Music Kolumne | verfasst 29.08.2013
Aigners Inventur
August 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Forest Swords, Earl, Julia Holter und Moderat.
Text Florian Aigner

Earl Sweatshirt - DorisFind it at hhv.de: CD Musikbusiness, was stimmt eigentlich nicht mit dir? Da soll ich mir im August eine Tonne neurotisch-introspektive Großkunst einverleiben, während meine einzige akute Sorge ist, dass mir die Sonne wieder diese ekelhaften Schweinsteiger06-Strähnchen beschert? Der Winter ist doch so schon lang genug. Aber der Reihe nach. Der erste Delinquent ist Earl Sweatshirt, seines Zeichens talentiertester Wolf Gang Member und MF Dooms einzige ernstzunehmende Konkurrenz hinsichtlich des sedierten Punchline-Murmelns. Auf »Doris«, dem lange erwarteten Major Label Debüt findet Earl lyrisch die perfekte Balance zwischen der Einsplus im Literaturkurs und ignorantem Tumblrn, wäre da nicht Pausenclown Tyler, der ein äußerst zurückgenommenes Album immer wieder versucht ins Gimmick-hafte abdriften zu lassen. Da lobe ich mir hingegen RZA, der mit nur einer Zeile, mehr pointierte Rotzigkeit demonstriert als Tyler seit Yonkers. Aber zurück zu Earl. Der ist einer der drei besten Rapper unter 30 Jahren und wenn er die juvenilen Dämonen hiermit erstmal besiegt hat und nicht mehr jeder zweite Beat klingt wie eine Skizze, dann kommt da noch ganz großes nach.
 

asap ferg trap lordFind it at hhv.de: CD | LP Die Konstellation beim A$AP Mob ist eine andere als bei Odd Future und A$AP Ferg im besten Falle der Birdman zu Rockys Lebron, nichtsdestotrotz hat »Trap Lord« durchaus seinen Charme, insbesondere dann, wenn Ferg seinen simplen, aber durchaus effektiven Jeezy-meets-Fat-Joe-Flow zugunsten ganz schiefen Croonens und grenzdebiler Hooks pausieren lässt. Das passt dann auch wieder in meinen Sommer.
 

juicy j stay trippy Auch exakt die richtige Therapie für Sonnenstiche made in Ehrenfeld: Juicy Js »Stay Trippy«. Allein die Tatsache, dass man das gehirnamputierteste Webgame aller Zeiten spielen muss, um zum Albumstream zu kommen, gepaart mit der Tatsache, dass Juicy es irgendwie geschafft hat in der Riff Raffisierung des Spiels immer noch der Pate zu bleiben, beschert mir ein wohliges Gefühl im Bauch. Dass kaum eine der Kollaborationen, auch nicht das Wiedersehen mit Project Pat, an frühere Großtaten anknüpfen kann, ist da schon fast Nebensache, weil es einfach schön ist zu wissen, dass das hier eigentlich der Soundtrack zu Springbreakers hätte sein müssen, wenn Harmony Korine dickere Klöten gehabt hätte.
 

gucci mane world war Letzteren Satz muss man angesichts dessen, was Korine BFF Gucci Manne 2013 so veranstaltet, aber dann eigentlich direkt wieder relativieren. Von vielen (inklusive mir selbst) vor Jahren noch als kurzweiliges Comic Relief Tool abgetan, kann man nicht umher, dem Businessmann Gucci Mane endlich Respekt zu zollen. Mit der Eistüte auf der Backe und drei neuen Mixtapes, die alle nach den drei neuen Elementen benannt sind, im Gepäck mag man Gucci als modernen Coon missverstehen, die Art und Weise wie sich an dessen Karriere aber die Entwicklung der gesamten Rap-Landschaft in den letzten fünf Jahren ablesen lässt, sollte aber eher Gegenstand einer Dissertation sein, denn ein abfälliger Kommentar auf Nahright. Das heißt jetzt aber nicht, dass ich mir diesen Triple-Mixtape-Wahnsinn in voller Länge und am Stück anhören muss, oder?
 

no malice hear ye Einfach macht es einem da No Malice, seines Zeichens ehemaliges Mitglied meiner Lieblingsrapkombo des neuen Milleniums. Die Geschichte, wo das »No« in Malice plötzlich herkommt, wurde schon oft genug erzählt, doof nur, dass sie auch dazu führt, dass sie dafür verantwortlich ist, dass »Hear Ye Him« dann auch an für Thornton’sche Maßstäbe ungewöhnlichen Längen leidet. Malice hat Gott gefunden, bereut sein Dasein an Virginias fiesen Ecken und selbst wenn er heute noch in Metaphern über Keys spricht und diese für Mozart-Vergleiche nutzt: das Feuer, es brennt nicht mehr. Eigentlich eine traurige Geschichte, dass der Rezipient diesen geläuterten Mann wieder Fallen sehen will, voyeuristisch dessen vormals so unglaublich graphischen Beschreibungen eines dreckigen Geschäfts folgen will, anstatt sich Born-Again-Christian-Plattitüden anzuhören. Andererseits: wer wäre zufrieden damit, wenn Walter White in den verbleibenden fünf Folgen Buße tun und am Ende von »Breaking Bad« als Born Again Christian Gouverneur von New Mexico werden würde? Eben.
 

goodiemob age Find it at hhv.de: CD Und gleich die nächste unangenehme Wahrheit drückt uns das kalauerig »Age Against The Machine« auf: so sehr man sich Reunions häufig wünscht: in den seltensten Fällen sind sie eine gute Idee. Nun sprechen wir hier nicht von ’Nsync, sondern vom Goodiemob, jener ATL-Institution also, die mit Soul Food eines der definitiven frühen Südstaatenalben gemacht hat, das nicht von Andre und Big Boi getragen wurde und trotzdem auch der Timbs and Hoods Fraktion in Queensbridge und Castrop-Rauxel direkt in die Lungen ging. In der Zwischenzeit hat Cee-Lo Alben gemacht, die bei deinen Eltern zwischen Adele und Amy Winehouse einsortiert werden, was schön für ihn ist, diese Sache aber so unendlich awkward macht. So begrüßt man zwar die offensichtlich verkrampften Bemühungen ein authentisches Crew-Album aufzunehmen ohne Fuck Yous und »Crazys«, gerade aber wenn der Mob dann doch irgendwann einknickt und Cee-Lo sein Soccer Mom Ding durchziehen lässt, bricht dem Album die eh schon problematische Existenzberechtigung gänzlich weg.
 

Quelle Chris - Niggas Is Men LPFind it at hhv.de: CD | LP Ebenfalls zu sehr verkopft hat sich Quelle Chris auf »Niggas Is Men«, seinem ersten professionell vertriebenen Album. Verspielt und querköpfig war der Detroiter schon immer, dies führte in der Vergangenheit aber bisweilen eher zu dieser begrüßenswerten Madlib Quirkiness, die so viele versuchen zu emulieren, aber scheitern. Umso ärgerlicher, dass Quelle Chris auf Albumlänge verkrampft und eine Horde nicht weiter erwähnenswerter Rapper mit Beats wahlweise überfordert oder langweilt, die sich das ewige Mantra Jazz Is The Teacher etwas zu sehr zu Herzen genommen haben. Eine vertane Chance, aber das nächste Beattape kommt bestimmt.
 

Forest Swords - EngravingsFind it at hhv.de: CD | 2LP Das unumstrittene Album des Monats kommt aus dem britischen Loch Wirral, in dem Forest Swords nach längerer Pause endlich wieder seinen eskapistischen, mit nichts da draußen ernsthaft zu vergleichenden Dubs frönt. »Engravings« ist sein erstes Album in voller Länge, die Scheu vor Beats im traditionellen Sinne hat er abgelegt und als Referenz für das was er tut könnte man eventuell seinen Labelmate Holy Other heranziehen, wobei auch dieser Vergleich Forest Swords nicht ansatzweise gerecht wird. Morricone Gitarren clashen wie schon auf der mittlerweile Klassikerstatus besitzenden EP Dagger Paths mit Lee Pery Basslines, Burial’sches Pitchshifting verwischt die Grenze zwischen Sampling und herrkömmlichem Gesang, die Grundstimmung ist trist und dennoch auf transzendente Art lebensbejahend, Forest Swords zitiert nicht, er kreiert – genau das also, was im postmodernen Diskurs als unmöglich gilt. Wem das zu akademisch verkompliziert ist: »Engravings« ist kein Album für gewisse Stimmungen, es evoziert Stimmungen, subtil und virtuos zugleich.
 

blondes swisherFind it at hhv.de: 2LP Ganz so versatil sind Blondes nicht, obwohl auch ihr distinguierter House-Entwurf durchaus nicht dem entspricht was einem am Wochenende aus allen Bars entgegenpluckert. Dafür sind ist das Duo zu frickelig, die behutsam aufgebauten Melodien zu fragil, der Klimax zu verschleppt und Swisher zu gut. Nicht so gut wie die ersten Singles damals, etwas technoider und wüster, aber genau mit jener Bissigkeit die vergleichbaren Alben auf Smallville oder Dial gerne mal fehlt.
 

andreas gehm black lpFind it at hhv.de: 2LP Bissigkeit ist ein gutes Stichwort für Andreas Gehm. Der brettert schon seit fast einer Dekade mit analogem Set-Up jenen Throwback House, der erst in den letzten zwei, drei Jahren so omnipräsent wurde. In bester Bunker-, Creme- und Mathematics-Tradition wird hier das letzte aus dem Roland Maschinenpark gequetscht, Busenfreund Andy Vaz sieht man im Mühlheimer Büro dazu Nüsse gehen und wenn die 303 nach «Black Pukee« nicht endgültig in Rauch aufgegangen ist, kann man sich vermutlich in drei Wochen schon wieder das nächste Acid-Monstrum von Herrn Gehm auf irgendeinem kleinen Kennerlabel blind kaufen.
 

Ikonika - AerotropolisFind it at hhv.de: 2LP Bei den Briten funktioniert diese Auseinandersetzung mit den eigenen Einflüssen ja meist etwas gebrochener. Pure Hommage ist deren Sache nicht, stattdessen wird wild extrahiert und rekontextualisiert. Ikonika hat nach ihrem Bachelor-Titel in 8Bit-Bass-Futurismus den Gameboy in die Ecke gelegt und macht jetzt… Songs. Also selten im klassischen, strukturellen Sinne, aber dennoch fällt auf, dass »Aerotropolis«, das auch wieder über Hyperdub erscheint, weniger die medizinischen Wirkungen des Subbasses auf die Eingeweide zum Thema hat als synth-evozierte Stimmungsschwankungen. So gibt es hier erstmals längere Prince-Anklänge, Aqua-Boogie und warme Houseflächen, aber auch karge Räume und desillusioniertes, urbanes Dröhnen. Ein sehr ambitioniertes Album, bei dem nicht jede Idee zündet, mit dem Ikonika aber genau jenen Schritt macht, der an diesem Punkt ihrer Karriere notwendig wurde.
 

Moderat_II_ArtworkFind it at hhv.de: CD | LP Besonders große Schritte haben Moderat auf ihrem zweiten Album nicht gemacht. Der schlicht »II« betitelte Nachfolger zum Debüt klingt ab und an fast schon absurd ähnlich, man hakt beim ersten Hören direkt die imaginären Fortsetzungen der zentralen Tracks »Rusty Nails«, »A New Error« und »Out Of Sight« ab. Während die erste Zusammenarbeit von Apparat und Modeseletor aber zwischen diesen Fixpunkten noch häufig Gefahr lief auseinanderzubrechen, hat man nun das Gefühl, dass die Chemie zwischen den grundsätzlich verschiedenen beiden Parteien mittlerweile so gut ist, dass man auch eine mäßige Songidee noch locker in einen soliden Albumtrack übersetzen kann. Also quasi die Heynckes-Bayern auf Platte. Und die mochten ja auch alle.
 

alunageorge body musicFind it at hhv.de: CD | 2LP Hits, Hits, Hits schreiben auch AlunaGeorge und wenn die eigenen Ideen ausgegangen sind, schließt man einfach mit einem Montell Jordan Cover. Ganz sichere Sache, wie irgendwie alles auf »Body Music». Ich staune dann mal wieder wie cool britischer Pop im Vergleich zu den hiesigen Verbrechen ist, gleichzeitig nervt mich diese penetrante Spekulation auf Fact-Stage und Boiler Room Bookings aber mittlerweile. Da wünscht man sich dann doch wieder die Sugababes als Disclosure-Ersatz zurück.
 

King Krule - 6 Feet Beneath The MoonFind it at hhv.de: 2LP Er mag aussehen als hätte – Vorsicht zweite Breaking Bad Referenz – Nazi-Todd Tilda Swinton geschwängert, aber das eigentlich noch auffälligere ist King Krules Stimme: keine 20 Jahre alt, aber eine fast schon Tom Waits’sche Schnoddrigkeit im Organ. Songs muss man in diesem Alter auch noch nicht schreiben können, siehe James Blake, um der heißeste Scheiß auf der Insel zu werden, reicht das Gesamtpaket. Und genau weil King Krule noch so frisch ist und nach Mount Kimbie Features und massivem Drooling auch der deutschen Presse noch gar keine Zeit hatte, sich Gedanken über Erwartungshaltungen zu machen, ist »6 Feet Beneath The Moon« eine solche Bereicherung.
 

Julia Holter - Loud City Song LPFind it at hhv.de: 2LP So, Fräulein Holter, was hast du wieder für eine große Platte gemacht. »Loud City Song« ist ein feuchter Traum für Zeit-Praktikantinnen, Literatur-Profs und Espresso-Philosophen und spätestens in einem Monat der perfekte Zufluchtsort vor Regenschauern, fiesen Flecken auf den neuen Schuhen und dem Übergang von Herbst- zu Winterjacke. So lange man sich aber immer noch krampfhaft an die letzten Sonnenstrahlen klammert, ist das alles ein bißchen arg fordernd. Aber jene Problematik hatten wir ja schon in den Anfangssätzen verhandelt. Vormerken als Album des Monats im Oktober, bitte.
 

Julianna Barwick - NepentheFind it at hhv.de: LP Dann darf sich auch Julianna Barwick mit ihrem ätherischen »Nepenthe« gerne nochmal hier bewerben. Oder, wie es der Kollege Kunze ausgedrückt hat: ich kann mir einfach keine passende Gelegenheit vorstellen, in der ich Julianna Barwicks neues Album einfach so, im Alltag, anhören würde. Wenn ich mir auf Teufel komm raus eine aussuchen müsste, dann vielleicht folgende: Es wäre kalt draußen, ich würde (..) auf der Couch liegen und im TV liefe eine Dokumentation, in der das Wachstum von Pflanzen im Zeitraffer gezeigt würde. Da würde ich den Ton ausstellen und mich von »Nepenthe« davon tragen lassen, in einen kristallklaren Zauberwald, in dem sich Feen gegenseitig sanft die Oberschenkel streicheln." Naja, im Oktober dann vielleicht.
 

Eric Copeland - Joke in the HoleFind it at hhv.de: 2LP Leichter fällt es aktuell Eric Copeland in die Hörgewohnheiten zwischen schwitzigen Boogie, Drake-Leaks und Piano House zu integrieren, wenngleich dessen »Joke In The Hole« mit seinem Trickster-Habitus manchmal so klingt als hätten Animal Collective in der »Strawberry Jam« Ära neben Kramer gewohnt und diesen zum Musizieren animiert. Will heißen: hier passiert viel aberwitziges, wieviel Sinn das letztlich zu stifen im Stande ist, dürfte individuell jedoch stark variieren. Aber: endlich mal wieder eine wirklich eigensinnige DFA-Platte.
 

franz ferdinand right coverFind it at hhv.de: LP So und zum Schluss soll ich mir also noch eine Franz Ferdinand Platte anhören. Ne ne, wir sind hier ja nicht im dritten Semester, »Right Thoughts Right Words Right Action« ist nicht Jacqueline und außerdem hat Complex gerade ein Rezept für Speckstreifen in Nutella-Kruste gepostet.
 

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Music Porträt
Sarah Davachi
Echo der Unendlichkeit
Intensität ist das Wort, das in den Sinn kommt. Bei ihrer Musik und bei ihren Sätzen. Ihr Sound fühlt sich an, als ob jemand mit einer Fingerspitze über die Seele streicht. Jetzt erscheint Sarah Davachi neues Album »Antiphonals«.
Music Porträt
Dais Records
Klang als Kollektion
Zwischen Experiment und Erwartung, Neuem und Altem wagt Dais Records seit Jahren den Spagat. Gibby Miller und Ryan Martin ziehen dort ihre Kreise, wo Linearität bewusste Störung erfährt – und treten so in die Fußstapfen großer Vorgänger.
Music Porträt
Leslie Winer
Der unbekannte Weltstar
Björk, Grace Jones, Boy George und Sinéad O’Connor zählen zu ihren Bewunderern. William S. Burroughs war ihr Mentor. Irgendwie hat sie auch Trip-Hop erfunden. Dennoch ist Leslie Winer heute nur Insdern bekannt. Das könnte sich jetzt ändern.
Music Porträt
DJ Koco
Guest Mix
Bei DJ Koco treffen atemberaubende Mixing-Skills auf eine Selection von ungeheurer Raffinesse. Kaum einer cuttet seine Breakbeats tighter ineinander als er. Das Verblüffendste: Der japanische DJ beschränkt sich in seinen Sets auf 7Inches.
Music Kolumne
Aigners Inventur
September & Oktober 2021
Keift und brummt sich wieder durch die Veröffentlichungen der letzten zwei Monate: Aigners Inventur, mit Bärlauch-Antipathie und Seerobben-Ehrfurcht. Dazwischen Alben von Flying Lotus, Erika De Casier, Space Afrika und Maxine Funke.
Music Kolumne
Records Revisited
John Coltrane – Africa/Brass (1961)
1961 markierte »Africa/Brass« den Anbruch eines neuen Zeitalters: Für John Coltrane war es der Beginn seiner Impulse!-Jahre, für viele afrikanische Staaten der Start in die Unabhängigkeit. Musikalisch war es sein ambitioniertestes Vorhaben.
Music Kolumne
Records Revisited
Björk – Vespertine (2001)
Mit »Vespertine« schien Björk Guðmundsdóttir das Versprechen ihres vorherigen Werks nicht einzulösen. Weil sie dieses Mal einen vollkommen anderen Ansatz wählte. Was »Vespertine« von 2001 zu einer ihrer besten Platten bis heute macht.
Music Porträt
Polo & Pan
Eklektisch in den Weltraum
Polo & Pan sind bereit abzuheben. Nachdem sie es mit ihrem kunterbunten Stilmix bis ins Hotelzimmer von Elon Musk schafften, blicken sie nun höheren Sphären entgegen. Die irdischen Fans beglückt das Duo derweil mit dem Album »Cyclorama«.
Music Liste
Durand Jones & The Indications
10 All Time Favs
Durand Jones & The Indications verbinden seit Ihrem Debüt vor fünf Jahren Vergangenheit und Zukunft des Genres. Jetzt erscheint ihr drittes Album »Private Space«. Zeit, um die Band nach den 10 Schallplatten zu fragen, die sie geformt haben.
Music Porträt
Conrad Schnitzler
Mitten im Durcheinander
Immer noch wird der 2011 verstorbene Conrad Schnitzler vor allem für seine Verbindung zu Kraftwerk oder Tangerine Dream wahrgenommen. Dabei steht sein beeindruckendes Werk genauso für sich allein, wie er Verbindungen herzustellen wusste.
Music Kolumne
Records Revisited
Main Source – Breaking Atoms (1991)
In mancher Hinsicht scheint »Breaking Atoms«, das Debüt von Main Source, ein Klassiker aus der zweiten Reihe geblieben zu sein. Doch die Produktion von Large Professor definierte einen Signature Sound für das Goldene Zeitalter des Hip-Hop.
Music Kolumne
Records Revisited
LFO – Frequencies (1991)
Die niederfrequenten Schwingungserzeuger LFO aus Leeds schufen mit »Frequencies« eines der ersten Techno-Alben. Ihre hohen Bleeps und tiefen Clonks haben Technogeschichte geschrieben. Bis heute kann, äh, muss man dazu tanzen.
Music Kolumne
Records Revisited
Funkadelic – Maggot Brain (1971)
Mit »Maggot Brain« begeben sich Funkadelic auf die dunkle Seite des Funk. Das triumphierende Lustprinzip wird mit dystopischer Eschatologie durchsetzt und stellt der Feier des Lebens eine beklemmende Endzeitstimmung zur Seite.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Juli & August 2021
Hier wird nicht lange gefackelt und sogar auf halbgare UEFA-Gags wird verzichtet. Stattdessen wird im Sinne der Schallplatte gehandelt und an die 20 Vinyl-Scheiben werden zum Drehen gebracht.
Music Liste
Halbjahresrückblick 2021
50 best Vinyl Records so far
Das vergangene halbe Jahr hat gefühlt ganze fünf gedauert. Ein nie endender Winter, quälende Isolation. Und die Musik? Die lief weiter, auf unseren Plattenspielern. Diese 50 Schallplatten blieben dabei besonders im Gedächtnis.
Music Porträt
Hōzan Yamamoto
Meditation aus Improvisation
Über fünf Dekaden hinweg pushte er japanischen Jazz in spirituelle Sphären, ohne Kitsch oder Esoterik. Ansehen erntete er dafür vor allem in seiner Heimat. Bis heute gilt Hōzan Yamamotos Schaffen international als Geheimtipp.
Music Porträt
Hoshina Anniversary
Die Fusion von Techno und Jazz
Hoshina Anniversary macht Techno. Er selbst würde sich aber eher in der Nachfolge zu Jazz und traditioneller japanischer Musik verorten. Und damit ist der Tokioter nicht allein.
Music Essay
Jazz Kissa
Wo in Japan die Musik spielt
Sie bieten stilvollen Rückzug aus einer Welt, in der alle permanent hören. Und zelebrieren das Hören von Musik: Jazz Kissas sind Japans inoffizielles Kulturerbe. Der Journalist Katsumasa Kusunose dokumentiert sie nun.
Music Porträt
Hiroshi Suzuki
Der Unbekannte mit der Posaune
1976 hat der japanische Posaunist Hiroshi Suzuki ein Album aufgenommen. »Cat«, das sich weniger durch Perfektion als durch einen feinen Groove auszeichnet, ging dereinst ein wenig unter. Nun kannst du es wiederentdecken.