Music Kolumne | verfasst 26.03.2014
Aigners Inventur
März 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Carpet Patrol, Rick Ross, Tensnake und Skrillex.
Text Florian Aigner

Madlib & Freddie Gibbs - Pinata LP Find it at hhv.de:2LP | CD Deine Social Media-Feeds sind voll damit, als du am Samstag das Nintendo64 entstaubt hast, insistierte deine Peer Group darauf den Ton von »Mario Party« abzustellen und Kolumnenpartner freuen sich darüber, zufällig Samples in ihrer Plattensammlung entdeckt zu haben: keine Frage »Piñata« dominierte diese Woche. Madlib hat mit Freddie Gibbs endlich wieder ein Schwergewicht am Mikrofon gefunden, das seiner würdig ist und die Chemie, die die beiden hier entwickeln mag zwar noch keine »Madvillain«-Ausmaße angenommen haben, dafür ist Gibbs auch zu limitiert, aber mit Alchemist & Prodigy in der »Return of The Mac«-Ära nehmen es die beiden hier direkt auf. Es ist außerdem schön zu beobachten, wie Gibbs’ Delivery Madlib dazu verleitet, Kick und Snare mal nicht ganz so schluffidruffig baumeln zu lassen und »Champion Sound«-Energie zu investieren. Ein Riesenalbum von zwei Riesentypen, die sich auch noch Riesengäste eingeladen haben, die Riesenlust auf diese Riesenpiñata haben.

Carpet Patrol - Carpet Patrol Find it at hhv.de:als LP+Poster | CD+Poster | LP | CD | Tape Ja, ich hab es ihm nicht immer leicht gemacht. Meist begann ich die zweimal pro Jahr anstehenden Suff Daddy-Rezensionen mit mäßig zurückgehaltener Geringschätzung für das was dort passierte. Dann fielen Vokabeln wie Stones Throw-Derivate, Premo-Chops, Been There Done That und gähnen. All das könnte man als uneinsichtiger Pressehorst auch wieder bei Carpet Patrol, Suff Daddys Zusammenarbeit mit Torky Tork tun und sich anschließend selbstgerecht zurücklehnen und den eigenen Avantgardismus mit einem weiteren Rondo Numba 9-Clip feiern. Das tue ich hier aber nicht. Weil: Beats. Beziehungsweise BEATS, in all caps, da alleine schon »Indian Slip« so hart pumpt, dass ich gerade ernsthaft meine Müslischüssel durch zu energischen Ellbogeneinsatz vom Tisch geschossen habe. Als Katholik könnte ich beichten gehen, richtig?

Vince Staples - Shyne Goldchain II Bisher immer noch etwas unter geht Vince Staples, der trotz einiger Zwischenerfolge 2013 immer noch nicht so richtig Internet-famous geworden ist. »Shyne Coldchain II« soll das bitte ändern, weil es ungeheuer pointiert die Qualitäten des Kaliforniers betont: in der Beatselektion durchaus mit den Gralshütern von TDE zu vergleichen, rappt Vince Staples mit einer eleganten Slickness, die selbst bei Ignant-Übungen seltsam melancholisch wirkt und gerade deswegen eine ungewöhnliche Spannung in Staples’ Raps erkennen lässt. Ich glaube da steht noch Großes bevor.
 

Rick Ross - Mastermind Find it at hhv.de:CD | Deluxe-CD Rick Ross ist schon irgendwie der Bawse. Seit acht Jahren veröffentlicht Rozay das gleiche Album, gleich sequenziert, mit wechselnden Gästen und Produzenten und trotzdem freue ich mich immer noch darüber. »Mastermind« demonstriert dann auch wieder, dass unser Lieblingsmoppel unglaublich darin ist, das Beste aus seinen beschränkten Fähigkeiten zu machen und trotz all der Tumblr-Clownery einfach konsequent an dieser Kunstfigur festzuhalten. Auf die nächsten 8, Ricky!
 

YG - My Krazy Life Find it at hhv.de:2LP | CD Nein, ein »The Documentary« ist es nicht geworden, aber »My Krazy Life« ist dennoch eines der zwingendsten Westküsten-Alben des neuen Jahrtausends, was nicht zuletzt auch an DJ Mustard liegt, der YG hier mit seinem wenig originellen, aber momentan das Rapspiel dominierenden kristallklaren Sound einen Banger nach dem anderen auf den Leib schneidert. Mit der Strafe der späten Geburt geht hier leider ein Mangel an Nate-Dogg-Hooks einher, dem letzten Schritt um »My Krazy Life« tatsächlich langfristig in der Khakipants-Rezeptionsgeschichte zu immortalisieren.
 

Karate Andi - Pilsator PlatinFind it at hhv.de:CD Wir wechseln dann auch direkt mal nach Berlin-Neukölln, bevor uns YG wieder zu postpubertären Eskapismusfantasien verleitet. Karate Andi bleibt auch auf seinem Debütalbum »Pilsator Platin« der einzige deutsche Rapper, der wirklich über den Dingen steht. Das hat zur Folge, dass hier Deutschrap jeglicher Heiligkeit beraubt wird, gleichzeitig lauert aber hinter jeder fiesen Line auch diese unangenehme Supreme-Schlangensteher-Ebene, die Andis Musik als pures Tumblr-Checkertum brandmarkt. Aber darüber hatte sich ja der Kollege Kunze schon aufgeregt.
 

Samy Deluxe - Männlich Find it at hhv.de:2LP | 3-CD-Deluxe-Edition | CD Dann rege ich mich halt über Samy Deluxe auf und dessen penetrante musikalische Schizophrenie. Nachdem sich Herr Sorge schon recht fremdschämig an Erwachsenen-Genres abgearbeitet hat, heißt er jetzt wieder Deluxe mit Nachnamen, rappt sich zu Beginn dahin, wo er Ende der 1990er Jahre lange war, an die Spitze deutscher Vokalakrobatik, nur um kurze Zeit später wieder mit Jan Delay’ismen und semi-ironischem Miley-Pop zu nerven. Vielleicht ist »Männlich« auch einfach nur ein subversives Gender-Statement, das ich nicht verstehe, aber musikalisch läuft da mal wieder einiges schief.
 

Kid Cudi - Satellite FlightFind it at hhv.de:2LP | CD Noch mehr auf die Nerven geht mir Kid Cudi und dessen völlig wahnwitzig verschobene Selbstwahrnehmung. »Satellite Flight« heißt dessen Album nach der unsanften Abtreibung aus dem GOOD Music-Schoß, aber anstatt sich Gedanken zu machen, warum Kid Cudi heute nicht mehr relevant genug ist für eine Clique, in der sogar noch Common so tun darf, als hätte er nicht vor zehn Jahren mit dem Rappen aufgehört, entdeckt Cudi hier nun den Art-Rocker in sich. Und es geht schief. Oh Gott, wie es schief geht. Ein grausames Album, entstanden aus dem Habitus größer als das Spiel zu sein, aber ohne die Einsicht nur mit dem Talent eines Jürgen Kohler geschlagen zu sein.

Pharrell - Girl Find it at hhv.de: CD Zum gefühlt einhundertsten Mal größer als alle ist die 2014er »Happy«-Edition von Pharrell. Und man muss es ihm, genau so wie seinen letztjährigen Kollaborateuren mit den Masken ja lassen: wenn Popmusik im Formatradio und auf Karnevalsparties so klingt wie »Happy«, dann ist Deutschland vielleicht doch nicht das unfunkieste Land der westlichen Hemisphäre. Ich mag ja den “Ich schlage zwei Bleistifte aneinander und addiere noch einen Just Ice Drumbreak”-Pharrel lieber als den organische Retro-Popsongs schreibenden, aber man muss es wieder mal konstatieren: »Girl« ist in all seinen Assimilierungstendenzen und kleinen, schmierigen Soccermom-ismen ein weiteres wichtiges Kapitel in der Neptunes-Saga, die die Musiklandschaft vor gut 15 Jahren an der Gurgel packte und nicht mehr los ließ. Früher spuckte einem dabei Busta Rhymes ins Gesicht, heute drückt sich Pharrell im pingestripten Blazer an das Hinterteil deiner Frau.

Neneh Cherry - Blank Project LPFind it at hhv.de: LP+CD Also irgendwie werde ich nicht warm mit »The Blank Project«. Es ist Neneh Cherrys erstes Soloalbum seit einer Ewigkeit, der Anlass ein trauriger: der Tod ihrer Mutter will verarbeitet werden und mit Four Tet hat sie sich hierfür auch exakt den richtigen Mann ausgesucht, um dies geschmackssicher tun zu können. Aber irgendwie zündet hier wenig, die aufgekratzten Songs wühlen nicht auf, sondern wirken ziellos, die stillen Momente wirken durch anachronistische Trip Hop-Klischees teilweise komisch artifiziell. Schade eigentlich, Four Tet kann es eigentlich besser. Und Neneh Cherry sowieso.
 

Metronomy - Love Letters Ich finde Metronomy muss man gern haben. Gut, dass deren aktuelle Single sich an zwei, drei 70s-Klischees zu viel abarbeitet, ist unnötig, aber wie man auf eine derart hitdurchzogene Platte wie dem Vorgänger jetzt etwas so unaufgeregt uncooles wie »Love Letters« folgen lassen kann, das ist schon wieder spektakulär. Joseph Mount bleibt als Chef-Songwriter ein Trickster, der nichts wissen will von Erwartungshaltungen und der hier sein Heil mal in Reduktion und der Flucht in Billig-Equipment sucht, nur um im nächsten Moment eine völlig übergeschnappte Bowie-Verneigung zu schreiben. Hach ja, das ist schon gut gemacht alles.
 

Tensnake - GlowFind it at hhv.de:2LP Genau diesen handwerklichen Aspekt sollte man auch bei der Einordnung von Tensnakes erster Platte im Albumformat nicht vergessen. Natürlich ist »Glow« nicht der Versuch die heilige Kuh zum x-ten Mal durch die Church of Chicago zu treiben, so naiv ist Tensnake schon lange nicht mehr. Er weiß um die Erwartungen, die ein House-Album auf einem Major mit sich bringt und er weiß mit dem Druck umzugehen auf Überhits mit neuen Überhits zu antworten. Er weiß, dass auf diesem Album kein Platz ist für 2,5 minütige Drum-Intros und er ist clever genug Piano-House-Hedonismus mit nonchalanten Vocals auch für nicht 80s-Kids zugänglich zu machen und das Tempo mit blitzeblanker Permanent-Vacation-Disco zu regulieren. Und ihm dabei Kalkül zu unterstellen, ginge dann auch an der Essenz vorbei. Denn »Glow« ist eine professionelle Auftragsarbeit, wie sie jeder in seinem Beruf täglich auch verrichten muss.

Magic Touch - Palermo House Gang Find it at hhv.de:2LP Hätte Tensnake 2007 bereits ein Album veröffentlicht, es hätte vermutlich geklungen wie »Palermo House Gang«, das erste Magic Touch-Album des notorischen Sympathikusses Damon Palermo, der hier seine Vision von Todd Edwards, Henry Street und überbordendem Mit-Neunziger-House-Hedonismus in Vinyl schnitzen lässt. Das bedeutet eine Menge ungenierter Peaks, exaltierter Vocal-Passagen und all der Sachen, für die sich dann um die Jahrtausendwende auf einmal alle zu fein waren.
 

Shit Robot - We Got A Love Find it at hhv.de:LP+CD | 2LP Es deprimiert mich etwas dies sagen zu müssen, aber »We Got A Love« ist vielleicht das redundanteste Album, das James Murphy auf DFA bisher hat veröffentlichen lassen. Redundant deswegen, weil Shit Robot selbst praktisch alles, was hier geschieht, schon mal so ähnlich nur besser gemacht hat. Da sind die den Geist von Manchester atmenden Rave-Tracks, die Juan MacLean-igen Mädchen-Houser, die DFA-Trademark-Disco-Roller, aber irgendwie fühlt man hier statt Euphorie nur Langeweile.
 

6th Borough Project - Borough 2 BoroughFind it at hhv.de:2LP+CD Den Umgang mit Disco-Samples erfindet auch das »6th Borough Project« auf Borough 2 Borough nicht neu, aber Craig Smith und The Revenge haben dieses Gespür selbst enervierend-repetitive Tech House Tools mit ein, zwei geschickt geschnippelten Samples für sieben Minuten interessant zu machen. Auf Albumlänge nutzt sich dieser Effekt freilich ab, aber man sollte »Borough 2 Borough« auch eher als Selbstbedienungsladen wahrnehmen, aus dem man sich dann Sachen wie »The Vibes« mitnimmt.
 

Vermont - VermontLP+7"+CD | CD Wie traumwandlerisch sicher Marcus Worgull und Danilo Plessow aka MCDE den Tanzboden im Griff haben, davon kann man sich als Kölner in schönster Regelmäßigkeit ein Bild machen. Umso toller ist es dann zu sehen, wie sehr sich die beiden als Vermont um solche Trivialitäten einen Dreck scheren. Das hier ist Maschinenliebe, durchexerziert von zwei erfrischend unprätentiösen Protagonisten, die beim Knöpfchendrücken nicht an Neu! und Nietzsche, sondern vermutlich an Riesling und Robocop dachten und damit eines der schönsten Ambient-Not-Ambient-Alben gemacht haben, seit der legendären Gas-Reihe auf – exakt – Kompakt.

Valentin Stip - SighFind it at hhv.de:2LP Busenfreund Kunze behauptet ja, dass das, was ganz großes ist, und ich mir unbedingt diesen Valentin Stip anhören soll. Ich recherchiere kurz und stelle direkt skeptisch fest, dass der quasi ein Zögling vom notorisch übertätschelten Labelchef Nicolas Jaar ist. Hmm, keine guten Voraussetzungen. Aber so nach 2-3 Versuchen, nachdem der Spott über diese Mikroben-Drums sich in ein anerkennendes Wiegen verwandelt hat und »Aletheia« mehrere Male das morgendliche Zurechtzupfen des Hemdkragens begleitet hat, muss ich sagen: er hat ein bisschen Recht, der Kunze. Das ist emotional abgründige Elektronik, produziert mit diesem Indieschönlings-Gestus, aber dennoch mit viel Urvertrauen.

wen - signalsFind it at hhv.de:2LP# Nun aber genug rumgefeelingzt, Wen geht direkt in die Zone, mit Wookie-Basslines straight outta 2001 und einer dermaßen demonstrativen Britishness, dass man sich einfach nur freuen kann. »Signals« erscheint über Blackdowns Keysound Imprint und zementiert weiter das, was seit einigen Jahren eigentlich schon bekannt ist: die mutigsten und der britischen Seele am nächsten liegenden Bass-Mutationen findet man mittlerweile hier.
 

Skrillex - Recess Den Beweis antretend, dass Bassmutation nicht zwangsweise ein Kompliment sein muss, hackt sich zum Schluss noch Skrillex durch elf furchtbar schrille, aber in ihrer Attitüde zumindest konsequente Zeitdokumente der schwasted youth worldwide_. Natürlich ist das grauenhaft, natürlich kann sich kein nüchterner Mensch, der im alten Jahrtausend geboren wurde »Recess« in voller Länge anhören ohne sich hinterher nicht den ganzen Glitzer aus den Ohren spülen zu wollen. Aber ganz im Ernst: im Gegensatz zu den anderen Schergen mit denen Skrillex um kaputtgemollyte Erstsemester konkurriert, gibt es hier in fast jedem Track Hinweise darauf, dass er könnte, wenn er wollte. Und beim letzten Track, einer clever geschoppten Joy Orbison anno 2010-Hommage, wird aus dieser These Gewissheit. Mit dieser verstörenden Erkenntnis wechsele ich das Zimmer in der Hoffnung, dass mir Ballauf und SchenkSchenk mein Weltbild wieder gerade rücken.

Ähnliche Artikel
Music Kolumne | verfasst 16.03.2011
Aigners Inventur
Februar 2011
Raekwon kümmert sich um die Basis, Mr Dibiase um die Atari-Nerds, Show & KRS-One um die ewig Gestrigen, Virgo 4 um Chicago, PJ Harvey um England und Radiohead um die Journaille. Madames et Monsieurs: der Februar!
Music Kolumne | verfasst 20.04.2011
Aigners Inventur
März 2011
Auch in diesem Monat klärt Aigners Inventur wieder die wirklich essentiellen Fragen der Menschheit: Fürchtet Pusha T wirklich das Fegefeuer? Vermittelt Frank Ocean zwischen Tyler und Bieber? Ist die Welt tatsächlich aus Plastik?
Music Kolumne | verfasst 17.05.2011
Aigners Inventur
April 2011
Zugegeben: es war nicht einfach neben den Marktschreiern der Wolf Gang in den letzten vier Wochen noch andere Stimmen zu vernehmen, aber bei genauem Hinhören gab es für die Musikindustrie doch noch ein Leben neben OFWGKTA.
Music Kolumne | verfasst 15.06.2011
Aigners Inventur
Mai 2011
Irgendetwas stimmt diesen Monat nicht. Was sich im Mai zur Kaffeefahrt verabredete, war im Schnitt älter als der AC Mailand. Und das ausgerechnet im Monat nach Goblin. Quo vadis, Mai?
Music Kolumne | verfasst 10.08.2011
Aigners Inventur
Juni/Juli 2011
Wer anfängt sich in seinem Liegestuhl zu langweilen, bekommt nun die Gelegenheit, die nächsten 15 Minuten mit unserem Scharfrichter vom Dienst und Casper, Wiley, Zomby, MCDE, fLako, den Junior Boys und Laurel Halo zu verbringen.
Music Kolumne | verfasst 19.10.2011
Aigners Inventur
September/Oktober 2011
Wie üblich macht unser Kolumnist vom Dienst auch in dieser Ausgabe vor großen Namen nicht Halt. So dürfen sich Phonte, Emika, James Blake, Radiohead und Apparat Watschen abholen. Warum es trotzdem ein guter Monat war, lest ihr hier.
Music Kolumne | verfasst 18.01.2012
Aigners Inventur
Januar 2012
Da hatte er schon auf einen verlängerten Weihnachsturlaub spekuliert und dann kamen ihm doch wieder massig Platten dazwischen. Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander.
Music Kolumne | verfasst 21.03.2012
Aigners Inventur
März 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Motrip, Lee Fields, Grimes, Ital und DJ Cam.
Music Kolumne | verfasst 25.04.2012
Aigners Inventur
April 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Actress, OFWGKTA, Aphroe und Dream 2 Science.
Music Kolumne | verfasst 23.05.2012
Aigners Inventur
Mai 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Killer Mike, Jadakiss, Shackleton, Lone und Kindness.
Music Kolumne | verfasst 25.07.2012
Aigners Inventur
Juni & Juli 2012
Letzten Monat im wohlverdienten Urlaub holt unsere Kolumnist vom Dienst das Verpasste nach und setzt sich mit der Veröffentlichungsflut, die die letzten beiden Monate brachten, auseinander.
Music Kolumne | verfasst 05.09.2012
Aigners Inventur
August 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Holy Other, Max Herre, Rick Ross, Four Tet und JJ Doom.
Music Kolumne | verfasst 02.10.2012
Aigners Inventur
September 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: The XX, Flying Lotus, Xavas, Mala und Robert Hood.
Music Kolumne | verfasst 31.10.2012
Aigners Inventur
Oktober 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Kendrick Lamar, Bat For Lashes, Andy Stott und Daphni.
Music Kolumne | verfasst 05.12.2012
Aigners Inventur
November 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Captain Murphy, Roc Marciano, Karenn und Zombie Zombie.
Music Kolumne | verfasst 30.01.2013
Aigners Inventur
Januar 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: A$AP Rocky, Chief Keef, Four Tet und Mushy.
Music Kolumne | verfasst 27.02.2013
Aigners Inventur
Februar 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Trus’me, Max D, Pusha T, Darkstar und JBG2.
Music Kolumne | verfasst 27.03.2013
Aigners Inventur
März 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Justin Timberlake, DJ Koze und Function.
Music Kolumne | verfasst 05.06.2013
Aigners Inventur
Mai 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Mount Kimbie, Daft Punk, The-Dream und Vampire Weekend.
Music Kolumne | verfasst 23.11.2011
Aigners Inventur
Oktober / November 2011
Pünktlich zur kalten Jahreszeit werden wir von einer wahren Flut neuer Alben überschwemmt. Unser Kolumnist Florian Aigner hat sich wie üblich für euch durchgehört und trennt die Spreu vom Weizen.
Music Kolumne | verfasst 31.07.2013
Aigners Inventur
Juni / Juli 2013
Nach einer kurzen Urlaubspause setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Ka, J.Cole, Hade & DWFL, David Lynch und Disclosure.
Music Kolumne | verfasst 29.08.2013
Aigners Inventur
August 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Forest Swords, Earl, Julia Holter und Moderat.
Music Kolumne | verfasst 26.09.2013
Aigners Inventur
September 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Drake, The Weeknd, Huerco S, Janelle Monae und MGMT.
Music Kolumne | verfasst 22.02.2012
Aigners Inventur
Februar 2012
Lana Del Rey, Haftbefehl, Deichkind: Plakativeres hätte man ihm dieses Mal kaum vor die Nase setzen können. Dennoch vergisst unser Kolumnist vom Dienst wie üblich auch die abseitigeren Releases nicht.
Music Kolumne | verfasst 13.11.2013
Aigners Inventur
Oktober 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Pusha-T, Twit One, Haim, Four Tet und Laurel Halo.
Music Kolumne | verfasst 06.12.2013
Aigners Inventur
November 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: 7 Days Of Funk, Blood Orange, Shadowlust und Logos.
Music Kolumne | verfasst 27.01.2014
Aigners Inventur
Januar 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Beyoncé, R. Kelly, L.I.E.S und Warpaint.
Music Kolumne | verfasst 04.03.2014
Aigners Inventur
Februar 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Patten, Schoolboy Q, Kassem Mosse und The Notwist.
Music Kolumne | verfasst 02.05.2014
Aigners Inventur
April 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Kelis, SZA, Sohn, Legowelt und Dillon.
Music Kolumne | verfasst 13.06.2014
Aigners Inventur
Mai 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: The Roots, SD Laika, Joakim und zwei Fatimas.
Music Kolumne
Records Revisited
A Tribe Called Quest – Low End Theory (1991)
Viel besser geht es nicht. Zu Beginn der 1990er Jahre brachten A Tribe Called Quest mit ihrem zweiten Album »The Low End Theory« den Flow auf den Punkt. Ohne aggressiv männliche Posen, dafür mit Jazz, Breaks und Vibe.
Music Kolumne
Records Revisited
Primal Scream – Screamadelica (1991)
1991 – was für ein Jahr für die Rockmusik. Die am 24.9.1991 veröffentlichten Alben von Nirvana, Soundgarden und Red Hot Chili Peppers haben Rock wieder populär gemacht. Aber »Screamadelica« von Primal Scream hat das Genre verändert.
Music Essay
Die Beat-Ära in der DDR
Feindliche Übernahme
Schallplatten des Amiga-Labels sind weit verbreitet. Neben Pressungen internationaler Stars war auch jede Menge Musik aus der DDR selbst auf Platte verewigt worden. Manches davon lohnt wiederentdeckt zu werden.
Music Interview
José González
Geschmack ist wie dein Po
2003 coverte José González den Song »Heartbeat« von The Knife und katapultierte sich gleich in die Herzen und Studierzimmer vieler Menschen. Mit seinem Album »Local Valley« strickt er weiter an seinem Mythos. Wir trafen ihn zum Interview.
Music Porträt
Loredana Berté
Irgendwie unvergleichlich
Loredana Bertè wird als »Königin des italienischen Rock« apostrophiert. Das greift nicht nur musikalisch zu kurz. Denn sie den Status quo nie repräsentiert, sondern als Außenseiterin aus Überzeugung wiederholt infrage gestellt.
Music Kolumne
Records Revisited
DJ Shadow – Endtroducing (1996)
Vor 25 Jahren erschien mit »Endtroducing« ein Hip-Hop-Album, das Björk mit Metallica und finnischer Fusion zusammendachte. DJ Shadow grub dafür im Keller. Und fand Gold. Dann schuf er ein Album, das aus der Zeit gefallen zu sein scheint.
Music Porträt
Sarah Davachi
Echo der Unendlichkeit
Intensität ist das Wort, das in den Sinn kommt. Bei ihrer Musik und bei ihren Sätzen. Ihr Sound fühlt sich an, als ob jemand mit einer Fingerspitze über die Seele streicht. Jetzt erscheint Sarah Davachi neues Album »Antiphonals«.
Music Porträt
Dais Records
Klang als Kollektion
Zwischen Experiment und Erwartung, Neuem und Altem wagt Dais Records seit Jahren den Spagat. Gibby Miller und Ryan Martin ziehen dort ihre Kreise, wo Linearität bewusste Störung erfährt – und treten so in die Fußstapfen großer Vorgänger.
Music Porträt
Leslie Winer
Der unbekannte Weltstar
Björk, Grace Jones, Boy George und Sinéad O’Connor zählen zu ihren Bewunderern. William S. Burroughs war ihr Mentor. Irgendwie hat sie auch Trip-Hop erfunden. Dennoch ist Leslie Winer heute nur Insdern bekannt. Das könnte sich jetzt ändern.
Music Porträt
DJ Koco
Guest Mix
Bei DJ Koco treffen atemberaubende Mixing-Skills auf eine Selection von ungeheurer Raffinesse. Kaum einer cuttet seine Breakbeats tighter ineinander als er. Das Verblüffendste: Der japanische DJ beschränkt sich in seinen Sets auf 7Inches.
Music Kolumne
Aigners Inventur
September & Oktober 2021
Keift und brummt sich wieder durch die Veröffentlichungen der letzten zwei Monate: Aigners Inventur, mit Bärlauch-Antipathie und Seerobben-Ehrfurcht. Dazwischen Alben von Flying Lotus, Erika De Casier, Space Afrika und Maxine Funke.
Music Kolumne
Records Revisited
John Coltrane – Africa/Brass (1961)
1961 markierte »Africa/Brass« den Anbruch eines neuen Zeitalters: Für John Coltrane war es der Beginn seiner Impulse!-Jahre, für viele afrikanische Staaten der Start in die Unabhängigkeit. Musikalisch war es sein ambitioniertestes Vorhaben.
Music Kolumne
Records Revisited
Björk – Vespertine (2001)
Mit »Vespertine« schien Björk Guðmundsdóttir das Versprechen ihres vorherigen Werks nicht einzulösen. Weil sie dieses Mal einen vollkommen anderen Ansatz wählte. Was »Vespertine« von 2001 zu einer ihrer besten Platten bis heute macht.
Music Porträt
Polo & Pan
Eklektisch in den Weltraum
Polo & Pan sind bereit abzuheben. Nachdem sie es mit ihrem kunterbunten Stilmix bis ins Hotelzimmer von Elon Musk schafften, blicken sie nun höheren Sphären entgegen. Die irdischen Fans beglückt das Duo derweil mit dem Album »Cyclorama«.
Music Liste
Durand Jones & The Indications
10 All Time Favs
Durand Jones & The Indications verbinden seit Ihrem Debüt vor fünf Jahren Vergangenheit und Zukunft des Genres. Jetzt erscheint ihr drittes Album »Private Space«. Zeit, um die Band nach den 10 Schallplatten zu fragen, die sie geformt haben.
Music Porträt
Conrad Schnitzler
Mitten im Durcheinander
Immer noch wird der 2011 verstorbene Conrad Schnitzler vor allem für seine Verbindung zu Kraftwerk oder Tangerine Dream wahrgenommen. Dabei steht sein beeindruckendes Werk genauso für sich allein, wie er Verbindungen herzustellen wusste.
Music Kolumne
Records Revisited
Main Source – Breaking Atoms (1991)
In mancher Hinsicht scheint »Breaking Atoms«, das Debüt von Main Source, ein Klassiker aus der zweiten Reihe geblieben zu sein. Doch die Produktion von Large Professor definierte einen Signature Sound für das Goldene Zeitalter des Hip-Hop.
Music Kolumne
Records Revisited
LFO – Frequencies (1991)
Die niederfrequenten Schwingungserzeuger LFO aus Leeds schufen mit »Frequencies« eines der ersten Techno-Alben. Ihre hohen Bleeps und tiefen Clonks haben Technogeschichte geschrieben. Bis heute kann, äh, muss man dazu tanzen.
Music Kolumne
Records Revisited
Funkadelic – Maggot Brain (1971)
Mit »Maggot Brain« begeben sich Funkadelic auf die dunkle Seite des Funk. Das triumphierende Lustprinzip wird mit dystopischer Eschatologie durchsetzt und stellt der Feier des Lebens eine beklemmende Endzeitstimmung zur Seite.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Juli & August 2021
Hier wird nicht lange gefackelt und sogar auf halbgare UEFA-Gags wird verzichtet. Stattdessen wird im Sinne der Schallplatte gehandelt und an die 20 Vinyl-Scheiben werden zum Drehen gebracht.
Music Liste
Halbjahresrückblick 2021
50 best Vinyl Records so far
Das vergangene halbe Jahr hat gefühlt ganze fünf gedauert. Ein nie endender Winter, quälende Isolation. Und die Musik? Die lief weiter, auf unseren Plattenspielern. Diese 50 Schallplatten blieben dabei besonders im Gedächtnis.
Music Porträt
Hōzan Yamamoto
Meditation aus Improvisation
Über fünf Dekaden hinweg pushte er japanischen Jazz in spirituelle Sphären, ohne Kitsch oder Esoterik. Ansehen erntete er dafür vor allem in seiner Heimat. Bis heute gilt Hōzan Yamamotos Schaffen international als Geheimtipp.
Music Porträt
Hoshina Anniversary
Die Fusion von Techno und Jazz
Hoshina Anniversary macht Techno. Er selbst würde sich aber eher in der Nachfolge zu Jazz und traditioneller japanischer Musik verorten. Und damit ist der Tokioter nicht allein.
Music Essay
Jazz Kissa
Wo in Japan die Musik spielt
Sie bieten stilvollen Rückzug aus einer Welt, in der alle permanent hören. Und zelebrieren das Hören von Musik: Jazz Kissas sind Japans inoffizielles Kulturerbe. Der Journalist Katsumasa Kusunose dokumentiert sie nun.
Music Porträt
Hiroshi Suzuki
Der Unbekannte mit der Posaune
1976 hat der japanische Posaunist Hiroshi Suzuki ein Album aufgenommen. »Cat«, das sich weniger durch Perfektion als durch einen feinen Groove auszeichnet, ging dereinst ein wenig unter. Nun kannst du es wiederentdecken.
Music Essay
Small In Japan
Die Vinyl-Nation, die keine ist
Aufwändige Aufmachungen, audiophile Listening Bars und die meisten Plattenläden der Welt: Japan, ein Vinyl-Paradies? Jein. Das Medium spielt dort gar keine große Rolle. Unsere Kulturgeschichte der japanischen Musikindustrie.
Music Liste
Evidence
10 All Time Favs
Evidence ist Producer, Cratedigger und Rapper, und zwar einer, der in 15 Karrierejahren die Lust am Entdecken nie verloren hat. Jetzt erscheint sein Album »Unlearning Vol.1«. Wir fragten nach 10 Schallplatten, die ihn geformt haben.
Music Liste
Record Store Day 2021 – 2nd Drop
12 Releases nach denen du Ausschau halten solltest
Am 17.7.2021 findet nun der zweite Record Store Days in diesem Jahr statt. Auch dafür sind wieder mehrere Dutzend exklusive Releases angekündigt. Wir haben daraus abermals zwölf Schallplatten gepickt, die wir euch ans Herz legen wollen.
Music Kolumne
Records Revisited
The Smiths – The Queen Is Dead (1986)
Das 1986 veröffentlichte »The Queen Is Dead« ist der Höhepunkt der nur fünf Jahre und vier Studioalben währenden Karriere der britischen Band The Smiths. Es klingt auch nach so langer Zeit noch erfrischend eigenwillig.
Music Kolumne
Records Revisited
Porter Ricks – Biokinetics (1996)
Als Porter Ricks im Jahr 1996 das Album »Biokinetics« veröffentlichten, handelte es sich um mehr als nur eine um Zusatzstücke erweiterte Sammlung ihrer ersten 12inches. Sondern um den utopistischen Versuch, Dub Techno weiterzudenken.
Music Porträt
BBE Records
Influencer der Influencer
Peter Adarkwah ist der Grund, warum manches Life durch J Dilla gechanged wurde, das Roy Ayers einen zweiten Frühling erlebt hat und das japanische Jazz-Alben von Pitchfork rezensiert werden. In anderen Worten: BBE Music wird 25 Jahre alt.
Music Liste
Record Store Day 2021 – 1st Drop
12 Releases nach denen du Ausschau halten solltest
Am 12.6.2021 findet nun der erste von zwei Record Store Days in diesem Jahr statt. Allein dafür sind wieder mehrere hundert exklusive Releases angekündigt. Wir haben daraus zwölf Schallplatten gepickt, die wir euch ans Herz legen wollen.
Music Porträt
Portico Quartet
Guest Mix
»Terrain« heißt das neue Album der britischen Band Portico Quartet, dass in diesen Tagen auf Gondwana Records veröffentlicht wurde. Für uns hat Jack Wyllie von Portico Quartet in einem exklusiven DJ-Mix 60 Minuten Musik zusammengestellt.
Music Porträt
SSIEGE
Suche nach dem Endlosloop
Dicht gedrängt wandeln die Produktionen von SSIEGE an den Übergängen der Jahreszeiten und verschwimmen in ultragesättigten Bildern. Mit ihnen erzählt der Italiener ohne großes Brimborium von Träumen, die sich immer weiter wiederholen.
Music Kolumne
Records Revisited
Marvin Gaye – What's Going On (1971)
Muss man dies Album überhaupt in Erinnerung rufen? Eigentlich nicht. Aber man kann es immer wieder hören. Und es ist bis heute aktuell geblieben, im Guten wie im Schlechten. Marvin Gayes »What’s Going On« wird 50 Jahre alt.
Music Porträt
Seefeel
Musik im luftleeren Raum
Seefeel sind eine Zusammenkunft der Unwahrscheinlichkeiten. Seit fast 30 Jahren spielen sie zwischen den Stilen und befreit von kontemporären Referenzen. Ihr Sound ist bis heute unbegreiflich.
Music Porträt
Arsivplak
Vergangenheit, neu aufgelegt
Volga Çobans Label Arsivplak und das Edit-Projekt Arşivplak sind zwei Seiten derselben Medaille: Einerseits ist er Archivar von türkischem Funk, Disco, Pop, Rock und Jazz, andererseits wirft er ein neues Licht auf alte Klänge.
Music Kolumne
Records Revisited
Grace Jones – Nightclubbing, 1981
Nachtleben für Androiden: Grace Jones sorgte auf »Nightclubbing« mit einer der besten Rhythmusgruppen der Welt dafür, dass Reggae und New Wave im Pop der Achtziger neues Eigenleben entfalteten.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Mai & Juni 2021
Die eine Konstante in der Ära von Impfneid, Merzismus und Notbremsenbeef: Aigners Inventur fühlt sich vier Minuten vor Beginn der Ausgangssperre verwegen, hält sich für den Nabel der Deutschrapwelt und kopiert sich nur selbst.
Music Liste
Crumb
10 All Time Favs
Seit ihrem Debüt 2019 gelten Crumb als eines der heißesten Feuer in der Musiklandschaft. Nun ist ihr neues Album »Ice Melt« erschienen. Die Gelegenheit sie nach 10 Schallplatten zu fragen, die sie geformt, gebessert und gebildet haben.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Scotch Rolex – Tewari
Ist es Hip-Hop? Ist es Metal? Ist es Dancehall? Ist es Musik, die du nicht raffen wirst? Ist es unfair, dass die Clubs geschlossen sind? Unsere Vinyl-Sprechstundler gehen gleichermaßen clubhorny wie verstört aus DJ Scott Rolex’ »Tewari«.