Music Kolumne | verfasst 02.11.2016
Aigners Inventur
Oktober 2016
Auch in diesem Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Danny Brown, NxWorries, Kassem Mosse und Uffe.
Text Florian Aigner

Danny Brown - Atrocity Exhibition Find it at hhv.de:2LP | CD Letzte Inventur für dieses Jahr und endlich gibt es ein drittes Rap-Album (neben Kas Samurai-Epos und klar, Kendrick), dem man einen Lyrics-Zettel beipacken könnte, ohne dass sich Szeneexterne an Kurt Prödel Poesie erinnert fühlen. Dass ausgerechnet der verfleischlichte Adult Swim Cartoon Danny Brown ein – schluck – literarisches Statement auf Augenhöhe mit den großen Zebrastreifen-Autoren von Kracht bis Easton-Ellis veröffentlichen würde, konnte man nicht unbedingt ahnen, umso fesselnder ist »Atrocity Exhibition« dann jedoch geworden. Ein psychotischer Rundumschlag, brillant musikalisch inszeniert von Psych-Ehrenmann Paul White, zerrissen zwischen zwanzigminütiger Nasenschleimhautekstase und trauriger -enzen (Inkontinenz, Impotenz, Niereninsuffiezienz et al.). Ein Alptraum von einem Album und jetzt schon das bessere zweite Trainspotting.
 

A$AP Mob cozy tapes Ey, richtig schön: der A$AP Mob nervt doch noch nicht. Oder nicht mehr. Keine Ahnung, jedenfalls kommen die »Cozy Tapes Vol. 1« gerade zum richtigen Zeitpunkt, um die sexieste Rapcrew der Tenner (sagt man das so?) zu rehabilitieren und den Verdacht zu widerlegen, dass sich alle beteiligten ohne Yams als Geschmacksinstanz in Belanglosigkeiten verlieren könnten. Rocky klingt endlich wieder hungrig, Ferg entscheidet sich endlich wieder für die ODB statt Flavor Flav-Rolle und auch die Gäste, von Lil Uzi Vert bis Skepta, freuen sich offensichtlich über so viel kaltes New Yorker Understatement in den Beats.
 

NxWorries - Yes Lawd! Find it at hhv.de:2LP | CD Wer sein Tinderdate nicht direkt mit gezücktem Schnappmesser empfangen will, kann stattdessen auf NxWorries bauen, also Knxwledge und Anderson .Paak, die mit »Yes Lawd!« diesen Okayplayer-Scheiß ins dritte Jahrzehnt rüberretten und vor allem musikalisch so stilvoll zum Ge-Vauaufrufen, dass hierzu bestimmt ganz viel geschnackselt werden wird in der Altersgruppe Zu-Alt-Für-Snap-Zu-Jung-Für-Studivz.
 

Solange - A Seat At The Table Find it at hhv.de: LP Dass Solange die coolste Knowles ist, dürfte klar sein, interessant ist aber, dass sich die Geschwister dieses Jahr beide auf eigenständige und vollkommen unpeinliche Art und Weise auf Albumlänge mit ihren Gedanken und Erfahrungen weiblich und schwarz zu sein im Jahr von #grabembythepussy und #alllivesmatter auseinandersetzen. Solange tut dies erwartungsgemäß etwas raffinierter, musikalisch verspielter und mit mehr Selbstaffirmation. Schön für uns, dass Vater Knowles’ Pläne seine Töchter in erster Linie zu perfekt designten Produkten zu formen, langfristig nicht aufgegangen sind.
 

Uffe - No! LP Find it at hhv.de: 2LP Es ist fast unfair, dass danach Uffe dran war. MPC-Fusion-House, direkt aus der Schluffisackgasse, Moneytarteletboxausgähn, ich habe genug. Hier ein bißchen Jazz, dort ein paar Afro-Horns und Donuts-Sampling – an sich ist es ja schön, dass ehemalige Rap-Spießer jetzt auch House-Platten kaufen können, die nicht auf Mahogani oder Sound Signature veröffentlicht wurden, aber sind wir mal ehrlich: »No!« gibt diesem Mikro-Genre wirklich nicht einen neuen Impuls.
 

Paradise Bangkok Molam Iternational Band Studio Lam Find it at hhv.de: LP Dann doch lieber wahnwitzige Livejams aus Bangkok. Zum zweiten Mal schon improvisieren sich diese Weirdos von der Paradise Bangkok Molam International Band durch ein Album, »Planet Lam« klingt dabei in weiten Strecken so als ob man Jose Padilla und Suso Saiz den Meerblick versperrt hätte oder die Antibalas an Codein herangeführt wurden. Supersache, offensichtlich.
 

len leise ing Find it at hhv.de: LP Len Leise hat zwei meiner Lieblings-EPs der letzten Jahre gemacht, dementsprechend angegeilt musste ich mich auch auf »Ing« stürzen. Und dann das: Len singt jetzt, manchmal zwar nur und doll verzerrt, aber: nö. Noch nö-er dann die Einsicht, dass das Pressegefasel im Vorfeld leider Programm war: ganz anders sollte alles werden, mehr Dub, mehr Postpunk, mehr Song, weniger Flächen, Powernap war gestern. Schlecht ist das immer noch nicht, aber Leise schlingert hier einfach zu häufig zwischen zweitklassiger Lee Perry Kopie und ESG-Coverband, ohne seinen eigenen Groove zu finden.
 

dont dj music acephale Find it at hhv.de: 2LP Seinen eigenen Groove gefunden hat definitiv Don’t DJ, dessen oft minimalistischer Vodoo-Percussion-House in seiner Eigenartigkeit höchstens noch mit Lieblingsquertreiber Toulouse Low Trax vergleichbar ist, allerdings nachdem dieser eine Malaria nicht vollständig auskuriert hat. Seltsam ist »Music Acephale« für westliche Ohren, vielleicht auch zu toolig für Wohnzimmer und Peaktime gleichermaßen, aber wunderbar eigensinnig.
 

Kassem Mosse - Disclosure Find it at hhv.de: 2LP Und überhaupt: nach einem musikalisch wenig ergiebigen Sommer kriechen sie alle mit dem ersten harten Ostwind aus ihren Löchern, diese Eklektiker. Kassem Mosse macht mit »Disclosure« das Album, das man aus seinem bisherigen Oeuvre zwar konstruieren, aber in dieser Konsequenz nicht unbedingt erwarten konnte. Gab es bisher bei Mosse nach jedem morastigen Lo-Fi-Crawler wieder Licht am Ende des Flurs, ist das jetzt hier das Loch aus dem sich keine noch so schöne Synth-Melodie befreien kann. Ein bißchen klingt das so wie in Andy Stotts Sturm-und-Drang-Phase vor gut fünf Jahren, aber verwirrter und hektischer und trotzdem geerdet in einem hart erarbeiteten, unerschütterlichen Wissen um die eigenen Qualitäten.
 

Powell - Sport Find it at hhv.de: 2LP Und während Kassem Mosse der Hochtalentierte ist, der nicht mehr um Aufmerksamkeit betteln muss, zieht sich durch Powells erstes Album für XL eine unangenehme Rezeptionsgeilheit. »Sport« ist in seinen besten Momenten eine ADHS-ige Splittergranate, die ätzend vergessene Blog House und Big Beat – Tropen verhöhnt, oft aber klingt Powell hier wie ein boomkatisierter Mr. Oizo, der für diese neue grelle Fahrigkeit aber bitte ganz viel gestreichelt werden will. Ein seltsames, vor allem aber ein selbstverliebtes Album.
 

Tuff City Kids - Adoldesscent Find it at hhv.de: 2LP Angenehm hemdsärmelig dagegen der Habitus den Gerd Janson und Lauer als Tuff City Kids kultivieren. German Fließbandarbeit, keine Spur von Innovations-Brimborium und Avantgarde-Gockelei. »Adolesscent« ist hierbei weniger Album denn Compilation: Carpenter-Arpeggio, Italo Pop, Hacienda-Pianos und Breakbeat-Klamauk: man spürt förmlich wie die beiden feixend im Studio saßen und nicht anders konnten als »komm, einer geht noch«.
 

michael mayer & Find it at hhv.de: 2LP+CD Den Spaß hört man »&« zwar meist an, immerhin hat Michael Mayer hier auf jedem Stück mit mindestens einem befreundeten Künstler zusammengearbeitet, aber die Kompakt-Legende schafft es auf Albumlänge erneut nur bedingt das einzufangen, was seine DJ Sets schon seit einer halben Ewigkeit zu Instanzen gemacht haben: loslassen zu können. Wenn Janson und Lauer Pizzabäcker sind, dann ist Mayer hier der Typ, der aus Unsicherheit seine Currywurst mit Safran beträufelt.
 

roman flügel all the right noises Find it at hhv.de: 2LP Roman Flügel liefert hingegen schon so lange Pizza aus, dass es nicht verwundert, dass er zuhause auch mal Lust auf einen streberhaft gegarten Barsch hat. »All The Right Noises« ist jedenfalls, um diese Essens-Metapher endlich wieder loszuwerden, der feingeistige Flügel, der den Flur in Schlieren hüllt und niemandem mehr etwas schuldet. Auch einer der Gründe warum Flügel das Fernduell mit seinem Spezi Mayer klar für sich entscheidet.
 

pangaea in drum play Find it at hhv.de: 2LP Also so ganz zufriedenstellend ist die stetige Technisierung der ehemaligen Dubstep-Granden nicht ausgefallen. Egal ob Pearson Sound, Joy Orbison, Martyn, Blawan oder Pangaea: mit der musikalischen Minimalisierung beraubten sich viele Briten ihrer eigentlichen Fähigkeiten: instinktiv mehr rhythmische Komplexität aufsaugen und verarbeiten zu können als der teutonische Darkroom-Lieferservice. Pangaea mag vielleicht still und leise eh schon immer einer der interessantesten Scenester gewesen sein, aber auch er tut sich, nach zwei sehr starken ersten Tracks mit »In Drums Play« auf ganzer Länge keinen Gefallen mit seiner neuen Liebe für emphatischen Techno.
 

marie davidson adieu Find it at hhv.de: LP Dann lieber so wie Marie Davidson, die in ihren dreistesten Momenten so klingt als wäre SebastiAn bei Robert Armani in die Lehre gegangen, um endlich wieder ein aufregendes Peaches Album zu produzieren, in anderen klingt sie wie der Beelzebub persönlich und am Ende werden wir noch unverschämt sexy bezirzt. Auf Französisch. Hrrrrrrrrrr.
 

Machinedrum - Human Energy Find it at hhv.de:2LP | CD Als nächstes faselt dann Machinedrum etwas von »Human Energy« und New-Age-Selbstfindungsschwurbelei in der Musik. Die Farbpalette ist neonfarben, der Zuckerwatten-EDM der heutigen Chartlandschaft wird mit ordentlich manischen Hud Mo’ismen persifliert und trotzdem meint der gute, alte Travis das irgendwie doch Ernst. Früher war hier mehr – Hirn, vor allem aber Gefühl.
 

Kuedo - Slow Knife Find it at hhv.de: LP Kuedo hingegen bestätigt auf »Slow Kniffe« seine bestechende Spätform, an das grandiose »Severant« kommt er allerdings nicht ran, dafür wird es hier stellenweise zu seifig und die Ausflüge in noisige Dissonanzen wirken eher wie Kalkül denn echte Emotion. Trotzdem: wenn das jemand unter eine schöne Doku über Prag bei Nacht legt: würde gucken.
 

Carla dal Forno - You Know What It's Like Find it at hhv.de: LP Carla dal Forno ist allein schon deswegen eine Kandidatin für meine Jahresliste, weil ich schon ewig ein schwarz-weißes Cover mit rotem, asymmetrischen Rand haben wollte. Jetzt hängt da auch noch der Bilderrahmen schief, ich bin entzückt. Musikalisch ist das erwartungsgemäß leicht angeschwurbelter Cold Wave Pop, für alle, die bei Tropic Of Cancer gerne bei jedem Song Vocals dabei hätten. Also für mich.
 

Yves Tumor - Serpent Music Find it at hhv.de: LP Das beste Album des Monats, vielleicht sogar des Quartals kommt von Yves Tumor aus Mykki Blancos unberechenbarer Entourage, der auf »Serpent Music«, das bezeichnenderweise über PAN erscheint, in Sachen Synapsenverlötung in einer Liga mit Dean Blunt spielt und ähnlich wie dieser auf jeden noch so schönen Soul-Schmachter aus dem Nichts das Nichts folgen lässt. Oder schlimmer: Stimmen aus der Zwischenwelt, nichtendenwollendes, wortwörtliches Rudern gegen den Strom, die totale mentale Desintegration. Kunscht, kann man da schreien, für mich klingt das aber vor allem nach Seelenabstrich.
 

bon iver 22 1 million Find it at hhv.de:LP | Deluxe Diesen Anspruch hatte Justin Vernon vermutlich auch schon immer, nur dass in dessen Seelen keine Derwische Cumshots verteilen, sondern Landschaftsgärtner dem Gras beim Wachsen zusehen. Einigermaßen affig wirkt dann auch das neue Bon Iver Album. »22, A Million« kugelt sich beim Versuch die »Yeezus«-Ästhetik zu stemmen die Bandscheibe aus und im schlimmsten Fall ist das der Vorbote für eine Zeit, in der Kanye in Funktionskleidung mit Tim Cook und Mark Zuckerberg jeden morgen joggen geht. Gruselig.
 

leonard cohen you want it darker Find it at hhv.de: LP Hätten nicht schon Nick Cave und David Bowie das Gänsehaut-Pathos für 2016 komplett unter sich aufgeteilt, Leonard Cohens »You Want It Darker« wäre eine noch größere Sache geworden. Aber auch so darf hier, angesichts der ungeheuren Präsenz des heute 82-Jährigen, ungeniert vor dem Kamin gefröstelt werden.
 

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1961 markierte »Africa/Brass« den Anbruch eines neuen Zeitalters: Für John Coltrane war es der Beginn seiner Impulse!-Jahre, für viele afrikanische Staaten der Start in die Unabhängigkeit. Musikalisch war es sein ambitioniertestes Vorhaben.
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Mit »Maggot Brain« begeben sich Funkadelic auf die dunkle Seite des Funk. Das triumphierende Lustprinzip wird mit dystopischer Eschatologie durchsetzt und stellt der Feier des Lebens eine beklemmende Endzeitstimmung zur Seite.
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Records Revisited
Marvin Gaye – What's Going On (1971)
Muss man dies Album überhaupt in Erinnerung rufen? Eigentlich nicht. Aber man kann es immer wieder hören. Und es ist bis heute aktuell geblieben, im Guten wie im Schlechten. Marvin Gayes »What’s Going On« wird 50 Jahre alt.
Music Porträt
Seefeel
Musik im luftleeren Raum
Seefeel sind eine Zusammenkunft der Unwahrscheinlichkeiten. Seit fast 30 Jahren spielen sie zwischen den Stilen und befreit von kontemporären Referenzen. Ihr Sound ist bis heute unbegreiflich.
Music Porträt
Arsivplak
Vergangenheit, neu aufgelegt
Volga Çobans Label Arsivplak und das Edit-Projekt Arşivplak sind zwei Seiten derselben Medaille: Einerseits ist er Archivar von türkischem Funk, Disco, Pop, Rock und Jazz, andererseits wirft er ein neues Licht auf alte Klänge.
Music Kolumne
Records Revisited
Grace Jones – Nightclubbing, 1981
Nachtleben für Androiden: Grace Jones sorgte auf »Nightclubbing« mit einer der besten Rhythmusgruppen der Welt dafür, dass Reggae und New Wave im Pop der Achtziger neues Eigenleben entfalteten.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Mai & Juni 2021
Die eine Konstante in der Ära von Impfneid, Merzismus und Notbremsenbeef: Aigners Inventur fühlt sich vier Minuten vor Beginn der Ausgangssperre verwegen, hält sich für den Nabel der Deutschrapwelt und kopiert sich nur selbst.
Music Liste
Crumb
10 All Time Favs
Seit ihrem Debüt 2019 gelten Crumb als eines der heißesten Feuer in der Musiklandschaft. Nun ist ihr neues Album »Ice Melt« erschienen. Die Gelegenheit sie nach 10 Schallplatten zu fragen, die sie geformt, gebessert und gebildet haben.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Scotch Rolex – Tewari
Ist es Hip-Hop? Ist es Metal? Ist es Dancehall? Ist es Musik, die du nicht raffen wirst? Ist es unfair, dass die Clubs geschlossen sind? Unsere Vinyl-Sprechstundler gehen gleichermaßen clubhorny wie verstört aus DJ Scott Rolex’ »Tewari«.
Music Interview
Adrian Younge
Sonische Geschichtsstunde
Mit »The American Negro« beginnt ein neues Kapitel in der Arbeit von Adrian Younge. Sie ist frontaler, politisch aufgeladener und selbstsicherer. Er will lehren. Wir hatten die Gelegenheit zu einem ausführlichem Interview.
Music Liste
Leon Vynehall
10 All Time Favs
Mit seinem neuen Album »Rare, Forever« setzt der britische Produzent Leon Vynehall den Weg fort, den er mit »Nothing Is Still« begonnen hat. Uns verrät er heute 10 Schallplatten, die ihn geformt, gebessert und gebildet haben.
Music Kolumne
Records Revisited
Gil Scott-Heron – Pieces Of A Man (1971)
Man nannte ihn den »Godfather of Hip Hop«, weil er über Drogen, Rassismus und die Divided States of America textete. Mittlerweile ist das erfolgreichstes Album von Gil Scott-Heron 50 Jahre alt – und aktueller denn je.
Music Kolumne
Records Revisited
Deftones – White Pony (2000)
Die im Juni 2000 veröffentlichte LP »White Pony« wurde deshalb zu einem dermaßen bahnbrechenden Album, weil sich die Deftones darauf erstmals als die Zitationsmaschine in Szene setzen, die sie eigentlich immer schon gewesen waren.
Music Liste
Jenn Wasner (Flock Of Dimes)
10 All Time Favs
Mit ihrem Soloprojekt Flock of Dimes hat Jenn Wasner gerade ihr persönlichstes und zugleich substanziell weitreichendstes Album vorgelegt. Wir baten die Musikerin uns 10 Schallplatten zu nennen, die sie geformt, gebessert, gebildet haben.