Grizzly Bear – Neues Video: »Gun Shy«

29.01.13
Foto:Kris Moyes / © Warp Records
Könnte mann die kreative Energie von lebenden Organismen sehen, wie würde sie aussehen? Das wollten die Jungs von Grizzly Bear wissen und anhand von deren Nägeln, Blut, Tränen und Haut in dem Video zu »Gun Shy« finden sie es heraus.
Könnte man die kreative Energie von lebenden Organismen sehen, wie würde sie aussehen? Das wollten die Jungs von Grizzly Bear wissen und anhand von deren Nägeln, Blut, Tränen und Haut in dem Video zu »Gun Shy« finden sie es heraus. Das Video ist eine Ansammlung von GIFs. Bilder, die sich bis auf eine kleine immer wiederholende Bewegung nicht rühren. Man kennt GIFs von Blogs und es war auf dem Tumblr von Grizzly Bear, wo die GIFs von dem Video zu »Gun Shy« zuerst gesehen wurden. Die GIFs zeigen verzerrte Augen, denen gerade Kontaktlinsen rausgenommen werden, Blutabnahmen und Rotze, wie aus einer Kanone geschossen. Immer und immer wieder. Die zweite Hälfte vom Video wird mehr metaphysisch: Frost unter einem Mikroskop, vibrierende Blätter, ein Fluss der kocht und ein Mensch der schwebt. Der Regisseur Kris Moyes erklärt seine Gedankengänge näher: »In the filming of this clip we used various scientifically explainable methods known to the natural world, soap film interference, rapid crystallization, splitting of the light spectrum etc to create the impression that these visual phenomena actually comes from them. Of course this hypothesis would not hold much weight in the various scientific circles, but, it is a good question to ask. Science has tried unsuccessfully to explain where creativity comes from. Why some humans have a creative drive and others do not, why this person can draw but does not have a musical ear, or why this person is better suited to the clarinet and not the guitar, and why some people can play every instrument they come into contact with.«_