London (England) | www.touchmusic.org.uk
Touch Music (Plattenlabel)
Touch Music ist ein 1982 von Jon Wozencroft gegründetes Plattenlabel aus London. Jon Wozencroft und Mike Harding leiten heute das Label.
Touch Music in Features
Music Liste | verfasst 14.02.2018
Jóhann Jóhannsson
10 Essentials
Jóhann Jóhannsson hatte viele Themen, sein prägendstes aber war die Trauer. Seine Alben, sogar die Auftragsarbeiten fürs Theater und mal kleinere, mal größere Filmproduktionen, waren Monumente der Trauerarbeit. Große Verluste ließ er in noch größerer Hoffnung aufgehen. Nun trauert die Musikwelt um ihn. Der isländische Komponist wurde am 9.2.2018 tot in seiner Berliner Wohnung aufgefunden. Ein Nachruf und eine Erinnerung an zehn seiner großen Werke.
Music Kolumne | verfasst 07.01.2015
Records Revisited
Fennesz' Venice, 2004
Vor zehn Jahren veröffentlichte Christian Fennesz auf Touch Music sein bis dato viertes Album »Venice«. Darauf gab der Wiener Gitarrist seine eigentümliche Synthese von Noise und Pop eine neue Wendung. »Venice« spielt mit den offenbaren Klischees und spült sie gleichsam mit harschen Akkorden die Seufzerbrücke hinweg. Hier schmettern keine Gondoliere ihre schmusigen Schnulzen. Eine Verneigung anlässlich des Rereleases der Schallplatte zum zehnten Jahrestag.
Touch Music in Reviews
Music Review | verfasst 10.04.2019
Fennesz
Agora
»Agora« ist sehr viel sparsamer als die vorangegangen Releases des österreichischen Musikers. Doch damit erreicht Fennesz einfach sehr viel.
Music Review | verfasst 01.02.2017
UnicaZürn
Transpandorem
Das verbindende Element bei UnicaZürn ist das Wasser. Auf »Transpandorem« lässt es das Duo mal tropen und mal rauschen. Ein tiefes Gewässer.
Music Review | verfasst 28.01.2016
Fennesz
Mahler Remix
Wie bei einem Palimpsest schreibt Christian Fennesz in seinem »Mahler Remix« Noise über dessen Symphonien. Das schlägt nicht nur Funken, sondern offenbart ihre Gemeinsamkeiten.
Music Review | verfasst 26.10.2015
Philip Jeck
Cardinal
Philip Jeck macht mit einer Menge Schrott ziemlich unheimliche Musik. Auf »Cardinal« klingt sie mal wieder nicht nach Musik und auch sonst ziemlich menschenleer.
Music Review | verfasst 01.04.2015
Biosphere/Deathprod
Stator
Biosphere und Deathprod haben sich zum zweiten Mal zusammengetan. Aber warum ein Split-Album? Diesmal wären wahrscheinlich zwei seperate EPs stimmiger gewesen.
Music Review | verfasst 15.07.2014
Hildur Gudnadottir
Saman
Klar und aufgeräumt. Hildur Gudnadottir geht es auf »Saman« (»zusammen«) in erster Linie um das Miteinander von Gesang und Cello, die in beinahe roher Form präsentiert werden.
Music Review | verfasst 27.06.2014
Jacaszek & Kwartludium
Catalogue des Arbres
Für seinen von Oliver Messiaen inspirierten »Catalogue des Arbres« verwendet Jacaszek Field Recordings von raschelnden Blättern und kombiniert sie mit herkömmlichen Instrumenten.
Music Review | verfasst 09.06.2014
Thomas Ankersmit
Figueroa Terrace
Sehr abwechslungsreich, klanglich dicht und kraftvoll ist »Figueroa Terrace« des niederländischen Klangkünstlers Thomas Ankersmit geworden.
Music Review | verfasst 14.02.2014
BJ Nilsen
Eye Of The Microphone
Auf »Eye Of The Microphone« durchstreift BJ Nilsen in drei Stücken verschiedene Orte Londons und anstatt sie nur zu rezitieren, bettet er sie in Stimmungen.
Music Review | verfasst 04.07.2013
Geir Jenssen
Stromboli 12"
Als Musiker wird Geir Jenssen dem Fotografen ein wenig ähnlicher; er bildet die Schönheit der Natur nicht mehr nach, nein, er bildet sie ab.
Music Review | verfasst 29.10.2012
Hildur Guðnadóttir
Leyfdu ljosinu (Aware The Light)
Wer keine Geduld hat, verliert bereits im Prelude die Orientierung. Wo es hingehen soll, das erfährt man erst ganz zum Schluss. Den Weg dahin muss man dann schon ganz zurücklegen.
Music Review | verfasst 04.10.2012
Mika Vainio
Magnetite
Auch auf »Fe3O4 Magnetite« extrahiert Vainio wieder einmal alles aus verwaschenen Radiosignalen, Klanghölzern und Sinuswellengeneratoren, Atomreaktoren und Klangschalen.
Music Review | verfasst 06.08.2012
Fennesz
AUN - The Beginning and the End of all Things
Einmal mehr veröffentlicht Fennesz einen Soundtrack und lässt dabei vergessen, dass es sich noch immer in erster Linie um funktionale Musik handelt.
Music Review | verfasst 15.02.2012
Fennesz + Sakamoto
Flumina
Fünf Jahre nach ihrer letzten Zusammenarbeit, spinnen Fennesz und Ryuichi Sakamoto erneut gemeinsam wundersame Fäden – womit den beiden Herren wieder ein Glücksgriff gelungen ist.
Music Review | verfasst 21.07.2011
Biosphere
N-Plants
Die Entstehungsgeschichte ist noch das Spannendste am neuen Album von Biosphere, findet unser Kritiker Jens Pacholsky und fühlt sich ins Jahr 1994 zurückversetzt.
Neueste Artikel
Music News | verfasst 22.04.2021
Squarepusher
Reissue: »Feed Me Weird Things«
»Feed Me Weird Things«, vor 25 Jahren bei Rephlex erschienenes Debüt von Squarepusher, wird am 4.6.2021 in einer erweiterten Edition bei Warp Records wiederveröffentlicht.
Music Kolumne | verfasst 11.05.2021
Records Revisited
Grace Jones – Nightclubbing, 1981
Nachtleben für Androiden: Grace Jones sorgte auf »Nightclubbing« mit einer der besten Rhythmusgruppen der Welt dafür, dass Reggae und New Wave im Pop der Achtziger neues Eigenleben entfalteten.
Music Review | verfasst 06.05.2021
Sophia Kennedy
Monsters
»Monsters«, das soeben bei City Slang veröffentlichte zweite Album von Sophia Kennedy, steht ihrem großartigen Debüt in nichts nach.
Music News | verfasst 10.05.2021
Henryk Debich
Exclusive Edition: »Monika / Zabawa«
»Monika / Zabawa«, des unbedingt zu entdeckenden polnischen Komponisten Henryk Debich, erscheint am 23.7. in einer zweiten, limitierten, exklusiv bei HHV Records erhältlichen Edition.
Music Review | verfasst 08.05.2021
Ziad Rahbani
Bennesbeh Labokra… Chou?
Mit der Reissue zu »Bennesbeh Labokra… Chou?« erweitert WeWantSounds den Blick auf das Schaffen des libanesischen Musikers Ziad Rahbani.