Music Kolumne | verfasst 07.08.2017
Aigners Inventur
Juli 2017
Die Inventur im Juli, es geht um’s: Älterwerden. Unser Kolumnist aka angryoldmanyellingatclouds.jpg beobachtet den Reifeprozess von Jigga, Tyler, Floating Points, und duckt sich zwischendurch unter Instagram-Stories weg.
Text Florian Aigner

jay-z 4:44Find it at hhv.de: CD Jay-Z ist nie der Rapper geworden, dessen Großartigkeit kontextabhängig war. Auf Biggies vakantem Thron hatte sich S. Dot Carter deswegen so nonchalant breitgemacht, weil sein Anspruch ein universeller war und Rap eine Best-Of-7-Serie, die es zu gewinnen galt. »4:44« ist deswegen so seltsam, weil die Rezeption des Albums vollkommen kontextabhängig ist. Möchte man es als Psychogramm eines fehltrittigen Ehemannes lesen, der nebenbei auch noch seine exponierte Stellung nutzt, um die Homosexualität der eigenen Mutter zu thematisieren, ist »4:44« ein Persona-Overhaul, den man dem kühlen Teflon-Turbokapitalisten Jay-Z nicht zugetraut hätte. Betrachtet man »4:44« als Versuch die eigene Relevanz im Spiel wiederherzustellen, ist »4:44« ein recht biederes Spätwerk, das in diesem schnelllebigen Zirkus in vier Wochen vergessen sein könnte.

vince staples big fish theoryFind it at hhv.de:Vinyl 2LP | CD Unter anderem auch weil es Rapper gibt wie Vince Staples. Der verhebt sich zwar musikalisch auf »The Big Fish Theory« – insbesondere in der zweiten Hälfte – immer wieder gewaltig beim Versuch Rap und (ernstzunehmenden) House in Einklang zu bringen, ist aber eine derart brillante und zynische Persönlichkeit, dass einfach nicht mehr viel Platz für Jay-Zs altersmilde Punchlines und mentales Rasenmähertum bleibt.
 

2 Chainz Pretty GirlsFind it at hhv.de: Vinyl 2LP Bisheriger Erkenntnisgewinn: Rap ist ein Spiel für junge Männer. Es sei denn, dein Name ist Tittenjunge Doppelkette und du streichst dein Trap House auch mit Anfang vierzig noch purpurn. 2 Chainz trotzt dem Jugendwahn mit seinem bisher besten und amüsantesten Album. Und auch wenn man bei dem Titel »Pretty Girls Like Trap Music« an das schlimmste denken mag: wer so souverän durch moderne Banger der ersten Garde marschiert wie Whoopie Goldbergs verlorener Sohn, beweist, dass man sich nicht immer neu erfinden muss, um relevant zu bleiben.
 

Tyler The Creator Flower Boy Ja, Tyler The Creator hatten wir nach seiner nervigen N.E.R.D.-Toolbox »Cherrybomb« zurecht vergessen, aber »Flower Boy« ist tatsächlich das Album geworden, auf das Tyler wahrscheinlich schon fast ein Jahrzehnt hinarbeitet, aber jetzt erst musikalisch umsetzen konnte. Clever gebrochene Sexualitätsdoppeldeutigkeiten, eine mittlerweile genuin eigene Beatästhetik, konzises Sequencing: ach, sie werden so schnell erwachsen.
 

dizzee rascal raskit Schwiergier dagegen »Raskit«, Dizzee Rascals im Vorfeld als ach so grimey und ach so return to the corner angekündigt, aber im Endeffekt wie eigentlich alles seit dem unantastbaren Debüt zu sehr geprägt von Dizzees Unschlüssigkeit Coachella-Headliner werden zu wollen oder auf Afterhours im Lewishamer McDonalds vergöttert zu werden. Hmmmpf. Schade. Aber schwindlig rappen kann er immer noch jederzeit alles und alle.
 

21 savage issa albumFind it at hhv.de: Vinyl 2LP Deeeeeeejay Kh…elicopter Dad hat mal wieder ein Album gemacht oder machen lassen. Wenn kümmerts auch, Khaled ist und bleibt der Bob Geldof für die Hood, hier treffen sich Nas und Travi$ Scott, Jada und Pusha, Jeremih und Calvin Harris (lel) und es werden kräftig die Hits der letzten sechs Monate emuliert. Das macht »Grateful« mal wieder zu einer kalauerigen Runde Inspirationsraten, manchmal mit grausigen Ergebnissen, aber wie immer auch mit einer handvoll feister Hits.
 

Plain White Record Sleeve 21 Savages »Savage Mode« war anerkanntermaßen das »Hell On Earth« der Mumble Rap Ära, »Issa Album« wird im besten Falle »Murda Muzik«, im schlechtesten »Infamy«. Will heißen: was das Mixtape noch so stark gemacht hatte, der von Metro Boomin inszenierte misanthropische Stroll durch sehr reale Abgründe, ist zu einer reizüberfluteten Ehrenrunde geworden. In seinen bösesten Momenten bleibt Savage unantastbar, als BBQ-Playlistensupplier ist die Konkurrenz jedoch übermächtig.
 

187 Strassenbande Sampler 4Find it at hhv.de: Vinyl 2LP Ich lege mich fest: der Refrain von »Millionär« ist der AUF! JEDEN! FALL! erhabenste Festival-Powermove des Jahres. Die 187 Straßenbande stellt ihren neuen Sampler vor, alles normal, alles geil, keiner hat so viel authentischen Spaß mit der eigenen Stumpfheit wie die Hamburger Hasis, aber verdammt: dieser Refrain ist größer als alle hiesigen Rap-Karrieren zusammen.
 

Shabazz Palaces - Quazarz And The Jealous MachinesFind it at hhv.de:Vinyl LP | Vinyl LP Unterdessen: nach vier vergeblichen Versuchen etwas ähnlich prägnantes zum neuen Doppelstreich von Shabazz Palaces zu schreiben, gebe ich auf und verweise auf Kollege Kunzes unantasbare Arschflöten-Analogie im Ausklang.
 .

Floating Points - ReflectionsFind it at hhv.de: Vinyl LP War mental auch schon hier: Floatie, oh mein Floatie, es tut mir so weh, dich rapide altern zu sehen, wie du im Schaukelstuhl Pfeife rauchst und über Drumcomputer lästerst. Ja ok, stimmt eigentlich nicht: Die neue Floating Points ist bombastischer Wüsten-Prog, immer nur einen halben Schritt von Schaukelstuhl-Jazz und Bizeps-Kraut entfernt und eigentlich ok. Ich kann mir aber nicht helfen, wer so unfickmitbar darin war eleganteste elektronische Grooves zu produzieren wie der Sam, könnte, sollte, müsste…ach keine Ahnung, vielleicht ist das auch einfach künstlerische Emanzipation und ich das angryoldmanyellingatclouds.jpg
 

martin rev rev 9Find it at hhv.de: Vinyl LP Wenn ich groß bin, werde ich Martin Rev. Vor fast 40 Jahren mit Suicide die Welt verändert und heute immer noch besessen davon elektronische Musik zu machen, wie es sonst keiner tut. »Demolition 9« klingt immer noch singulär, wird aber selbstverständlich nur eine Fußnote in der Vita einer der größten Innovatoren überhaupt bleiben.
 

Drew McDowall - Unnatural ChannelFind it at hhv.de: Vinyl LP Von Suicide zu Coil: Drew McDowall hat diesen bösen Industrial-Scheiß einfach im Blut. »Unnatural Channel« ist 6x der Soundtrack für Kriegsverbrecherdokus und einmal, in Form von »Part 2« state of the artigster untertouriger Hades-Techno, mit dem dich Vladmir Ivkovic diabolisch grinsend aus dem Club in eine kalte Welt entlassen könnte.
 

pact infernal infernalityFind it at hhv.de: Vinyl 2LP Oder aber er legt noch mit »Infernality« nach, einem ritualistischen Tribal-Techno Doppelpack auf dem Pact Infernal all die richtigen Schlüsse aus Shackletons Katalog auf 33 1/3 gezogen haben und dem Sommer vor die Füße kotzen.
 

400PPM - Fit For PurposeFind it at hhv.de: Vinyl 2LP 400PPM zementiert derweil Avians Ruf als Blindkauflabel mit rüdem Alles-Geht-Techno, irgendwo zwischen dem späten Regis und dem frühen Luke Slater. Zweitgrößte Labelattraktion nach den Morsezeichen-Schweden.
 

broken english club beachFind it at hhv.de: Vinyl 2LP Oliver Hos Broken English Club ist vor allem deswegen so geil, weil dort endlich geklärt wird, was passiert wäre, wenn H.P. Baxxter mehr Cabaret Voltaire und Skinny Puppy gehört hätte. »The English Beach« brüllt seinen EBM-Klassizismus so unsubtil in die Welt hinaus, dass man sich nur freuen kann und die klassischeren Techno- und Acid-Stücke werden so gekonnt von seltsamen Interludes durchwandert, dass das auch als Album am Stück eine Menge Sinn ergibt. L.I.E.S. back, Ho!
 

patricia several shades 1Find it at hhv.de:Vinyl LP | Vinyl LP Schade hingegen, dass sich Patricia mit dem programmatisch betitelten Dreischlag »Several Shades Of The Same Color« etwas verhoben hat. Schattierungen in allen Ehren, aber ein arg monochromes Triple-Album hätte auch ein sehr gutes Album oder ein gutes Doppel-Album werden können.
 

lutto lento where toFind it at hhv.de: Vinyl LP Oder direkt den Cheatcode ziehen und das im Techno- und House-Kontext immer noch etwas zu selten wertgeschätzte EP-Format wählen. Lutto Lento bringt seinen ADHS-House auf »Dark Secret World« erstmals in narrative Form und produziert direkt ein Minialbum, das man 2012 noch als »Outsider House« schubladisiert hätte, welches aber fünf Jahre später einfach als 8.0/10 abgespeichert werden darf.
 

DJ Sports - Modern SpeciesFind it at hhv.de: Vinyl 2LP Während Lento eher on dat Frostschutzmittel sippt, drückt dir DJ Sports einen heißen Kamillentee in die Hand um das firecrackigste Firecracker Album seit Lnrdcroy zu hören. Houuuuuhuuuuuse klingt seltenst so mühelos wie hier.
 

antinote 5 years Find it at hhv.de: Vinyl 2LP Schönes Label-Manifest für Antinote auch, wobei die können ja alles. Logisch also, dass auf der Compilation zum fünfjährigen Jubiläum von Tolouse Low Trax’ Trademarks und Inou Shirabes New Age Techno, über Leonardo Martinellis schroffen LDN-Trip, Geenas Frotee-Boogie bis hin zur Dreampop-Zugabe auf der D-Seite so ziemlich alles richtig gemacht wird, was man auf diesem undankbarsten aller Formate richtig machen kann.
 

Laurel Halo - DustFind it at hhv.de: Vinyl LP Die letzten Töne, die ich von Laurel Halo gehört hatte, waren ein Noise-lastiges und Clap-allergisches Inferno von einem Set im Rahmen des eigentlich sehr gemäßigten Le Guess Who Festivals, so dass mich das nun erschiene Future Pop Album auf Hyperdub wunderbar auf dem falschen Fuß erwischt hat. Noch ist »Dust« in der Theorie besser als im Alltag, aber im Idealfall hört das Kanye und bumst beim nächsten Mal doch wieder das Biz.
 

Haim - Something To tell YouFind it at hhv.de: Vinyl 2LP Im worst case aber hört er die neue Haim und Pop verliert sich weiter im Bermudadreieck H&M/Applestore/Starbucks. Dabei konnte man das Debüt der drei Grazien wirklich noch mögen, aber jede Sekunde »Something To Tell You« fühlt sich an wie das Warten auf eine freie Umkleidekabine, während man durch geschicktes Wegducken in der Schlange den Instagram-Stories angetalgter Teenies ausweicht.
 

Cigarettes After Sex – Cigarettes After SexFind it at hhv.de: Vinyl LP Dann doch lieber Millenial-Pop mit der grenzdebilen Postgrunge-Empfindlichkeit der späten 90er. Hallo, Cigarettes After Sex! Die haben nicht nur einen Sänger mit ungegenderter Stimmfarbe, sondern auch Emo-Hits für grummelige Mitdreißiger, die Emo immer kacke fanden, sich aber heimlich ab September doch das ein oder andere Schaumbad einlassen.
 

Die Schallplatten von Aigners Inventur findest du bei hhv.de.

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Music Kolumne
Records Revisited
Gil Scott-Heron – Pieces Of A Man (1971)
Man nannte ihn den »Godfather of Hip Hop«, weil er über Drogen, Rassismus und die Divided States of America textete. Mittlerweile ist das erfolgreichstes Album von Gil Scott-Heron 50 Jahre alt – und aktueller denn je.
Music Kolumne
Records Revisited
Deftones – White Pony (2000)
Die im Juni 2000 veröffentlichte LP »White Pony« wurde deshalb zu einem dermaßen bahnbrechenden Album, weil sich die Deftones darauf erstmals als die Zitationsmaschine in Szene setzen, die sie eigentlich immer schon gewesen waren.
Music Liste
Jenn Wasner (Flock Of Dimes)
10 All Time Favs
Mit ihrem Soloprojekt Flock of Dimes hat Jenn Wasner gerade ihr persönlichstes und zugleich substanziell weitreichendstes Album vorgelegt. Wir baten die Musikerin uns 10 Schallplatten zu nennen, die sie geformt, gebessert, gebildet haben.
Music Porträt
Gondwana Records
Seele und Charakter
Als DJ und Musiker wurde Matthew Halsall zum Labelbetreiber. Ausgehend von einem lokalen Fokus auf die Jazzszene Manchesters hat der Trompeter seinem Label Gondwana mittlerweile eine recht internationale Ausrichtung gegeben.
Music Kolumne
Records Revisited
Busta Rhymes – The Coming (1996)
Als vor 25 Jahren »The Coming« erschien, war Busta Rhymes kein Unbekannter mehr. Sein Solodebüt mit dem Hit »Woo Hah!! Got You All In Check« machte ihn zu einem der größten Rapstars seiner Zeit. Wie klingt das Album heute?
Music Kolumne
Records Revisited
Yellow Magic Orchestra – BGM (1981)
Winke für die Zukunft: Die japanischen Synthesizerzauberer des Yellow Magic Orchestra entwarfen auf ihrem vierten Album »BGM« eine Background Music für nachfolgende Generationen.
Music Kolumne
Records Revisited
Coil – Love's Secret Domain (1991)
Techno ist es nicht – doch hinterließ »Love’s Secret Domain« tiefe Furchen in der Clubmusik der 1990er Jahre und markierte für Coil jenen Wendepunkt, ab dem ihr Wirken eine neue Richtung einschlug. Das Projekt hätte es fast zerrissen.
Music Porträt
Die P
Die Messlatte höher legen
Sie ist das erste Signing des All Female*-Labels 365xx Records und veröffentlicht dieser Tage ihr Debüt »3,14«. Für Die P ist die Golden Era schlicht nachhaltig, Competition ist für sie Ansporn, besser zu werden. Ihr Ziel: Zeitlosigkeit.
Music Porträt
Important Records
Deep Listening Forever!
Ob Pauline Oliveros, Éliane Radigue, Alina Kalancea oder Caterina Barbieri: Seit 20 Jahren ist Important Records wie ein gut bestückter Plattenladen für aufregende Sounds – die beste Anlaufstelle für Musik, die intensiv gehört werden muss.
Music Kolumne
Aigners Inventur
März & April 2021
Die ganze Welt verarbeitet im März 2021 immer noch den März 2020, nur unser Kolumnist ist weiterhin auf der Suche nach Wrong-Speeder-Optionen. Aigners Inventur: Dub aus dem Abyss und durch die FFP2-Maske gerauchte Kippen.
Art Porträt
Vincent de Boer
Wie Jazz mit Pinseln
Der niederländische Künstler Vincent de Boer ist zu einem festen Bandmitglied der britischen Jazzer von Ill Considered avanciert. Er zeichnet Plattencover auf Basis der gehörten Grooves. Für »The Stroke« wurde der Prozess nun umgedreht.
Music Kolumne
Records Revisited
Dinosaur Jr – Green Mind (1991)
Viele Rockbands nehmen zu Beginn der 1990er Jahre ihre bis dahin besten Alben auf. Auch Dinosaur Jr. Während die Band selbst bei den Aufnahmen bereits auseinanderbricht, strotzt ihr viertes Album »Green Mind« vor Kreativität.
Music Porträt
Phew
Ein Leben gegen den Strich
Punk mit Aunt Sally, Synth Pop mit Sakamoto und experimentelle Musik solo und mit anderen: Die japanische Musikerin Phew sucht seit über vier Jahrzehnten die Fehler in der Musik, weil sich darin nur deren Möglichkeiten offenbaren.
Music Porträt
Far Out Recordings
Im Epizentrum der Brazil-Welle
Joe Davis ist der Lokführer, auf dessen Zug Mitte der Neunziger eine ganze Generation Brazil-affiner Producer aufsprang. Mit seinem Label Far Out Recordings wurde er zum weltweiten Statthalter brasilianischer Musikkultur.
Music Kolumne
Records Revisited
Carole King – Tapestry (1971)
Carole King wollte nie Popstar werden, sondern nur Songs schreiben. Weil sie das aber konnte wie niemand sonst, wurde sie es dennoch – mit »Tapestry«, ihrem Debütalbum aus dem Februar 1971.