Music Review | verfasst 28.05.2018
Abul Mogard
Works
Ecstatic, 2018
Text Andreas Brüning
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Redaktion
Cover Abul Mogard - Works

Abul Mogard machte vor einigen Jahren mit seinem recht ungewöhnlichen Werdegang von sich reden. Der serbische Komponist für Ambient und Drones arbeitete nämlich angeblich jahrzehntelang als Fabrikarbeiter, bevor seine Musik bei einem größeren Publikum Anklang fand. »Works« ist eine Sammlung von Tracks aus den Jahren 2012 und 2013, die damals auf Kassetten bei Steve Moores und Anthony Patteras VCO Recordings erschienen sind. Abul Mogard verarbeitete darin Klänge und Emotionen, die für ihn stark mit seinem Industrie-Job verknüpft waren. Mittels mechanischer Geräusche und deren komplexen Überlagerungen und Melodien kreiert der Musiker elektronische Kompositionen unterschiedlichster Stimmungen und Atmosphären. In großen Klangräumen entstehen so mal dunkel drohende Texturen und mal melancholisch romantische und nahezu orchestral sakrale Tracks. Erzeugt mit Farfisa-Orgeln, Stimmen und einem selbstgebauten Modular System stehen Synthesizer-Arpeggios und schwebend vibrierende Flächen entweder allein da oder liegen auf repetitiven Pulsen oder rituellen Galeeren-Beats. Zusammengehalten von Rauschen, Kratzen, Schaben und Verzerrungen erschafft Abul Mogard damit seine ganz eigene gefühlvolle dunkelgraue Klangwelt irgendwo zwischen Biosphere, Tim Hecker und Alessandro Cortini.


»Works« von Abul Mogard findest du bei uns im Webshop: Vinyl 2LP.

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