbum »Maxinquaye« mit der Sängerin Martina Topley-Bird und dem Produzenten Mark Saunders ist ein Werk der verwischten Grenzen. Urheberrechte gelten hier genauso wenig wie Gender und Individuum.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Beatrice Dillon – Workaround
Auf PAN hat Beatrice Dillon ihr neues Album »Workaround« veröffentlicht. Florian Aigner, Philipp Kunze und Kristoffer Cornils unterhalten sich darüber. Und fragen sich: ist da ein Groove? Ist da ein Konzept? Sie werden sich nicht einigen.
Music Porträt
Mad About Records
Sündhaft sommerlich
Der Portugiese Joaquim Paulo kümmert sich mit seinem Label Mad About um die wirklich schwer zu findenden Schallplatten von Jazz bis Bossa Nova. Mit Erfolg. Wir stellen dir das Label ausführlich vor.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Januar & Februar 2020
Der Rap Game Berti Vogts hat es ins neue Jahrzehnt geschafft. Angemessen woke und tiefmüde zugleich startet unser Kolumnist Aigner in 2020 und zieht Alben von Stormzy, Ramzi und Bufiman in Mitleidenschaft.
Music Liste
Sepalot
10 All Time Favs
Wir fragen Musiker nach 10 Schallplatten, durch die sie geformt, gebessert und gebildet wurden und bitten sie diese Auswahl zu kommentieren. Diesmal nimmt sich Sepalot der Aufgabe an.
Music Kolumne
Records Revisited
D'Angelo – Voodoo (2000)
Die Rückkehr des Unperfekten brauchte mehrere Jahre. Was sich lohnte. Denn »Voodoo« von D’Angelo brachte vor 20 Jahren die Wärme und den Groove des Soul zurück. Eine Geschichte über Mythen, Seele und eines der merkwürdigsten Musikvideos.
Music Porträt
Blackest Ever Black
Suche nach Entfremdung
Unter Connaisseuren abgefuckter Klänge wurde Blackest Ever Black geschätzt wie kein zweites. Ende des Jahres 2019 war plötzlich Schluss. Wir blicken zurück auf ein Label, das musikalisch die 2010er Jahre bestimmte wie nur wenige andere.
Music Interview
Kinderzimmer Productions
»Wer kennt noch Jenny Elvers?«
Kinderzimmer Productions beackerten im Deutschrap schon immer die Ränder. Ihre Samples waren ausgefuchster, ihre Anspielungen cleverer, ihr Anspruch war es, originell zu sein. Nach 13 Jahren Pause sind die Ulmer nun zurück Ein Interview.
Music Interview
Jan Schulte
Mein Name sei Bufiman
Jan Schulte ist der Mann mit den vielen Namen. Jetzt veröffentlicht er auf dem niederländischen Label Dekmantel sein Debüt »Albumsi« als Bufiman. Wir trafen ihn im Wolf Müller Flanger Studio und sprachen mit ihm darüber.