Julianna Barwick und Mary Lattimore präsentieren am 19. April im Berliner silent green ihr gemeinsames Album Tragic Magic. Die Sängerin und die Harfenistin arbeiten darin erstmals zusammen und bewegen sich zwischen Ambient, Minimal Music und Folk.
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Loops, Harfe, Stimme
Julianna Barwick hat einen Ambient-Stil entwickelt, in dem ihre Stimme die Grundlage bildet. Gesungene Loops schichtet sie zu sich langsam verändernden Mobiles und kombiniert sie mit dezenten Synthesizer-Sounds. Die klassisch ausgebildete Mary Lattimore nutzt ihr Instrument auf ähnliche Weise, loopt einzelne Figuren durch den Einsatz von Delays zu komplexen Gebilden und bearbeitet den Harfenklang teils auch mit Effektgeräten.
Für Tragic Magic vereint das Duo diese Vorgehensweise, wobei Barwick ihren Gesang von Stück zu Stück unterschiedlich einsetzt. Manche Nummern sind fast reine Instrumentals, vereinzelt dynamisiert durch Beats vom Drumcomputer. Mehrheitlich nutzen beide ihren Ansatz jedoch für reduzierte Ambient-Songs mit introspektivem Charakter. Auch Anklänge an Sakralmusik gehören dazu, um von Dingen wie Verlust zu erzählen und eine stille Form von Schönheit zu schaffen.


