Warehouse Trax ist mehr als eine Wiederveröffentlichung verloren geglaubter Tracks: Jedes der sechs Stücke erinnert daran, wie viel Spielfreude, Genrefreiheit und Soul in den Ursprüngen der House-Musik stecken. Genau darin liegt das Besondere dieser EP. Dark Entries aus SanFrncisco schickt auf eine Reise ins Chicago der frühen 1990er-Jahre – in eine Zeit, in der K. Alexi mit Frankie Knuckles in Clubs und mit den Pet Shop Boys im Studio an jenem experimentierfreudigen Sound arbeitete, der House bis heute prägt.
»Black Mystery«, der vierte Track der EP, zeigt diese Freiheit exemplarisch. K. Alexi hält den Groove offen, lässt Sounds und Ideen ineinandergreifen und macht zugleich deutlich, wofür diese Musik gedacht ist: für den Dancefloor. »Klub Dred« unterstreicht das noch einmal anders. Wo heute Produzenten mit randomisierter Velocity organische Anschläge simulieren, zeigt diese Platte, dass es bei der Arbeit mit Maschinen nie darum ging, Unmaschinelles zu imitieren. House-Musik hat einen Soul, der nicht fakebar ist – und genau daran erinnert Dark Entries mit diesem Release.

Warehouse Trax
