






Shackletons erste Soloplatte seit längerem ist natürlich wieder unantastbar. Nicht, dass ich den proggigen Kollabo-Sam nicht zu schätzen wüsste, aber am abgründigsten und rhythmisch interessantesten arbeitet Shackleton für mich immer noch allein. »Departing Like Rivers« ist dann gemessen am eigenen Ouevre eine fast konservative Platte, will heißen: fluides Taktmassaker trifft auf die typischen Tribal-Signifier und bitterböse fauchende Walls und Walls of Sound, die in einem wohligen Subbassbrei aufgelöst werden. Einer der besten, immer noch.





Mit »im hole« erscheint die definitive Post-Post-Club Platte nicht über Pan, sondern ganz unaufgeregt bei Hyperdub. aya schreddert hier SOPHIE, M.E.S.H., Loraine James und Wiley gleichzeitig, rappt und spuckt, löst hypersexuelle Entendres in metallener Abyss auf und kreiert nebenbei Tiktok Industrial. Gemein, irre und vor allem mal tatsächlich innovativ.





