Music Review | verfasst 10.04.2011
Bill Withers
Making Music
Columbia, 1975
Text Kevin Frese
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8.0
Redaktion
Cover Bill Withers - Making Music

Wiederveröffentlichungen von älteren Tonträgern dienen dem Zweck, den Konsum erneut anzukurbeln. Dem Reissue Making Music von Soul-Legende Bill Withers würde man dies redlich gönnen, bekommen Hörer hier doch insgesamt elf zeitlose Soul-Tracks aus dem Jahre 1975 serviert, die sich allesamt als wahre Hochkaräter präsentieren – und das, obwohl erfolgreiche Hits wie Lean On Me, Use Me oder Ain’t No Sunshine bereits einige Jahre vor dieser von Withers und Jazz-Musiker Larry Nash produzierten Veröffentlichung erschienen.
Das Spektrum des Albums, das durch Gastauftritte diverser Musiker und Sänger wie Ernie Watts, Ralph MacDonald oder Gitarrist Melvin »Wah-Wah Watson« Ragin bereichert wird, setzt sich zusammen aus gefühl- und kraftvollen Soul-Balladen und positiven Nummern à la »And the most you can ever do is the best you can«, bei denen sich selbst der Fuß des resistentesten Musikmuffels rhythmisch auf und ab bewegt. Gleiches gilt für den Opener I Wish You Well. Geballte Gospel-Hörenswürdigkeiten im Background des Refrains treffen hier auf spritzig rasante Elemente des Funk, welche diesem Song einen überdimensional lebhaften Grundumriss verleihen. Die Poesie Withers findet ihren Höhepunkt in Geschichten wie Family Table oder Hello Like Before, die diesen LP-Klassiker würdig abrunden.

Das Album Making Music von Bill Withers findest du bei hhv.de und zwar hier
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