Blue Daisy – Außenseitermusik

16.08.2011
Blue Daisy ist »not down with fitting in«. Deshalb verarbeitet er seine Einflüsse zu schwer zugänglichen Soundteppichen. Die Interessierten lassen sich darauf ein, für den Rest ist __The Sunday Gift__ ohnehin nicht gedacht.

Blue Daisy, DJ und Produzent aus London, veröffentlicht am 3.10. sein Debütalbum The Sunday Gift. Von seinen EPs kennt man den Mann, der sich der Öffentlichkeit stets mit Gasmaske präsentiert, bassgewaltig und eher dunkel. Sein erstes Album soll nun »by nature, by everyday life« inspiriert sein. Der erste Eindruck, den der Song Raindance vermittelt, bestätigt den Verdacht, dass es auf dem Album trotzdem kein sanftes Zwitschern zu hören geben wird. Blue Daisys Naturinspirationen scheinen eher einer post-apokalyptischen Science-Fiction-Welt zu entspringen. Die Einflüsse aus Hip Hop und den Auswüchsen britischer Bass-Musik verarbeitet der Produzent zu flimmernden Soundteppichen. Es ist kein Sound den man sofort versteht, aber ein sehr faszinierender. Blue Daisy erklärt: »When I’m listening to it, I like to get deep, sit back and think about it. I think the club thing, it’s not timeless. I’m making music for the long run, in 10 years I still want people to be able to listen to it, to relate to it. I’m not down with the idea of fitting in, Blue Daisy represents being different, being an outcast.«

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  • Tracklist
    1. Distance (Once Upon A Time)
    1. Firewall (feat. Anneka)
    1. Fallin’ (Prelude)
    1. Fallin’ (feat. Heidi Vogel)
    1. Descend
    1. Shadow Assassins
    1. Psyche Inquiry (feat. Hey!Zeus)
    1. Raindance
    1. Interlude
    1. Only For You (feat. Stac)
    1. Spinning Channels (feat. Anneka)
    1. The End