Ein Konzertabend mit zwei Acts, die in oszillierende Klangwelten zwischen Abstraktion und Zugänglichkeit führen: Das verspricht der 30. April in der Berliner Kantine Berghain, an dem das Ensemble Zinc & Copper auf die Klangforscherin Jasmine Guffond treffen wird.
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Blech blasen und Zeit dehnen
Jasmine Guffond interessiert sich für Experimente ebenso wie für traditionelle Klangstrukturen. Ihr Album Muzak for the Encouragement of Unproductivity (2025) ist von Fahrstuhlmusik inspiriert: eine klangliche Down-Tempo-Dystopie, die zugleich wohlig einlullt. Bei Live-Auftritten beschäftigt sich Guffond zudem mit Klang als physischer Kraft und schreckt bisweilen auch vor extremen Dynamiken nicht zurück.
Zinc & Copper haben sich im Kontext der zeitgenössischen Musik mit tiefen, warm klingenden Blechblasinstrumenten eine eigene Nische geschaffen. Der Tubist Robin Hayward, die Hornistin Elena Kakaliagou und der Posaunist Hilary Jeffery nutzen repetitive Strukturen, um mikrotonalen Verschiebungen Raum zur Entfaltung zu geben – und machen ihre Musik so auch zu einer Meditation über das Vergehen der Zeit.




