Music Kolumne | verfasst 02.10.2012
Aigners Inventur
September 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: The XX, Flying Lotus, Xavas, Mala und Robert Hood.
Text Florian Aigner

Good Music - Cruel SummerFind it at hhv.de: CD Pflichtbewusst wie eh und je beginnen wir mit dem auf dem Papier größten Spektakel des Monats. Kanye schert seine Schäfchen um sich und auch wenn »Cruel Summer«, wie Kollege Philipp Kunze richtigerweise attestierte, große künstlerische Visionen fehlen und mindestens ein Drittel der Tracks nominell besser unter dem Banner »iTunes Bonus« erschienen wäre: das G.O.O.D. Music Camp ist in seiner hingerotzten Arroganz und demonstrativen Lebensfreude eine große Bereicherung, auch wenn Ye die üblichen 29 N*ggas in Paris Encores als Künstler vielleicht langfristig nicht gut getan haben. Dass ich mich für diese Kaffesatzleserei spätestens beim nächsten großen Solo-Album in Grund und Boden schämen werde, ist mir jedoch auch bereits klar. Oh und habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich immer noch bei jedem Vers von Herrn Thornton leicht zu schwitzen beginne?
 

luep fiasco - food liquor 2Find it at hhv.de: CD Während die ganze Welt Kanyes Douchebagismen als achte Todsünde ausmachen will, gäbe es hierfür weitaus passendere Kandidaten. Nun will ich nicht die ollen ATCQ-Kamellen aufwärmen, aber nicht erst seit diesem Zeitpunkt nehme ich Lupe Fiasco als relativ unangenehmen Zeitgenossen wahr, der zwar ein bemerkenswertes Talent als Schreiber hat, daraus aber einen heuchlerischen Zeigefinger-Habitus ableitet, den ich in meinem Rap Post-KRS-One einfach nicht mehr haben will. Das Gute an »Food & Liquor II« ist aber immerhin, dass Lupe nach der absoluten Katastrophe, »Lasers«, musikalisch wieder in der Spur ist und nicht auf jeder zweiten Hook ein Tim McGraw-Double Kalendersprüche für die Soccer Muttis rezitieren lässt. im Gegenteil, hier findet sich sogar einiges, was an Lupes Glanztaten »Kick Push« und «The Cool« anknüpfen kann.
 

dmx undisputedFind it at hhv.de: CD Eher tragischer Natur ist DMXs steter Abstieg in die musikalische Belanglosigkeit. Für zynische Jenny Elvers-Gags ist mir des Chefbellers crackinduzierter Gesundheitszustand zu kritisch, aber wenn man auf »Undisputed« immer wieder bemerkt, wie X seine einst mächtige Präsenz am Mikro fast vollständig verloren hat und viele Verse kraftlos wegnuschelt, überlegt man doch kurz 200 Kopien des ersten DMX Albums in fünf Jahren zu bestellen. Irgendjemand muss ja die Reha finanzieren.
 

project pat belly fullFind it at hhv.de: CD Um Project Pat muss man sich unterdessen nach eigenen Angaben keine Sorgen machen. Der Magen ist voll, die Hündinnen spuren, das Sirup wird mit genügend Aspirin runtergespült und Pferdestärken sind auch genügend vorhanden. Natürlich hat Pat das auch schon alles zwingender gemacht, aber »Belly On Full 2« ist ein weiteres Ignant-Festspiel und ich hoffe vor allem, dass gerade Pat endlich zählbar von der momentanen Trap-Manie profitiert. Lieber er als wieder einer dieser Johnny Come Latelys, die Diplo am Höhepunkt jedes Hype-Zyklusses vor seinen Karren spannt.
 

asap mob lords never worry Vom A$AP-Hype kann man meinetwegen auch genervt sein, ich bin es nicht. Auch »Lord$ Never Worry«, das Mixtape der gesamten Meute, hat nämlich genügend Momente, die vergessen lassen, dass auch beim A$AP Mob einiges an Ausschuss produziert wird. Im MP3-Zeitalter ist das jedoch zu verschmerzen, ob nun dank Jim Jones’ supergeilem Gastspiel in Grenzdebilität oder Rockys überslicker Bumsorgie Purple Kisses.
 

lil b based jam Es mag historisch falsch sein, aber in zehn Jahren dürfte der Based God als derjenige in Erinnerung geblieben sein, der diesen ganzen Viral-Shit erfunden hat. Nun ist es schwierig, Lil B und seinem absurden Output zu folgen, aber zwischen all dem spontanen Wahnsinn findet sich alle paar Monate auch wieder ein Mixtape, das man in voller Länge hören sollte. »Based Jam« ist ein solches, ist vermutlich in den beiden Tagen entstanden als Lil B beschlossen hatte, Kevin Durant zu verfluchen und beweist, dass der Auserwählte über Sample-lastigen Kram immer noch am besten klingt. Und wer ihn nach Sachen wie dem Titeltrack immer noch als Gimmick verkennt, hat wenig bis nichts verstanden.
 

kreayshawn album 90% Gimmick bleibt hingegen Kreayshawn, jene Bratze also, die ihren Major Deal zu sensationell schwachbrüstigen 3900 verkauften iTunes-Downloads in der ersten Woche nutzte. Nicht, dass Verkaufszahlen im Marketingkonzept für die spätpubertäre Princess Superstar gone Förderschule die entscheidende Rolle spielen würden, aber irgendwie ist es dann doch gerecht, dass der weibliche Money Boy als YouTube-Amüsement besser funktioniert.
 

Die Orsons Das Chaos und die Ordnung LPFind it at hhv.de: CD Auch ganz schlimm: der auf größere Kapazitäten erweiterte Gassenhauer-Pop der Orsons, deren Erfolg eigentlich ja sympathisch ist, die aber mittlerweile klingen wie eine von der FSK beauftragte Vorschüler-Version von K.I.Z.
 

xavasFind it at hhv.de: 3LP+CD Sehr unangenehm ist auch »Gespaltene Persönlichkeit«, das Kollaboalbum der frisch gebackenen Eurovision Songcontest Fahnenträger Xavas, aka Naidoo und Savas. Nun will ich Xavier Naidoo nicht per se verteufeln, nach einer 4:0 Hinrichtung Argentiniens ist dessen Pathos bierselig bisweilen erträglich, aber wie er mit seinem esoterischen Kirchentagsgewurschtel auch Kool Savas zu fiesesten Gunter Gabriel Weisheiten animiert, ist schon ziemlich ekelhaft. Fehlen nur noch die Kinderchöre.
 

Homeboy Sandman - first of a living breed Cover Find it at hhv.de: CD | 2LP Das absolute Kontrastprogramm kann sich der Wortsportinteressierte bei Homeboy Sandman abholen. Der debütiert mit »First Of A Living Breed« auf Albumlänge auf Stones Throw und spielt nicht nur mit einer fast schon grotesken Vielfalt verschiedener Flows und Reimschemata, auch musikalisch lässt sich der Vieldenker auf keinen Stil reduzieren. Golden Era, Psych, 8Bit – you name it, he’s got it. Beeindruckend wäre ein passendes Adjektiv. Hätte er jetzt nur noch eine etwas bemerkenswertere Stimme…
 

pacewon mr greenFind it at hhv.de: CD Eine solche hat Pacewon, dessen Karriere nicht unbedingt so verlaufen ist, wie man sich das zu Outsidaz-Zeiten gewünscht hätte. Daran wird auch »The Only Number That Matters Is Won« nichts ändern, seine Zusammenarbeit mit Mr. Green, die genau so auch im Jahre 1999 hätte erscheinen können. Wäre Pacewon irgendein Newcomer würde ich das an dieser Stelle vermutlich bigott anprangern, weil Pacey Pace aber ein alter Favorit ist, geht das schon klar, vor allem, weil eine andere Ausrichtung auch einfach nicht passen würde.
 

snowgoons dynastyFind it at hhv.de: CD Wie kommt es eigentlich, dass man gefühlt jeden zweiten Monat ein neues Snowgoons Album besprechen – äh – darf? Schon klar, dass die ganzen arbeitslosen Duck Downer und Babgrandeler irgendwie beschäftigt werden wollen, aber irgendjemand muss diese belanglosen Stoupe-Demos doch auch produzieren?! »Snowgoons Dynasty« ist ungefähr das zwanzigste identische Album unserer Exportschlager, dieses Mal auch direkt im Doppel-CD-Format, weil 80 Minuten Punchlines und Beats straight outta Napster-Ära scheinbar nicht reichen. Ganz ehrlich: wer braucht das?
 

Flying Lotus Until the Quiet Comes LPFind it at hhv.de: Deluxe | 2LP Die ganze westliche Hemisphäre braucht dafür Flying Lotus, nicht nur, weil der diesem so schal gewordenen IDM-Scheiß alle drei Jahre eine Frischzellenkur verpasst, sondern auch, weil ein neues Fly Lo-Album auch immer ein Anlass sein sollte, dass diese ganzen ach so deepen Jazzcats ihre Stolperinstrumentals einmotten und uns nicht weiter mit der zweitausendfünfhundertsten Meiso-meets-Fantastic-Vol.2-Scheiße langweilen. »Until The Quiet Comes« ist vielleicht das aufgeräumteste aller bisherigen Lotus-Alben und damit auch das im ersten Moment am wenigsten packende. Nach einigen Durchgängen offenbart sich aber erneut, warum Steven Ellison ein Ausnahmenproduzent ist. Sphärischer Space-Jazz macht Platz für die druckvolle B-Seite, das esoterische Techtelmechtel mit Frau Badu ist spätestens nach dem futuristischen Boogie-Stück »The Nightcaller« vergessen und Laura Darlington verzaubert gen Ende über den schüchternsten House-Beat des Jahres. Das mag nicht mehr ganz so viel Vorsprung haben, aber nach wie vor gilt: wenn man sich 2012 nur ein seltsames Frickelalbum für verwirrte Sonntagmittage kaufen will, dann hat das auch dieses Jahr jener Ellison produziert.
 

The Gaslamp Killer Breakthrough LPFind it at hhv.de: CD | 2LP Er mag einer der meistdiskutierten DJ-Derwische sein, aber ein Ausnahmeproduzent ist Gaslamp Killer hingegen nicht. »Breakthrough« schleppt sich mit den erwarteten Psych-Tropen, schlampigen Drums und viel Fieps und Beeps ins Ziel, begeistert aber seltenst. Dafür wurde das alles schon viel zu oft in ähnlicher Form angerichtet und in der jüngsten Vergangenheit beispielsweise von Paul White und Samiyam wesentlich zwingender vorgetragen.
 

Mala Mala In Cuba LPFind it at hhv.de: CD | 4LP Den Impuls beim Stichwort »Kuba« im musikalischen Kontext die Ohren sofort mit einer halben Stunde Three 6 Mafia ausspülen zu wollen, ist immer noch den Spätfolgen von Wim Wenders Töpferkurs-Favorit Buena Vista Social Club geschuldet. Dass »Mala in Cuba« damit wenig zu tun hat, war glücklicherweise zu erwarten. Dass sich Gilles Peterson beim Anpreisen dieses Albums im besten Mary Anne Hobbs-Stil vergallopiert hat, jedoch gewissermaßen auch. »Mala in Cuba« ist definitiv nicht die Rettung Dubsteps in seiner ursprünglichen Form und auch kein visionäres Projekt. Als Teil von DMZ zu Recht als Säulenheiliger in der britischen Bass-Historie etabliert, läuft Mala hier eher auf Autopilot, obwohl oder trotz des ungewöhnlichen Ausgangsmaterials für seine 140 BPM Bass-Collagen. Zwar verzichtet er auf die mittlerweile untragbar gewordenen Wobble-Attacken der frühen Dubstep-Schule, dennoch wirkt Mala etwas ratlos, was denn diesem Genre noch hinzuzufügen ist, so man denn nicht auch auf House und Techno umsatteln will.
 

dasaflexFind it at hhv.de: CD | LP Eine überzeugendere Antwort auf diese Frage liefern Dusk & Blackdown, deren »Dasaflex« sich ebenfalls nicht so auf House im klassischen Sinne versteift, wie das beispielsweise im Hause Hotflush Usus geworden ist. Stattdessen hauchen sie dem, seltsamerweise seit der Trap-Manie am Stock gehenden, Genre Grime neues Leben ein, verblüffen mit einer bleepigen Burial-Kollabo und eröffnen gar mit einer traurigen Ninja Tune anno 2001 Nummer. Nicht alles unbedingt so schlüssig wie auf dem Erstling, aber sympathisch querköpfig.
 

LV - Sebenza LPFind it at hhv.de: CD | LP Gar nicht meine Baustelle ist »Sebenza«, die Zusammenarbeit des Hyperdub-Trios LV mit drei südafrikanischen MCs. Das klingt mir viel zu oft wie eine Ethno-Version von Spank Rock und irgendwie ist es auch befremdlich, wenn einer der afrikanischen Rapper mit dickstem Buntu-Akzent über einen billigen Kwaitro-Beat seine Comme Des Garcons-Garderobe anpreist und zwei Stücke später bekommen wir wieder Peace & Understanding-Plattitüden aufgetischt. Ne, muss nicht sein.
 

silent servant fascinationFind it at hhv.de: 2LP Dann doch lieber nihilistischer Techno. Silent Servant scheint die Auflösung des Sandwell Districts kreativ beflügelt zu haben. Nicht, dass das Kollektiv bisher dafür bekannt gewesen wäre besonders gutgelaunt auf die Zwölf zu dreschen, aber »Negative Fascination« ist nochmal eine ganze Ecke – ja – faszinierender als die letzten SD-Veröffentlichungen. Die sieben Stücke wirken alle sehr kontemplativ und um sich selbst kreisend, Tanzflächen hat Silent Servant höchstens peripher im Auge und dennoch ist das Rhythmusgerüst so stark, dass das hier ebenfalls für verbrannte Erde sorgen kann, aber nicht zwangsweise muss. Autoren-Techno nennt man sowas dann gerne, hier trifft es aber wieder mal tatsächlich den Nagel so auf den Kopf, dass man auch diese Rentnervokabel guten Gewissens reanimieren darf.
 

robert hood motor 3Find it at hhv.de: 3LP+CD Wer dachte, dass wäre bereits das beste Technoalbum des Monats, liegt falsch. Robert Hood, eine Legende vor dem Herrn, haut nochmal richtig einen raus. Der dritte Teil seiner Motor-Reihe ist ein 80-minütiges Techno-Epos mit soziokulturellem Überbau, Downtempo-Sequenzen, wüsten Acid-Störfeuern und diesen Flächen, wie sie nur aus der Roboter-Stadt kommen können. Völlig ohne Redundanzen auskommend und für die heutige Zeit fast schon unheimlich nach der ganz großen zweiten Welle des Hi-Tech Souls klingend. Ein Muss.
 

Juju Jordash Techno Primitivism LPFind it at hhv.de: 3LP Silent Servant ebenfalls ausgestochen haben Juju & Jordash, deren »Deep Blue Meanies« im Club immer noch ein spirituelles Erweckungserlebnis ist. »Techno Primitivism« tischt nun ganz dick auf, die von den beiden Israelis gewohnte Musikalität wird aufs Äußerste ausgereizt, ohne uns penetrant anzuproggen. Ebenfalls auf drei LPs ausgebreitet, beweisen die Beiden, dass das durchaus funktionieren kann mit dem Albumformat und Techno. Noch ein Muss.
 

nathan fake steamFind it at hhv.de: 2LP Ganz schön geworden ist auch die neue Nathan Fake. Die Drums sind wieder härter, die Melodien so schön wie immer und wer im ersten Drittel so oft Chicago zitiert, wie der falsche Nathan, hat mich eh eingewickelt. Erscheinen tut »Steam Days« natürlich wieder auf Border Community.
 

Jacob Korn You Me LPFind it at hhv.de: CD | 2LP Zum Kritikerliebling scheint sich derweil Jacob Korn gemausert zu haben. Die bisherigen Reaktionen auf »You & Me« waren medial bisweilen so überschwänglich, dass man entweder misstrauisch oder feucht im Schritt werden musste. Im Endeffekt ist Korns erste Langspielrille eine solide Sache, aber im Gegensatz zu einem Gros der Kollegen habe ich eher das Gefühl, dass Korns Konzept auf jedem Track mit jemandem zusammenzuarbeiten ihn kreativ eher gelähmt hat. Natürlich gibt es so auch besondere Glanzlichter, wie das mit Spezi Kuthead entstandene Cut-Up-Disco-House-Monster »Makin Love«, aber auch Belanglosigkeiten von Christopher Rau, San Soda oder Kid A.
 

breakbot by your sideFind it at hhv.de: 2LP Keinen Bock auf Herbst? Vielleicht hilft da »By Your Side«, das quietschfidele Album von Breakbot. Das eigentlich Erstaunliche ist, wie unpeinlich und mühelos der Franzose hier sowohl frühen Disco-Bombast, lockere Boogie-Nummern, als auch den geil aufgebohrten Sleaze-Rock eines Electric Light Orchestras oder der Herren Hall & Oates emuliert. Und wenn er mal nicht nach den späten Siebzigern oder frühen Achtzigern klingt, hat man zumindest das Gefühl, dass Phoenix ihm über die Schultern geschaut haben. Das bisher luftigste Ed Banger Release überhaupt.
 

woolfy loveFind it at hhv.de: LP Mehr Ned Doheny als ELO haben vermutlich Woolfy vs. Projections gehört, gleich zu Beginn begrüßt uns ein verpeilt-balearisches Yacht-Nümmerchen, welches Soft Rock nicht nur umarmt, sondern direkt behutsam penetriert. »The Return Of Love« halt. Und weil das auf Permanent Vacation erscheint, ist auch sichergestellt, dass das kein Glückstreffer war, denn auch danach schwüler Pop mit zahllosen Achtziger-Zitaten wohin man hört. Ich feier’ das.
 

minerva happinessFind it at hhv.de: LP Wieder mal die Verpeiltheit in Person ist Maria Minerva. Die Estin hat schon wieder eines dieser Lo-Fi-Kleinode aufgenommen, skizzenhaft, wild zitierend, unorthodox wie immer. »Will Happiness Find Me?« ist Psych-Rock mit Daft Punk-Zitaten, New Wave mit Frühstücks-Jingles, Nico mit Strictly Rhythm-Sozialisation. Dafür muss man sie nach wie vor gern haben, aber ich fürchte auch, dass das noch eine Weile dauert mit der Happiness, wenn man allein schon für vierzig Minuten ihrer Musik ein Nervenkostüm braucht wie Larry Bird.
 

The xx - CoexistFind it at hhv.de: Deluxe | LP+CD Dass The xx einen Hit davon entfernt sind, an genau gleich vielen Litfasssäulen zu kleben wie die Del Rey, sollte für die Evaluation von »Coexist« keine Rolle spielen. Ein sicheres Album ist es geworden, das aus Künstlerperspektive albtraumhafte zweite. Risikofrei platziert man den Übersong direkt am Anfang, weil sich Jamie xx in den letzten Jahren elektronisch genügend ausgetobt hat, ist man noch stiller geworden und wenn man damit nicht für 74,45 Prozent deutscher Pärchen zwischen 20 und 30 den perfekten Rotwein-Soundtrack geschrieben hat, verstehe ich nichts vom Geschäft. Weil: mich haben sie damit auch wieder gekriegt, verdammt.
 

How To Dress Well - Total LossFind it at hhv.de: Deluxe | LP Selbstbewusster ist hingegen How To Dress Well geworden, was dazu führt, dass »Total Loss« endlich das Album geworden ist, zu dem der Vorgänger zwar bereits hochgejazzt wurde, de facto aber nicht wahr. Die Melodien sind nicht mehr so fragil, die Stimme bleibt brüchig, aber ist nun tatsächlich ausdrucksstark und selbst das Aaliyah-Cover »Running Back« wirkt nicht wie ein billiger Hipster-Gimmick. Das ist nun tatsächlich entsexualisierter, postmoderner R&B, der in seiner Verletzbarkeit und Desillusionierung womöglich irritiert, aber eine sinnvolle, enttestosteronisierte Ergänzung zum Kraftmeiertum von The Weeknd und dem in all seiner Verletzlichkeit trotzdem unantastbar maskulin bleibenden The-Dream ist.
 

raveonettesFind it at hhv.de: LP | LP Warum ich immer noch auf die Raveonettes stehe, obwohl auch die alle 18 Monate das selbe Album aufnehmen? Ich weiß es nicht, aber auch »Observator« liegt bereits wieder im Warenkorb. Suck it!
 

Dinosaur Jr - Give A Glimpse Of What Yer Not Find it at hhv.de: LP Für J. Mascis muss sich sicher keiner entschuldigen, der hat seit Urzeiten den Stempel »Geile Sau« auf der Stirn. Den trägt er auch auf »I Bet On Sky«, dem mittlerweile dritten Dinosaur Jr Album nach der großen Reunion, stolz spazieren und wenn ein Gitarren-Verweigerer wie ich nichts gegen Midtempo-Rock-Songs zu sagen hat, dann müssen diese einfach gut sein. Warum ich manchmal trotzdem kurz an Eddie Vedder denken muss, ist eine solch exorbitant dämliche Bemerkung, dass ich an dieser Stelle wieder vier Wochen schweigen sollte.
 

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Art Kolumne | verfasst 25.08.2011
Yaneqdoten
Wireless Lan
Yaneq erzählt einen Witz und darüber, wie er diesen Witz erzählt und gibt ganz nebenbei Einblicke in sein kleines Repertoire an Witzen und in seine Versuche als Statist beim Film Fuß zu fassen.
Music Kolumne | verfasst 23.09.2011
Keine halben Sätze
Proband: Sepalot
Wir geben den Anfang des Satzes vor, unser Interviewpartner ergänzt diesen dann in seinem Sinne. Diesmaliger Proband: Sepalot, DJ, Produzent, langjähriges Fünftel vom Blumentopf, Geburtsjahr: 1974, Geburtsort: Neumünster, lebt in: München
Music Interview | verfasst 29.03.2012
Demograffics
»I kann eh net guat deutsch, waßt?«
Die Demograffics aus Regensburg veröffentlichen in diesen Tagen ihr zweites Album. Ein Gespräch mit Maniac und DJ Rufflow über Butter, Käse und den Gebrauch der englischen Sprache.
Music Kolumne | verfasst 03.05.2012
Zwölf Zehner
April 2012
Willkommen im Mai. Doch vorher lassen unsere Kolumnisten vom Dienst den Monat April musikalisch Revue passieren und destillieren in ihrer Kolumne Zwölf Zehner die wichtigsten zehn Tracks des Monats.
Music Kolumne | verfasst 06.06.2012
Zwölf Zehner
Mai 2012
Willkommen im Juni. Doch vorher lassen unsere Kolumnisten vom Dienst den Monat Mai musikalisch Revue passieren und destillieren in ihrer Kolumne Zwölf Zehner die wichtigsten zehn Tracks des Monats.
Music Bericht | verfasst 23.10.2012
10 YRS MPM & hhv.de Party
Live am 4.10. im Festsaal Kreuzberg in Berlin
Melting Pot Music und hhv.de feierten am 4.10. gemeinsamen ihren zehnten Geburtstag und zeigten uns an diesem Abend die Vielzahl der Gesichter, die ihr Wiegenkind Hip-Hop im Repertoire hat.
Music Kolumne | verfasst 01.02.2013
10 YRS of hhv.de in the Mix
Djeez
Im Rahmen unseres diesjährigen Jubiläums haben wir eine Mix-Reihe etabliert, in der DJs die Zeit seit der Gründung von hhv.de bis heute musikalisch Revue passieren lassen. Dieses Mal hat Djeez die Gelegenheit genutzt.
Music Bericht | verfasst 23.10.2013
Kool Keith
Live am 17.10. im Club Gretchen in Berlin
Am vergangenen Donnerstag ging es weniger um Klischees und ihre Erfüllung auf Nachfrage: Kool Keith war in der Hauptstadt und verführte das Publikum mit einem waghalsigen Konzept zu tumultartigen Zuständen.
Music Liste
Aigners Inventur
Januar & Februar 2021
Ist es Gott? Ist es Hesse? Ist es Domian? Nein, es ist zum Glück einfach nur der Aigner. Der hat die Gardinen seit Wochen maximalst zugezogen und schickt uns die erste Inventur des noch fast unbefleckten neuen Jahres aus dem Kabuff.
Music Liste
Aaron Frazer
10 All Time Favs
»Introducing« heißt das erste Soloalbum von Aaron Frazer. Als Schlagzeuger von Durand Jones & The Indications ist er aber längst kein unbekannter. Musikalisch geht’s in die Sechziger. Uns sagt er, was ihn wirklich musikalisch geprägt hat.
Music Porträt
On The Corner
Banger für das Hinterzimmer
Mit seinem Label On the Corner Records serviert Pete Buckenham einen berauschenden Eintopf aus afro-futuristischen Jazz-Konzepten und zeitgenössischen Street Grooves und stößt er heute bereits die Pforten zum Sounduniversum von morgen auf.
Music Liste
Jahresrückblick 2020
Top 50 Albums
Sprechen wir es aus: Musik ist in Gefahr, weil sie nicht gemeinsam erlebt werden kann und weil ihre Macher*innen sich seit Monaten in einer existenziellen Krise befinden. Auf Schallplatte gab es dennoch einiges zu hören, wie diese 50 Alben.
Music Liste
Jahresrückblick 2020
Top 20 12inches
Tanzen war 2020 nicht wirklich. Aber die Vinyl 12" war trotzdem ein begehrtes Format. Und zwar für Musik, die von einer Zeit nach der Katastrophe träumt. Hier sind unsere Top 20. Einen Bonus in Form einer Vinyl 7" gibt’s obendrauf.
Music Liste
Jahresrückblick 2020
Top 50 Reissues
Früher war alles besser, das reden wir uns schon seit geraumer Zeit ein und seit zehn, fünfzehn Jahren versucht uns die Reissue-Industrie in dieser zur Weltanschauung geronnenen Vermutung zu bestätigen. Hier sind die Top 50 Reissues 2020.
Music Liste
Jahresrückblick 2020
Top 20 Compilations
Werkeinstiege zu Beverly Glenn-Copeland und Sade, DJ-Mixe von etwa Helena Hauff und Avalon Emerson, Würdigungen, Geschichtslektionen: Die Compilations in 2020 brachten Schwung in das pandemisch und politisch kriselnde Jahr.
Music Liste
Jahresrückblick 2020
Top 20 Tapes
Das angebliche Tape-Revival ist schon alt genug, als dass seine Heraufbeschwörung durch wiederverwertungsgeile Feuilletons selbst bald ein Revival feiern könnte. Sei’s drum: Diese zwanzig Kassetten haben uns 2020 das Leben gerettet.
Music Porträt
The Silhouettes Project
Protest aus dem Underground
Kosher und Eerf Evil gründeten das Silhouettes Project, um dem Londoner Untergrund Struktur zu verleihen. Ihr selbstbetiteltes Album entstand in gemeinsamen Sessions der britischen Alternative-Rap-Szene.
Music Kolumne
Records Revisited
Coil – Musick to Play in the Dark (1999)
Magie als Klang, der lunare Energien ansammelt: Mit dem im Jahr 1999 veröffentlichten Album »Musick to Play in the Dark« schufen die Elektronik-Esoteriker Coil ihre größten Hymnen an die Nacht. Jetzt wurde es endlich neu veröffentlicht.
Music Porträt
Sault
Black is …
Sault sind die inoffizielle musikalische Stimme der Black Lives Matter Bewegung. Voll radiotauglichem Soul und Jazz, hinter dem die längst überfällige Revolution steht.
Music Kolumne
Aigners Inventur
November & Dezember 2020
Das Virus? Nah, unser furchtloser Kolumnist fürchtet nur eines hinter jeder Straßenecke: Clueso. Aigner schmeißt sich in fiktive Nachtbusse und bückt sich n zu den REWE-Spaghetti runter, weil die von Barilla wieder weggepreppt wurden.
Music Kolumne
Records Revisited
The Pharcyde – Labcabincalifornia (1995)
Pioniere im Andersdenken. Vor 25 Jahren wurden die überdrehten Klassenclowns von The Pharcyde auf ihrem zweiten Album »Labcabincalifornia« zu zynischen Antihelden. Daran trug auch ein damals unbekannter producer namens J Dilla Schuld.
Music Porträt
Tidal Waves
Die Welle reiten
Eine kräftige Welle hat schon so manchen Schatz an Land gespült. So gesehen passt der Name, denn das belgische Reissue-Label Tidal Waves sucht, findet und veröffentlicht verlorengeglaubte Perlen der Musikgeschichte.
Music Kolumne
Records Revisited
Four Tet – There Is Love in You (2010)
Als Four Tet Anfang 2010 das Album »There Is Love in You« veröffentlicht, muss er der Welt nichts mehr beweisen und setzt sich einem retromanischen und verbissenen Zeitgeist mit einem gerüttelt Maß Glückseligkeit entgegen.
Music Kolumne
Records Revisited
GZA – Liquid Swords (1995)
Vor 25 Jahren säbelte GZA sein erstes Solo-Album innerhalb des Wu-Tang-Universums raus, boxte im Schatten von Shaolin-Kriegern und machte seine Gegner mit Lines einen Kopf kürzer. Das Ergebnis nannte sich »Liquid Swords«.
Music Porträt
Mort Garson
Musik für Pflanzen und Menschen
Er war an über 900 Liedern beteiligt, erreichte Platz 1 der Billboard Charts, doch Mort Garsons heutiger Ruhm beruht auf einer Begegnung mit Bob Moog, den er überredete, ihm einen seiner Synthesizer zu überlassen. Eine Wiederentdeckung.
Music Kolumne
Records Revisited
Pet Shop Boys – Behaviour (1990)
»Behaviour« ist das Pet Shop Boys-Album schlechthin. Reflektierte Texte, die schon damals bewährten Hymnen-Melodien und Harold Faltermeyers analoge Produktion verschmolzen zu einem Klassiker, der keinen Staub ansetzen will.
Music Porträt
Dark Entries
Zwischen Disco, Goth und Porno-Soundtracks
Seit 2009 betreibt Josh Cheon sein Label für Undergroundiges aus den 1980er Jahren und solches, das es werden will. Nächstes Jahr wird er über 300 Schallplatten dort veröffentlicht haben. Wir stellen euch das Label aus San Francisco vor.
Music Interview
Makaya McCraven
»Ich grabe Sound aus«
Makaya McCraven ist einer der Jazzmusiker dieser Tage. Nicht nur seine Heimatstadt Chicago, sondern die ganze Welt scheint sich an dem freien Umgang mit dem Jazzerbe in seiner Musik zu inspirieren. Wir hatten die Chance zum Interview.
Music Liste
Record Store Day 2020 – 3rd Drop
12 Releases nach denen du Ausschau halten solltest
Am 24.10.2020 findet nun der dritte von drei Record Store Days in diesem Jahr statt. Dafür sind wiederum mehr als 120 exklusive Releases angekündigt. Wir haben daraus zwölf Schallplatten gepickt, die wir euch ans Herz legen wollen.
Music Porträt
Sade
Magie ohne Mysterium
Mit dem Box-Set »This Far« wird das Gesamtwerk von Sade neu veröffentlicht. Viel ist das nicht. Aber Sängerin Helen Folasade Adu ist nicht nicht nur der größte Superstar, der nie einer werden wollte – sondern singt nur, wenn sie es will.
Music Kolumne
Records Revisited
Godspeed You! Black Emperor – Lift Your Skinny Fists Like Antennas To Heaven (2000)
Das zweite Album des Projekts Godspeed You! Black Emperor ist ein Werk voller Widersprüche und Zweifel. Vor allem liefert es den Soundtrack zur Komplexität menschlicher Existenz im aufkeimenden Dogmatismus.
Music Porträt
Derya Yıldırım
Im Namen der Menschlichkeit
Für Derya Yıldırım ist Musik in erster Linie Ausdruck menschlicher Beziehungen. Mit der Grup Şimşek verbindet sie die Musik ihrer anatolischer Heimat mit unzähligen anderen Klängen und Melodien, die die Menschen erden.
Music Essay
A Journey Into Turkish Music
Gastarbeiter*innen Musik
Parallel zur Genese des Anadolu Pop entwickelt sich in der BRD eine virile Infrastruktur. Diese »Gastarbeitermusik« hat das öffentliche Bewusstsein stets nur gestreift. Der wirtschaftliche Austausch hätte ein kultureller sein können.
Music Essay
A Journey Into Turkish Music
Anadolu Pop
Altın Gün, Derya Yıldırım & Grup Şimşek oder Gaye Su Akyol: mehr und mehr Bands beziehen sich wieder auf den Sound des Anadolu Pop, der sich in den 1960er Jahren in der Türkei formierte. Aber ist es ein Revival? Wir klären auf.
Music Kolumne
Records Revisited
Mouse On Mars – Iaora Tahiti (1995)
Mit ihrem zweiten Album »Iaora Tahiti« haben Mouse On Mars schließlich den letzten überzeugt, dass schlaue Electronica in den Neunzigern durchaus auch aus good ol’ Germany kommen kann. In diesen Tagen wird das Album 25 Jahre alt.
Music Kolumne
Records Revisited
Radiohead – Kid A (2000)
Zwischen Bigotterie und Blasphemie liegt oft nur »Kid A«. Das vierte Album von Radiohead erschien am 2. Oktober 2000, tauschte Gitarren gegen Synthesizer – und begann mit einem Fehler.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Tolouse Low Trax – Jumping Dead Leafs
Der Mann, der einen Sound geprägt hat, ist zurück mit einem Langspieler. Die drei Männer, die nichts geprägt haben, sind zur Stelle, um sich über ihn zu unterhalten. Das ist natürlich eine tolle Sache.
Music Liste
Record Store Day 2020 – 2nd Drop
Weitere 12 Releases nach denen du Ausschau halten solltest
Am 26.9.2020 findet nun der zweite von drei Record Store Days in diesem Jahr statt. Dafür sind wiederum mehr als 150 exklusive Releases angekündigt. Wir haben daraus zwölf Schallplatten gepickt, die wir euch ans Herz legen wollen.
Music Interview
Action Bronson
»Nichts könnte mich davon abhalten, mein Leben zu lieben«
Action Bronson meldet sich zurück. Das ist erstaunlich, denn die Musik ist nur ein Teil im Leben des New Yorkers, der auch Maler, Tänzer, Olivenöl-Tester, Schauspieler und anderes ist. Wir hatten die Gelegenheit zu einem Gespräch.
Music Kolumne
Records Revisited
Kate Bush – Hounds Of Love (1985)
Auf ihrem selbstproduzierten, fünften Studioalbum erklimmt Kate Bush den Gipfel ihres Autoren-Art-Pops. Ihre Synthese von digitaler Klanggestaltung und Folk-Elementen zeitigt ein Album, das einem Jahrhundertroman gleichkommt.
Music Porträt
Melody As Truth
An der Schwelle von Sound und Stille
Mit seinem Label Melody As Truth bewegt sich Jonny Nash zwischen Balearic und Ambient. Die Reise führt von New Age zu einer neuen Art von Weltkammermusik. Er selbst spricht vom »Erforschen von Raum und Timing«.
Music Kolumne
Aigners Inventur
September & Oktober 2020
Der Sommer ist vorbei, die Welt ja sowieso, da wird selbst unser Kolumnist emotional. Er gibt seinem Haustier einen Namen und legt sich zu Enya in die Badewanne. Aigners Inventur ist zurück. Ganz, ganz wild.
Music Porträt
Larry Heard
Von der Luftgitarre zur Clubhymne
Larry Heard gilt als einer der Gründungsväter von Chicago House. Mit »Can You Feel It« prägte er das Antlitz von Deephouse. Stets blickte er über den Tellerrand der Clubmusik hinaus. Begonnen hat er seine Karriere jedoch als Luftgitarrist.
Music Kolumne
Records Revisited
Aesop Rock – Float (2000)
Statistisch gesehen ist Aesop Rock der eloquenteste unter allen Rappern. Stilistisch gesehen musste er zuerst behaupten, um im Feld der elaborierten Hip-Hopper zu etablieren. Dahingehend war »Float« von 2000 eine erstes Ausrufezeichen.
Music Interview
Kelly Lee Owens
»Wir verkörpern Emotionen«
Mit »Inner Song« veröffentlichte die walisische Musikerin ihr zweites Album, das mit einer Hand die Tränen nach dem Closing-Set aus den Augen wischt und mit der anderen das Fenster in den Alltag aufstößt. Ein Gespräch.
Music Liste
Harmonious Thelonious
10 All Time Favs
Mit »Plong« rüttelt Stefan Schwander an den Grundfesten der Clubmusik. Sein neues Solo-Album als Harmonious Thelonious lässt Alltagsgeräusche ein unheimliches Eigenleben entwickeln. Uns hat er erzählt, welche 10 Platten ihn geformt haben.
Music Interview
Nubya Garcia
Verwobene Erinnerungen
Die Saxophonistin Nubya Garcia ist Teil der regen Londoner Jazzszene. An ihrem Instrument ist sie eine der energetischsten Musikerinnen der Welt. Ansonsten ruht sie in sich. Sie ist so cool, wie die Musik, die sie spielt. Ein Interview.
Music Porträt
Pierre Schaeffer
In allem steckt Musik
Lange Zeit war es kaum vorstellbar, dass Musik durch anderes als Instrument und Stimme entstünde. In den Händen Pierre Schaeffers jedoch wurde der Tonträger zur Basis der Komposition. Vor 25 Jahren starb der Pionier der elektronischen Musik
Music Liste
Record Store Day 2020 – 1st Drop
12 Releases nach denen du Ausschau halten solltest
Am 29.8.2020 findet nun der erste von drei Record Store Days in diesem Jahr statt. Allein dafür sind mehr als 350 exklusive Releases angekündigt. Wir haben daraus zwölf Schallplatten gepickt, die wir euch ans Herz legen wollen.