Immer mehr entwickeln sich die Compilations zur Königsdisziplin des Jahresrückblicks und womöglich hat das gleich zwei erfreuliche Gründe. Einerseits würdigen immer mehr Zusammenstellungen dem Schaffen von Menschen, die teilweise in Vergessenheit geraten sind – zusätzlich zu den Neuauflagen von empfehlenswerten Alben, die wir in den Reissues des Jahres versammelt haben. Auf der anderen Seite werden Kulturperioden neu erfahrbar gemacht, die in der allgemeinen Aufmerksamkeit sonst vermutlich für immer verloren gegangen wären. Was fehlt aber? Einige starke zeitgenössische Zusammenschlüsse täten vielleicht noch not. Nicht, dass es die nicht gegeben hätte – Lena Willikens allein bewies, dass selbst avanciertestes Diggertum heute auch im E-Mail-Postfach standfinden kann und Kendrick Lamar stellte dem größten Blockbuster-gone-Politikum des Jahres den entsprechenden Soundtrack beiseite. Es geht doch, und zwar vorwärts!
Die Top 20 Compilations findest du auch [bei uns im Webshop](https://www.hhv.de/shop/de/jahresrueckblick-2018-top-20-compilations-editor-s-choice/i:D2S12SP11440.)
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