Review

Cadence Weapon

Breaking Kayfabe

Big Dada • 2007

21 Jahre alt. Kanadier. Ex-Pitchfork-/Wired-/Stylus-Autor. Warm-Up für u.a. Hot Chip und Fräulein Regenschirm. Remixes für Lady Sovereign und Disco D. einige Up-and-Comer-Awards. Label-Deal mit Big Dada. Bei Rollie Pemberton bewegt sich was. Das ursprünglich bereits auf dem übersichtlichen Label Upper Class veröffentlichte und komplett in Eigenregie entstandene »Breaking Kayfabe« zeigt die Möglichkeiten für dieses so häufig als Gewohnheitstier gebrandmarkte HipHop-Ding auf. Cadence Weapon verbindet seine starke Elektro-Affinität gekonnt mit der Progressivität des Stones Throw-Camps und Def Jux’schem Eklektizismus. Die Produktionsreferenzen heißen Madlib, El-P, Neptunes, Rob Sonic, Dabrye, aber eben auch Daft Punk, Luke Vibert, Solid Groove, Aphex Twin und Baltimore Club Music. Best of all worlds. Bezwingen tut er diese monströsen Basslines, zickig programmierten Drums und zwischen catchy und hinterhältig alternierenden Synthies mit einem präzisem, stark an Illogic erinnernden, Flow. Und mit »Sharks« ist auch schnell der Übertrack gefunden, der dafür sorgen wird, dass »Breaking Kayfabe« auch in Old Europe mächtig abgefeiert werden wird.

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Cadence Weapon
Breaking kayfabe
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