Music Kolumne | verfasst 03.05.2017
Aigners Inventur
April 2017
»Damn.« ist wie Durant im Rucker Park, Actress gerade nochmal gut gegangen: Unser Kolumnist Aigner hat sich durch die Release im April gehört und weiß jetzt vor allem, welche Art von Musik er mit etwas mehr Talent selbt gemacht hätte.
Text Florian Aigner

kendrick lamar damn. Find it at hhv.de: CD Kendrick Lamar, best rapper alive. So viel war in der Theorie klar, aber erst nach »Damn.« kann ich das mit ruhigem Gewissen und einem guten Gefühl in Bauch und Herz auch unterschreiben. So wichtig der Vorgänger als akademisches Monument war, Kung Fu Kenny ohne erdrückendes Konzept, ohne Kontext-Zwänge und ohne die Last einer gesamten Community in jedem Vers zu schultern, ist wie Kevin Durant im Rucker Park. Dabei mangelt es »Damn.« ja nicht an geflügelten Worten und Hauptseminars-Metaphern, aber so befreit den Lörres raushängen lassend, hat man Kendrick noch nie gesehen. Meisterwerk, ganz klar.
 

joey badass all amerikkkan badass Find it at hhv.de:2LP | CD Vielleicht hatte Joey Bada$$ auch einfach nur Pech, das Pech neben K.Dot nicht über das Praktikantendasein hinauszukommen. »All AmeriKKKan Bada$$« ist an sich eine sehr respektable Leistung für einen Rapper, dem das Rucksack-Urteil schon immer nicht gerecht wurde. Sommerliche Basslines stehen gleichberechtigt neben nicht uncleveren Aufarbeitungen einer gespaltenen Gesellschaft, Punchline-Brags neben mutigen Hooks und trotzdem nappt man sich, in bester J. Cole Tradition, hier eher pflichtbewusst Richtung Ende.
 

ufo361 3 berliner Find it at hhv.de: CD Im Anschluss zu argumentieren, dass Ufo361 ein besserer Rapper ist als Joey Bada$$ ist freilich völliger Nonsens und trotzdem wahr. Weil Ufo361 auf dem – natürlich zu langen – »Ich bin 3 Berliner« den aktuellen Amirap besser verstanden hat als der Rest des Landes. Am besten ist er dabei, wenn er gemeinsam mit Gzuz spielerisch leicht die Schnittmenge von 21 Savage und Prodigy findet, gut aber auch, wenn er den Snapchat-Rap von Lil Uzi Vert, Future’schen Nihilismus und Young Thugs Karikatur’n’B perfekt übersetzt. Dazwischen Füller, klar, aber als 10-Track-EP ein hierzulande ungekannter Tritt in die Tür.
 

Gorillaz – Humanz Find it at hhv.de: 2LP Gorillaz Alben sind und bleiben Hach-Nös. Wie immer fährt auch »Humanz« die absurdesten Kollaborationen auf, wie immer sind Gorillaz Hits fetter produziert, widersprüchlicher und geiler als die Konkurrenz-Not-Konkurrenz im Grammy-Kontext, wie immer gibt es visionäre Momente und jede Menge Raunen, aber auch wie immer ist das nach zweimal Hören wie ein Teil aus der »The Fast & The Furious«-Reihe mit Werner Herzog Voiceover. Es knallt und knallt, aber diese verkrampfte Albarn’sche Substanzgeilheit trägt einfach nicht länger als zwei Durchgänge.
 

Arca - Arca Find it at hhv.de: 2LP Kommen wir schon wieder zur unaufhaltsamsten Naturgewalt kontemporären Art Pops – it’s Arca, Fickjungs, und er macht alles noch besser als zuvor. Optisch hatten die Vorabsingles zum neuen Album eh mal wieder Nine Inch Nails besser verstanden als alle anderen, aber auch musikalisch traut sich Arca weiter nach vorne in die erste Reihe kaputten Residue-Pops. Industrial ist immer am besten, wenn er das bleierne Herz hinter viel Blut und Schweiß versteckt und keiner weiß das mehr als dieser – sorry, man muss es ungefragt immer wieder betonen – schöne, junge Mann aus Venezuela. So nah dran das alles nicht nur hypothetisch geil zu finden, war ich bei Arca noch nie.
 

Actress - AZD Find it at hhv.de:2LP | Deluxe Neue Actress Alben sind für mich der pure Stress. Weil ich als eingetragener Actress-Ultra immer erstmal die Befürchtung habe, dass Herr Cunningham nicht mehr Midas sein könnte, dass nicht jede Minute eines neuen Albums diese Gratwanderung zwischen manischem Genie und pedantischem Wahnsinn sein könnte. Jetzt ist es also passiert: »AZD« fühlt sich zum ersten Mal an wie eine Konsolidierung. Kein Quantensprung, keine Wendungen, die zittrige Knie provozieren. Stattdessen eine – für seine Verhältnisse – recht konventionelle Techno-Ouverture, blechern und artifiziell wie immer, viele Uralt-Electro-Einflüsse, hyperrepetitive Vocal-Schnippsel und gen Ende Weltuntergangs-Ambient. Soweit, so Actress. Im internen Alben-Ranking reicht das dann nicht fürs Podest, dafür aber mit zwei, drei Wochen Abstand für ein weiterhin schwer erleichtertes »Hach« meinerseits.
 

second woman s/w Find it at hhv.de: LP Seltsame körperliche Reaktionen löste dafür eh »S/W« aus, die neue von Second Woman, die good old Cornils so minimalistisch wie präzise für mich als SND in straighter zusammengefasst hat. So muss IDM-Klugschiss klingen, seltsam haptisch und gleichzeitig vollkommen entkörperlicht.
 

jex opolis second woman Find it at hhv.de: LP Vollkommen verfleischlicht klingt erwartungsgemäß Jex Opolis auf »Ravines«, einem Album, das sich vollkommen ungeniert im Mitt-Achtziger Boogie-Hedonismus suhlt und dabei auch nicht halt vor Sonnenaufgängen auf den – klar – Balearen macht. Manchmal vielleicht etwas unterkomplex in Stimmung und Arrangement, aber auch eine willkommene Zusammenfassung der fluffigsten Momente des Vancouver-Sounds.
 

dopplereffekt cellular Find it at hhv.de: LP Über Ambient zu schreiben, bleibt die Hölle, es sei denn Musik und Künstler liefern genug Assoziationsmaterial für uns Schmierfinken. Im Falle von Dopplereffekt ist das glücklicherweise einfach, mittenrein ins 15. Drexciya-Revival platzt nämlich »Cellular Automata«, ein (quasi) beatloses neues Album von Gerald Donald, der sich hier irritierenderweise mal nicht Heinrich Mueller nennt. Und weil die Dopplereffekt-Geschichte, mit all den üblichen historisch-dystopischen Referenzen, immer eine des Unwohlseins gewesen ist, ist auch dieses Album so weit weg von tumber Berieselung wie Ambient nur sein kann.
 

gas narkopopFind it at hhv.de: 3LP Danke auch an Wolfgang Voigt, der es für immer unzulässig gemacht hat über Gas zu schreiben, ohne die Wälder Kölns zu erwähnen. Dabei ist »Narkopop« im Vergleich zu den kanonisierten Gas-Platten nur noch unzureichend mit Tannen, Füchsen und Morgentau zu beschreiben, zu philharmonisch arrangiert der große Kunstkopf Kölns hier. Das ist 4K-Soundtracking und muss sich nicht vor den aktuellen Granden, von Johann Jóhannsson bis Ryuichi

Sakamoto verstecken. Trotzdem vergisst Voigt zu keiner Zeit was dieses Projekt schon immer auszeichnete: diese dunkle Vorahnung, dass zwischen all der knisterigen Loop-Melancholie irgendwo immer der Verfall lauert. Kunscht, klar, aber ey, dann gerne immer so.
 

pan mono no aware Find it at hhv.de: 2LP Und nochmal Ambient, der keiner ist. »Mono No Aware« widerspricht so ziemlich allem was sich Eno damals bei der Götterdämmerung des Genres gedacht hatte. Egal, ob Yves Tumor, M.E.S.H. oder Bill Kouligas selbst: hier werden keine Flughäfen bespielt, das hier sind halluzinogene Identitätskrisen, in denen die Sonne früh untergeht und Augenringe tiefer hängen als die Unterlippe. Man hätte sich eine Ambient-Compilation auf PAN also nicht besser ausdenken können.
 

miracle steps optimo Find it at hhv.de: 2LP Ich muss mich ja monatlich zwingen uns nicht selbst die Butter vom Brot zu nehmen, indem ich unsere halbjährliche Reissue-Kolumne an dieser Stelle mit alter Musik torpediere. Aber da »Miracle Steps« auch neue Musik aus diesem Jahr enthält, muss das ausnahmsweise erlaubt sein. Und weil bei Optimo immer noch supere Typen arbeiten, ist diese Zusammenstellung so ziemlich das beste was (mir) hätte passieren können: verpeilter Ethno-Wave, tribaleske Proto-Salon-Workouts, New Age ohne Peacezeichen und Fußpilz. Oh und wenn ich einen Funken Talent und viel mehr Geduld hätte, würde ich heute vermutlich die Musik machen wollen, die O’ Yuki Conjugate schon vor 30 Jahren gemacht haben.
 

nocow Find it at hhv.de: 2LP Apropos Talent: schön übrigens auch, dass Nocow einfach zu viel davon hatte, um ewig ein sehr guter Burial-Epigone zu bleiben. Diese Erkenntnis ist nicht neu, wie befreit wie er aber auf »Ledyanoy« seine eigene Identität feiert, schon. Da rumpelt zwischen vertrippten Arpeggios ein Garage Beat los, Autechre spielen Schach mit Carpenter und mittendrin stehen wir auf einmal kurz auf den Pollerwiesen und wissen nicht wie wir dort hingekommen sind. Voll okay was hier passiert.
 

Mr Mitch - Devout Find it at hhv.de: 2LP Geduld – Mr. Mitch hat Grime etwas geschenkt was er unbedingt brauchte. Aber nachdem die gute Seele des Genres seine Peace Dubs mit »Parallel Memories« dramaturgisch perfekt in einer Album-Utopie kulminieren ließ, musste etwas passieren. So ist »Devout« nun der ach so übliche und ach so schwierige Schritt hin zum ausproduzierten Song. Das kann für Innovatoren gutgehen (siehe Andy Stott), aber selbst bei Stott ist nicht jede Zusammenarbeit mit Vokalisten davor gefeit ins Bristol-Fettnäpfen zu treten. Mr. Mitch gelingt dies weitgehend, an manchen Stellen aber zieht er sich damit selbst die Zähne.
 

phew light sleep Find it at hhv.de: LP Geständnis: ich habe Suicide viel zu lange ignoriert, dafür bin ich mir Stand heute relativ sicher, dass Alan Vega und Martin Rev die beste Band der Welt waren. Kein Wunder also, dass in meiner aktuellen Manie jede Platte, deren Beipackzettel Suicide erwähnt, erstmal gewonnen hat. Kommt diese Platte auch noch von einer alten Bekannten, der japanischen Can-Kollaborateurin und überhaupt rumdum wichtigen Phew, wird auch 2017 noch blind gekauft. »Light Sleep« ist erwartungsgemäß nichts für Harmoniebedürftige, Phew rotzt ihre unkonventionellen Vocals über teilweise erdrückende Noise-Wände, bevor tatsächlich Martin Revs DIY-Synthpark verschmitzt um die Ecke schielt. Ach ja, Phew ist übrigens 57, ihr Lullis.
 

Future Islands - The Far Field Find it at hhv.de: LP Was macht man nach einer Platte, die sich eigentlich auch direkt einen Imperativ im Titel hätte gönnen können? Genau, mehr »Singles(!)«. Future Islands und hier natürlich insbesondere Semi-Celebrity Samuel T. Herring mögen pro Forma wieder etwas zurückhaltender geworden sein seit der Halligallisierung des Vorgängers, aber ach komm, auch »The Far Field« weicht keinen Zentimeter von der patentierten Formel ab. Im Falle von Future Islands ist das gut, kaum jemand schafft es mit solch schwülstigem Gitarrenpop so zuverlässig Insulin ins Publikum zu feuern wie das Trio aus Baltimore. Mag an der Stimme liegen oder an diesen jauchzenden Melodien, ich bin auf jeden Fall bereit für noch locker drei Alben.
 

Timber Timbre - Sincerely, Future Pollution Find it at hhv.de: LP Und direkt der nächste 2014er-Throwback. Timber Timbre vögeln immer noch am liebsten im Morgengrauen in pompösen Altbauten mit knarzendem Fischgrätparkett während Agent Cooper im Hintergrund Kaffee schlürft, aber es gibt schlimmere Band-Manifeste. »Sincerely, Future Pollution« wäre als zweites Album ein ganz großer Wurf, in der tatsächlichen Chronologie fügt es dem morbiden Chanson-Pop der Band nicht mehr arg viel hinzu.
 

Die hier vorgestellten Schallplatten findest du auch bei uns im Webshop.

Ähnliche Artikel
Music Kolumne | verfasst 02.10.2012
Aigners Inventur
September 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: The XX, Flying Lotus, Xavas, Mala und Robert Hood.
Music Kolumne | verfasst 30.01.2013
Aigners Inventur
Januar 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: A$AP Rocky, Chief Keef, Four Tet und Mushy.
Music Kolumne | verfasst 29.08.2013
Aigners Inventur
August 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Forest Swords, Earl, Julia Holter und Moderat.
Music Kolumne | verfasst 29.10.2014
Aigners Inventur
Oktober 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Flying Lotus, Dorian Concept, Objekt, T.I. und SBTRKT.
Music Kolumne | verfasst 06.09.2017
Aigners Inventur
August 2017
Braucht zehn Doppelsitzungen beim Exorzisten: die Inventur im August. Kein Wunder, werden neben großen aktuellen Themen (Fidgetspinner und FDP) auch alle relevanten Releases des Vormonats besprochen.
Music Kolumne | verfasst 05.12.2012
Aigners Inventur
November 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Captain Murphy, Roc Marciano, Karenn und Zombie Zombie.
Music Kolumne | verfasst 27.02.2013
Aigners Inventur
Februar 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Trus’me, Max D, Pusha T, Darkstar und JBG2.
Music Kolumne | verfasst 13.06.2014
Aigners Inventur
Mai 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: The Roots, SD Laika, Joakim und zwei Fatimas.
Music Kolumne | verfasst 01.03.2017
Aigners Inventur
Februar 2017
Auch im Februar setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Migos, Roc Marciano, Kingdom und Vermont.
Music Kolumne | verfasst 21.03.2012
Aigners Inventur
März 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Motrip, Lee Fields, Grimes, Ital und DJ Cam.
Music Kolumne | verfasst 31.10.2012
Aigners Inventur
Oktober 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Kendrick Lamar, Bat For Lashes, Andy Stott und Daphni.
Music Kolumne | verfasst 27.03.2013
Aigners Inventur
März 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Justin Timberlake, DJ Koze und Function.
Music Kolumne | verfasst 05.06.2013
Aigners Inventur
Mai 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Mount Kimbie, Daft Punk, The-Dream und Vampire Weekend.
Music Kolumne | verfasst 06.12.2013
Aigners Inventur
November 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: 7 Days Of Funk, Blood Orange, Shadowlust und Logos.
Music Kolumne | verfasst 07.08.2017
Aigners Inventur
Juli 2017
Die Inventur im Juli, es geht um’s: Älterwerden. Unser Kolumnist aka angryoldmanyellingatclouds.jpg beobachtet den Reifeprozess von Jigga, Tyler, Floating Points, und duckt sich zwischendurch unter Instagram-Stories weg.
Music Kolumne | verfasst 08.11.2017
Aigners Inventur
Oktober 2017
Unser Kolumnist findet in diesem Monat wie immer vieles: schlecht, toll, das ganze Spektrum halt. Vor allem findet er aber seine Grabsteinschrift. Bei Christina Aguliera bedienen muss er sich dafür nicht. So viel sei verraten.
Music Kolumne | verfasst 01.12.2017
Jahresrückblick 2017
Top 20 12-inches
Das Kurzspielformat ist immer noch vor allem für DJs. Deshalb findet sich in dieser Liste vor allem Musik, die zumindestens in der Nähe der Tanzfläche irgendwas Komisches macht. So einfach ist das.
Music Kolumne | verfasst 01.12.2017
Jahresrückblick 2017
Top 50 Albums
Die musikalischen Statements wurden dieses Jahr nicht mit Ausrufezeichen gemacht. Sondern mit Kommata und Gedankenstrichen. Kaum große Mäuler, aber viel dahinter. Wenig Hits, viel Musik.
Music Kolumne | verfasst 10.08.2011
Aigners Inventur
Juni/Juli 2011
Wer anfängt sich in seinem Liegestuhl zu langweilen, bekommt nun die Gelegenheit, die nächsten 15 Minuten mit unserem Scharfrichter vom Dienst und Casper, Wiley, Zomby, MCDE, fLako, den Junior Boys und Laurel Halo zu verbringen.
Music Kolumne | verfasst 25.04.2012
Aigners Inventur
April 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Actress, OFWGKTA, Aphroe und Dream 2 Science.
Music Kolumne | verfasst 23.05.2012
Aigners Inventur
Mai 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Killer Mike, Jadakiss, Shackleton, Lone und Kindness.
Music Kolumne | verfasst 25.07.2012
Aigners Inventur
Juni & Juli 2012
Letzten Monat im wohlverdienten Urlaub holt unsere Kolumnist vom Dienst das Verpasste nach und setzt sich mit der Veröffentlichungsflut, die die letzten beiden Monate brachten, auseinander.
Music Kolumne | verfasst 05.09.2012
Aigners Inventur
August 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Holy Other, Max Herre, Rick Ross, Four Tet und JJ Doom.
Music Kolumne | verfasst 31.07.2013
Aigners Inventur
Juni / Juli 2013
Nach einer kurzen Urlaubspause setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Ka, J.Cole, Hade & DWFL, David Lynch und Disclosure.
Music Kolumne | verfasst 16.07.2014
Aigners Inventur
Juni 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Cro, Young Thug, Throwing Snow und How To Dress Well.
Music Kolumne | verfasst 27.08.2014
Aigners Inventur
Juli/August 2014
Nach einer kurzen Sommerpause setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Common, FKA Twigs, The Bug, Rustie und FaltyDL.
Music Kolumne | verfasst 24.09.2014
Aigners Inventur
September 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Aphex Twin, Sinkane, Roman Flügel und Mick Jenkins.
Music Kolumne | verfasst 12.09.2018
Aigners Inventur
September 2018
Nebenkostennachzahlungen bei Eminem, Instagram-Tutorials von Travis Scott, Tapetenanalyse mit YG: mal wieder keine Ahnung was der Aigner hier macht, aber dank Djrum hört die Inventur dann doch irgendwann auf ihre niedrigen Instinkte.
Music Kolumne | verfasst 14.11.2018
Aigners Inventur
November 2018
Steht in Marrakesch und check gar nichts mehr: die letzte Inventur des Jahres, unter anderem mit Max Graef, Black Merlin, Guavo, Julia Holter, Bruce und Objekt. Theoretisch wieder eine Sensation.
Music Review | verfasst 01.11.2010
Maxmillion Dunbar
Cool Water
Slow Motion House? Cosmic Boogie? Alles kann, nichts muss. Wir müssen vor allem eines: Staunen über eines der besten Alben des Jahres.
Music Review | verfasst 28.01.2019
Swindle
No More Normal
»You talk a lot, but you ain’t sayin’ nothin’«: »No More Normal« von Swindle ist das Album zur Brexit-Stunde.
Music Review | verfasst 01.05.2007
Roll Deep
Rules & Regulations
Grime ist ja beinahe schon ein alter Hut. Doch noch nicht tot! Der Beweis: Roll Deep’s neues Album
Music Kolumne | verfasst 03.05.2012
Zwölf Zehner
April 2012
Willkommen im Mai. Doch vorher lassen unsere Kolumnisten vom Dienst den Monat April musikalisch Revue passieren und destillieren in ihrer Kolumne Zwölf Zehner die wichtigsten zehn Tracks des Monats.
Music Kolumne | verfasst 06.06.2012
Zwölf Zehner
Mai 2012
Willkommen im Juni. Doch vorher lassen unsere Kolumnisten vom Dienst den Monat Mai musikalisch Revue passieren und destillieren in ihrer Kolumne Zwölf Zehner die wichtigsten zehn Tracks des Monats.
Music Bericht | verfasst 05.11.2012
Death Grips
Live am 1.11. im Festsaal Kreuzberg
Death Grips liefern im Festsaal Kreuzberg eine Performance, bei der jeder einzelne auf sich selbst zurückgeworfen scheint. Es ist ein Drahtseilakt zwischen Sich-Entziehen und Hinweggerissen-Werden.
Music Liste
Jahresrückblick 2021
Top 50 Albums
Lockdown-Limbo, dann Lockerungen – erst gar nichts, dann alles auf einmal. Dazwischen? Musik. Viele großartige Alben erschienen dieses Jahr. Das waren die 50 besten auf Schallplatte veröffentlichten Alben des Jahres 2021.
Music Liste
Jahresrückblick 2021
Top 20 12inches
12inches werden meistens, aber nicht immer für den Club hergestellt. Ein Blick auf die 20 besten Schallplatten dieser Art im Jahr 2021 zeigt, dass nicht nur Dance Music neu gedacht wurde – sondern auch ruhige Kontrapunkte gesetzt wurden.
Music Liste
Jahresrückblick 2021
Top 50 Reissues
Neues Jahr, neue Liste von Visionen von Zukünften, die bisher noch nicht Realität geworden sind. Diese 50 Schallplatten träumten in diesem Jahr aus der Vergangenheit am lautesten von einem besseren Morgen.
Music Liste
Jahresrückblick 2021
Top 20 Compilations
Musik und erst recht die Menschen dahinter finden immer zueinander – notfalls auch über die Distanz, sei es nun räumliche oder doch zeitliche. Das waren die 20 besten auf Schallplatte veröffentlichten Compilations des Jahres 2021.
Music Liste
Jahresrückblick 2021
Top 20 Tapes
Jetzt hat also auch der Mainstream die Wertschöpfungsmöglichkeiten des Magnetbands entdeckt: scheiße oder geil? Uns zumindest egal, wir schieben uns lieber Tapes von obskuren Labels und unter dem Radar fliegenden Artists in den Walkman.
Music Liste
Jahresrückblick 2021
Top 20 Books
Von der ultimativen 2Pac-Oral-History hin zur Daft-Punk-Neulektüre und den B-Seiten der Musikgeschichte: Diese Bücher prägten ein Jahr, dessen erste Hälfte uns jede Menge Zeit zum Lesen bescherte.
Music Kolumne
Records Revisited
Autechre – Chiastic Slide (1997)
Mit ihrem vierten Album als Autechre verabschiedeten sich die beiden Mancunians aus der Referenzmenge und begannen ihre einzigartige Reise in ungehörte Klänge und massige Grooves.
Music Porträt
Dengue Dengue Dengue
Guest Mix
Die peruanischen Dengue Dengue Dengue zwirbeln Hula-Hoop-Ryhtmen in den Club. Für uns haben sie exklusiv diesen 60-minütigen Mix zusammengestellt, mit Musik, zu der man die Pfeile spitzt, an Fröschen leckt und beim Trommelkurs brilliert.
Music Liste
RSD Black Friday 2021
12 Releases, nach denen du Ausschau halten solltest
Wir haben uns durch die Liste der diesjährigen exklusiv zum Record Store Day Black Friday 2021 angekündigten Releases gewühlt und euch eine Auswahl von zwölf Schallplatten zusammengestellt, die wir als mögliche Highlights entlarvt haben.
Music Porträt
Chillhop Music
Die Magie des passiven Lauschens
Chillhop ist Musik für eine Welt, in der alle hören, aber niemand zuhört. Das niederländische Label hat trotzdem Erfolg. Und weiß auch, warum.
Music Kolumne
Aigners Inventur
November & Dezember 2021
Er wäre gerne der Typ, der immer die wildesten Puffer Jackets in den Supreme-Videos trägt. Ist aber nur unser Kolumnist. Ja, die sad’e Jahreszeit beginnt. Immerhin nicht mit schlechter Musik: Hier ist die neue Ausgabe von Aigners Inventur.
Music Porträt
Faust
Warum isst du denn nicht Mohrrüben?
Die Hamburger Band Faust war vor 50 Jahren einer der seltenen Fälle, in denen eine Plattenfirma, wenn auch unwissentlich, Künstler unterstützte, deren Musik sehr anders klang als die bis dahin bekannten Rock-Entwürfe.
Music Kolumne
Records Revisited
Stars Of The Lid – The Tired Sounds Of (2001)
Die monumentalste Stille aller Zeiten: Mit »The Tired Sounds Of« schufen Stars Of The Lid im Jahr 2001 eines der wichtigsten Ambient-Alben. Sie verpassten dem Genre mit diesen zwei Stunden an Sounds, Drones und Loops eine neue Tiefe.
Music Interview
Torky Tork
»Ich liebe den Spagat zwischen alt und neu«
Torky Tork ist bislang eher als der Mann im Hintergrund bekannt. Jetzt hat der Berliner Beatmaker ein eigenen Produceralbum aufgenommen. Er hat die Beats geschliffen, Wandl, Döll, Lugatti oder Doz9 haben gerappt. Zeit für ein Gespräch.
Music Porträt
Holy Hive
Introspektive Leichtigkeit
Mit »Float Back To You« legte das New Yorker Trio Holy Hive 2020 ein Folk-Soul-Balsam für das wundgescheuert blankliegende Nervenkostüm vor. Auf dem selbstbetitelten Nachfolger setzen sie den eingeschlagenen Kurs fort.
Music Liste
Palmbomen II
10 All Time Favs
Bilder und Musik ließen sich bei Palmbomen II nie voneinander trennen. Mit »Make A Film« liefert er nun die Musik für die Bewegtbilder, die von uns noch gedreht müssen. Welche Musik ihn in Sachen Filmmusik inspirieren, verrät er hier.
Music Kolumne
Records Revisited
A Tribe Called Quest – Low End Theory (1991)
Viel besser geht es nicht. Zu Beginn der 1990er Jahre brachten A Tribe Called Quest mit ihrem zweiten Album »The Low End Theory« den Flow auf den Punkt. Ohne aggressiv männliche Posen, dafür mit Jazz, Breaks und Vibe.
Music Kolumne
Records Revisited
Primal Scream – Screamadelica (1991)
1991 – was für ein Jahr für die Rockmusik. Die am 24.9.1991 veröffentlichten Alben von Nirvana, Soundgarden und Red Hot Chili Peppers haben Rock wieder populär gemacht. Aber »Screamadelica« von Primal Scream hat das Genre verändert.
Music Essay
Die Beat-Ära in der DDR
Feindliche Übernahme
Schallplatten des Amiga-Labels sind weit verbreitet. Neben Pressungen internationaler Stars war auch jede Menge Musik aus der DDR selbst auf Platte verewigt worden. Manches davon lohnt wiederentdeckt zu werden.
Music Interview
José González
Geschmack ist wie dein Po
2003 coverte José González den Song »Heartbeat« von The Knife und katapultierte sich gleich in die Herzen und Studierzimmer vieler Menschen. Mit seinem Album »Local Valley« strickt er weiter an seinem Mythos. Wir trafen ihn zum Interview.
Music Porträt
Loredana Berté
Irgendwie unvergleichlich
Loredana Bertè wird als »Königin des italienischen Rock« apostrophiert. Das greift nicht nur musikalisch zu kurz. Denn sie den Status quo nie repräsentiert, sondern als Außenseiterin aus Überzeugung wiederholt infrage gestellt.
Music Kolumne
Records Revisited
DJ Shadow – Endtroducing (1996)
Vor 25 Jahren erschien mit »Endtroducing« ein Hip-Hop-Album, das Björk mit Metallica und finnischer Fusion zusammendachte. DJ Shadow grub dafür im Keller. Und fand Gold. Dann schuf er ein Album, das aus der Zeit gefallen zu sein scheint.
Music Porträt
Sarah Davachi
Echo der Unendlichkeit
Intensität ist das Wort, das in den Sinn kommt. Bei ihrer Musik und bei ihren Sätzen. Ihr Sound fühlt sich an, als ob jemand mit einer Fingerspitze über die Seele streicht. Jetzt erscheint Sarah Davachi neues Album »Antiphonals«.
Music Porträt
Dais Records
Klang als Kollektion
Zwischen Experiment und Erwartung, Neuem und Altem wagt Dais Records seit Jahren den Spagat. Gibby Miller und Ryan Martin ziehen dort ihre Kreise, wo Linearität bewusste Störung erfährt – und treten so in die Fußstapfen großer Vorgänger.
Music Porträt
Leslie Winer
Der unbekannte Weltstar
Björk, Grace Jones, Boy George und Sinéad O’Connor zählen zu ihren Bewunderern. William S. Burroughs war ihr Mentor. Irgendwie hat sie auch Trip-Hop erfunden. Dennoch ist Leslie Winer heute nur Insdern bekannt. Das könnte sich jetzt ändern.
Music Porträt
DJ Koco
Guest Mix
Bei DJ Koco treffen atemberaubende Mixing-Skills auf eine Selection von ungeheurer Raffinesse. Kaum einer cuttet seine Breakbeats tighter ineinander als er. Das Verblüffendste: Der japanische DJ beschränkt sich in seinen Sets auf 7Inches.
Music Kolumne
Aigners Inventur
September & Oktober 2021
Keift und brummt sich wieder durch die Veröffentlichungen der letzten zwei Monate: Aigners Inventur, mit Bärlauch-Antipathie und Seerobben-Ehrfurcht. Dazwischen Alben von Flying Lotus, Erika De Casier, Space Afrika und Maxine Funke.
Music Kolumne
Records Revisited
John Coltrane – Africa/Brass (1961)
1961 markierte »Africa/Brass« den Anbruch eines neuen Zeitalters: Für John Coltrane war es der Beginn seiner Impulse!-Jahre, für viele afrikanische Staaten der Start in die Unabhängigkeit. Musikalisch war es sein ambitioniertestes Vorhaben.
Music Kolumne
Records Revisited
Björk – Vespertine (2001)
Mit »Vespertine« schien Björk Guðmundsdóttir das Versprechen ihres vorherigen Werks nicht einzulösen. Weil sie dieses Mal einen vollkommen anderen Ansatz wählte. Was »Vespertine« von 2001 zu einer ihrer besten Platten bis heute macht.
Music Porträt
Polo & Pan
Eklektisch in den Weltraum
Polo & Pan sind bereit abzuheben. Nachdem sie es mit ihrem kunterbunten Stilmix bis ins Hotelzimmer von Elon Musk schafften, blicken sie nun höheren Sphären entgegen. Die irdischen Fans beglückt das Duo derweil mit dem Album »Cyclorama«.
Music Liste
Durand Jones & The Indications
10 All Time Favs
Durand Jones & The Indications verbinden seit Ihrem Debüt vor fünf Jahren Vergangenheit und Zukunft des Genres. Jetzt erscheint ihr drittes Album »Private Space«. Zeit, um die Band nach den 10 Schallplatten zu fragen, die sie geformt haben.
Music Porträt
Conrad Schnitzler
Mitten im Durcheinander
Immer noch wird der 2011 verstorbene Conrad Schnitzler vor allem für seine Verbindung zu Kraftwerk oder Tangerine Dream wahrgenommen. Dabei steht sein beeindruckendes Werk genauso für sich allein, wie er Verbindungen herzustellen wusste.
Music Kolumne
Records Revisited
Main Source – Breaking Atoms (1991)
In mancher Hinsicht scheint »Breaking Atoms«, das Debüt von Main Source, ein Klassiker aus der zweiten Reihe geblieben zu sein. Doch die Produktion von Large Professor definierte einen Signature Sound für das Goldene Zeitalter des Hip-Hop.
Music Kolumne
Records Revisited
LFO – Frequencies (1991)
Die niederfrequenten Schwingungserzeuger LFO aus Leeds schufen mit »Frequencies« eines der ersten Techno-Alben. Ihre hohen Bleeps und tiefen Clonks haben Technogeschichte geschrieben. Bis heute kann, äh, muss man dazu tanzen.
Music Kolumne
Records Revisited
Funkadelic – Maggot Brain (1971)
Mit »Maggot Brain« begeben sich Funkadelic auf die dunkle Seite des Funk. Das triumphierende Lustprinzip wird mit dystopischer Eschatologie durchsetzt und stellt der Feier des Lebens eine beklemmende Endzeitstimmung zur Seite.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Juli & August 2021
Hier wird nicht lange gefackelt und sogar auf halbgare UEFA-Gags wird verzichtet. Stattdessen wird im Sinne der Schallplatte gehandelt und an die 20 Vinyl-Scheiben werden zum Drehen gebracht.
Music Liste
Halbjahresrückblick 2021
50 best Vinyl Records so far
Das vergangene halbe Jahr hat gefühlt ganze fünf gedauert. Ein nie endender Winter, quälende Isolation. Und die Musik? Die lief weiter, auf unseren Plattenspielern. Diese 50 Schallplatten blieben dabei besonders im Gedächtnis.
Music Porträt
Hōzan Yamamoto
Meditation aus Improvisation
Über fünf Dekaden hinweg pushte er japanischen Jazz in spirituelle Sphären, ohne Kitsch oder Esoterik. Ansehen erntete er dafür vor allem in seiner Heimat. Bis heute gilt Hōzan Yamamotos Schaffen international als Geheimtipp.
Music Porträt
Hoshina Anniversary
Die Fusion von Techno und Jazz
Hoshina Anniversary macht Techno. Er selbst würde sich aber eher in der Nachfolge zu Jazz und traditioneller japanischer Musik verorten. Und damit ist der Tokioter nicht allein.
Music Essay
Jazz Kissa
Wo in Japan die Musik spielt
Sie bieten stilvollen Rückzug aus einer Welt, in der alle permanent hören. Und zelebrieren das Hören von Musik: Jazz Kissas sind Japans inoffizielles Kulturerbe. Der Journalist Katsumasa Kusunose dokumentiert sie nun.
Music Porträt
Hiroshi Suzuki
Der Unbekannte mit der Posaune
1976 hat der japanische Posaunist Hiroshi Suzuki ein Album aufgenommen. »Cat«, das sich weniger durch Perfektion als durch einen feinen Groove auszeichnet, ging dereinst ein wenig unter. Nun kannst du es wiederentdecken.