Clément Leduc denkt Klang wie ein Regisseur: Musik als bewegtes Bild, Dancefloor als Leinwand. Unter seinem Alias Hologramme baut der Montréaler Produzent Tracks, die groß genug für Festivalbühnen sind – und gleichzeitig zu viel Reibung haben, um dort aufzugehen. Deep House, UK Garage, Industrial-Rauheit, intime Ambient-Flächen: Die Brüche sind kein Stilmix, sondern Haltung. Musik, die auf bloßen Effekt verzichtet, weil sie an etwas glaubt. Am 21. Mai spielt er ab 18 Uhr im HHV Store in Berlin-Friedrichshain.
Beyond the drop
2018 lebte Leduc einige Monate in Berlin – saugte Minimalismus, Brutalismus, die omnipräsente elektronische Musik der Stadt auf. Sein Album Felicity entstand. Seitdem hat er seinen Sound weitergedacht, spielte mit Tycho, Christian Löffler, Fakear und Møme. Erste Europatour – mit Stopp in der Grünberger Straße. Eintritt frei.

