Ungefähr zweieinhalb Jahre später setzt endlich jemand die Idee um, für die mir so was von die Skills fehlen: Bibios Fire Ant zu berappen. Der in Harlem, New York City geborene, inzwischen nach Atlanta, Georgia umgesiedelte Perrion bearbeitet eines der Albumhighlights von Ambivalence Avenue in aller Leichtigkeit. Sowohl Flow, als auch der Skateboarding-Hintergrund des Rappers erinnern an Chiddy Bang. Wie das New Yorker Duo bezieht auch Perrion seinen erfrischenden Charme aus dem Crossover von Hip Hop und aktuell »hippen« Subgenres. Auf seinem letzten Mixtape, Circuit Breaker, finden sich neben Beats von Onra und MF Doom auch Instrumentals von Chillwavern wie Neon Indian und Washed Out. Wen das anspricht, kann sich hier mit wenigen Klicks das Tape auf den Rechner ziehen.
9/11 und die Musik: Kollektives Trauma im kulturellen Vakuum
Essay