Review Folk

Joshua Burnside

It’s Not Going To Be Okay

Nettwerk • 2026

Sein siebtes Album It’s Not Going To Be Okay nahm Joshua Burnside nach dem Tod seines besten Freundes auf. Und die zehn Songs des 1989 geborenen Songwriters drehen sich genau um diese Trauer. In aller Klarheit. »Trauer war schon immer ein großer Teil meiner Musik«, erklärt Burnside, »durch sie begann ich als Jugendlicher mit dem Songschreiben.«

Dieses Album zeichnen im Vergleich zu seinem bisherigen Schaffen die persönliche Betroffenheit und Schonungslosigkeit aus, mit der Burnside diese Texte schrieb. Es geht nicht um große Metaphern. Seine Zeilen wirken wie Notizen. Gefühlsbeobachtungen an sich selbst. »It’s a short walk from my house to yours. It’s the sound, of the snare you used to play. You used to drum on your knees in school all day.« Solche Zeilen trägt Burnside mit einem minimal melodischen Gesang vor, eingefasst in eine karge Produktion.

Burnside verortet seinen Sound auf der Schwelle zwischen Abstraktion und Realität, wie es sonst kaum Songwriter schaffen. Selten fing ein Album Trauer so genau, so deutlich ein. Songs wie »Something Else« sind von Schmerz zerrissen – ohne jedes Pathos. Mit jedem Durchlauf rückt diese Musik näher heran, berührt mehr, macht klar, was das Ende eines Lebens bedeutet: Es wird danach nicht okay sein. Doch aus dieser tiefen Trauer lässt sich bewegende Musik erschaffen.

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