Music Kolumne | verfasst 14.02.2017
Records Revisited
The Other People Place – Lifestyles Of The Laptop Café (2001)
Diese Tage erschien die Reissue des vielleicht zugänglichsten Albums aus dem Drexciya-Umfeld. Aber es beschrieb damals auch soziale Prozesse, die unserem Verlangen nach Identität im Wege standen. Und stehen.
Records_revisited_vorlage_1024x685px

Wenn James Marcel Stinson nicht gerade Musikgeschichte schrieb, fuhr er Lastwagen. Er mochte das, es gab ihm Zeit zum Nachdenken. Ganz ähnlich floss seine Musik beharrlich geradeaus und war doch offen für Interpretationen, triggerte die Synapsen an. 1989 gründete Stinson das Projekt Drexciya, welches inspiriert von Juan Atkins’ Electro-Band Cybotron die Energie von Wasser in Musik umwandeln sollte und auf einem afrofuturistischen Überbau fußte, der einerseits die Vergangenheit des transatlantischen Sklavenhandels als Grundlage für seine Mythologie nahm und andererseits eine neue Kosmologie im Geiste von Sun Ra und George Clinton ausformulierte. Drexciya rasten von Backbeats getragen auf der »Aquabahn« einer neuen Zukunft entgegen.

Bis zu Stinsons Tod an einer Herzkrankheit im September 2002 veröffentlichten Drexciya in einem Zeitraum von zehn Jahren eine Reihe von EPs auf Labels wie Underground Resistance, der Berliner Institution Tresor sowie Aphex Twins Rephlex und Warp, bevor das Album »Neptune’s Lair« erschien und sie ihren bis dato größten Coup landeten: In nur einem Jahr schrieben Stinson und sein Drexciya-Kollege Gerald Donald genug Material für sieben Alben, die sie auf sieben verschiedenen Labels veröffentlichen wollten. Diese »Seven Storms« nahmen ihren Auftakt mit »Harnessed The Storm« von Drexciya, an dritter Stelle kam eines von Stinson Solo-Projekten neben Lab Rat XL und Transllusion: »Lifestyles Of The Laptop Café« von The Other People Place erschien Ende 2001 auf Warp.

In einem seiner extrem seltenen Interviews für Drexciya schrieb Stinson jedem der Seven Storms eine eigene Stimmung zu, die für sich genommen offen interpretierbar und welche miteinander ein holistisches Ganzes bilden sollten. Die Zeile »Let me be what I want to be« ist Ausdruck eines Verlangens, das traditionell einen Kern von House Music ausmachte… »Wir mussten ihnen eine eigene Identität geben, damit die Musik in ihrer eigenen Welt leben und atmen konnte.« Das deutet schon der Projektname The Other People Place an, das bringt der Name des Albums hervor und mehr noch, tut es das ikonisch gewordene Cover-Artwork von »Lifestyles Of The Laptop Café«. Darauf zeigt ein im Wald stehendes Apple-Powerbook das Bild eines Computermonitors, auf dem wiederum der Schriftzug The Other People Place zu sehen ist. Ein mise en abyme, eine selbstreferentielle Aussage über die Frage nach der Verschachtelung von Umwelt und Innenwelt, die im Zentrum von »Lifestyles Of The Laptop Café« stehen.

Der dritte der Seven Storms scheint wie ein wohltuendes Lüftchen, das sich mit seiner dezidiert warmen Klangsprache vom sterilen Acid-Futurismus des Drexciyanischen Werks deutlich unterschied. Mehr Vocals, mehr House-Vibes, mehr Soul strömt aus diesen acht Stücken, welche am Ende in den Zeilen »Relax your mind / slowly unwind / catch some rays / of the sunshine« zerfließen. Das Album wirkt, kurz gesagt, wie das Menschlichste unter denen sonst konzeptuell schweren Alben aus dem Umfeld des Drexciya-Gespanns Stinson und Donald. Oder es ist, anders gesagt, die gegenwärtigste unter diesen LPs, die aus einer mythisch überdehnten Vergangenheit eine neue Zukunft extrapolieren wollten und dabei die Zeit aus den Fugen hoben.

The Other People Place - Lifestyles Of The Laptop Cafe LP Find it at hhv.de: LP Dennoch ist »Lifestyles Of The Laptop« ein Album, unter dem das Unheimliche brodelt. Der slicke Sound mit seinen einladenden Chords und hüpfenden Basslines wird zum Träger einer Geschichte rasender Entfremdung. Es erzählt zwar nicht mit denselben schroffen Klängen, mit denen Drexciya-Kollege Donald auf Dopplereffekts »Gesamtkunstwerk« eine technokratische Zukunft entwarf oder 2002 als Arpanet mit »Wireless Internet« eine beeindruckend vorausschauende Prognose digitalen Lebens in Musik verwandelte. Aber es berichtet von einem Konflikt, der am pointiertesten in nur wenigen Worten auf dem sicherlich schönsten Tracks des Albums erzählt wird: Die Zeile »Let me be what I want to be« ist einerseits Ausdruck eines Verlangens, das traditionell einen Kern von House Music ausmachte: das nach einer eigenen, frei gewählten Identität. Aber ein Verlangen bleibt eben nur deshalb Verlangen, weil es nicht erfüllt wird.

Idyllische Tracktitel wie »Moonlight Rendezvous«, »It’s Your Love« finden so ihre Kontrapunkte in anderen, ob nun das verletzliche »You Said You Want Me« oder »Running From Love«. Sie werden geflüstert, gecroont und gehaucht von manipulierten Stimmen, in denen sich noch Gefühle Bahn brechen und die trotzdem nie manifest werden, unwirklich klingen. Die Innenwelt, sie wird wie auf dem Cover von der Umwelt verschachtelt, undurchdringlich und fremd. Die »Lifestyles Of The Casual« werden an getrennten Tischen eines von Laptops besiedelten Cafés voneinander gelebt, in welcher die Kommunikation ständig im Fluss bleibt und keine Zeit zum Nachdenken lässt.

Stinson widmet sich tatsächlich einem Other People Place. The Other People Place: ein Ort, in dem die Entfremdung so weit vorangeschritten ist, dass dahinter keine Identität mehr zu sehen ist. Einem Ort, in dem die Entfremdung so weit vorangeschritten ist, dass dahinter keine Identität mehr zu erkennen ist. Sondern nur ein gequältes Verlangen: »Let me be what I wanna be«. Wer im Laptop Café sitzt, träumt nicht wie bei einer langen Lastwagenfahrt alleine dahin, sondern ist mit seinem Verlangen allein und sich selbst fremd. »Lifestyles Of The Laptop Café« steht damit als Album an der Schwelle zur spätkapitalistischen Assimilation aller Lebensbereiche und insbesondere unseres Liebeslebens. Es ist Warnung einerseits und empathisches Bekenntnis andererseits. Es spricht von der Schönheit des Miteinanders und davon, wie bedrückend das ständige Nebeneinander doch sein kann. Doch die Hoffnung dringt zwischen jedem schnalzenden Snare-Schlag hindurch. Wir können hier noch heil rauskommen, flüstert es leise, oder besser: »Relax your mind / slowly unwind / catch some rays / of the sunshine«.

Das macht diesen perfekt ausdefinierte Hybriden aus beseeltem House und distanziertem Electro zu einem der vielleicht hellsichtigsten musikalischen Kommentare auf soziale Prozesse, die unserem Verlangen nach Identität im Wege standen und stehen. Nicht der einzige Grund, warum dieser Sturm auch anderthalb Jahrzehnte nach seiner Erstveröffentlichung immer noch mit solcher Gewalt tost. Denn vor allem ist »Lifestyles Of The Laptop Café« ein empathischer Appell dafür, die Grenzen zwischen den Menschen aufzuheben.

Verlosung
Nightmares On Wax - 2 x 2 Tickets für die Show in Berlin zu gewinnen
Wir verlosen 2×2 Freikarten für die Nightmares On Wax Show in Berlin. Du musst nichts weiter tun als dich einzuloggen und an der Verlosung teilnehmen. Die Gewinner werden ausgelost.

Die Verlosung läuft bis zum 19.02.2018.
Du musst eingeloggt sein um an einer Verlosung teilzunehmen. ― Login
Dein Kommentar
Ähnliche Artikel
Music Review | verfasst 27.08.2014
Drexciya
Neptune’s Lair
»Neptune’s Lair«, das Debütalbum der beiden Ausnahmeproduzenten James Stinson und Gerald Donald, gibt es nun als Re-release.
Music Review | verfasst 01.12.2014
Drexciya
Harnessed the Storm
»Harnessed the Storm« ist das einzige Album in der »Seven Storms«-Reihe, das unter dem Namen Drexciya erschien.
Music Essay | verfasst 03.09.2014
Records Revisited
Aphex Twin's Selected Ambient Works II, 1994
Vor 20 Jahren erschien Aphex Twins »Selected Ambient Works II«. Das Album war nicht nur eine Umkehrung der gerade aktuellen Ambient Music. Es war auch ein weiterer Erfolg der kontinuierlichen Totalverweigerung eines Sturkopfes.
Music Kolumne | verfasst 16.11.2016
Records Revisited
Autechre – Tri Repetae, 1995
Das dritte Album von Autechre ist ein Werk in mehreren Dimensionen. Es ist Befreiungsschlag, Meilenstein und Neudefinition eines ganzen Genres. Nicht zuletzt hat es eine ganze Generation nachfolgender elektronischer Musiker geprägt.
Music Kolumne | verfasst 24.08.2017
Records Revisited
B12 – Electro-Soma, 1993
Ihr wenig einprägsamer Name war vermutlich einer der Gründe, warum B12 nie im gleichen Maße zum Synonym für das Label Warp wurden wie ihre Kollegen LFO, Autechre oder Aphex Twin. Dabei ist ihr Debüt bis heute stilprägend.
Music Review | verfasst 24.04.2017
Actress
AZD
Vor drei Jahren hat Actress seinen Abschied von der Musik verkündet, nun kehrt er mit »AZD« zurück – aufgeräumter denn je.
Music Review | verfasst 01.07.2010
Autechre
Move Of Ten
Autechre kennen sich nicht nur in der akustischen Verstörung bestens aus, in diesem Jahr haben sie auch zu alter Form zurückgefunden.
Music Review | verfasst 16.10.2010
Squarepusher
Shobaleader One: d'Demonstrator
Daft Punk und Air in ein Raumschiff gestopft, im All ausgesetzt – die musikalische Essenz könnte Shobaleader One sein.
Music Review | verfasst 18.09.2010
Flying Lotus
Pattern + Grid World EP
Flying Lotus kann machen was er will und doch liegt ihm die Welt zu Füßen. Das ist auf der Pattern+Grid World EP auch nicht anders.
Music Review | verfasst 29.10.2010
Brian Eno
Small Craft On A Milk Sea
Altmeister und Ambient-Erfinder Brian Eno tobt sich auf seinem Debüt für Warp Records einfach nur aus.
Music Review | verfasst 29.03.2011
Seefeel
Seefeel
Seefeel verschließt dem Hörer den Zugang erst, um dann dahinter seine ganze Genialität zu offenbaren.
Music Review | verfasst 01.10.2010
Gonjasufi
The Caliph's Tea Party
Äußerst detailverliebte Interpretionen der Originale machen The Caliph’s Tea Party zu einer mehr als sinnvollen Fortführung.
Music Review | verfasst 22.04.2011
Bibio
Mind Bokeh
Langsam aber sicher verabschiedet sich Bibio von seinem Dasein als Autor verhuschter Folksongs.
Music Review | verfasst 18.06.2011
Prefuse 73
The Only She Chapters
Ein neuer Streich von Guillermo Scott Herren. Diesmal widmet er sich dem weiblichen Geschlecht.
Music Review | verfasst 17.03.2010
Gonjasufi
A Sufi And A Killer
Eines der überraschendsten und aufregendsten Alben des noch jungen Jahres kommt von einem islamischen Yogalehrer aus Las Vegas!
Music Review | verfasst 31.07.2011
Brian Eno
Drums Between The Bells
Mit dem Wechsel zu Warp scheint Brian Eno wieder produktiver zu werden. Doch Drums Between The Bells enttäuscht.
Music Review | verfasst 08.08.2011
Africa Hitech
Out In The Streets (VIP)
Nachdem ihr Album 93 Million Miles bereits für Aufregung sorgte, legen Africa Hitech nun nach.
Music Review | verfasst 21.08.2011
Hudson Mohawke
Satin Panthers EP
Mit Satin Panthers«knüpft der 25-jährige Schotte Hudson Mohawke nahtlos an sein Debüt Butter von 2009 an. Just Blaze ist begeistert.
Music Review | verfasst 16.10.2011
Cant
Dreams Come True
Chris Taylor von Grizzly Bear und George Lewis Jr. von Twin Shadow machen gemeinsame Sache.
Music Interview
Torky Tork & Doz9
Der Kandinsky-Code
Torky Tork und Doz9 waren zum dritten Mal gemeinsam im Urlaub, um ein Album aufzunehmen. Oder waren sie es nicht? Egal, die Formel ist die gleiche. Und frag nicht, warum du nur Vierecke siehst.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2017
Top 50 Albums
Die musikalischen Statements wurden dieses Jahr nicht mit Ausrufezeichen gemacht. Sondern mit Kommata und Gedankenstrichen. Kaum große Mäuler, aber viel dahinter. Wenig Hits, viel Musik.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2017
Top 20 12-inches
Das Kurzspielformat ist immer noch vor allem für DJs. Deshalb findet sich in dieser Liste vor allem Musik, die zumindestens in der Nähe der Tanzfläche irgendwas Komisches macht. So einfach ist das.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2017
Top 50 Reissues
Der Reissue-Markt als Wunschkonzert, 2017 fühlte es sich zuweilen so an. Unfassbar, welche Mengen an seltenen, obskuren und seltenen und obskuren Platten dieses Jahr neu aufgelegt wurden.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2017
Top 20 Compilations
Wenn man rein den materiellen Wert der einzelnen hier versammelten Stücke zusammenzählen würde, käme man auf ein Vermögen. Aber das ist nur der oberflächlichste Grund, warum die folgenden Comps essentieller Stuff sind.
Music Liste
Ausklang | 2017KW48
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Bericht
Records Revisited
A Certain Ratio – To Each, 1981
Man ruft A Certain Ratio gerne als musicians’ musicians. Warum? Weil sie mit einem typischen Übergangsalbum zeigten: Wo Dinge unabgeschlossen sind, bleibt genug Platz für andere, um sich zu eigenen Lösungen anregen zu lassen.
Music Liste
Ausklang | 2017KW47
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
Princess Nokia
Für eine neue Unordnung
Zum Ende diesen Jahres hin erscheint also endlich eines der aufsehenerregensten Alben des letzten Jahres auf Platte, Princess Nokias »1992«. Es ist wie seine Interpretin: auf eine ordnende Weise chaotisch.
Music Liste
Ausklang | 2017KW46
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Liste
Ausklang | 2017KW45
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Kolumne
Records Revisited
Throbbing Gristle – 20 Jazz Funk Greats (1979)
Throbbing Gristle schlugen mit »20 Jazz Funk Greats« den Pop mit seinen eigenen Mitteln. Haben sie also ihren historischen Auftrag erfüllt und sich damit irgendwie selbst erledigt?
Music Kolumne
Aigners Inventur
Oktober 2017
Unser Kolumnist findet in diesem Monat wie immer vieles: schlecht, toll, das ganze Spektrum halt. Vor allem findet er aber seine Grabsteinschrift. Bei Christina Aguliera bedienen muss er sich dafür nicht. So viel sei verraten.
Music Interview
Twit One
Warum liegt hier eigentlich Stroh?
Twit One, Beat-Deuschlands wichtigster Slacker, nicht wegzudenken aus der hiesigen HipHop-Szene. Gerade ist sein jüngste Platte »Hay Luv« erschienen. Natürlich trafen wir ihn zum Interview. Natürlich fand das Interview im Tierpark statt.
Music Kolumne
Records Revisited
Metro Area - Metro Area, 2002
2002, eigentlich war gerade alles egal. Alles Wissen verfügbar und damit alles irgendwie uncool. Wer was auf sich hielt, reagierte mit Ironie oder Retromanie. Nicht Metro Area.
Music Liste
Ausklang | 2017KW44
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
New Record Labels #34
Argot, Discrepant, Gqom Oh!, Philophon
Jeden Monat stellen wir euch Labels vor, die neu bei uns im Shop vertreten sind und/oder deren Entdeckung sich lohnt. Die Auserwählten diesmal: Argot, Discrepant, Gqom Oh!, Philophon
Music Liste
Sichtexot
10 Essentials
Sichtexot, das Mainzer Label wächst und gedeiht. Erst gerade ist mit Negromans neuer EP wieder ein gelungenes Projekt erschienen. Zeit für eine Zwischenbilanz, hier sind zehn Sichtexot-Releases, die unabdingbar sind.
Music Liste
Ausklang | 2017KW43
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Liste
Welche Schallplatte hast du gehört,
als du 15 Jahre alt warst?
In diesem Jahr ist hhv Records 15 Jahre alt geworden. Wow, interessantes Alter. Da fragt man sich natürlich: Wie war das, als man selbst 15 war? Welche Platten haben wir damals gehört? Wir haben die Frage an unsere Autoren weitergegeben.
Music Liste
Ausklang | 2017KW42
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Essay
King Krule
Endstation: Tiefseegraben
King Krule wird seit seinem LP-Debüt zugeschrieben, er sei die Stimme einer Generation. Vorwiegend ältere Zeitgenossen sehen das so. Was lässt sie das so sehen? Eine Analyse anhand einiger Textstellen aus King Krules neuem Album, »The Ooz«.
Music Kolumne
Aigners Inventur
September 2017
Wir kennen das: kaum geht das Jahr wettertechnisch den Bach runter, nehmen die Releases wieder richtig Fahrt auf. Bei ihr hält die Frisur bei jedem Wetter und das falsche Deo wurde das letzte Mal 1995 benutzt: Aigners Inventur.
Music Liste
Ausklang | 2017KW41
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
New Record Labels #33
Four Flies, Idle Hands, Omnidisc, Radio Martiko
Jeden Monat stellen wir euch Labels vor, die neu bei uns im Shop vertreten sind und/oder deren Entdeckung sich lohnt. Die Auserwählten diesmal: Four Flies, Idle Hands, Omnidisc, Radio Martiko.
Music Liste
Ausklang | 2017KW40
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
Savas & Sido
An die Spitze aus dem Royal Bunker
Im Royal Bunker, dem Freestyle-Treff und Rap-Trainingslager in einem Keller mitten in Berlin, liegt der Keim, der Deutschrap vor gut 20 Jahren verändern sollte. Zwei der Protagonisten dieser Veränderung sind Kool Savas und Sido.
Music Liste
Ausklang | 2017KW39
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Liste
12 Organic Groovers,
die die letzten 12 Monate geprägt haben
Junge Menschen kaufen alte Platten, Hauptsache Kalimba, Conga, Hauptsache es klingt irgendwie erdverbunden. Wo doch alles so digital geworden ist. Aber man muss dafür gar nicht in der Vergangenheit diggen…
Music Liste
Ausklang | 2017KW38
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
Mount Kimbie
»Wir gehen nicht im Kreis, wir gehen aufwärts«
Mount Kimbie greifen mit ihrer neuen LP zurück in die Vergangenheit. Und doch verwehrt sich das Schaffen von Dominic Maker und Kai Campos jeglicher pessimistischer Retro-Kritik.
Music Liste
Ausklang | 2017KW37
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
New Record Labels #32
Disco Halal, Discotexas, Foul-Up, Uncage
Jeden Monat stellen wir euch Labels vor, die neu bei uns im Shop vertreten sind und/oder deren Entdeckung sich lohnt. Die Auserwählten diesmal: Disco Halal, Discotexas, Foul-Up und Uncage
Music Liste
Ausklang | 2017KW36
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Kolumne
Aigners Inventur
August 2017
Braucht zehn Doppelsitzungen beim Exorzisten: die Inventur im August. Kein Wunder, werden neben großen aktuellen Themen (Fidgetspinner und FDP) auch alle relevanten Releases des Vormonats besprochen.
Music Liste
Ausklang | 2017KW35
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Interview
Kutmah
Happy End Theory
»Der Adler hat stets seine Zeit verschwendet, wenn er versuchte, vom Raben zu lernen.« Also hat Kutmah von den Größten abgeguckt. Denn er ist selbt einer von ihnen, ein Pionier der LA-Beatszene. Jetzt erst ist sein Debütalbum erschienen.
Music Liste
Ausklang | 2017KW34
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Kolumne
Records Revisited
B12 – Electro-Soma, 1993
Ihr wenig einprägsamer Name war vermutlich einer der Gründe, warum B12 nie im gleichen Maße zum Synonym für das Label Warp wurden wie ihre Kollegen LFO, Autechre oder Aphex Twin. Dabei ist ihr Debüt bis heute stilprägend.
Music Liste
Ausklang | 2017KW33
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Interview
Washed Out
Schöne Orte, die es nie gegeben hat
Als das mit Chillwave losging, fiel das mit der Weltwirtschaftskrise zusammen. Washed Out und Kollegen lieferten die Musik, um sich woanders hinzuträumen. Die Welt hat neue Krisen, Washed Out ein neues Album. Wir trafen ihn zum Interview.