Kurz dachte ich: Herzinfarkt. Dann war klar: Es ist die Freude darüber, dass Angine de Poitrine im Herbst für einige Konzerte nach Deutschland kommen. Das Duo aus Saguenay, Québec verwandelt komplexe, mikrotonale Rockmusik in ein kollektives Ritual irgendwo zwischen Don Caballero und Tinariwen. M for Montréal war ein erster Hinweis, dass das größer wird. Im letzten Monat folgte ein KEXP-Video, aktuell bei 6,3 Millionen Views – Tendenz steigend.
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Das richtige Näschen
Khn de Poitrine hat sich ein Instrument gebaut: oben Gitarre, unten Bass, dazu eine Loopstation. Klek sitzt am Schlagzeug. Beide in schwarz-weißen Gewändern, Masken auf. Keiner sagt ein Wort. Stattdessen: Handzeichen. Vormachen. Nachmachen. Das Publikum geht in die Knie – und wieder hoch. Nur wenn Khn spielt, wackelt die Nase. Am 3. April erscheint Vol. II. Der Titel sagt alles über die Ästhetik: kein Schnörkel, keine großen Worte. Sechs neue Stücke, zunächst digital. Vinyl: folgt. Tickets: jetzt, bevor sie weg sind.
