Music Kolumne | verfasst 28.04.2021
Vinyl-Sprechstunde
Scotch Rolex – Tewari
Ist es Hip-Hop? Ist es Metal? Ist es Dancehall? Ist es Musik, die du nicht raffen wirst? Ist es unfair, dass die Clubs geschlossen sind? Unsere Vinyl-Sprechstundler gehen gleichermaßen clubhorny wie verstört aus DJ Scott Rolex’ »Tewari«.
Text Florian Aigner, Pippo Kuhzart, Kristoffer Cornils
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Kuhzart: Sieht lecker aus. Wer ist Scotch Rolex und was ist Hakuna Kulala?
Aigner: Hakuna Kulala ist das Sublabel von Nyege Nyege und damit die wichtigste Clubentwicklung der letzten drei (?) Jahre neben dem Shanghai-Sound.
Cornils: Genau, und Scotch Rolex ist schlicht DJ Scotch Egg of Seefeel/WaqWaq Kingdom-fame beziehungsweise Scotch Bonnet, Shiez 2000, Namahage. Ein Über-, ein Kreuz- und Querproduzent, der für »Tewari« mit Vocalists aus dem Nyege-Nyege-Umfeld zusammenarbeitet.
Aigner: Glaube das wird einfach heute. Endlich mal wieder genuine WTFs.
Kuhzart: Schon Wahnsinn. Aber ey, wie hast du dir den Zugang frei gemacht? Ich meine, wie will man in dem Kontext gerade sowas AUFNEHMEN?
Aigner: Das ist vielleicht erwähnenswert: nach einem Jahr Corona fällt es selbst mir schwer, Clubmusik zu raffen. Das macht mich mit am traurigsten, echt.
Kuhzart: Ja, ne, dieses: »Dude, was soll der Quatsch?«
Aigner: So schlimm, Musik ohne purpose auf einmal, schon dramatisch.
Kuhzart: So von wegen, ist ja nett, dass sich da jemand austobt, aber nehme das dann als privates Hobby wahr, bei dem ich jetzt nicht unbedingt zuhören muss.
Aigner: Das war bei dir ja vorher auch schon so, ich sitze jetzt da und fühle entweder nix oder werde club horny. Beides beschissen. Davor konnte ich so wunderbar Slikback zuhause hören und es hat alles Sinn gemacht. Jetzt habe ich auf einmal diesen Disconnect und ich hasse es so sehr, dass ich in fünf Monaten vermutlich bei dir angekommen bin, re: »was soll der Quatsch?«
Kuhzart: Sobald ich mich selbst entkalkt hatte, habe ich auch Megabock gekriegt. Aber eher auf Riot. Club für mich einfach unvorstellbar. Club kann ich mir nur so als Traumszenario vorstellen. Also dass ich einen verschwitzten, zotteligen Kuhkörper hätte und auf einem Endzeit-Rave in einer Marslandschaft. Aber den tatsächlichen, für mich existierenden Club, DEN kann ich mir nicht vorstellen. Deswegen fühle ich hier eher Molotow-Cocktail als zwölf 0,33 Becks. Oh Gott, ohne Selbstbeschränkung kleine Becks trinken.❤
Aigner: Das könnte an dem Album liegen. Würde ich jetzt behaupten, wenn ich nicht wüsste, dass wir jetzt auch Omar-S besprechen könnten und du würdest dich trotzdem wie eine Marskuh fühlen.

Für mich klingt das alles, als hätte Christoph de Babalon halt Humor, voll stark

Cornils: Träume sind ja das Stichwort: Ich habe heute Nacht geträumt, ich wäre geimpft worden. Dann bin ich zum Berghain gegangen, um unter Sven Marquardts wachen Augen ein Anmeldeformular für einen Clubbesuch zu unterschreiben. Der Joke ist nur: Irgendwie habe ich wenig Dancefloor-Sehnsucht. Auch bei der Platte nicht. Zu der will ich Stagediven und Pogo schieben wie ein 16-Jähriger.
Kuhzart: Zum letzten Track, »Lapis Lazuli«, will man wirklich Wolf sein und in was Lebendiges beißen. Pogo ist glaube ich ja die Schnittmenge aus Club und Aufstand, da können wir gleich prima weiter machen.
Cornils: Die Platte hat mich aber natürlich schon beim ersten Track, MC Yallah ist einfach die Beste. Jede Silbe fünf Tonnen schwer. Wie das schiebt. Und dann dieser dramatische »Toxic«-String-Sound als Cliffhanger drin, irre.
Aigner: Die Tracks mit Lord Spikeheart muss ich mir alle unbedingt von KC erklären lassen, weil ich denke, aus meiner unglaublichen Metal-Unwissenheit heraus, maximal an KoRn. Lieber KC, was passiert da bei Track neun und warum steckt der zwischen zwei recht braven, funktionalen Trap-Instrumentals? Obwohl ok, lol, streicht mal »brav«, Track zehn ESKALIERT nach anderthalb Minuten auch so dermaßen.
Cornils: Es eskaliert alles an dieser Platte. Ich finde ja per se alles geil, was DJ Scotch Egg macht, meistens aber nur in der Theorie. Das hier aber voll in der Praxis. Aber gute Frage, ja. Lord Spikeheart ist, wenn ich mich nicht irre, der Typ von Duma. Die machen Grindcore, nur elektronisch. Gibt es eigentlich… Na, seitdem es Grindcore gibt, weil viele Bands lieber direkt auf Drummachines zugegriffen haben, anstatt irgendwelche Zottel D- und Blastbeats bei 180+ bpm trommeln zu lassen. Das überwiegend elektronisch zu machen heißt Cybergrind und hat sich vor einer ganzen Weile als eigenes Genres entwickelt, das aktuell sogar ein kleines Comeback feiert. Im Fall von Duma finden das alle sehr besonders und das Album von denen war auch super, keine Frage.

Kuhzart: Cybergrind. Wer kennt ihn nicht.
Aigner: Doch, erzähl mal bitte. Ich kenne ja nur Napalm Death. Wie weit ist das von den letzten anderthalb Minuten auf diesem Album weg?
Cornils: Eigentlich nicht sonderlich weit, denn von Napalm Death geht’s direkt zu Scorn, Mick Harris war in den ersten sechs Jahren ja deren Drummer. Und hier haste halt die Synthese von beidem, oder?
Aigner: Ja, deswegen hab ich die auch genommen, wegen der Scorn-Sache, aber sonst hat man das schon selten oder? So richtig extremen Metal und Club-Avantgarde?
Cornils: Zuletzt gab’s bei den Boller-Techno-Heinis ebenso wie bei so Conceptronica-Schmonz wie Amnesia Scanner schon Annäherungen zwischen Metal und Clubmusik. Und wie gesagt existiert Cybergrind seit, keine Ahnung, spätestens Anfang der Nullerjahre und das ist schon nicht total weit weg von dem, was hier zu hören ist. Nur dass sich Scott Egg der Sache halt dezidiert von der Kickdrum aus nähert.
Aigner: Ich kann natürlich KEINEN der Tracks mit Lord Cyberdeath jemals wieder anhören, aber spannend, dass die hier drauf sind.
Kuhzart: Lord Cyberdeath ❤
Cornils: Der Grindcore-Konnex ist ja auch nur eine Facette dieses Albums. Wie gesagt: Beim ersten Track sofort gehookt gewesen, aber umso geiler einfach wie irre das kreuz und quer geht, stilistisch gesehen.Diese weirden Bläsersounds auf »Afro Samurai« allein, fuck. Allgemein, was da für merkwürdige Sounds drauf sind, auch jenseits dieser Evil-Industrial-Grindcore-Ebene.

Das Album ist vor allem einfach radikal. Ein totales Ohrfeigenspalier.

Aigner: Der Rest des Albums ist allererste Sahne. Bisschen so Euphorie wie beim ersten M.I.A.-Album damals, bei mir hier.
Cornils: Uh, das ist ein Vergleich. Wieso M.I.A.? Weil der totale Culture Clash oder was?
Aigner: M.I.A. fand ich damals einfach synapsensprengend, auch, weil ich viel dümmer war, klar. Aber genauso, weil ich das alles krass foreign und geil fand.
Cornils: Das Album liefert einfach SCHOCKS und daran fehlt es ansonsten so krass.
Aigner: Für mich klingt das alles, als hätte Christoph de Babalon halt Humor, voll stark.
Kuhzart: »Foreign« ist auch ein interessantes Stichwort für mich. Weil ich diese Musik halt jetzt gerade als noch »fremder« wahrnehme, weil ich sie nirgends live erleben kann und mein Alltag komplett dem entspricht, was von der Kultur übrig geblieben ist. Und das ist in Deutschland halt, einkaufen zu gehen. Da kommt dann sowas schon fast bedrohlich daher, like, wie kann ich jemals wieder TEILHABEN an den hier vermittelten und beim Aufnehmen bestimmt auch gefühlten Gefühlen.
Aigner: Also MC-Yallah-Tracks habe ich Prä-Pandemie noch bestimmt eine Handvoll Mal in kleineren Clubs gehört: Es war unfassbar wild.
Cornils: Ufffff, was würde ich drum geben. Das Debmaster-Album war so irre und es ist ein Jammer, dass sie hier nur zwei Mal drauf ist. Ich höre das Album fast wie eine Metal-Platte. Ich liebe ja die neue Cannibal Corpse, weil die genauso klingt wie alle anderen Cannibal Corpse-Album seit circa 1994, und sitz dann hier und headbange. Eigentlich geht’s mir mit dem Album genauso.
Aigner: Das raffe ich auch alles total, das ist einfach Slikback und Zuli noch-weiter-ausfransen-lassen. Die Metal-Sache wirft mich aus der Bahn, aber ich bin wirklich seltsam fasziniert. Auch krass, wie böse Swordman Kitala hier klingt, der war eigentlich immer so nett schunkelig über diesen Avant-Club Beats. Hier hat er einfach eine Gabel im Hals stecken.
Cornils: Slikback sehe bzw. höre ich, aber Zuli? Weiß nicht, den habe ich zu scatterbrainig in Erinnerung. Die Sache ist doch: Da ist extrem viel Hip-Hop auf dieser Platte, nicht nur bei den Yallah-Features. Mit merkwürdigen Sounds und vielen Brüchen, aber eigentlich… Das sind einfach FETTE BEATS. Ich meine, zu »Juice« mit dem VW Golf auf den Vorstadttankstellenvorhof einfahren wäre schon e p i s c h. Und hin und wieder gibt’s dann halt bei 200 bpm einen Molli rein, naja.
Aigner: Zuli hat ja auch eine richtige Hip-Hop-Platte gemacht, deswegen: BEATS.
Cornils: Okay, fair enough, nicht mitgeschnitten.

Kuhzart: Stellenweise ist das doch auch einfach das, was Dancehall hätte sein können.
Aigner: Was Dancehall hätte werden können, wenn man 2003 nicht komplett falsch abgebogen wäre, ist ja mein Lieblingsgenre der letzten zwei Jahre. Hier ist aber überraschend wenig Dembow-Riddim-Dominanz. Was gut ist, es erinnert mich auch an das Zeug auf YOUTH. Die EP davor von Scotchi war auch schon extrem gut, da war so ein Grime-Track drauf, puuuuh ey.
Cornils: Und die WaqWaq Kingdom-LP war auch irre. Auch wenn mir das dann bisweilen zu überdreht und bunt ist. Die hier ist halt so irre dark. Ich höre das alles in einem Zug durch und liebe jede einzelne Sekunde, da merke ich kaum einen Unterschied. Die Grundstimmung ist durchgängig so wunderbar dräuend und aggressiv, und es ist obendrein irre gut sequenziert. Einfach ein ALBUM und wie oft kriegen wir sowas schon aus dem Clubbereich auf den Tisch?
Kuhzart: Im Grunde kommt das alles ja schon von Gqom, oder? Wenn man fair ist, müsste man die Herkunft von so’m Stuff schon in Südafrika suchen und sagen, dass das jetzt auch nicht gänzlich neu ist alles? Außer die Dings-Grind-Sache dazu. Also ich verbinde das mit Durban, aber bin da jetzt auch nicht irgendwie Experte für. Denke nur, es sollte erwähnt werden…
Aigner: …Jein! Das ist 20% Gqom, 20% neuer Dancehall – ja, ja, ich wieder mit Equiknoxx-Wave – 20% Shanghai, 20% Trap und 20% Zeug, das ich nicht raffe ❤
Cornils: So viel Gqom höre ich da nicht raus, aber die Atmosphäre ist schon ähnlich. Find’s auch etwas krumm, weil sich diese Musik ja sehr explizit auf die Szene von Uganda bezieht und sicherlich gibt’s da Querverbindungen, aber die sind eher bei Scotch Egg im Oberstübchen zu suchen. Der macht ja alles, was weird ist. Ich traue diesem Nyege-Nyege-Hype zugegeben immer nur so halb, weil das alles so krass von PR-Firmen aus dem Globalen Norden gepusht wird. Aber ich denke nicht, dass sich leugnen ließe, dass sich dort etwas sehr eigenes entwickelt hat. Mit sehr vielen verschiedenen Sounds, auch in Hinblick auf Ostafrika insgesamt. Aber schon einer gewissen, klar umrissenen Community. Und die ist hier ja eben auch vertreten und er hat denen schon die Tracks auf den Leib geschneidert.
Kuhzart: Also mindestens auf der Eins und auf der Zehn haste komplett den Gqom-Rhythmus.

Scotch Rolex – TewariWebshop: LP Cornils: Das Album ist vor allem einfach radikal. Das würden die Gqom-Heads nicht checken, das würden die Grindcore-Leute nicht checken, das könntest du auch so Death-Grips- und Deconstructed-Club-Music-Ultras gleichermaßen vorspielen und es wäre ihnen unangenehm. Ein totales Ohrfeigenspalier.
Kuhzart: Alleine, was da innerhalb der Tracks an Spannung passiert… crazy. Auch das Steigern der Eskalationsstufen, das ist echt die komplette Dehydrierungsmusik.
Cornils: Meine ich doch: Wie das sequenziert ist. Toll. Da steckt in den einzelnen Tracks, aber auch auf dem Album im Gesamten ordentlich Dramaturgie drin.
Aigner: Also allein wie das aufhört, irre.
Cornils: Oh ja, die Streicher und die Growls. Schon fein. Scotch Egg ist halt SOPHIEs evil twin.
Kuhzart: Jap, auch emotional. Wie du meintest: Einmal denkt man: »Aaah hierzu im VW-Polo ins Dorf« und beim nächsten Track zieht es einen eher in einer Lore in Richtung Vorhölle, fun all gone.
Cornils: Aus Produzentensicht echt ein Meisterwerk, wie da jeder Sound sitzt und sich ins Ohrläppchen schneidet. Top Ten 2021, hands down.
Kuhzart: Selbst wenn ich meiner Mama eine Grindcore-LP zeigen würde, wäre sie davon nicht so perplex und komplett verwirrt über die Gegenwart, als wenn ich ihr »Tewari« zeigen würde.
Aigner: Hahahaha, ey stimmt halt.
Cornils: Und dasselbe kannst du auch über Edgelord-EBM-Techno-DJs sagen, denen ginge es genauso mit dem Album.


Die Schallplatten von Scotch Rolex findest du im Webshop von HHV Records

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2001 hing Jan Jelinek das Ego an den Nagel und lud seinen Sampler mit Klängen von Jazz-Platten auf, um daraus Loops zu basteln. Die liefen aneinander vorbei und bildeten Moiré-Effekte. Davon lebt die Magie von »Loop-finding-jazz-records«.
Music Interview
The Notwist
»Es ist immer ein Zurückkommen«
The Notwist sind wieder da. Sieben Jahre haben sich die Brüder Markus und Michael Acher Zeit gelassen, mit Cico Beck einen Ersatz für Martin Gretschmann gefunden, und einen Klang gefunden, der universeller ist als je zuvor. Ein Interview.
Music Kolumne
Records Revisited
Brian Eno & David Byrne – My Life In The Bush Of Ghosts (1981)
Ethno-Sampling als Pop: Mit ihrem Album »My Life in the Bush of Ghosts« landeten Brian Eno und David Byrne 1981 einen Innovationshit. 40 Jahre später klingt das selbstverständlich. Dafür ergeben sich andere Schwierigkeiten mit dem Ansatz.
Music Interview
Common
»Befreiung fängt im Kopf an«
Sein neues Album trägt den Namen »A Beautiful Revolution Pt.1«, erschien bereits im Oktober digital und in diesen Tagen wird es nun auch auf Vinyl veröffentlicht. Wir nutzten die Gelegenheit mit dem Rapper aus Chicago zu sprechen.
Music Porträt
Zoviet France
Fiebertraum vom Ende
Keine Namen, keine Gesichter, keine Tradition: Zoviet France wollten als anonymes Kollektiv Anfang der Achtziger die Antithese zum orthodoxen Kunstverständnis formulieren – und wurden dabei zu Kultfiguren wider Willen. Bis heute.
Music Liste
Aigners Inventur
Januar & Februar 2021
Ist es Gott? Ist es Hesse? Ist es Domian? Nein, es ist zum Glück einfach nur der Aigner. Der hat die Gardinen seit Wochen maximalst zugezogen und schickt uns die erste Inventur des noch fast unbefleckten neuen Jahres aus dem Kabuff.
Music Liste
Aaron Frazer
10 All Time Favs
»Introducing« heißt das erste Soloalbum von Aaron Frazer. Als Schlagzeuger von Durand Jones & The Indications ist er aber längst kein unbekannter. Musikalisch geht’s in die Sechziger. Uns sagt er, was ihn wirklich musikalisch geprägt hat.
Music Porträt
On The Corner
Banger für das Hinterzimmer
Mit seinem Label On the Corner Records serviert Pete Buckenham einen berauschenden Eintopf aus afro-futuristischen Jazz-Konzepten und zeitgenössischen Street Grooves und stößt er heute bereits die Pforten zum Sounduniversum von morgen auf.
Music Liste
Jahresrückblick 2020
Top 50 Albums
Sprechen wir es aus: Musik ist in Gefahr, weil sie nicht gemeinsam erlebt werden kann und weil ihre Macher*innen sich seit Monaten in einer existenziellen Krise befinden. Auf Schallplatte gab es dennoch einiges zu hören, wie diese 50 Alben.
Music Liste
Jahresrückblick 2020
Top 20 12inches
Tanzen war 2020 nicht wirklich. Aber die Vinyl 12" war trotzdem ein begehrtes Format. Und zwar für Musik, die von einer Zeit nach der Katastrophe träumt. Hier sind unsere Top 20. Einen Bonus in Form einer Vinyl 7" gibt’s obendrauf.
Music Liste
Jahresrückblick 2020
Top 50 Reissues
Früher war alles besser, das reden wir uns schon seit geraumer Zeit ein und seit zehn, fünfzehn Jahren versucht uns die Reissue-Industrie in dieser zur Weltanschauung geronnenen Vermutung zu bestätigen. Hier sind die Top 50 Reissues 2020.
Music Liste
Jahresrückblick 2020
Top 20 Compilations
Werkeinstiege zu Beverly Glenn-Copeland und Sade, DJ-Mixe von etwa Helena Hauff und Avalon Emerson, Würdigungen, Geschichtslektionen: Die Compilations in 2020 brachten Schwung in das pandemisch und politisch kriselnde Jahr.
Music Liste
Jahresrückblick 2020
Top 20 Tapes
Das angebliche Tape-Revival ist schon alt genug, als dass seine Heraufbeschwörung durch wiederverwertungsgeile Feuilletons selbst bald ein Revival feiern könnte. Sei’s drum: Diese zwanzig Kassetten haben uns 2020 das Leben gerettet.
Music Porträt
The Silhouettes Project
Protest aus dem Underground
Kosher und Eerf Evil gründeten das Silhouettes Project, um dem Londoner Untergrund Struktur zu verleihen. Ihr selbstbetiteltes Album entstand in gemeinsamen Sessions der britischen Alternative-Rap-Szene.
Music Kolumne
Records Revisited
Coil – Musick to Play in the Dark (1999)
Magie als Klang, der lunare Energien ansammelt: Mit dem im Jahr 1999 veröffentlichten Album »Musick to Play in the Dark« schufen die Elektronik-Esoteriker Coil ihre größten Hymnen an die Nacht. Jetzt wurde es endlich neu veröffentlicht.
Music Porträt
Sault
Black is …
Sault sind die inoffizielle musikalische Stimme der Black Lives Matter Bewegung. Voll radiotauglichem Soul und Jazz, hinter dem die längst überfällige Revolution steht.
Music Kolumne
Aigners Inventur
November & Dezember 2020
Das Virus? Nah, unser furchtloser Kolumnist fürchtet nur eines hinter jeder Straßenecke: Clueso. Aigner schmeißt sich in fiktive Nachtbusse und bückt sich n zu den REWE-Spaghetti runter, weil die von Barilla wieder weggepreppt wurden.