Am 10. Februar 2026 treffen im Berliner Gretchen zwei unterschiedliche, aber eng verwandte Formen musikalischer Neugier aufeinander: CV Vision und Embryo. Das Ganze wird dabei weniger eine Genreparade als vielmehr ein offener Prozess sein. Embryo stehen seit 1969 für Musik als fortlaufende Bewegung. Das Münchner Kollektiv verbindet freie Improvisation, Jazz und globale Rhythmen zu einer musikalischen Suche, die sich jeder Fixierung entzieht. Generationenübergreifend und stets im Wandel bleibt Embryo ein lebendiges System, in dem musikalische Begegnungen wichtiger sind als fertige Formen.
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Vergangenheit trifft Gegenwart
CV Vision, das Projekt von Dennis Schulze, ergänzt diesen Ansatz aus einer zeitgenössischen Perspektive. Auf seinem neuen Album Release The Beast (Bureau B, 2025) verabschiedet er sich von klaren Konzepten zugunsten offener Ausuferungen: Detroit Techno und extreme Metal-Energie bilden das Fundament für ein dichtes Gewebe aus analogen Sounds, krautigen Grooves und eigenem, weiterverarbeitetem Bandmaterial. Wenn Embryos jahrzehntelange Erfahrung auf CV Visions forschenden Zugriff trifft, entsteht ein Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart – körperlich, hypnotisch und kompromisslos offen.




